Local SEO Rankingfaktoren: 7 Tipps für Top-Ergebnisse in der lokalen Suche

Hast Du ein lokal oder regional tätiges Unternehmen? Dann weißt Du wahrsheinlich, dass Online-Sichtbarkeit heutzutage essentiell ist.

Denn Deine Präsenz in der lokalen Suche kann darüber entscheiden, ob Du praktisch unsichtbar bist oder womöglich Massen von Kunden anziehst.

Letzte Woche haben wir uns bereits einen der wichtigsten lokalen Rankingfaktoren, der auch Teil dieses Artikels ist, im Detail angesehen, nämlich das Google Unternehmensprofil.

In diesem Artikel gehen wir aber über das Unternehmensprofil hinaus und zeigen Dir, wie Du im Allgemeinen eine starke Präsenz in der lokalen Suche aufbaust:

  • Die wichtigsten Local SEO Rankingfaktoren
  • Wie diese Faktoren abhängig von der Art der Suchergebnisse gewichtet werden
  • Wie Du lokale Backlinks aufbaust

… und vieles mehr.

Fangen wir an!

Was ist Local SEO?

Local SEO ist der Prozess der Optimierung Deiner Online-Präsenz mit dem Ziel, in der lokalen Suche gefunden zu werden.

Zu den häufigsten Aufgaben der Local SEO zählen die Optimierung des Google Unternehmensprofils (früher: Google My Business), der Aufbau konsistenter „NAP“-Citations im Internet und die Optimierung auf lokale Keywords.

Google bestimmt das lokale Ranking auf Basis einer Kombination von drei Faktoren, nämlich Bekanntheit/Bedeutung, Entfernung und Relevanz:

  • Bekanntheit/Bedeutung: Dein Unternehmen sollte bekannt sein und einen ausgezeichneten Ruf haben. Manche Unternehmen sind beliebter als andere, was Google in den Suchergebnissen widerzuspiegeln versucht.
  • Entfernung: Diese bezeichnet, wie weit der User vom physischen Standort des Unternehmens entfernt ist. Wenn ein User einen bestimmten Ort eingibt (wie zum Beispiel „Cafés in der Nähe Bahnhofstraße“), nutzt Google diese Suchbegriffe, um die Entfernung verschiedener Geschäfte zu berechnen. Andernfalls stützt Google sich auf Daten zum aktuellen Standort des Users.
  • Relevanz bedeutet, dass ein Unternehmen der Suchanfrage des Users entspricht. Dein Google Business Profil sollte vollständige Informationen erhalten, damit Google Dich einfacher relevanten Suchanfragen zuordnen kann.

Google nutzt eine Reihe von Ranking-Signalen, um sicherzustellen, dass die angezeigten Ergebnisse diese Faktoren erfüllen.

Sehen wir uns diese einmal näher an.

Local SEO Rankingfaktoren

Oberflächlich betrachtet funktioniert die lokale Suche auf dieselbe Weise wie jede andere Google-Suche auch.

Es gibt aber einen wichtigen Unterschied: Google nutzt beim Ranking von Suchergebnissen in der lokalen Suche andere Ranking-Signale.

Dabei gibt es zwei Arten von lokalen Suchergebnissen: das Local Pack und die lokalen organischen Ergebnisse.

Das Local Pack besteht aus den Top 3 lokalen Geschäften, die für eine Suchanfrage relevant sind. Diese werden gemeinsam mit ihrem Standort in Google Maps auf der ersten Suchergebnisseite angezeigt.

Local Pack für die Suche nach Obi

Local Pack Ergebnisse sind auf den aktuellen Standort des Users zugeschnitten und können sich komplett ändern, wenn Du zum Beispiel ans andere Ende der Straße läufst.

Unterhalb des Local Packs werden Dir die organischen lokalen Suchergebnisse angezeigt. Sie sehen genauso aus, wie eine herkömmliche Seite mit Suchergebnissen.

organische lokale Suchergebnisse

Viele Menschen übersehen die organischen Ergebnisse und schenken nur dem Local Pack Beachtung. Da aber hinter den meisten lokalen Suchanfragen eine starke Kaufintention steckt, solltest Du idealerweise für beide ranken.

Die lokalen Rankingfaktoren werden im Local Pack und den organischen lokalen Suchergebnissen unterschiedlich gewichtet. Für das Local Pack ist das Google Unternehmensprofil am wichtigsten, während bei den organischen lokalen Suchergebnissen Onpage-Signale den Vorrang haben:

Übersicht über lokale Rankingfaktoren
Übersicht über die Local Pack-/Finder Rankingfaktoren und die lokalen organischen Rankingfaktoren (Quelle)

Aus dem Durchschnitt dieser Werte ergibt sich folgendes Gesamtranking der lokalen Rankingfaktoren:

Rankingfaktor Prozent
Onpage-Faktoren 23 %
Links 23 %
Google Unternehmensprofil 20 %
Bewertungen 11 %
Verhalten 9 %
Citations 7 %
Personalisierung 7 %

Wenn Du gerade erst mit Local SEO anfängst, solltest Du Dich zur Optimierung Deines Online-Auftritts für die lokale Suche zunächst auf die in dieser Tabelle aufgelisteten Faktoren konzentrieren.

Onpage-Signale

Onpage-Signale sind die Eckpfeiler all Deiner SEO-Bemühungen und Local SEO ist da keine Ausnahme. Diese Signale haben den größten Einfluss auf die organischen Suchergebnisse, dicht gefolgt von Link-Signalen. Und sie spielen auch eine wichtige Rolle für die Local Pack-Ergebnisse.

Laut Google werden Deine Local Pack Rankings von Deiner Position in den organischen lokalen Suchergebnissen beeinflusst.

Das bedeutet also, dass ein hohes Ranking in den organischen lokalen Suchergebnissen Dir auch eine bessere Position im Local Pack ermöglicht.

Konzentriere Dich auf die wichtigsten Onpage-Faktoren

Onpage SEO umfasst Techniken zur Optimierung von Webseiten, um damit höher in den Suchergebnissen zu ranken. Wenn Du Dich an Onpage-SEO Best Practices hältst, kannst Du sehr gut die Performance Deiner Website verbessern, besonders in den organischen lokalen Ergebnissen.

Hier ein Auszug einiger Onpage-SEO Basics, mit denen Du Deinen Content für die Google Suche optimieren kannst:

    • Nutze kurze, leicht lesbare URLs. Durch die Verwendung klarer, einfacher URLs kann der User schneller und leichter erkennen, was hinter einer Seite steckt. Du kannst die URL ganz einfach in Deinem CMS auf ein Ziel-Keyword (oder vielleicht eine Variante davon) ändern. Diese lokalen Unternehmen liefern gute Beispiele:
      • https://www.thiele-tee.de/echter-ostfriesentee/zubereitung/
      • https://www.mymycatering.com/de-de/service/weihnachten
    • Optimiere Deinen Title-Tag. Über die lokale Suche wollen User schnell Unternehmen finden, die ihrer Suchanfrage entsprechen. Dafür ist ein klarer, relevanter Title-Tag ein Muss. Stelle sicher, dass er für Suchmaschinen optimiert ist, indem Du das Ziel-Keyword hinzufügst, für das Du ranken willst:

optimierter Meta Title

    • Schreibe eine ansprechende Meta Description. Meta Descriptions sind zwar kein direkter Rankingfaktor, aber sie sind dennoch wichtig, um Besucher auf Deine Website zu bringen. Ahrefs hat herausgefunden, dass Google Deine Meta Descriptions in etwa einem Drittel aller Fälle als Beschreibung Deiner Seite anzeigt – eine ansprechende Description ist also eine gute Möglichkeit, mehr Besucher auf Deine Website zu bringen.

ansprechende Meta Description

  • Optimiere Deine Bilder. Neben Deinen Webseiten kannst Du auch mit Bildern in der Google Bildersuche ranken. Deine Bilder kannst Du optimieren, indem Du ihnen aussagekräftige, einfach verständliche Dateinamen gibst. Komprimiere sie, um die Ladezeit zu verkürzen und verwende spezifische Alt-Attribute.

Tipp: Mit einem Onpage SEO Tool wie Seobility kannst Du Deine Website umfassend für die wichtigsten Onpage-Faktoren optimieren.

Erstelle lokale Landing Pages

Wenn Du für Deine Umgebung in der organischen Suche ranken willst, ist es ideal, mehrere Landing Pages zu erstellen, die auf jeden Ort zugeschnitten sind, an dem Du Deine Dienste anbietest.

Diese Strategie ist sehr wirksam, wenn Du nur einen physischen Standort hast, aber mehrere verschiedene Orte bedienst.

Wenn Du beispielsweise eine Cateringfirma in Hamburg betreibst, kannst Du für jede Gegend, in der Du Deine Leistungen anbietest, eine Landing Page erstellen:

  • https://cateringfirma.de/eimsbüttel
  • https://cateringfirma.de/altona
  • https://cateringfirma.de/winterhude

Du solltest dabei natürlich dafür sorgen, dass der Content auf jeder dieser Seiten unterschiedlich ist, um Probleme mit Duplicate Content zu vermeiden:

lokale Landingpage 1

lokale Landing Page 2

Wenn Du auf Deinen Seiten Unique Content bereitstellst, kannst Du in der lokalen Suche für viele verschiedene Gegenden, die Du bedienst, gut abschneiden.

Links bilden eine wichtige Grundlage für den Algorithmus von Google. Backlinks von Websites mit hoher Autorität sind eines der deutlichsten Signale, anhand derer Google bewertet, ob Deine Website eine Top-Platzierung in den Rankings verdient. Für das Ranking in der lokalen organischen Suche sind auch Links von relevanten lokalen Domains von Vorteil.

Der einfachste Weg, die Qualität eines Links zu bewerten, ist sich die Domain Authority (DA) der entsprechenden Website anzusehen. Dies ist ein Wert zwischen 1 und 100, mit dem die Qualität einer Domain bewertet wird. Domains, die besser ranken, haben meist eine höhere Authority und eine höhere Anzahl hochwertiger eingehender Links.

Der Rankingfaktor, der im Bereich der Link-Signale am wichtigsten ist, ist die Qualität eingehender Links.

Auch Keywords im Ankertext der eingehenden Links sind wichtig, sowie die Verteilung und Anzahl der eingehenden Links.

Nutze Best Practices beim Link Building

Bei den Link-Signalen geht es darum, hochwertige Backlinks für Deine Website zu gewinnen. Das bedeutet, dass Du zur Verbesserung des Rankings eines lokalen Unternehmens dieselben Link Building-Methoden verwenden kannst wie für jede andere Website auch:

    • Recherchiere Links der Mitbewerber. Das Recherchieren von Mitbewerber-Links ist eine sehr gute Methode, um neue Websites zu finden, auf die Du verlinken kannst. Prüfe zunächst die Websites, die für Dein Ziel-Keyword am besten ranken. Anschließend kannst Du deren Backlinks prüfen, beispielsweise mit dem Backlink Check von Seobility.

Seobility Backlink Check

Wenn Du Dir das Link-Profil ansiehst, kannst Du die aufgebauten Backlinks sehen. So kannst Du recht schnell eine Liste mit möglichen Unternehmen in Deiner Nische erstellen, die Du kontaktieren kannst:

Ergebnisse des Backlink Checks

  • Erstelle “Linkable Assets“. Das Aufbauen von Verlinkungen zu Deiner Website wird sehr viel einfacher, wenn Du Ressourcen bereitstellst, auf die gern verlinkt wird. Dazu gehört vor allem Content wie Blogartikel, Infografiken und Leitfäden. Wenn Du ein Restaurant betreibst, kannst Du zum Beispiel Videos mit Kochanleitungen erstellen. Oder wenn Du Inhaber eines Baumarktes bist, kannst Du Leitfäden für verschiedene Reparaturen im Haushalt bereitstellen, die Deine Kunden herunterladen können. Wenn Du erst einmal eine Reihe nützlicher Ressourcen zusammengestellt hast, ist es sehr viel einfacher, Dich an andere relevante Websites innerhalb Deiner Nische zu wenden und diese mit ihnen zu teilen.

Finde Möglichkeiten, um lokale Backlinks aufzubauen

Obwohl die normalen Link Building-Strategien gut funktionieren, haben die meisten lokalen Unternehmen zusätzliche Link Building-Chancen, die andere Websites nicht haben.

Als lokales Unternehmen hast Du wahrscheinlich Beziehungen zu anderen Unternehmen, Organisationen und Publikationen in Deiner Gegend – vielleicht gibt es sogar welche, über die Du bisher noch nicht nachgedacht hast.

Wenn Du beispielsweise eine Brauerei in Berlin betreibst, kannst Du nach Geschäftsverzeichnissen suchen, die dem Thema gewidmet sind:

Biermap Berlin

Oder Übersichtsartikel, zu denen Du gut passen könntest:

Roundup-Artikel

Solche Arten von Links aufzubauen ist ziemlich unkompliziert. Wende Dich zuerst an bereits bestehende Kontakte und versuche es anschließend mit „kaltem“ Outreach.

Am besten suchst Du Dir direkt eine bestimmte Unterseite auf der Ziel-Website, wo eine Verlinkung auf Deine Website sinnvoll wäre.

Wie Tim Soulo im Ahrefs-Blog anmerkt, bitten die besten Outreach Nachrichten nicht explizit um eine Backlink, sondern sie machen dem Leser ganz knapp und einfach klar, was das Tolle an Deinem Content ist.

Outreach Email von Tim Soulo
Outreach E-Mail von Tim Soulo, in der er wertvolle Daten und wichtige Erkenntnisse aus einer Umfrage teilt, ohne direkt um einen Link zu bitten

Baue Links in lokalen Berufskammern auf

Online-Berufskammern und Geschäftsverzeichnisse sind dafür geschaffen, auf lokale Unternehmen zu verlinken. Es versteht sich also fast von selbst, dass man sie nutzen sollte, um Backlinks aufzubauen.

Hier zum Beispiel die Einträge für Restaurants in Köln aus dem Handelsregister:

Website des Handelsregisters

Die Aufnahmeprozesse können je nach Register/Kammer variieren. Wende Dich daher direkt an das entsprechende Register, um zu erfahren, wie Du aufgenommen werden kannst.

Wird man im Verzeichnis einer lokalen Berufskammer aufgeführt, ist das ein hochrelevanter eingehender Link. Es ist also auf jeden Fall die Mühe wert.

Google Unternehmensprofil Signale

Dein Google Unternehmensprofil hat mit Abstand den größten Einfluss darauf, wo Du im Local Pack rankst.

Wie Du oben sehen konntest, hatte Google My Business im Jahr 2020 mehr als doppelt so viel Einfluss auf Deine Position im Local Pack als sämtliche andere Faktoren.

Daher solltest Du sicherstellen, dass Dein Unternehmensprofil gründlichst optimiert ist.

Google ist stetig dabei, die Features in den Suchergebnissen – darunter auch Unternehmensprofile – weiterzuentwickeln, um die Fragen der Verbraucher direkt in den SERPs zu beantworten und die User länger auf der Seite mit den Suchergebnissen zu halten.

Allein im Juli 2020 hat Google neun Neuerungen für Google My Business eingeführt.

Und obwohl viele davon aufgrund der Pandemie eingeführt wurden, ist klar, dass Google dabei ist, Unternehmensprofile in ein vollwertiges Portal umzuwandeln, in dem Geschäftsinhaber direkt mit den Suchenden in Kontakt treten können.

Stell Dir Dein Unternehmensprofil als eine Mini-Website vor. Es ist eine zentrale Quelle, über die User alles erfahren, was sie über Dein Unternehmen wissen müssen.

Stelle korrekte Informationen bereit

Richtige, korrekte, vollständige Informationen sind das Wichtigste, auf das Du achten solltest, wenn Du Dein Google Unternehmensprofil erstellst.

Wenn Du Dein Profil anlegst, wirst Du dazu aufgefordert, Deinen Namen, Deine Adresse und Deine Telefonnummer (die sog. „NAP“-Daten) anzugeben. Du solltest unbedingt darauf achten, dass diese Informationen in Deinem Profil genau mit den Daten in anderen Geschäftseinträgen und -verzeichnissen übereinstimmen.

Auch für andere Teile Deines Profils ist Einheitlichkeit sehr wichtig.

Gerade während der Corona-Pandemie ist es essentiell, Deine Öffnungszeiten, Liefermöglichkeiten und andere wichtige Informationen auf dem neuesten Stand zu halten.

Obwohl diese Informationen nicht direkt Deine Position in den Google Rankings beeinflussen, ist es immer gut, wenn sie aktuell sind. Wenn Kunden zu Dir kommen, nur um vor verschlossener Tür zu stehen, weil die Öffnungszeiten nicht aktualisiert wurden, kannst Du Dir schnell schlechte Bewertungen einhandeln, die Dein Geschäft beeinträchtigen können.

Wähle die passende Kategorie

Google versteht anhand Deiner Geschäftskategorie, was Dein Unternehmen macht und hilft so potenziellen Kunden, Dein Geschäft anhand der eingegebenen Suchbegriffe zu finden. Deshalb ist es wichtig, hier die richtige Kategorie zu wählen.

Viel zu viele Menschen wählen bei der Einrichtung ihres Google Unternehmensprofils breite, allgemeine Kategorien wie zum Beispiel „Anwalt“. Um Usern zu zeigen, was genau Du anbietest, solltest Du unbedingt eine spezifische Beschreibung wie „Anwalt für Erbrecht“ oder „Anwalt für Steuerrecht“ wählen.

wähle eine spezifische Kategorie

Erstelle eine aussagekräftige Beschreibung

Etwas unterhalb des Namens wird eine kurze Beschreibung Deines Unternehmens angezeigt.

Beschreibung im Google Unternehmensprofil

Leider gehört diese zu den wenigen Teilen Deines Profils, auf die Du keinen Einfluss hast. Google erstellt diese Beschreibungen vor dem Hintergrund, eine konsistente User Experience zu bieten.

Die guten Nachrichten? Wenn Du ein bisschen weiter nach unten scrollst, findest Du den Bereich mit vom Unternehmen bereitgestellten Informationen. Hier kannst Du Deine eigene Beschreibung eingeben, um so potenzielle Kunden auf Dich aufmerksam zu machen.

vom Unternehmen bereitgestellte Beschreibung

Halte Dein Profil aktuell

Am allerwichtigsten ist, dass Du Dein Profil regelmäßig aktualisierst. Google bietet Dir eine Auswahl von Möglichkeiten, um Dein Profil aktuell zu halten, zum Beispiel Durch das Hinzufügen von Beiträgen und Fotos oder durch das Beantworten von Bewertungen. Wenn Du Dein Profil konsequent auf dem Laufenden hältst, zeigst Du Google, dass Du Dich aktiv um Deine Kunden kümmerst. Das wiederum bringt Dir eine bessere Position in den Suchergebnissen ein.

Eine vollständige Anleitung für die Einrichtung und Optimierung Deines Google Unternehmensprofils findest Du in unserem letzten Artikel zur Google Unternehmensprofil Optimierung.

Bewertungssignale

Auch Bewertungssignale spielen eine wichtige Rolle für Dein lokales Ranking. Keywords in nativen Google Bewertungen, hohe Werte bei den Google Bewertungen und die Anzahl der Google Bewertungen senden alle wichtige Signale für das Local Pack.

Und Bewertungen haben ohnehin einen wichtigen Einfluss auf Dein Unternehmen, der über die Position in den Suchergebnissen hinausgeht.

Das belegen auch diese Erkenntnisse aus der 2020 Local Consumer Review Survey von BrightLocal:

  • 87 % der Kunden geben an, dass sie zumindest gelegentlich Online-Bewertungen für lokale Unternehmen lesen, und 34 % geben an, dass sie es immer tun
  • 79 % der Kunden geben an, dass sie Online-Bewertungen ähnliches Vertrauen schenken wie persönlichen Empfehlungen von Freunden und Familie
  • 52 % der Kunden meiden Unternehmen mit weniger als 4 Sternen

Seit 2020 hat die Anzahl der Google Bewertungen auch als Rankingfaktor an Wichtigkeit gewonnen. Es ist also sehr wichtig, dass Du regelmäßig neue Bewertungen Deiner Kunden hinzufügst.

Die guten Nachrichten? Die Befragung von BrightLocal ergab, dass 72 % der Kunden, die um eine Bewertung gebeten werden, dazu bereit sind, eine Rezension zu verfassen. Frag also einfach, und zwar relativ zeitnah. So kannst Du mit der Zeit eine wachsende Sammlung an Bewertungen aufbauen.

Es reicht allerdings nicht aus, die Kunden darum zu bitten, Dein Unternehmen zu bewerten – Du solltest es ihnen auch so einfach und stressfrei wie möglich machen.

Sende Deinen Kunden beispielsweise eine kurze, freundliche E-Mail mit einem Link, über den sie eine Bewertung abgeben können.

Der Schlüssel zu einer guten Bewertungsanfrage? Halte sie kurz und bündig.

Airbnb zeigt, wie es geht:

Bewertungsanfrage von Airbnb
Quelle

auf Deutsch:

Hi Matthew,

vielen Dank, dass Du Airbnb für Deine Reise genutzt hast.

Um unseren Service zu verbessern, möchten wir Dir ein paar kurze Fragen zu Deiner Erfahrung stellen. Es dauert nur 3 Minuten und Deine Antworten helfen uns, Airbnb für Dich und andere Gäste künftig noch besser zu machen.

Vielen Dank
Dein Airbnb-Team

Verhaltenssignale

Verhaltenssignale sind was der Name schon sagt: Signale, die auf dem Verhalten der User basieren, wenn sie Deine Seite in den Suchergebnissen sehen (diese werden auch als User Signals bezeichnet). Google nutzt Verhaltenssignale als Faktor für alle Suchergebnisse, einschließlich die lokale Suche.

Wenn User Dein Ergebnis nicht anklicken, nur wenige Sekunden auf der Website verweilen oder sie direkt wieder verlassen, schließt Google darauf, dass Deine Website den Usern nicht das bietet, wonach sie suchen.

Verhaltenssignale gewinnen für den Google Algorithmus immer mehr an Bedeutung. Anders als bei Rankingfaktoren wie Links, Citations und Onpage-Faktoren ist das Nutzerverhalten für SEOs aber schwieriger zu beeinflussen.

Die zwei wichtigsten Stellschrauben sind das Erscheinungsbild Deiner Website in den Suchergebnissen sowie die User Experience, die Du Deinen Website-Besuchern bietest. Außerdem ist es wichtig, dass Du Deinen Content genau auf die Suchintention Deiner Nutzer für das jeweilige Keyword ausrichtest, um sicherzustellen, dass sie genau das auf Deiner Website vorfinden, das sie sich von ihrer Suche versprechen.

Citation-Signale

Citations sind Einträge zu Unternehmen im Internet, die Namen, Adresse und Telefonnummer des Unternehmens umfassen. Am häufigsten sind dies Einträge in lokalen Unternehmensverzeichnissen, wie z.B. den Gelben Seiten.

Gelbe Seiten

Deine Citations in lokalen Geschäftsverzeichnissen scheinen vielleicht nicht sonderlich wichtig zu sein, aber tatsächlich vermitteln sie Deinen potenziellen Kunden einen sehr genauen Eindruck von Deinem Unternehmen.

Das belegen folgende Ergebnisse aus dem Local Citations Trust Report von BrightLocal:

  • 80 % der Kunden geben an, dass sie das Interesse an lokalen Unternehmen verlieren, wenn sie voneinander abweichende Kontaktdaten oder Firmennamen im Internet sehen
  • 71 % geben an, dass sie im letzten Jahr aufgrund von falschen Unternehmensinformation, die sie im Internet gefunden hatten, eine schlechte Erfahrung hatten
  • 68 % geben an, sie würden nicht weiter von einem lokalen Unternehmen kaufen, wenn sie falsche Informationen in Online-Verzeichnissen fänden

Zum Glück ist es relativ simpel, solide Citations aufzubauen.

Baue NAP Citations auf

NAP steht für „Name, Address, Phone Number” – also Name, Adresse und Telefonnummer. Diese Infos sind die wichtigsten Details, die man zu Deinem Unternehmen kennen sollte.

Jeder Online-Verweis auf Deine NAP-Daten ist eine Citation. Citations müssen nicht unbedingt auf Deine Website verlinken, aber oftmals ist das der Fall. Google nutzt Citations als lokales Signal, um Deine Autorität im Internet zu bestimmen.

Der Aufbau von Citations ist ein Prozess, der dem Aufbau von Backlinks sehr ähnelt. Das Ziel besteht darin, relevante lokale Verzeichnisse zu erkennen und dann dafür zu sorgen, dass Dein Unternehmen hier aufgenommen wird, und zwar mit konsistenten, korrekten Daten.

Es ist ein guter Anfang, lokale Unternehmensverzeichnisse zu finden. Websites wie Yelp, die Gelben Seiten oder meinestadt.de sind alle perfekt dafür geeignet, Dein Unternehmen listen zu lassen. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass diese Websites in der Regel eine hohe Domain Authority besitzen. Sie sind also eine gute Möglichkeit, um eine hochwertige Verlinkung für Deine Website zu gewinnen (solange es sich um ein vertrauenswürdiges Verzeichnis handelt).

Ein weiterer guter Grund, sich NAP Citations zu sichern, ist die Tatsache, dass Du Dir über Verzeichnisse oftmals einen Top-Platz in den Suchergebnissen sichern kannst. Sieh Dir das Beispiel unten an. Wenn Du nach „Restaurants in München“ suchst, bestehen die lokalen organischen Ergebnisse fast ausschließlich aus lokalen Verzeichnissen:

Verzeichnisse in den organischen Suchergebnissen

Führe ein Citation Audit durch

Wie oben bereits erwähnt, sollten Deine NAP-Citations immer konsistent sein. Durch ein Citation Audit kannst Inkonsistenzen entdecken und somit Deine Citation-Signale verbessern. Das kann besonders in folgenden Fällen wichtig sein:

  • Wenn es Dein Unternehmen schon sehr lange gibt
  • Wenn Du bereits Citations in einer Vielzahl von Online-Verzeichnissen aufgebaut hast
  • Wenn Dein Unternehmen schon einmal umgezogen ist

Der einfachste Weg, ein Citation Audit durchzuführen ist folgender: Du gehst einfach manuell Durch all Deine Citations und überprüfst sie auf ihre Richtigkeit.

Aber wenn Du schon seit einiger Zeit im Internet präsent bist, kennst Du vielleicht nicht alle Websites, auf denen Citations zu Deinem Unternehmen vorliegen.

Da ist es sehr viel schneller und einfacher, einen Citation Checker wie diesen zu verwenden.

Du brauchst hier einfach nur Deinen Firmennamen, Deine Adresse und Deine Telefonnummer einzugeben und klickst anschließend auf das Lupen-Symbol:

Citation Check

Das Tool durchsucht alle lokalen Portale, die es finden kann und zeigt Dir anschließend alle NAP-Datensätze, die nicht übereinstimmen.

Anhand einer Liste kannst Du einfach diese Abweichungen korrigieren und die Website Inhaber kontaktieren, um sie berichtigen zu lassen.

Auf manchen Websites wie zum Beispiel Yelp kannst Du selbst Deine Citation ändern. Es kann allerdings sehr viel Arbeit machen, all diese Websites durchzugehen und die Daten zu aktualisieren. Falls Du sehr viele Citations überarbeiten musst und diese Zeit nicht aufbringen kannst, solltest Du die Zusammenarbeit mit einer Local SEO Agentur in Erwägung ziehen.

Bei anderen Websites muss der Website-Inhaber manuell die Änderung durchführen. In diesem Fall ist es am besten, eine kurze, freundliche E-Mail an den Inhaber zu senden und darum zu bitten, Deinen Eintrag zu aktualisieren.

Personalisierungssignale

Personalisierung ist noch nicht allzu weit verbreitet. Es überrascht daher also nicht, dass es der Rankingfaktor mit dem geringsten Einfluss ist.

User lieben eine personalisierte Erfahrung, aber oftmals ist der Grad zwischen der Personalisierung einer Website und dem Eindringen in die Privatsphäre eines Users sehr schmal. Wenn Du Grenzen überschreitest, kann es sein, dass Du die Leute abschreckst:

abschreckendes Beispiel für Personalisierung
“Ich bin entschlossen, ein Unternehmen in Washington erfolgreich zu machen. Meine einzige Frage ist: Wird es Deins sein?”

Es ist eine Herausforderung, das richtige Gleichgewicht zwischen Personalisierung und Privatsphäre zu erreichen. Daher ist Personalisierung zwar wichtig, aber kein Rankingfaktor mit großem Einfluss.

Verbessere jetzt Deine Präsenz in der lokalen Suche

Mit einer starken Präsenz in der lokalen Suche kannst Du Deinem Geschäft zu mehr Erfolg verhelfen. Dein Internetauftritt ist der erste Kontakt, den viele Deiner Kunden mit Dir haben. Daher ist es definitiv die Zeit wert, sicherzustellen, dass Du Dich von anderen Unternehmen abhebst.

Falls Du Local SEO bisher vernachlässigt hast, nimm Dir in dieser Woche etwas Zeit dafür. Prüfe und optimiere die Onpage SEO Faktoren, erstelle einen Plan, um mehr Backlinks aufzubauen und sorge dafür, dass Dein Google Unternehmensprofil korrekt und aktuell ist.

Es braucht etwas Zeit und Einsatz, um Deine lokalen Rankings zu verbessern. Daher fang am besten noch heute an – es wird sich schneller auszahlen, als Du denkst!

Google Unternehmensprofil Optimierung (früher: Google My Business): So schaffst Du es an die Spitze der lokalen Rankings

Eine starke Onlinepräsenz ist für lokale und regional tätige Unternehmen in der heutigen Zeit ein absolutes Muss. Das Google Unternehmensprofil bildet dabei den Grundstein für all Deine lokalen SEO Maßnahmen.

(Hinweis: Vielleicht kennst Du das Google Unternehmensprofil noch unter dem alten Namen „Google My Business“. Google hat diese Bezeichnung erst vor Kurzem geändert. Wir verwenden in diesem Artikel daher den aktuellen Namen „Google Unternehmensprofil“.)

Letzte Woche hast Du bereits erfahren, wie Du mit Seobility ab sofort Deine Local Pack Rankings überwachen kannst. Heute erklären wir Dir, wie Du diese Rankings durch ein ansprechendes und gut gepflegtes Google Unternehmensprofil verbessern kannst.

In diesem Artikel erfährst Du alles, was Du wissen musst, um ein Google Unternehmensprofil zu erstellen und zu optimieren:

  • wie Du eine Beschreibung Deines Unternehmens verfasst, die Dich von der Masse abhebt
  • wie Du eindrucksvolle Fotos hinzufügst und Beiträge erstellst, die wirklich gelesen werden
  • wie Du Bewertungen sammelst, mit denen Du der Konkurrenz immer einen Schritt voraus bist

… und vieles mehr.

Lass uns loslegen!

Warum solltest Du Dein Google Unternehmensprofil optimieren?

Wenn Du ein Unternehmen hast, brauchst Du ein Google Unternehmensprofil. So einfach ist das.

Google My Business Profil

Dein Unternehmensprofil ist der wichtigste Baustein für eine starke Local SEO Strategie. Es bietet Deinem Unternehmen eine Präsenz in den Google-Suchergebnissen mit sämtlichen Informationen, nach denen potentielle Kunden suchen.

Außerdem wird Dein Profil auch in Google Maps angezeigt – ebenso wie auf jeder Drittanbieterplattform, die die Google-Maps-API verwendet. Du merkst also, warum es so wichtig ist, ein vollständiges und überzeugendes Profil zu haben.

Hier nur ein kleiner Einblick, wie die Optimierung Deines Unternehmensprofils dazu beitragen kann, Dein Business auszubauen:

Mehr Kunden anwerben. Der bei weitem größte Vorteil liegt darin, dass mehr Kunden in Dein Geschäft kommen werden. Denn durch ein optimiertes Unternehmensprofil können potenzielle Kunden Dein Unternehmen über die Google-Suche entdecken, Dich telefonisch oder per Nachricht kontaktieren, sich über Deine Produkte und Leistungen informieren, einen Termin vereinbaren, die FAQ lesen und mehr.

Awareness erhöhen. Google ergreift immer mehr Maßnahmen, um Fragen von Nutzern direkt in den Suchergebnissen durch Rich Snippets und andere Suchfunktionen zu beantworten. Das bedeutet, dass es zukünftig vermutlich mehr Zero-Click-Searches geben wird, bei denen die Nutzer direkt auf den Suchergebnisseiten vollständige Antworten auf ihre Fragen erhalten. Durch die Optimierung Deines Unternehmensprofils kannst Du sicherstellen, dass potentielle Kunden alle Informationen, die sie brauchen, direkt in den Google-Suchergebnissen erhalten.

Lokal Pack Rankings verbessern. Google berücksichtigt die Aktivität und die Qualität der Informationen als Rankingfaktoren für Google Unternehmensprofile – neben offensichtlichen Hinweisen wie geographische Nähe und Relevanz. Indem Du Dein Unternehmensprofil auf dem aktuellsten Stand hältst, stellt Du sicher, dass Du langfristig bessere Ergebnisse und eine höhere Sichtbarkeit erreichst.

So optimierst Du Dein Google Unternehmensprofil

Jetzt wo Du weißt, weshalb Dein Unternehmensprofil so wichtig ist, werden wir Dich Schritt für Schritt durch den Prozess begleiten, um Dein Profil einzurichten und zu optimieren.

Erstelle Dein Unternehmensprofil

Als allererstes musst Du Dein Profil einrichten. Öffne dafür die Seite google.com/business. Klicke auf „Jetzt verwalten” auf dem Startbildschirm und wähle dann „Unternehmen zu Google hinzufügen“.

Leg den Namen Deines Unternehmens und die Kategorie fest

Erstelle als Nächstes ein neues Konto mit dem Namen Deines Unternehmens und der Kategorie.

Unternehmensprofil erstellen

Bei der Auswahl der Kategorie solltest Du möglichst konkret werden. Beispielsweise solltest Du nicht „Rechtsanwalt“ wählen, sondern stattdessen „Rechtsanwalt für Insolvenzrecht“ oder „Rechtsanwalt für Familienrecht“. Es werden beim Tippen bereits einige Kategorien in einer Dropdown-Liste vorgeschlagen, aber Du kannst Dir auch die vollständige Liste mit über 3000 Kategorien ansehen, um darunter die passende zu finden.

Anhand der Unternehmenskategorie versteht Google besser, was Dein Unternehmen anbietet. Außerdem hilft sie Kunden dabei, Dich bei der Suche nach einem bestimmten Keyword zu finden. Für eine ordentliche Platzierung in der Suche ist die Kategorie also entscheidend.

Die korrekte Zuordnung der GMB-Kategorie war laut einer Umfrage von Moz zum Thema lokale Rankingfaktoren der viertwichtigste von insgesamt 50 Faktoren. Und den siebten Platz auf der Liste belegte der Faktor „Primäre GMB-Kategorie entspricht der breiteren Kategorie der Suchanfrage“.

So kann die Wahl der richtigen Unternehmenskategorie Deine Suchergebnisse verbessern:

  • Anzeige bei „Discovery“ Suchen. Die korrekte Zuordnung in die entsprechende Kategorie hilft Deinen Kunden dabei, mehr über Dein Unternehmen zu erfahren. Wenn Du Friseur bist, finden Dich Leute womöglich, wenn sie „herren haarschnitt“, „kinder haarschnitt“ oder „extensions“ suchen. Tatsächlich stammen 84 % der Aufrufe von Unternehmensprofilen auf Google von sog. „Discovery“-Suchen (bei denen der Nutzer nicht direkt nach dem Unternehmen sucht, sondern nach einem für das Unternehmen relevanten Keyword).
  • Verfügbarkeit kategoriespezifischer Funktionen. Wenn Du eine Unternehmenskategorie auswählst, hast Du vollen Zugriff auf die Funktionen, die speziell für diese Kategorie eingerichtet wurden. Zum Beispiel haben Hotels die Möglichkeit, Sternebewertungen einzubeziehen; Restaurants hingegen können Menüs und Reservierungsbuttons erhalten. Diese Funktionen geben potentiellen Kunden die Informationen, die sie brauchen, damit sie sich für Dich anstatt für Deine Konkurrenz entscheiden.

Wähle Deinen Standort

Wenn Du Deine Kunden von einem lokalen Standort aus bedienst, solltest Du Deine Adresse festlegen. Im nächsten Fenster wirst Du aufgefordert, diese Informationen einzugeben:

Adresse eingeben

Wichtig dabei: bleibe konsistent!

Google wird Deine Kontaktinformationen mit lokalen Brancheneinträgen abgleichen, um sicherzustellen, dass sie korrekt und aktuell sind. Wenn es Widersprüche gibt, kann sich die Platzierung Deines Unternehmens bei Google dadurch erheblich verzögern.

Was das für Dich bedeutet: Es ist unerlässlich sicherzustellen, dass Dein Firmenname, Deine Adresse und Telefonnummer exakt so aufgeführt werden, wie sie auf Firmenschildern und anderen Brancheneinträgen erscheinen.

Wenn Google Inkonsistenzen entdeckt, kann das Deiner Glaubwürdigkeit schaden. Außerdem solltest Du darauf verzichten, zusätzliche Keywords hinzuzufügen – dies wird als Spam angesehen und kann dazu führen, dass Dein Profil aus der Suche entfernt wird.

Lege Dein Einzugsgebiet fest

Nachdem Du Deine physische Adresse eingegeben hast, kannst Du Dein Liefergebiet festlegen. Wenn Du Kundenstandorte besuchst, wähle „Ja”. Im nächsten Schritt wirst Du aufgefordert, die Standorte anzugeben, an denen Du Deine Leistung anbietest.

gib an, ob Du einen Lieferservice anbietest

Gib Deine Telefon- und Websiteinformationen an

Trage abschließend Deine Telefonnummer und Website-URL ein:

Kontaktdaten eingeben

Verifiziere Deinen Account

Nachdem Du Dein Profil eingerichtet hast, solltest Du Dein Konto verifizieren. Im Dashboard findest Du den Hinweis „Verifizierung erforderlich”. Klicke „Jetzt bestätigen“, um fortzufahren.

(Hinweis: Im Zuge der Namensänderung hat Google auch angekündigt, dass in den nächsten Monaten sämtliche Funktionen des ehemaligen Google My Business Dashboards über die Google Suche bzw. Google Maps aufrufbar sein werden. Die Google My Business Website wird dann hauptsächlich den Zweck erfüllen, mehrere Unternehmensprofile an einem Ort zu verwalten. Sobald sich an den nachfolgend beschriebenen Funktionen etwas ändert, werden wir diesen Artikel entsprechend aktualisieren.)

Je nach Art des Unternehmens stehen Dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um Dein Konto zu bestätigen. In den meisten Fällen ist dies per Postkarte möglich, wobei einige lokale Geschäfte dies auch per Telefon oder E-Mail tun können.

Wähle Deinen Kurznamen

Nachdem Du Deinen Account verifiziert hast, solltest Du im Info-Bereich des Dashboards Deinen Kurznamen festlegen.

Kurzname festlegen
Neben dem @-Symbol kannst Du Deinen Kurznamen festlegen (Quelle)

Dieser macht es lokalen Kunden leichter, Deinen Google-Eintrag zu finden. Google verlangt, dass Dein Kurzname einen Bezug zu Deinem Firmennamen hat (oder dem Namen, den Leute für Dein Geschäft verwenden). Außerdem kannst Du Deinen Kurznamen unverwechselbar machen, indem Du den Standort hinzufügst.

Wenn der Name Deines Unternehmens zum Beispiel „Hofmann KFZ“ lautet und sich Dein Geschäft in Berlin befindet, könntest Du „hofmannkfzberlin“ als Kurzname wählen.

Du kannst das Format [Firmenname][Standort] nutzen, um verschiedene Profile für unterschiedliche Standorte einzurichten. Nordsee könnte beispielsweise nordseekoelnschildergasse für den Standort in der Schildergasse in Köln festlegen. Bedenke dabei, dass der Kurzname nicht länger als 32 Zeichen sein darf.

Dein Unternehmensprofil ist dann über den Link g.page/[Dein Kurzname] direkt aufrufbar.

Erstelle eine überzeugende Unternehmensbeschreibung

Direkt unter Deinem Firmennamen findest Du eine kurze Beschreibung Deines Unternehmens:

Beschreibung im Google My Business Profil

Dies ist leider einer der wenigen Teile Deines Profils, über die Du keine Kontrolle hast. Google schreibt die Zusammenfassung für Dich, um laut eigener Aussage eine konsistente User Experience auf der gesamten Plattform zu gewährleisten.

Wenn Du ein wenig nach unten scrollst, siehst Du aber zusätzlich noch eine vom Unternehmen bereitgestellte Beschreibung. Dies ist Deine Gelegenheit, um zusätzliche Informationen bereitzustellen und potentielle Kunden zu überzeugen.

vom Unternehmen bereitgestellte Beschreibung

Wie jeden Inhalt auf Deiner Website solltest Du auch die Unternehmensbeschreibung für Google optimieren. Wähle dafür zwei bis drei Fokus-Keywords – wovon eines ein standortbezogenes Keyword sein sollte – und baue Deinen Text auf diesen auf.

Hier ein paar Tipps zum Verfassen Deiner Unternehmensbeschreibung:

  • Nutze bereits vorhandene Texte. Du kannst Dir beim Erstellen dieses Abschnitts Zeit sparen, indem Du bestehende Texte aus Deinem Unternehmensleitbild oder Deiner „Über uns“-Seite übernimmst. Diese kannst Du um zusätzliche Informationen ergänzen, die an anderer Stelle in Deinem Profil noch nicht verfügbar sind.
  • Bringe die wichtigsten Informationen ganz vorne an. Innerhalb der ersten 250 Zeichen solltest Du alle wesentlichen Punkte abgedeckt haben. Danach wird die Beschreibung abgeschnitten und Betrachter müssen auf „Mehr“ klicken, um sie vollständig lesen zu können.
  • Keine Werbeaktionen. Gemäß den Google-Richtlinien darfst Du in Deiner Unternehmensbeschreibung keine Werbeaktionen erwähnen oder auf solche verweisen. Bleibe bei einer klaren, überzeugenden Beschreibung Deines Unternehmens.

Verbinde Dein Profil mit Deinen Social-Media-Accounts

Neben der Kurzbeschreibung Deines Unternehmens werden auch Deine Social-Media-Accounts automatisch von Google hinzugefügt. Google sammelt dafür Unternehmensinformationen aus einer Vielzahl von Quellen und zeigt diese bei geeigneten Unternehmensprofilen an.

verknüpfte Social Media Accounts

Um davon profitieren zu können, musst Du unbedingt sicherstellen, dass Deine Daten auf allen Plattformen konsistent sind. Vergewissere Dich, dass Du in Deinem Social-Media-Profil denselben Firmennamen wie in Deinem GMB-Profil verwendet hast. Außerdem solltest Du etwaige Verifizierungen auf den Social Media Plattformen abgeschlossen haben. Diese Schritte signalisieren Google, dass Dein Profil echt ist.

Du solltest außerdem Schema-Markup auf Deiner Website verwenden, um auf Deine Social-Media-Accounts zu verlinken. Durch die Nutzung der „sameAs“-Property kannst Du Google schnell und einfach zeigen, dass Deine Website und Deine Social-Media-Accounts zum selben Unternehmen gehören.

Lade ansprechende Fotos hoch

Visuelle Inhalte sind wichtiger denn je und Dein Google Unternehmensprofil bildet da keine Ausnahme. Unternehmen, die ihren Profilen Fotos hinzufügen, erzielen deutlich bessere Ergebnisse – wie z. B. 42 % mehr Anfragen nach Wegbeschreibungen in Google Maps und 35 % mehr Webseitenbesuche im Vergleich zu Unternehmen, die keine Fotos hinzufügen. Diese Daten stammen direkt von Google.

Außerdem bringt das Hinzufügen von Fotos viele weitere Vorteile für Dein Google Unternehmensprofil mit sich:

  • Du kannst Dich von Deiner besten Seite zeigen. Jeder beliebige Nutzer kann Fotos auf Deinem Google-Profil hochladen, wodurch es leicht passieren kann, dass Fotos dabei sind, die Dein Unternehmen nicht ideal aussehen lassen. Deine eigenen Fotos hinzuzufügen, ist der beste Weg, um Dein Unternehmen im richtigen Licht zu präsentieren.
  • Du bleibst aktiv. Indem Du regelmäßig Fotos hinzufügst, zeigst Du Google, dass Du Dein Profil aktiv pflegst, was Dir wiederum dabei hilft, Deine Position in der Suche zu verbessern. Lade regelmäßig neue Fotos hoch – am besten mindestens einmal in der Woche.
  • Du gewinnst mehr Kunden. Profile mit Fotos bringen Dir mehr Kundschaft. Und je mehr Fotos Du hinzufügst, umso besser. BrightLocal hat in der oben erwähnten Studie festgestellt, dass Unternehmen mit mehr als 100 Profil-Fotos über 500 % mehr Anrufe, 1000 % mehr Website-Klicks und 2700 % mehr Navigationsanfragen als der Durchschnitt erhalten.

Das Café melt in Hamburg liefert hierfür ein gutes Beispiel. Die Fotogalerie enthält Dutzende attraktiver Bilder vom Unternehmen selbst sowie von Kunden:

Profilfotos

Hier ein paar Tipps dafür, wie Du ebenfalls ein optisch ansprechendes Profil gestalten kannst:

  • Wähle als Titelbild ein Foto aus, das Deine Marke am besten repräsentiert. (Die Nutzer werden allerdings je nach Suchanfrage unterschiedliche Fotos sehen, also mach Dir diesbezüglich nicht allzu viele Gedanken.)
  • Wenn Du ein konventionelles Ladengeschäft betreibst, lade mindestens drei Außenaufnahmen von Deinem Geschäft hoch. Diese sollten zu verschiedenen Tageszeiten und bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen aufgenommen werden.
  • Wenn Du an einem physischen Standort tätig bist, solltest Du mindestens drei Innenaufnahmen des Unternehmens hochladen, die eine ansprechende und kundenfreundliche Atmosphäre vermitteln.
  • Füge mindestens drei Fotos Deiner Teammitglieder hinzu. Außerdem sollten mindestens drei Fotos zu sehen sein, die Deine Teammitglieder bei der Arbeit oder beim Bedienen bzw. der Betreuung von Kunden zeigen.
  • Füge mindestens drei Fotos Deiner Produkte oder Dienstleistungen hinzu – beispielsweise kann ein Café Fotos von ausgefallenen Espresso-Getränken und ein Küchengeschäft Fotos von den angebotenen Töpfen, Pfannen und Backformen zeigen.
  • Um die Interaktion zu steigern, könntest Du in Erwägung ziehen, eine virtuelle Tour zu erstellen. Dafür kannst Du 360°-Fotos hochladen und Nutzern auf diese Weise ein eindringliches Erlebnis Deines Unternehmens bieten.
  • Vermeide Stockfotos oder Fotos, die stark mit Photoshop bearbeitet wurden. Die Priorität von Google ist es, Dein Unternehmen so darzustellen, wie es wirklich ist.

Füge Videos zu Deinem Profil hinzu

Heutzutage haben die meisten Unternehmen eine starke visuelle Online-Präsenz. Und das bedeutet, dass Fotos allein die absolute Mindestvoraussetzung sind, aber Dir wahrscheinlich noch keinen deutlichen Vorteil verschaffen. Um also aus der Masse herauszustechen, kannst Du Deinem Profil kurze, ansprechende Videos hinzufügen.

Das geht ganz einfach: Wenn Du Dich bei Deinem Google Unternehmensprofil einloggst, klicke auf “Fotos” und dann auf den Tab „Videos“. Klicke auf das blaue Pluszeichen in der oberen Ecke und Du kannst das Video, das Du hochladen möchtest, mittels Drag and Drop (Ziehen und Ablegen) von Deinem Computer hochladen.

Videos hochladen
Quelle

Um bestmögliche Resultate zu erzielen, solltest Du sicherstellen, dass Dein Video den Einschränkungen von Google für Videodateien entspricht.

  • Dateigröße: bis zu 100 MB
  • Länge: bis zu 30 Sekunden
  • Auflösung: mindestens 720p

Sammle und beantworte Google-Bewertungen

Kundenbewertungen sind bei Kaufentscheidungen von Konsumenten der wichtigste Faktor. BrightLocal hat dazu Folgendes herausgefunden:

  • 87 % der Verbraucher geben an, Online-Bewertungen lokaler Unternehmen zu lesen.
  • 79 % der Verbraucher geben an, dass sie Online-Bewertungen genauso sehr vertrauen wie persönlichen Empfehlungen von Freunden oder Familie.
  • Aufgrund von negativen Bewertungen entscheiden sich 92 % der Verbraucher weniger wahrscheinlich für ein Unternehmen.
  • Am öftesten lesen Verbraucher Bewertungen für Restaurants, Hotels, medizinische Dienstleistungen, Autowerkstätten und Bekleidungsgeschäfte.
  • 52 % der Verbraucher würden sich nur für ein Unternehmen mit einer durchschnittlichen Kundenbewertung von vier oder mehr Sternen entscheiden.
  • 20 % der Verbraucher erwarten innerhalb eines Tages eine Antwort, wenn sie eine Rezension verfassen.

Wenn Du so wie die meisten Verbraucher bist, wirst Du also einen kurzen Blick auf die Kundenrezensionen werfen, bevor Du bereit dazu bist, etwas von einem Unternehmen zu kaufen.

Kundenbewertungen

Da Kunden immer mehr auf Bewertungen vertrauen, um zu entscheiden, welches lokale Unternehmen sie unterstützen wollen, ist es unbedingt erforderlich, positive Bewertungen zu sammeln, mit denen Du mehr Kunden für Dein Unternehmen gewinnen kannst.

Wenn Du Deine Kundenbewertungen bisher vernachlässigt hast, empfiehlt es sich, schnell eine Menge starker Bewertungen von Deinen besten Kunden zu sammeln… während Du ein System aufbaust, mit dem Du es schaffst, konstant gute Bewertungen hervorzubringen.

So geht’s:

  • Frage danach. Beginne damit, Deine besten Kunden anzusprechen, um auf diese Weise schnell eine gewisse Dynamik auszulösen. Habe keine Angst davor, nach Bewertungen zu fragen – 62 % der Verbraucher schreiben Bewertungen, wenn sie dazu aufgefordert werden.
  • Mach den Prozess so leicht wie möglich. Gib Deinen Kunden einen Shortcut-Link zur Bewertung, um den Bewertungsprozess zu vereinfachen.
  • Verlinke auf Deine Bewertungsseite. Füge auf Deiner Website einen Link zu Deiner Online-Bewertungsseite mit einem aufmerksamkeitsstarken CTA hinzu.
  • Reagiere auf Bewertungen. Die Interaktion mit Deinen Rezensenten ist essentiell. Es zeigt, dass Du Dich für das Feedback Deiner Kunden interessierst, was wiederum mehr Menschen dazu ermutigen wird, Bewertungen zu hinterlassen. Es ermöglicht Dir außerdem, Probleme anzusprechen, die zu schlechten Bewertungen geführt haben, und Deine durchschnittliche Gesamtbewertung zu erhöhen. Darüber hinaus verbessert die Interaktion mit Deinen Rezensenten Deine Position in den Suchergebnissen.

Eine Sache noch: Biete keine Anreize im Austausch für gute Kundenbewertungen!

Die Richtlinien von Google sind diesbezüglich ziemlich klar: „Bieten oder akzeptieren Sie kein Geld für Rezensionen.“ In der Vergangenheit ist Google bereits gegen Unternehmen vorgegangen, die Anreize jeglicher Art, einschließlich Geschenke und Give Aways, angeboten haben. Dieses Risiko solltest Du nicht eingehen. Bitte um Bewertungen, aber biete keine Bestechungen oder Anreize an.

Poste regelmäßig auf Deinem Google Unternehmensprofil

Als Google im Juni 2017 Beiträge als Funktion für Unternehmensprofile einführte, handelte es sich auf den ersten Blick nur um ein kleines Update für Google My Business. Doch diese kleine Änderung verwandelte Google My Business in eine vollwertige Social-Media-Plattform, die speziell auf lokale Unternehmen ausgerichtet ist.

Aber was sind diese Beiträge denn überhaupt? Kurz gesagt, ein Profil-Beitrag ist wie ein Mini-Blogartikel. Unternehmen können einen kurzen Textausschnitt zusammen mit Bildern und Videos veröffentlichen.

Google Unternehmensprofil Beiträge

Die Suchintention bei Nutzern, die Google durchsuchen, ist höher als bei jenen Nutzern, die soziale Plattformen wie Facebook und Instagram verwenden. Und das ergibt Sinn: Wenn Nutzer Dein Unternehmen auf Google finden, dann deshalb, weil sie nach einem relevanten Suchbegriff gesucht haben. Es ist daher nicht überraschend, dass Du durch regelmäßige Beiträge die Anzahl der Interaktionen mit Kunden, die Dein Profil finden, erhöhen kannst.

Du kannst diese Beiträge für alle möglichen Zwecke verwenden: um Business-Updates zu geben, ein Event zu bewerben, ein Angebot zu teilen oder ein neues Produkt zu promoten. So kannst Du mit Beiträgen die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen:

  • Poste oft. Ein Beitrag wirkt auf dieselbe Weise wie ein neues Foto: Es zeigt, dass Du Dein Profil auf dem neuesten Stand hältst, was Google wiederum signalisiert, es im Local Pack weiter oben zu platzieren.
  • Bewirb Angebote. In letzter Zeit hat der Google-Algorithmus Beiträge mit Angeboten in der Suche stärker hervorgehoben.
  • Füge Links und CTAs hinzu. Business-Beiträge wurden speziell dafür konzipiert, um aktuelle Informationen zu den Aktivitäten Deines Unternehmens – einschließlich Werbeaktionen und Angeboten – zu geben. Indem Du Links und CTAs einfügst, kannst Du noch mehr Kunden gewinnen.
  • Vergiss nicht, Korrektur zu lesen. Veröffentliche nicht einfach irgendwelche schlampigen Beiträge. Überprüfe immer die Qualität und vermeide Rechtschreib- und Grammatikfehler.

Das Hinzufügen eines Beitrags im Google Unternehmensprofil ist denkbar einfach: Nachdem Du Dich eingeloggt hast, musst Du auf „Beiträge“ klicken. Wähle dann die Art des Beitrags aus:

Art des Beitrags auswählen
Quelle

Verfasse als Nächstes Deinen Inhalt und lade relevante Bilder oder Videos hoch. Zuletzt musst Du noch auswählen, welche Art von Button gemeinsam mit Deinem Beitrag angezeigt werden soll, und den Link dazu hinterlegen:

Buttons für Beiträge
Quelle

Übrigens: Auch wenn Dein Unternehmen reglementierte Güter und Dienstleistungen vertreibt, sind Beiträge dennoch eine gute Möglichkeit, um Dein Profil zu nutzen … stelle nur sicher, dass Du darin die Produkte oder Dienstleistungen selbst nicht erwähnst. Unternehmen, die Alkohol und Tabak, pharmazeutische Produkte, medizinische Geräte, Feuerwerkskörper, Waffen, Dienstleistungen für Erwachsene, Finanzdienstleistungen oder legale Drogen vertreiben, sollten dies berücksichtigen.

Nutze Googles „Fragen und Antworten“ Bereich

Laut einer 2019 von ThriveHive durchgeführten Studie haben 91 % der Unternehmen unbeantwortete Kundenfragen auf Google.

Und das kann zu unangenehmen Ergebnissen führen, wie etwa bei diesem Fast-Food-Laden aus dem Raum Washington DC:

unbeantwortete Kundenfragen

Bei Googles „Fragen und Antworten“ kann jeder eine Frage zu Deinem Unternehmen stellen … und jeder kann darauf antworten. Und dies macht es zur perfektiven Gelegenheit, um mit Kunden zu interagieren und gleichzeitig wertvolle Informationen über die Wahrnehmung Deiner Marke zu erhalten.

Und mit nur zwei einfachen Schritten kannst Du das Beste aus Deinem „Fragen und Antworten“-Bereich herausholen. Zunächst ist es essenziell, auf die Fragen Deiner Kunden schnelle und hilfreiche Antworten zu geben.

Antwort auf Kundenfrage

Um die ganze Sache zu erleichtern, solltest Du Dir Benachrichtigungen in Deinem Dashboard einrichten, sodass Du immer Bescheid weißt, wenn eine neue Frage eingegangen ist. Ebenso wichtig ist es, dass Du Deinen „Fragen und Antworten“-Bereich vorab mit relevanten Fragen füllst. Durch das Hinzufügen eigener Fragen stellst Du sicher, dass Kunden schnelle Antworten auf häufig gestellte Fragen erhalten.

Dafür solltest Du eine Liste der häufigsten Fragen erstellen, die Du von Kunden erhältst. Erkundige Dich außerdem bei Deinem Personal und Handelsvertretern, um herauszufinden, was Deine Kunden wirklich wissen möchten.

Füge als Nächstes diese Fragen auf Deinem Profil hinzu und gib klare und prägnante Antworten darauf. Es kann durchaus hilfreich sein, hier mit Ziel-Keywords zu arbeiten, allerdings solltest Du das nur tun, wenn sich diese auf natürliche Weise in Deine Antwort einbauen lassen. Deine oberste Priorität ist es, dem Kunden zu helfen.

Und denk daran, Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Besucher suchen nach schnellen Antworten, also widerstehe der Versuchung, Dein Profil mit Dutzenden von Fragen zu füllen. Bleibe bei denjenigen Anfragen, die am häufigsten auftauchen.

Füge Produkte auf Deinem Profil hinzu

Ob Du nun Produkte oder Dienstleistungen verkaufst – Du kannst diese ganz unkompliziert zu Deinem Google Unternehmensprofil hinzufügen. Dadurch kannst Du Dein Profil in eine virtuelle Verkaufsfläche für Deine Produkte verwandeln.

Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen können Produkte in ihrem Google Unternehmensprofil anzeigen lassen. Um loslegen zu können, rufe Dein Google-Unternehmensprofil-Dashboard auf. Wenn Du im Menü auf der linken Seite „Produkte“ aufgelistet siehst, kannst Du damit beginnen, Deine Produkte auf Deinem Profil hinzuzufügen.

Wenn Du auf den Produkt-Tab klickst, fordert Google Dich auf, eine Produktkollektion hinzuzufügen. Dabei handelt es sich um breite Produktkategorien, die Nutzern dabei helfen sollen, schnell zu finden, wonach sie suchen. Google empfiehlt, mindestens drei Kollektionen zu erstellen:

Produktkollektion hinzufügen
Quelle

Sobald Du mit Deinen Kollektionen fertig bist, kannst Du damit beginnen, Produkte hinzuzufügen. Denk dabei daran, den richtigen CTA zu verwenden:

  • Wenn Du über Online-Kaufoptionen verfügst (z. B. wenn Du ein E-Commerce-Unternehmen betreibst), kannst Du mit einem „Kaufen“- oder „Online bestellen“-Button auf die Produktseite verlinken.
  • Wenn Du Produkte verkaufst, die eine intensivere Beratung erfordern oder nicht online verkauft werden können, kannst Du mit einem „Mehr erfahren“-CTA auf weitere Informationen verlinken.

Buttons für Produkte
Wähle einen geeigneten CTA für Dein Produkt (Quelle)

Aktiviere die Chatfunktion

Wie wir gesehen haben, ist Dein Google Unternehmensprofil viel mehr, als es auf den ersten Blick zu sein scheint. Es ist ein Kunden-Feedback-Center. Eine Social-Media-Plattform. Ein Produktkatalog. Und über die Chatfunktion bietet es auch eine gute Möglichkeit, mit Kunden direkt in Kontakt zu treten.

Heutzutage verwenden 82 % der Smartphone-Nutzer regelmäßig ihr Smartphone, um nach lokalen Unternehmen zu suchen. Über Chats kannst Du Nachrichten direkt an diese Nutzer versenden bzw. Nachrichten von ihnen empfangen.

Und die Einrichtung ist super einfach: Klicke in Deinem Google-Unternehmensprofil-Dashboard einfach auf den „Nachrichten“-Tab und Du kannst die notwendige App auf Deinem Smartphone installieren.

Google My Business Chatfunktion

Sobald Du die App eingerichtet hast, wähle Kunden, dann Chat und suche anschließend nach der Option zum Aktivieren der Chatfunktion über die App. Die folgenden Best Practices helfen Dir dabei, die Kommunikation mit Deinen Kunden zu verbessern:

  • Richte Benachrichtigungen für neue Nachrichten ein. Du kannst dafür zum Menü Einstellungen gehen und dann auf Benachrichtigungen tippen, um Deine Benachrichtigungseinstellungen zu ändern.
  • Antworte sofort. Wenn Du nicht innerhalb von 24 Stunden antwortest, könnte Google möglicherweise die Chatfunktion für Dein Profil deaktivieren.
  • Erstelle automatisierte Antworten. Durch das Einrichten einer automatischen Begrüßung stellst Du sicher, dass Kunden schnell von Dir hören. Gehe zu Einstellungen, wähle Nachrichten und tippe Willkommensnachricht bearbeiten, um eine eigene Nachricht zu erstellen.

Füge branchenspezifische Funktionen auf Deinem Google Unternehmensprofil hinzu

Einer der Hauptgründe dafür, das Google Unternehmensprofil zu nutzen, ist, dass es sich ständig weiterentwickelt. Es werden laufend neue Funktionen hinzugefügt, um Unternehmen in spezifischen Nischen zu unterstützen. Hier sind nur einige Beispiele dafür, was möglich ist:

Wenn Du ein Restaurant betreibst, kannst Du potenzielle Besucher direkt über Dein Profil einen Tisch reservieren oder eine Bestellung zur Abholung oder Lieferung aufgeben lassen.

Button zum Tisch reservieren

Wenn Du Friseur bist, kannst Du einen Link einfügen, mit dem Nutzer direkt über Dein Profil einen Termin buchen können.

Button um online einen Termin zu buchen

Und wenn Du ein Dienstleistungsunternehmen hast, kannst Du einen Link einfügen, über den Konsumenten leicht ein Angebot anfordern können.

Button um ein Angebot anzufordern
Quelle

Die branchenspezifischen Funktionen von Google werden ständig erweitert. Nachdem Du die grundlegenden Informationen zu Deinem Geschäft hinzugefügt hast, kannst Du prüfen, welche Optionen Dir zur Verfügung stehen.

Halte Deine Kunden während COVID auf dem Laufenden

Google My Business hat sich im letzten Jahr als hervorragendes Tool für lokale Unternehmen erwiesen, um Kunden über ihre Lieblingsrestaurants, – geschäfte und -dienstleister auf dem Laufenden zu halten und es ein bisschen leichter zu machen, die Pandemie zu überstehen.

COVID wird uns vermutlich noch eine Weile begleiten. Und wenn Du Dein Profil noch nicht dazu nutzt, um Deine Kunden zu informieren, ist jetzt die Zeit gekommen, damit anzufangen.

    • Zeige Lieferoptionen an, sodass Du Deine Kunden weiterhin bedienen kannst, auch wenn diese nicht in Deine Räumlichkeiten kommen können.

Lieferoptionen anzeigen
Quelle

    • Stelle Gesundheits- und Sicherheitsinformationen zur Verfügung, sodass Kunden wissen, welche Maßnahmen erforderlich sind und wie Du dafür sorgst, dass sie sicher sind.

Sicherheits- und Gesundheitsinformationen

    • Benachrichtige Deine Kunden, wenn sich Deine Öffnungszeiten ändern. Halte die Öffnungszeiten in Deinem Profil immer aktuell, damit sich Kunden keine Gedanken darüber machen müssen, ob Du überhaupt geöffnet hast. Und wenn Du aufgrund von COVID-Beschränkungen oder Sicherheitsprotokollen schließen musst, richte eine Warnung ein, um potenzielle Besucher darüber zu informieren:

vorübergehend geschlossen
Quelle

  • Nutze Buchungsbuttons. Buttons für Buchungen können Dein Google-Profil in ein Online-Schaufenster verwandeln, mit dem Du direkt über Dein Unternehmensprofil mehr Kunden gewinnst.

Hebe Dein Unternehmen mit Deinem Google Unternehmensprofil aufs nächste Level

Wenn Du noch kein Unternehmensprofil auf Google eingerichtet hast, plane Dir diese Woche etwas Zeit dafür ein und leg damit los. Dein Profil ist der Grundpfeiler all Deiner lokalen Bemühungen – und ohne ein gut optimiertes Profil wirst Du für Kunden weitestgehend unsichtbar bleiben.

Und behalte im Hinterkopf, dass das Einrichten Deines Profils keine Angelegenheit ist, die Du einmal erledigen und dann abhaken kannst. Du solltest Dein Profil regelmäßig up-to-date halten und mit Kunden interagieren, die über Dein Google Unternehmensprofil Kontakt zu Dir aufnehmen.

Mach daraus eine regelmäßige Gewohnheit und ehe Du Dich versiehst, wird aus Deinem Google Unternehmensprofil ein wertvolles Asset für Dein Unternehmen – und eine ständige Quelle für neue Leads und Kunden.

Unsere 7 besten SEO Tipps von den Online Expert Days 2021

Du bist auf der Suche nach frischen Ideen und sofort umsetzbaren Tipps für die Optimierung Deiner Website? Dann bist Du hier genau richtig!

Wir waren letzte Woche auf den Online Expert Days in Salzburg und haben Dir die neuesten Trends und Insights aus dem Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEOkomm) und Online Marketing (OMX) mitgebracht – kompakt für Dich aufbereitet, sodass Du direkt mit der Umsetzung loslegen kannst.

Diese spannenden Inhalte warten auf Dich:

Fangen wir direkt an!

Tipp 1: Optimiere Deine Core Web Vitals mit diesen Quick Wins

(aus dem Vortrag: Core Vital Speed Performance Score CRUX Lab-Field Experience Data – Light- oder Darkhouse? von Prof. Dr. Mario Fischer)

Das Thema Core Web Vitals ist für Dich ein Buch mit sieben Siegeln? Dann könnten Dir diese Quick Wins von Prof. Dr. Mario Fischer, dem Herausgeber des Magazins Website Boosting, dabei helfen, das Thema endlich in Angriff zu nehmen.

Tipps zur Optimierung des LCP (Largest Contentful Paint)

Der LCP ist die Zeit vom Beginn des Ladens einer Seite bis zum fertigen Rendern (Anzeigen) des größten Inhaltselements im Sichtbereich.

Um diesen zu optimieren, musst Du zunächst bestimmen, welches Element auf Deiner Seite eigentlich der LCP ist. Je nach Ladereihenfolge können hierfür nämlich mehrere Elemente in Frage kommen. Es zählt jedoch immer nur das flächenmäßig größte Element im Sichtbereich.

Beachte: Elemente, die in Slidern/Akkordeons verborgen sind, werden ebenfalls bei der Bestimmung des LCP berücksichtigt!

Wenn der LCP bei Dir ein Bild ist, dann solltest Du prüfen, ob Du das Bild möglicherweise in einer kleineren Auflösung bereitstellen kannst, ohne dass dies der Qualität der Website schadet.

Zunächst verdeckte Inhalte in Slidern oder Akkordeons solltest Du ggf. später nachladen, um ein anderes Element zum LCP zu machen.

Tipps zur Optimierung des FID (First Input Delay)

Der FID ist die Zeit bis zur Reaktion einer Seite auf die erste Nutzeraktion.

Die Optimierung des FID ist etwas kniffliger, da die erste Nutzeraktion oft nicht genau vorhersehbar ist. Jeder mögliche Klick oder jede Tastatureingabe auf einer Seite kommen hierfür in Frage. Konzentriere Dich daher bei der Optimierung nicht nur auf ein Element, von dem Du denkst, dass es für den FID ausschlaggebend ist.

Tipps zur Optimierung des CLS (Cumulative Layout Shift)

CLS ist ein Wert, der die Stabilität des Layouts einer Seite misst. Durch folgende Quick Wins kannst Du laut Prof. Dr. Fischer ca. 80% aller CLS-Probleme lösen:

  • Hinterlege Inline-Dimensionen für Bilder und iframes (z. B. height=„380“ width=„560“).
  • Verwende Platzhalter für dynamische Content-Elemente.
  • Webfonts können im Hinblick auf CLS ebenfalls kritisch sein.

Wenn Du Dich noch intensiver mit dem Thema Core Web Vitals auseinandersetzen möchtest, können wir Dir außerdem unseren Core Web Vitals Guide ans Herz legen, in dem wir Dir Lösungen für die häufigsten Probleme mit den CWV aufzeigen.

Tipp 2: Miste regelmäßig Deinen Content aus

(aus dem Vortrag: Content Audit – ein Plädoyer fürs Aufräumen von Irene Michel)

Wie oft hast Du bisher den Content auf Deiner Website ausgemistet? Wenn die Antwort “noch nie” lautet, Du aber sehr viele Inhalte auf Deiner Website hast, solltest Du Dich einmal mit dem Thema Content Audit befassen.

Content Audit Irene Michel

Dieses kannst Du Dir wie die Vorbereitung auf einen wichtigen Besuch vorstellen: das Ziel ist es, Deine Website aufzuräumen und herauszuputzen, sodass Du Dich bzw. Dein Unternehmen von der besten Seite präsentieren kannst. Dabei werden irrelevante Inhalte ausgemistet und eventuell wiederentdeckte “Content-Schmankerl” neu verwendet. Das ist nicht nur gut für die User Experience, sondern Du stellst auch sicher, dass Google sich nicht mit irrelevantem Content auf Deiner Website herumschlagen muss.

Um ein Content Audit durchzuführen, gehst Du wie folgt vor:

  • Erstelle eine Excel-Liste mit all Deinen Inhalten. (Tipp: Im Onpage-Bereich von Seobility kannst Du Dir alle URLs, die unser Crawler auf Deiner Website gefunden hat, als CSV herunterladen.)
  • Definiere das Ziel Deines Audits und wähle dazu passend 3-4 relevante Kennzahlen, die Du Dir ansehen möchtest (z.B. Verweildauer, Traffic, etc.). Beispielsweise kannst Du den Anteil an Seitenaufrufen jeder URL im Verhältnis zur kompletten Website berechnen, um so irrelevante Inhalte zu identifizieren.
  • Lege den Umfang des Audits fest sowie die Zeit, die Du dafür investieren möchtest, um zu vermeiden, dass Du Dich im Prozess verlierst.
  • Lege fest, ob Du ein qualitatives oder quantitatives Audit durchführen möchtest. (Quantitativ bedeutet, dass Du Dir so viele URLs wie möglich ansiehst, um beispielsweise irrelevante Inhalte auszumisten. Bei einem qualitativen Audit hingegen liegt der Fokus eher darauf, einzelne Inhalte im Detail zu analysieren und so Erfolgsfaktoren von gut funktionierendem Content zu abstrahieren.)
  • Setze die abgeleiteten Maßnahmen um bzw. produziere neuen Content, der den von Dir ermittelten Erfolgsfaktoren entspricht.

Es ist außerdem wichtig zu verstehen, dass ein Content Audit keine einmalige Sache ist. Genauso wie ein Wohnungsputz sollte es regelmäßig wiederholt werden, um sicherzustellen, dass Deine Website stets für Deine Besucher einladend ist.

Tipp 3: Optimiere Deine Informationsarchitektur

(aus den Vortrag: Content Wildwuchs vs. Informationsarchitektur von Martin Höllinger)

Gerade hast Du erfahren, warum es so wichtig ist, Deinen Content regelmäßig auszumisten und stets relevant zu halten. Mindestens genauso wichtig ist aber, wie Dein Content im Gesamtkontext Deiner Website strukturiert ist, also wie die Informationsarchitektur aufgebaut ist. Denn nur auf einer gut strukturierten Seite finden sich sowohl Nutzer als auch Googlebot zurecht.

Folgende Tipps helfen Dir bei der Optimierung Deiner Informationsarchitektur:

  • Die goldene Regel einer guten Informationsarchitektur lautet: ein Thema pro Seite.
  • Verzichte auf informationsarme Kategorieseiten. Wenn Du weniger als 4-5 Inhalte in einer Kategorie hast, brauchst Du diese Kategorie höchstwahrscheinlich nicht.
  • Die Navigation Deiner Website sollte im Idealfall nur suchmaschinenrelevante und indexierbare Inhalte enthalten. Arbeite mit gut strukturierten Dropdowns und lege ein besonderes Augenmerk auf Deine Linktexte. Diese sollten so eindeutig wie möglich sein (verzichte auf Linktexte wie “hier” o.ä.).
  • Auf großen Websites kann es Sinn machen, eine kontextabhängige Navigation zu nutzen. Je nachdem, auf welcher Unterseite sich der Nutzer befindet, werden dann unterschiedliche Navigationspunkte angezeigt. Diese sollten sich daran orientieren, was den Nutzer in der jeweiligen Situationen am meisten interessiert. Wichtige Hinweise darauf kann eine Auswertung der internen Suche liefern.
  • Nutze gelernte Strukturen für Deine Website und verzichte in Sachen Navigation auf untypische Muster (nach dem Motto: Don’t make them think!)

Passend dazu noch ein Tipp aus dem Vortrag So hast du das noch nie gesehen: Interne Verlinkungsanalyse like a Pro von Johan von Hülsen:

Prüfe selbst mit Deinem Smartphone, ob Du ohne Navigation, ohne Footer und ohne Paginierung Deine wichtigsten Seiten einfach findest. Wenn nicht, ist das ein Hinweis darauf, dass Du Deine wichtigsten Seiten prominenter platzieren und besser intern verlinken solltest.

Tipp 4: Nutze Autorenboxen zur E-A-T-Optimierung

(aus dem Vortrag: E-A-T, SEO zwischen Relevanz und Qualität von Alexander Holl)

Alexander Holl

Autorenboxen sind eine ideale Möglichkeit, um Vertrauenswürdigkeit und Expertise gegenüber Deinen Website-Besuchern zu demonstrieren, und gleichzeitig Deine Suchmaschinenoptimierung im Hinblick auf E-A-T zu verbessern.

Folgende Punkte solltest Du bei der Umsetzung berücksichtigen:

  • Nimm die Sicht des Lesers ein, der sich über die Legitimität des Autors informieren möchte: welche Aspekte müssen in der Autorenbox angesprochen werden, um Dich zu überzeugen?
  • Nutze schema-Markup für Autoren, um die Informationen für Google zu strukturieren.
  • In Googles Quality Rater Guidelines wird u.a. beschrieben, dass sich der Autor eines Artikels nachweislich gut mit dem jeweiligen Thema auskennen sollte. Verlinke daher, falls vorhanden, auf relevante Publikationen oder Deine Vita, und baue relevante Job-Titel in die Beschreibung ein.
  • Zusätzlich zur Autorenbox solltest Du eine Autorenseite anlegen, auf der Du Deine Expertise demonstrierst und die Du anschließend in der Autorenbox verlinkst.
  • Verlinke Linkedin- oder Twitter-Profile.
  • Füge ein authentisches Bild ein.
  • Verlinkte die Autorenbox im oberen und/oder unteren Content-Bereich.

Tipp 5: Mach Dich bereit für die Zukunft von SEO

(aus der Keynote: Action Replay: Alles auf Anfang? von Bastian Grimm)

In den letzten Monaten und Jahren gab es bei Google sehr viele Neuerungen, wie beispielsweise die Continuous Search in Chrome, neue Link-Attribute, ein Sommer voller (Core-)Updates, die Implementierung von MUM oder auch die derzeit geplante Einführung von Continuous Scrolling für Mobile.

In seiner informationsgeballten SEOkomm Keynote hat Bastian Grimm diese Entwicklungen Revue passieren lassen, um daraus abzuleiten, in welche Richtung sich SEO zukünftig entwickeln wird.

Das sind seine Prognosen:

  • Wir sollten uns darauf einstellen, dass die Update-Frequenz weiter steigen wird und sich Updates zukünftig auch überlappen können.
  • Google ist nahezu besessen davon, den Intent von Suchmaschinennutzern genau zu verstehen, und wird diese Anstrengungen auch in Zukunft fortsetzen.
  • Google entwickelt sich dadurch zu einem komplett automatisierten Recommender-System, das (fast) ohne klassische Suchanfragen auskommt. Google will die Fragen von Nutzern beantworten, bevor diese überhaupt gestellt werden.
  • Content Qualität wird zukünftig noch wichtiger werden, denn maschinell erstellter AI-Content rankt bereits jetzt vor allem im Mid- und Longtail-Bereich sehr gut. AI-Sprachmodelle werden zukünftig in der Lage sein, perfekt optimierten Content zu produzieren. Wir SEOs stehen damit vor der Herausforderung, wie wir mit unserem Content aus dieser Masse an maschinellem Content herausstechen können.
  • Im Bereich Bilder/Video SEO wird der tatsächliche Inhalt von Bildern und Videos noch wichtiger, da Technologien wie MUM diesen immer besser verstehen.

Tipp 6: Local SEO – Nutze diese schnellen Tricks

(aus dem Vortrag: Local SEO Tipps & Tricks: Google als Schaufenster von Stephan Czysch)

Wenn Du ein lokal tätiges Unternehmen betreibst, kannst Du mit folgenden einfach umsetzbaren Tricks Deine Local SEO Performance verbessern:

  • Nutze den “Fragen und Antworten” Bereich Deines Google Unternehmensprofils, um Relevanz für Dein Profil herzustellen. Beispielsweise kannst Du Deine Leistungen umfassend beschreiben, wenn Nutzer diesbezüglich eine Frage stellen, und dabei relevante Keywords unterbringen.
  • Durch das Hinzufügen von “weiteren Telefonnummern” in Deinem Unternehmensprofil sorgst Du für NAP-Konsistenz, wenn sich mehrere Telefonnummern Deines Unternehmens im Umlauf befinden.
  • Vergiss nicht, relevante Attribute für Dein Geschäft hinzuzufügen (z.B. Toilette, Barrierefreiheit, Gerichte, etc.).
  • Wenn Du Rezensionen sammelst, dann teile Deinen Kunden direkt mit, worüber sie schreiben sollen, indem Du ihnen konkrete Fragen mitgibst. Mit einem Direktlink zu Rezensionen machst Du ihnen darüber hinaus den Prozess so unkompliziert wie möglich.
  • Zeichne Standortdaten strukturiert aus.
  • Vergiss nicht den Blick über den Tellerrand: auch Apple Maps oder Bing sind relevante Suchmaschinen, die Du nicht vernachlässigen solltest.

Mehr Tipps findest Du übrigens auch in unserem neuen Artikel über die Optimierung Deines Google Unternehmensprofils.

Tipp 7: Shop SEO – Automatisierte Texterstellung für internationale Online-Shops

(aus dem Vortrag: Textautomatisierung: Prozesse für internationale Shops von Lisa Blesser und Vanessa Wurster)

Betreust Du einen internationalen Online-Shop und lässt Produkttexte bisher manuell übersetzen? Dann solltest Du Dir überlegen, ob eine Automatisierung des Übersetzungsprozesses für Deinen Shop Sinn machen könnte.

Das hängt in erster Linie davon ab, wie viele Produkte der Shop enthält bzw. wie viele Seiten und Texte Du übersetzen möchtest. Wenn Du einen kleinen Shop mit weniger als 1000 Produktseiten betreust, ist es wahrscheinlich, dass eine Automatisierung teurer und aufwändiger ist als eine klassische Übersetzung.

Vor- und Nachteile von Automatisierung

Wenn Du Dich allerdings für eine Automatisierung entscheidest, solltest Du folgende Punkte berücksichtigen:

  • Nutze Templates für bestimmte Kategorien von Produktseiten, die automatisch befüllt werden könnten.
  • Auch in einem automatisierten Prozess sind Muttersprachler der Zielsprache unverzichtbar! Deren Rolle ändert sich allerdings dahingehend, dass diese die Übersetzungen nicht selbst anfertigen, sondern die Arbeit der verwendeten Tools überwachen.
  • Wähle ein Tool, das auch semantische Zusammenhänge verstehen kann (z.B. AX Semantics)

Jetzt geht es an die Umsetzung

Wir hoffen, dass bei all diesen Tipps auch für Dich etwas spannendes dabei war, und wünschen Dir viel Erfolg bei der Umsetzung!

An dieser Stelle ein fettes Dankeschön an das Team der Online Expert Days, das trotz erschwerter Bedingungen in diesem Jahr eine Top-Veranstaltung organisiert hat, und an alle Speakerinnen und Speaker, die durch ihre informativen Beiträge zu einem stetigen Wissensaustausch in der SEO-Szene beitragen!

Wir hatten eine tolle Zeit in Salzburg und freuen uns schon auf’s nächste Mal!

das Seobility Team auf der SEOkomm
Ylva, Julia, Melodía und Matthias von Seobility auf den Online Expert Days

Neues Feature: Local Pack Rankings im Ranking Monitoring

Betreibst Du ein lokales Geschäft oder bietest lokale Dienstleistungen an? Dann freuen wir uns, Dir heute ein neues Feature vorstellen zu dürfen, mit dem wir Dich noch besser im Bereich Local SEO unterstützen möchten: ab sofort werden Dir im Ranking Monitoring Bereich auch Platzierungen Deiner Website im Local Pack angezeigt!

Das Local Pack ist ein Sonderfeature von Googles Suchergebnissen, das für lokale Suchanfragen (z.B. “friseur berlin”, “anwalt nürnberg”, etc.) drei lokale Unternehmen listet. Wenn Du ein solches Unternehmen betreibst, kannst Du mit einer Platzierung im Local Pack Deine Sichtbarkeit bei Google deutlich erhöhen!

In diesem Beitrag erfährst Du, wie Du mit Seobility Deine Local Pack Rankings ermitteln kannst, wie sich das Feature auf Deinen Sichtbarkeitswert auswirkt und wie wir Dich auch außerhalb unserer Software bei Deinen Local SEO Bemühungen unterstützen werden.

So überwachst Du mit Seobility Deine Local Pack Rankings

Um Deine Local Pack Rankings im Ranking Monitoring von Seobility sehen zu können, ist keine Aktivierung o.ä. erforderlich. Wenn sich unter Deinen überwachten Keywords Begriffe befinden, bei denen Du im Local Pack gelistet bist, wird Dir ganz automatisch ein kleines Karten-Icon neben der Position angezeigt:

Local Pack Rankings im Ranking Monitoring

Die Position bezieht sich dabei auf die Position des gesamten Local Packs in der Suchergebnisliste. Ein Beispiel: Im obigen Screenshot ist für das Keyword “biomarkt” die Position 4 angegeben. Das bedeutet, dass Google das Local Pack für diese Suchanfrage nach den ersten drei organischen Treffern und vor dem vierten organischen Suchergebnis einblendet.

Um Deine exakte Position innerhalb des Local Packs zu ermitteln, klicke einfach neben dem Suchbegriff auf “Details”. Auf der nächsten Seite erhältst Du eine Übersicht über die vollständige Top100 für das Keyword, inklusive Local Pack Einträge:

Übersicht der Top Platzierungen zum Keyword

Wie Du siehst befindet sich die Website ebl-naturkost.de auf Position 4.3. Das bedeutet, dass die Website innerhalb des Local Packs an dritter Stelle steht:

Local Pack für das Keyword Biomarkt

Hinweis: Local Pack Rankings können bislang nur dann Deiner Website zugeordnet werden, wenn ein Link zur Website im Local Pack angezeigt wird (siehe Screenshot oben). Für bestimmte Arten von Unternehmen, wie Restaurants, Hotels oder Unterhaltungsangebote wird allerdings eine Variante des Local Packs (ein sog. “Local Teaser”) angezeigt, bei der die “Website” und “Route” Buttons durch ein Foto des Unternehmens ersetzt werden:

im Local Teaser werden Bilder angezeigt

Diese Art von Local Packs kann Seobility derzeit leider noch nicht auswerten, allerdings prüfen wir bereits eine mögliche Umsetzung in der Zukunft.

Wie werden Local Pack Rankings in der Sichtbarkeit berücksichtigt?

Seit dem 27. Oktober werden Website Rankings im Local Pack im Sichtbarkeitswert Deines Seobility Projekts berücksichtigt. Dabei wird die Sichtbarkeit aus dem Local Pack zu Deiner bisherigen Sichtbarkeit aus organischen Rankings addiert. Jede Website innerhalb des Local Packs bekommt hierbei den gleichen Sichtbarkeitswert zugewiesen.

Das bedeutet: Wenn Du für viele Deiner angelegten Keywords im Local Pack rankst, kann das einen Anstieg Deines Sichtbarkeitswerts am 27.10. zur Folge haben. Wir haben die Umstellung in Sichtbarkeitsverlauf entsprechend markiert, sodass Du etwaige Schwankungen besser nachvollziehen kannst:

Sichtbarkeitstrend in Seobility

Wundere Dich also nicht, wenn Du hier einen auffällig starken Anstieg Deiner Sichtbarkeit feststellst 🙂

So verbesserst Du Deine Rankings im Local Pack

Du betreibst ein lokales Unternehmen, aber hast es für Deine Ziel-Keywords noch nicht ins Local Pack geschafft?

Die Grundvoraussetzung für eine Platzierung in diesem Bereich ist ein Google My Business Profil. Dieses solltest Du so vollständig wie möglich ausfüllen und stets auf dem aktuellsten Stand halten. Eine hohe Anzahl an positiven Google-Bewertungen ist ebenfalls ein wichtiger Faktor für Dein Ranking im Local Pack. Zudem kann es sich positiv auf Deine Platzierung auswirken, wenn Du in Deinem Unternehmensprofil regelmäßig neue Inhalte wie Fotos oder Beiträge postest. Eine ausführliche Anleitung zur Optimierung Deines Google Unternehmensprofils findest Du in unserem Beitrag Google Unternehmensprofil Optimierung: So schaffst Du es an die Spitze der lokalen Rankings.

Außerdem können wir Dir diese Artikel zum Thema Local SEO ans Herz legen:

Seobility spricht Spanisch! – Warum Du Spanisch für Deine SEO-Strategie in Betracht ziehen solltest

Wir freuen uns sehr, verkünden zu können, dass Seobility ab sofort vollständig auf Spanisch verfügbar ist!

Warum? Spanisch ist eine weltweit stark verbreitete Sprache und auch im Internet wird sie immer wichtiger.

Wir haben in diesem Artikel einige Daten und Fakten über den spanischsprachigen Markt zusammengefasst, die Dich bestimmt überraschen werden, selbst wenn Du dort bereits tätig bist.

Lies weiter, um zu erfahren, warum Du Spanisch für Deine internationale SEO-Strategie in Erwägung ziehen solltest und wie Dir Seobility dabei hilft, Deine Website für spanische Zielgruppen zu optimieren.

(Falls Du Spanisch sprichst, gelangst Du hier zur spanischen Version dieses Artikels.)

Wie wichtig ist Spanisch weltweit?

Wusstest Du, dass Spanisch die zweithäufigste Muttersprache nach Mandarin ist?

Tatsächlich gibt es weltweit mehr als 400 Millionen spanische Muttersprachler! Spanisch ist offizielle Amtssprache oder Verkehrssprache in 24 Ländern der Welt.

Sprachen mit den meisten Muttersprachlern
Quelle

Interessanterweise ist aber nicht Spanien das Land mit den meisten Spanisch sprechenden Menschen (nur 43 Millionen), sondern Mexiko mit mehr als 123 Millionen.

Danach folgen Kolumbien (49,9 Mio.), Argentinien (44,5 Mio.) und die Vereinigten Staaten (41,5 Mio.). Letztere werden Schätzungen zufolge Spanien bereits in wenigen Jahren überholen. Wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt, werden die USA im Jahr 2050 sogar noch vor Mexiko das Land mit den meisten Spanisch sprechenden Menschen sein.

Wie Du siehst, ist Spanisch eine sehr wichtige Sprache und die Anzahl an Spanisch sprechenden Menschen nimmt immer weiter zu – ganz im Gegensatz zu Sprachen wie Schwedisch oder Niederländisch, die allmählich durch Englisch als Verkehrssprache ersetzt werden könnten.

Millionen von Menschen nutzen Google täglich auf Spanisch

Für die meisten von uns ist das Internet nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Das liegt nicht nur an der besser werdenden Verfügbarkeit auf mobilen Geräten, sondern auch daran, dass unser Vertrauen in die digitale Welt weiter steigt.

Laut der Studie Digital 2021 von We Are Social und Hootsuite ist die Anzahl der weltweiten Internetnutzer 2021 um 7,3% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Spanischsprachige Länder bilden dabei keine Ausnahme. Beispielsweise geben 88% der argentinischen Bevölkerung an, das Internet mindestens einmal täglich zu nutzen. In Spanien beträgt der Anteil an Internetnutzern 90% (in Chile, Puerto Rico und Costa Rica sind es 70-87% und in Mexiko fast 70%).

Die Anzahl an spanischsprachigen Nutzern im Netz steigt also– und damit auch die Anzahl an potentiellen Online-Käufern von Produkten und Dienstleistungen am spanischsprachigen Markt.

Um das Ganze etwas greifbarer zu machen: Spanisch ist derzeit die am dritthäufigsten genutzte Sprache im Internet und die zweithäufigste auf Facebook und Twitter!

Dabei verwendet der Großteil der spanischsprachigen Nutzer Google für jegliche Art von Suchanfragen: Die Suchmaschine hat in allen spanischsprachigen Ländern einen Marktanteil von über 95% (im Detail: 96% in Spanien und in Mexiko sowie 97% in Südamerika, Stand 2020).

Suchmaschinen Marktanteile in Südamerika
Quelle

Da es sich um einen wachsenden Markt handelt, der größtenteils Google als Suchmaschine verwendet, kannst Du Dir vermutlich vorstellen, welche immensen Vorteile es haben kann, Spanisch in Deiner internationalen SEO-Strategie zu berücksichtigen!

Beachte: Spanisch ist eine sehr vielfältige Sprache

Es wäre jedoch ein großer Fehler, alle spanischsprachigen Länder als homogenen Markt zu betrachten, denn jedes Land und jede Region hat kulturelle, historische, geographische, ökonomische und sogar sprachliche Besonderheiten (obwohl alle Spanisch sprechen).

Wenn Du also in eines oder mehrere dieser Länder expandieren möchtest, musst Du jedes Land einzeln analysieren und in Deiner Strategie individuell berücksichtigen.

Sehen wir uns mal ein paar Beispiele an.

Der folgende Screenshot aus unserem Ranking Monitoring zeigt etwa, dass es erhebliche Unterschiede zwischen den CPCs für das Keyword “tarjeta de crédito” (Deutsch: Kreditkarte) für Spanien (ES), Mexiko (MX) und Kolumbien (CO) gibt.

unterschiedliche CPCs

Während der CPC in Spanien bei etwa 2,50€ liegt, beträgt er in Mexiko 43 MXN (ca. 1,80€) und in Kolumbien 2533 COP (ca. 0,58€). Solche Kostenunterschiede nicht zu berücksichtigen kann große Probleme für die Planung Deiner Kampagnen nach sich ziehen.

Außerdem solltest Du beachten, dass Spanisch eine sehr vielfältige Sprache ist, deren Verwendung sich von Land zu Land unterscheidet.

Beispielsweise wird T-Shirt in Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Spanien und Mexiko mit camiseta übersetzt:

Suchvolumen camiseta

Allerdings wird das Synonym remera in Argentinien, Paraguay und Uruguay häufiger genutzt:

unterschiedliches Suchvolumen in Argentinien

Wenn Du die Daten für Argentinien vergleichst, wirst Du feststellen, dass das Suchvolumen für remera fast dreimal so hoch ist wie das Suchvolumen für camiseta. Eine ausschließliche Optimierung auf das Keyword camiseta würde daher zur Folge haben, dass Du in Argentinien weit hinter Deiner Konkurrenz zurückbleibst.

Seobility spricht Spanisch… Was bedeutet das?

Wir möchten unsere mehr als 5.000 Spanisch sprechenden Seobility Nutzer unterstützen, indem wir unsere Software und Tools vollständig auf Spanisch zur Verfügung stellen.

Und natürlich unterstützen wir auch unsere nicht-spanischen Nutzer dabei, ihre Websites für eine spanische Zielgruppe zu optimieren.

Seobility auf Spanisch

Das heißt: Egal, ob Du bereits eine spanische Zielgruppe hast oder ob Du darüber nachdenkst, zu expandieren – Seobility unterstützt Dich auf vielfältige Weise:

1. Millionen von Keywords

Mit Seobility kannst Du auf mehr als 430 Millionen spanische Keywords aus folgenden Ländern zurückgreifen: Spanien, Mexiko, USA, Argentinien, Kolumbien, Venezuela, Chile, Peru, Ecuador, Guatemala, Costa Rica, Uruguay, Bolivien, El Salvador, Paraguay und Nicaragua.

Millionen an spanischen Keywords
Beispiele für die Anzahl an Keywords aus unterschiedlichen Ländern (Spanien, Mexiko und USA)

2. Alle Länderversionen von Google für spanischsprachige Länder

Neben Millionen von Keywords unterstützt Seobility alle spanischen Länderversionen von Google:

Argentinien https://www.google.com.ar/
Bolivien https://www.boogle.com.bo/
Chile https://www.google.cl/
Costa Rica https://www.google.co.cr/
Dominikanische Republik https://www.google.com.do/
Ecuador https://www.google.com.ec/
El Salvador https://www.google.com.sv/
Guatemala https://www.google.com.gt/
Honduras https://www.google.hn/
Kolumbien https://www.google.com.co/
Kuba https://www.google.com.cu/
Mexico https://www.google.com.mx/
Nicaragua https://www.google.com.ni/
Panama https://www.google.com.pa/
Paraguay https://www.google.com.py/
Peru https://www.google.com.pe/
Puerto Rico https://www.google.com.pr/
Spanien https://www.google.es/
Uruguay https://www.google.com.uy/
USA https://www.google.com/
Venezuela https://www.google.co.ve/

3. Analysen, Reports und vieles mehr

Ab sofort sind alle unsere Tools, Analysen und Reports auf Spanisch verfügbar. Falls Du spanischsprachige Kunden hast, kannst Du die Reports nun ganz einfach mit diesen teilen.
Außerdem kannst Du uneingeschränkt spanische Projekte optimieren, da alle Auswertungen und Monitoring-Funktionen mit spanischen Keywords und Suchmaschinen möglich sind.

Wie für alle anderen Sprachen auch kannst Du Keywords nicht nur für bestimmte Länder bzw. Suchmaschinen überwachen, sondern auch für konkrete Regionen und Städte. Das ist insbesondere für Unternehmen wichtig, die für lokale Suchanfragen ranken möchten.

4. Support für Deine SEO-Strategie auf Spanisch

Wenn Du Unterstützung bei der Nutzung von Seobility für spanischsprachige Projekte benötigst, kannst Du mich gerne kontaktieren – egal ob auf Deutsch, Englisch oder Spanisch. 🙂 Ich helfe Dir gerne weiter.

Melodía Hast Du Fragen?

Schreib mir an melodia.garcia@seobility.net

Melodía, Marketing Specialist ES/Latam

 

Google Title Update: Alles, was Du darüber wissen musst

In den letzten Wochen wurde in der SEO-Szene kaum ein Thema so kontrovers diskutiert wie Googles neuestes Title Update. Denn seit Mitte August schreibt Google vermehrt die Seitentitel von Suchergebnissen um, d.h. es wird seltener der hinterlegte Title Tag (auch Meta Title genannt) einer Seite in den SERPs angezeigt.

Nachdem Google zunächst nur wenige Informationen darüber preisgegeben hat und die Änderung teilweise stark kritisiert wurde, wurden letzten Freitag endlich mehr Details über das neue System zur Generierung von Seitentiteln veröffentlicht.

Lies jetzt weiter, um zu erfahren, was sich konkret geändert hat, in welchen Fällen Seitentitel durch Google umgeschrieben werden und was Du tun solltest, um weiterhin eine bestmögliche Darstellung Deiner Website in den SERPs sicherzustellen!

Wie hat Google bisher den Seitentitel für Suchergebnisse generiert?

Um das Ausmaß der aktuellen Änderungen verstehen zu können, müssen wir uns zunächst ansehen, wie Google bisher den Seitentitel für Suchergebnisse generiert hat.

In den meisten Fällen wurde hierfür primär der Inhalt des Title Tags einer Webseite verwendet:

Title Tag der Seobility Startseite

Snippet der Seobility Startseite

Da der Inhalt des Title Tags jedoch nicht für jede potentielle Suchanfrage passend ist, haben Googles Algorithmen bereits seit 2012 in manchen Fällen alternative Seitentitel generiert, die für bestimmte Suchanfragen relevanter waren.

Darüber hinaus hat Google in folgenden Fällen den Seitentitel angepasst oder durch andere Inhalte der Webseite (z.B. Überschriften) ersetzt:

  • bei fehlenden oder leeren Title Tags
  • bei generischen Titeln (z.B. “Startseite”)
  • wenn der gleiche Titel für mehrere Unterseiten verwendet wurde
  • bei unnötig langen oder schwer lesbaren Titeln

Abgesehen vom Abschneiden zu langer Title Tags kam eine Änderung des Seitentitels aber eher selten vor. In den meisten Fällen konnte man sich darauf verlassen, dass der Inhalt des Title Tags in den Suchergebnissen angezeigt wird, sofern dieser vollständig und einzigartig war.

Was hat sich im August geändert?

Ab Mitte August haben einige SEOs wie z.B. Brodie Clark beobachtet, dass Google vermehrt die Seitentitel von Suchergebnissen ändert. Dabei war in vielen Fällen jedoch nicht nachvollziehbar, woher der neu generierte Titel stammt.

Nachdem kritische Stimmen immer lauter wurden, veröffentlichte Google am 24. August einen offiziellen Blogbeitrag, in dem erklärt wird, dass es ein Update am System zur Generierung von Seitentiteln gab.

Demnach werden künftig nicht mehr unterschiedliche Titel je nach Suchanfrage generiert. Stattdessen verbessert das neue System von Google unabhängig von der Suchanfrage den Titel einer Webseite, wenn Google das für nötig hält. Der Title Tag soll laut Googles damaliger Aussage nur noch in 80% der Fälle angezeigt werden (inzwischen wurde dies wieder auf 87% angehoben – dazu aber später mehr).

Außerdem zieht Google noch stärker als zuvor neben dem Title Tag auch andere Inhalte einer Webseite zur Generierung von Seitentiteln heran – insbesondere solche Bereiche, die für den Nutzer beim Besuch der Seite direkt sichtbar sind (z.B. (H1-)Überschriften und andere Inhalte, die visuell hervorgehoben sind). Auch anderer Text auf der Seite und Linktexte, mit denen auf die Seite verwiesen wird, können hierfür berücksichtigt werden.

Googles Ziel ist es, im Sinne einer besseren Nutzererfahrung gut lesbare Seitentitel zu generieren, die den Inhalt der Seite bestmöglich beschreiben. Wenn Google der Meinung ist, dass der HTML Title Tag dafür nicht passend ist, wird dieser umgeschrieben. Google liefert auch ein paar Beispiele dafür, in welchen Fällen sie dies für notwendig halten:

  • der HTML Title Tag ist zu lang
  • der Title Tag enthält Keyword Stuffing
  • der Title Tag fehlt oder enthält generischen Inhalt

Um die Lesbarkeit und die Relevanz zu verbessern, werden dann beispielsweise nur Auszüge aus zu langen Titeln angezeigt, der Name der Website hinzugefügt oder der Title durch andere Elemente der Seite ersetzt.

Fassen wir also zusammen:

  • Google schreibt seit dem Update im August Seitentitel häufiger um
  • Google nutzt verstärkt andere Seitenelemente wie z.B. Überschriften zur Generierung des Titels

Aber wie sieht das in der Praxis aus?

Beispiel

Hier ein Beispiel dafür, wie Google den Seitentitel für einen unserer Wiki Artikel umschreibt:

Im HTML-Code der Seite ist folgender Title Tag hinterlegt:

Title Tag des Wiki Artikels über CMS

Google zeigt aber einen anderen Titel in den Suchergebnissen an:

Snippet des Wiki Artikels über CMS

Google verwendet hier anstelle des Title Tags die H1-Überschrift der Seite (“CMS (Content Management System)” und ergänzt diese um den Namen der Website. Wir vermuten, dass der Grund für diese Änderung darin liegt, dass aus Googles Sicht der wichtige Begriffe “Content Management System” im Titel fehlte. Dieses Muster konnten wir auch bei anderen Wiki Artikeln mit veränderten Titeln feststellen:

Title Tag des Wiki Artikels über Bounce Rate

Snippet des Wiki Artikels über Bounce Rate

Auffällig ist aber, dass die betroffenen Title Tags keines der von Gooogle beschriebenen Probleme aufweisen. Es scheint also definitiv noch mehr Auslöser für das Umschreiben von Seitentiteln zu geben als die wenigen Beispiele, auf die Google im Blogbeitrag eingeht.

In welchen weiteren Fällen wird der Seitentitel umgeschrieben?

In einer aktuellen Studie von Moz konnten einige weitere Auslöser für veränderte Seitentitel ermittelt werden.

Beispielsweise werden offenbar auch zu kurze Seitentitel automatisch durch Google erweitert (wobei die zusätzlichen Texte teilweise nirgendwo auf der Seite zu finden sind).

kurze Titel werden durch Google erweitert
Quelle

Ein weiterer interessanter Fund der Studie: Scheinbar geht Google auch gegen Titel vor, die Superlative oder übertriebene Versprechungen enthalten und ersetzt diese durch sachlichere Varianten.

Titel mit Superlativen werden umgeschrieben
Quelle

Neben hartem Keyword Stuffing werden laut Moz auch weniger problematische Fälle von Wortaneinanderreihungen ersetzt. Google scheint hier sehr aggressiv zu sein und passt auch solche Titel an, die kein Spam sind.

Aneinanderreihungen von Wörtern werden umgeschrieben
Quelle

Außerdem bestätigt die Studie einige von Googles Aussagen darüber, wie die Änderungen aussehen können:

Zu lange Titel werden nicht mehr lediglich abgeschnitten, sondern auf sinnvollere Weise verkürzt, indem beispielsweise die relevantesten Teile des Title Tags extrahiert werden:

lange Titel werden auf verbesserte Weise gekürzt
Quelle

In vielen Fällen fügt Google den Namen der Website zum Seitentitel hinzu oder ändert dessen Position innerhalb des Titels:

Website Name wird hinzugefügt
Quelle

Obwohl diese Änderungen im Großen und Ganzen sinnvoll erscheinen, gab es auch einige kritische Reaktionen auf das Update.

Reaktionen der SEO Szene

Das Title Update wurde teilweise stark kritisiert und einige SEOs waren verärgert darüber, dass Google ihre sorgfältig optimierten Meta Titles nun durch teilweise schlechter performende Titel ersetzt. Beispielsweise berichtete Wordstream, dass die CTR für eine der beliebtesten Seiten des Anbieters je nach Suchanfrage um bis zu 37% gesunken ist, nachdem Google den Titel umgeschrieben hat.

Auch andere Quellen berichteten, dass die Änderungen durch Google nicht immer vorteilhaft waren. Beispielsweise orientierte sich Google beim Kürzen von zu langen Titeln häufig an Trennzeichen wie Bindestrichen, Schrägstrichen, Klammern u.ä. Das führte dann teilweise zu wenig sinnvollen Ergebnissen:

Titel der auf schlechte Weise gekürzt wurde
Quelle

In diesem Fall wäre es eindeutig besser gewesen, den Titel wie üblich am Ende abzuschneiden, statt nur die zweite Hälfte der Frage hinter der Klammer anzuzeigen.

Erfreulicherweise reagierte Google nur kurze Zeit später auf die Kritik.

Weiteres Title Update am 17. September

Letzten Freitag hat Google einen weiteren Artikel veröffentlicht und mitgeteilt, dass das System zur Generierung von Seitentiteln nun weiter verbessert wurde. Scheinbar hat sich Google also tatsächlich das Feedback aus der SEO Community zu Herzen genommen und an den Algorithmen gefeilt!

Außerdem wird laut Googles Aussage der Inhalt des Title Tags nun wieder in 87% der Fälle angezeigt, statt wie zuvor nur bei 80%.

In dem Blogbeitrag liefert Google zudem weitere Informationen dazu, welche Art von Titeln umgeschrieben werden:

  • halb-leere Title Tags, die oft durch Templates verursacht werden (z.B. “| Name der Website”). Diese werden automatisch durch Google ergänzt, indem weitere Informationen der Seite einbezogen werden.
  • Titel, die bei einer Aktualisierung des Content einer Seite nicht mit aktualisiert wurden
  • unzutreffende Titel, z.B. aufgrund von dynamischem Content
  • sog. “Micro-Boilerplate” Titel, d.h. wiederkehrende Titel für eine kleinere Anzahl an Unterseiten

Man kann an dieser Stelle durchaus kritisieren, dass Google hier nur unproblematische Fälle auflistet, in denen das Umschreiben des Titles eindeutig zu einer Verbesserung führt. Auf die anderen Fälle, die etwa in der Studie von Moz aufgezeigt wurden, oder auch solche Szenarien, in denen bereits optimierte Titel schlechter umgeschrieben wurden, geht Google leider nicht ein.

Aufgrund der Tatsache, dass nun wieder öfter der Inhalt des Title Tags angezeigt wird, liegt aber die Hoffnung nahe, dass Google das System etwas zurückgeschraubt hat und nicht mehr zu stark einschreitet.

Bereits Anfang letzter Woche haben immerhin einige SEOs gelobt, dass sich die Qualität der Seitentitel wieder verbessert hat.

Doch es gibt immer noch einige Kritiker, die sich die Möglichkeit wünschen, ein Umschreiben der eigenen Seitentitel abzulehnen. Ob Google diesem Wunsch nachkommen wird, ist jedoch fraglich.

Was kannst Du also bereits jetzt tun, um weiterhin sicherzustellen, dass Deine Seiten in den Suchergebnissen bestmöglich dargestellt werden?

Was solltest Du jetzt tun?

Zunächst einmal ist es wichtig, dass Du Ruhe bewahrst und prüfst, inwiefern Du durch die Änderung betroffen bist.

Google hat klargestellt, dass das Update keinen Einfluss auf die Rankings der Suchergebnisse hat, sondern lediglich die Darstellung des Titels in den SERPs verändert.

https://twitter.com/JohnMu/status/1431885501544509444

Du solltest daher vor allem Deine CTR und Deinen organischen Traffic im Auge behalten und prüfen, ob sich diese durch das Update verschlechtert haben.

Die durchschnittliche CTR Deiner Seiten kannst Du ganz einfach in der Google Search Console unter Leistung > Google Suche-Ergebnisse nachsehen.

durchschnittliche CTR in der Google Search Console

Hier solltest Du zunächst für Deine wichtigsten Seiten prüfen, ob sich die CTR während der letzten Wochen signifikant verschlechtert hat. Wenn Du hierbei negative Veränderungen bemerkst, kannst Du über die Google Suche feststellen, ob das mit umgeschriebenen Seitentiteln zusammenhängt.

Das kannst Du tun, wenn Du negativ betroffen bist

Wenn Du feststellst, dass Google tatsächlich einen Deiner Seitentitel verschlechtert hat, kannst Du das als Feedback an Google senden. Google ist weiterhin dabei, das System zu verbessern, und könnte das Problem möglicherweise in Zukunft beheben.

Falls Google eine Überschrift oder ein anderes Element Deiner Seite anstelle des Title Tags anzeigt, kannst Du außerdem das entsprechende Element anpassen, um Deine CTR wieder zu verbessern. Das Team von Wordstream hatte mit dieser schnellen Lösung großen Erfolg.

Außerdem solltest Du prüfen, ob die betroffenen Titel in eine der oben beschriebenen Kategorien fallen und die entsprechenden Probleme beheben. Wenn Dein Meta Title also beispielsweise zu lang ist und unvorteilhaft durch Google gekürzt wird, solltest Du ihn durch einen kürzeren Title ersetzen. Google selbst bestätigt, dass es durchaus möglich ist, dass der Inhalt des Title Tags wieder angezeigt wird, wenn die entsprechenden Probleme behoben werden!

Das kannst Du tun, um dem Umschreiben Deiner Seitentitel vorzubeugen

Es gibt aktuell zwar keine Möglichkeit, um Google daran zu hindern, Deine Titel umzuschreiben, aber Du kannst zumindest das Risiko dafür reduzieren. Denn wenn Du gute Seitentitel schreibst, die Googles Qualitätsstandards entsprechen, hat Google weniger Gründe dafür, Deine Titel umzuschreiben.

Seobility hilft Dir dabei, verbesserungswürdige Seitentitel zu identifizieren. Unser Crawler prüft Deine Seiten auf häufige Probleme bei Seitentiteln, die auch von Google als Ursache für Titeländerungen genannt werden:

  • fehlende oder leere Title Tags
  • zu kurze oder zu lange Seitentitel
  • generische Seitentitel (z.B. “Startseite”)
  • Wortwiederholungen (beispielsweise bei Keyword Stuffing)
  • Seitentitel, die auf mehreren Seiten vorkommen

Seobility Analyse Problematische Seitentitel

Wenn Du die hier aufgelisteten Probleme behoben hast, bist Du schonmal ein gutes Stück sicherer aufgestellt, was Deine Seitentitel anbelangt. Falls Google dennoch Änderungen vornimmt, solltest Du abwägen, ob dies Deinen Traffic negativ beeinflusst und ob hier eine tiefergehende Optimierung der betroffenen Titel sinnvoll ist (siehe oben).

Wenn ja, vergleiche Deinen bisherigen Title Tag mit dem von Google generierten Titel und versuche nachzuvollziehen, welche Faktoren der Auslöser für die Änderung sein könnten. Möglicherweise gibt Dir das sogar Hinweise, die Du auch für die Optimierung anderer Seitentitel nutzen kannst. Schließlich ist der Meta Title weiterhin einer der wichtigsten Onpage-Rankingfaktoren!

Generell solltest Du Dich bei all diesen Optimierungen aber auf Deine wichtigsten Seiten konzentrieren, denn Google ist momentan noch dabei, das System zu verbessern. Es ist also möglich, dass manche der jetzigen Änderungen in Zukunft wieder umgekehrt werden.

Wir halten Dich hier über alle zukünftigen Änderungen auf dem Laufenden!

Google (Core) Updates im Juni und Juli 2021: Überblick und Empfehlungen

Beitrag zuletzt aktualisiert am 02.08.2021

In den letzten Wochen war ganz schön viel los bei Google – das June 2021 Core Update, das Page Experience Update, zwei Spam-Updates, das July 2021 Core Update und schließlich das Link Spam Update. Damit hat Google insgesamt 6 offiziell bestätigte Updates seit Anfang Juni veröffentlicht!

Solltest Du also im Zeitraum Anfang Juni bis Ende Juli ungewöhnlich starke Veränderungen Deiner Rankings wahrgenommen haben, dann hat das wahrscheinlich mit einem oder mehreren der Updates zu tun. Und damit Du bei all den Updates nicht den Überblick verlierst, geben wir Dir hier eine strukturierte Übersicht und erklären Dir, was Du jeweils tun kannst, wenn Du von einem der Updates betroffen bist!

Überblick über die Google Updates der letzten Wochen

Seit Anfang Juni hat Google insgesamt sechs offiziell bestätigte Updates ausgerollt, nämlich:

  • das June 2021 Core Update (2. bis 12. Juni), das etwas anders verlaufen ist als ein klassisches Core Update…
  • das Page Experience Update (ab dem 15. Juni), mit dem die Core Web Vitals zum offiziellen Rankingfaktor werden
  • zwei überraschende Spam-Updates (am 23. und am 28. Juni)
  • das July 2021 Core Update (1. bis 12. Juli) – die Fortsetzung des June 2021 Core Updates
  • das Link Spam Update (ab dem 26. Juli), mit dem unnatürliche Backlinks noch besser erkannt werden sollen

Sehen wir uns diese Updates im Detail an.

June 2021 Core Update

Sechs Monate nach dem letzten Core Update im Dezember hat Google am 2. Juni das June 2021 Core Update angekündigt. Zum ersten mal in der Geschichte der Core Updates wurde dieses nicht auf einmal ausgerollt, sondern auf zwei Updates aufgeteilt. Teil 2 – das July 2021 Core Update – folgte einen Monat später (dazu unten mehr).

Googles Erklärung für die Aufteilung war, dass einige der geplanten Änderungen noch nicht bereit für den Rollout waren und deshalb auf Juli verschoben wurden.

Nach der offiziellen Ankündigung von Google hat es eine ganze Weile gedauert, bis die ersten Auswirkungen auf die Suchergebnisse bemerkbar waren. Erst am Wochenende nach der Ankündigung wurden die ersten Stimmen aus der SEO Szene laut:

Anders als bei vorherigen Core Updates hielt sich der Aufruhr in der SEO-Szene in Grenzen und die Reaktionen verteilten sich insgesamt auf einen längeren Zeitraum. Dies stimmt auch mit den Aussagen einiger SEO-Daten Anbieter überein, die festgestellt haben, dass der Rollout des June 2021 Core Updates länger gedauert hat als sonst. Bei vergangen Core Updates waren die Auswirkungen meist innerhalb weniger Tage sehr deutlich zu spüren.

Wie bei fast jedem Core Update ließ sich nicht genau sagen, wie sich der Algorithmus von Google konkret verändert hat. Bei einem Core Update wird nämlich der grundlegende Algorithmus (der “Core”) der Suchmaschine aktualisiert, statt einzelne Rankingfaktoren hinzuzufügen oder anzupassen, wie es beispielsweise beim Page Experience Update der Fall ist (auch dazu später mehr).

Trotzdem kann man durch Analysen der betroffenen Websites grob ableiten, welche Branchen oder Arten von Content besonder stark bei einem Core Update ins Visier genommen wurden. Hier eine kurze Zusammenfassung der Analysen zum June 2021 Core Update:

  • Laut einer Analyse von Searchmetrics zählten einige Directories (Verzeichnisse) zu den Verlierern sowie Fake-Airport-Websites, die oberflächlich zwar hochwertig aussehen, aber tatsächlich eine Menge Spam enthalten. Auch Websites mit Thin Content haben an Sichtbarkeit verloren.
  • Daten von Semrush zeigten, dass die Bereiche Gesundheit, Automobile, Haustiere, Wissenschaft und Reisen am stärksten betroffen waren.
  • Laut einer Analyse von Sistrix hingegen waren YMYL-Websites (“Your Money, Your Life”, z.B. Gesundheit und Finanzen) unterdurchschnittlich stark betroffen. Stattdessen waren vermehrt Websites mit regionalem und lokalem Schwerpunkt unter den großen Gewinnern und Verlierern (z.B. Branchenverzeichnisse, Städteseiten etc.).

Insgesamt waren die Analysen zum June 2021 Core Update nicht eindeutig und teilweise sogar widersprüchlich, während sie sich bei vergangenen Core Updates im Hinblick auf die Branchen und Websites, die die größten Auswirkungen spürten, meist ähnelten.

Aufgrund dessen und auch wegen des ungewöhnlich lange andauernden Rollouts haben einige SEOs und auch wir die Vermutung geäußert, dass Google die Art und Weise des Rollouts von Core Updates grundlegend verändert hat. Wie sich im Juli gezeigt hat, hat sich dieser Trend aber vorerst nicht fortgesetzt…

Bevor wir darauf näher eingehen, schauen wir uns aber erst einmal das zweite Update aus dem Juni an.

Page Experience Update

Bereits letztes Jahr hat Google das Page Experience Update für Mai 2021 angekündigt. Nachdem dieses kurzfristig um einen weiteren Monat verschoben wurde, hat der Rollout am 15. Juni begonnen und soll laut Google bis Ende August andauern.

Mit dem Page Experience Update werden die “Core Web Vitals” zum offiziellen Rankingfaktor. Hierbei handelt es sich um neue Messwerte, mit denen Google die User Experience einer Website realitätsnah bewertet.

page experience

In unserem Core Web Vitals Guide haben wir im Detail beschrieben, um welche Werte es sich hierbei handelt und wie Du diese für Deine Website optimieren kannst.

Machen wir also direkt weiter mit den nächsten beiden Updates!

Spam Updates am 23. und 28. Juni

Die beiden Spam Updates im Juni wurden jeweils innerhalb eines Tages komplett ausgerollt – im Gegensatz zu den Core Updates, die meist bis zu zwei Wochen benötigen. (Ganz zu schweigen vom Page Experience Update, für das sich Google mehr als zwei Monate Zeit lässt…)

Google hat keine näheren Informationen dazu preisgegeben, welche konkrete Art von Spam von den Updates betroffen war. Stattdessen wurde lediglich auf einen allgemeinen Beitrag darüber verwiesen, wie Google im Jahr 2020 mithilfe von Künstlicher Intelligenz Spam bekämpft hat, sowie auf folgendes Video:

Fest steht jedoch, dass es sich um globale Updates handelt, von denen sowohl Webseiten als auch Bilder betroffen waren. Google verfolgt mit den Spam-Updates das Ziel, die Google Suche noch weiter zu verbessern und für Nutzer sicherer zu machen. Daher werden unter anderem Spam-Websites aus den Suchergebnissen gefiltert, die beispielsweise Malware verbreiten oder betrügerische Geschäftspraktiken verfolgen.

Die Auswirkungen der Spam-Updates im Juni hielten sich insgesamt scheinbar in Grenzen und sind geringer als bei den Core Updates.

July 2021 Core Update

Pünktlich zum Monatsanfang folgte am 1. Juli die angekündigte Fortsetzung des June Updates.

Im Gegensatz zum June Update, bei dem der Rollout ungewöhnlich lange gedauert hat, waren die Auswirkungen des July Updates fast unmittelbar nach der Ankündigung sehr deutlich spürbar. Die meisten Veränderungen konzentrierten sich dabei auf einen Zeitraum von einem Tag, während sich die Effekte im Juni auf einen längeren Zeitraum verteilten. Dennoch war das July 2021 Update laut Aussage der meisten SEO-Daten Anbieter das kleinere Update.

Laut Semrush waren im Juli folgende Kategorien am stärksten betroffen: Immobilien, Shopping, Beauty & Fitness, Wissenschaft und Haustiere. Die letzteren beiden zählten bereits im Juni zu den am stärksten betroffenen Bereichen. Generell waren aber nur bei einem Bruchteil der betrachteten Websites bei beiden Updates starke Auswirkungen erkennbar.

Laut Sistrix waren, wie bei früheren Core Updates, viele Websites aus dem YMYL-Bereich betroffen.

Insgesamt passt das July 2021 Core Update also sowohl, was die Art des Rollouts betrifft, als auch mit Blick auf die betroffenen Seiten sehr gut in das Muster vergangener Core Updates. Das June Update ist möglicherweise nur deshalb anders gewesen, da es kein “vollständiges” Core Update war, sondern lediglich Teil 1 von 2. Wir sind jedenfalls gespannt, ob es mit den Core Updates nun wie gewohnt weitergeht, oder ob es vielleicht doch noch eine Kehrtwende geben wird!

Kommen wir nun zum (vorerst) letzten Teil der großen Google-Update-Serie…

Nur wenige Wochen hat uns Google durchatmen lassen, bevor es am Montag, den 26. Juli mit dem nächsten Update weiter ging: dem Link Spam Update. Dieses hat Google in einem Beitrag auf dem Google Search Central Blog angekündigt:

“In our continued efforts to improve the quality of the search results, we’re launching a new link spam fighting change today — which we call the „link spam update.“ This algorithm update, which will rollout across the next two weeks, is even more effective at identifying and nullifying link spam more broadly, across multiple languages.”

Der Rollout des Updates wird also etwa zwei Wochen dauern und hat das Ziel, Link Spam noch besser zu erkennen und die Ranking-Auswirkungen von unnatürlichen Backlinks aufzuheben.

Mit dem Update wird Link Spam also nicht aktiv abgestraft, sondern lediglich für das Ranking in den Suchergebnissen nicht berücksichtigt. Dennoch kann das zu negativen Effekten für Websites führen, die bisher von Black Hat Linkbuilding Methoden profitiert haben.

Bisher (Stand: 30.07.2021) sind noch keine starken Auswirkungen des Updates bemerkbar und es gab wenig Aufruhr in der SEO-Szene. Zwar traten am Donnerstag, den 29. Juli etwas stärkere Schwankungen in den Suchergebnissen auf, allerdings ist nicht klar, ob das mit dem Link Spam Update zusammenhängt. Google selbst hat keine Auskunft dazu gegeben, wie stark das Update die Suchergebnisse beeinflussen wird.

Was solltest Du tun, wenn Du betroffen bist?

Kommen wir aber nun zum allerwichtigsten Teil: Was kannst Du tun, wenn Du die Befürchtung hast, dass Du von einem der Updates getroffen wurdest?

Wenn sich Deine Rankings in den letzten Wochen ungewöhnlich stark verändert haben, solltest Du zunächst einmal genau analysieren, in welchem Zeitraum diese Veränderung stattfand. Daraus kannst Du hoffentlich relativ eindeutig ableiten, von welchem Update Du getroffen wurdest. Das ist deshalb so wichtig, da Du je nach Update den Schwerpunkt Deiner Gegenmaßnahmen etwas anders setzen solltest.

Spam Updates

Was die Spam Updates angeht, können wir Dich beruhigen: Grundsätzlich ist es sehr unwahrscheinlich, dass Du durch diese Updates abgestraft wurdest, sofern Du eine seriöse Website betreibst und Dich an Googles Richtlinien für Webmaster hältst (wovon wir mal ausgehen 🙂).

Hast Du dennoch den Verdacht, dass Du betroffen bist, da Du am 23. oder 28. Juni starke Ranking-Verluste bemerkt hast? Dann solltest Du als erstes sicherstellen, dass Deine Website nicht gehackt wurde. Das ist natürlich sehr unwahrscheinlich, aber leider eine beliebte Betrügertaktik, um Spam und Malware über seriöse Websites zu verbreiten. Google erklärt hier, wie Du herausfinden kannst, ob Deine Website gehackt wurde.

Wenn alles in Ordnung und Deine Website nicht Opfer eines Cyber-Angriffs ist, solltest Du prüfen, ob sie an irgendeiner Stelle den Anschein von Betrug wecken könnte. Hier findest Du eine Zusammenstellung möglicher Gründe dafür, warum eine Website wie Spam wirken kann. Darüber hinaus empfehlen wir Dir, Googles Webmaster-Richtlinien durchzugehen und sicherzustellen, dass Du gegen keine der Richtlinien verstößt.

Page Experience Update

Bisher gibt es wohl noch keine messbaren Auswirkungen des Page Experience Updates. Das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass das Update erst Ende August abgeschlossen werden soll.

Leider macht es diese lange Dauer des Rollouts sehr schwer festzustellen, ob man von dem Update betroffen ist oder nicht. Deshalb solltest Du am besten von vornherein sicherstellen, dass Du Googles Core Web Vitals Test bestehst. Das kannst Du beispielsweise mit Google’s Pagespeed Insights überprüfen.

Googles Pagespeed Insights

Deine Werte sind noch nicht im grünen Bereich? In unserem Core Web Vitals Guide zeigen wir Dir typische Probleme, die zu schlechten Performance-Werten führen können, und erklären, wie Du diese beheben kannst. Wenn Du diesen Guide befolgst, bist Du perfekt gegen mögliche Auswirkungen des Page Experience Updates gewappnet 🙂

In der Ankündigung des Link Spam Updates liefert Google einige allgemeine Empfehlungen für den Umgang mit Links. Diese fassen allerdings lediglich bekannte Best Practices zusammen, daher hier nur die wichtigsten Punkte:

  • Linkbuilding-Methoden, die gegen Googles Richtlinien in Bezug auf Linktauschprogramme verstoßen, sollten vermieden werden.
  • Ausgehende Links auf Deiner Website, denen Google nicht folgen soll, solltest Du je nach Art des Links mit den Attributen “nofollow”, “ugc” oder “sponsored” korrekt kennzeichnen.
  • Affiliate-Links sowie Links in Sponsored Posts sollten mit dem Attribut “sponsored” gekennzeichnet werden.

Durch den Artikel entstand unter SEOs zunächst Verwirrung darüber, ob Affiliate Links und Links in gesponserten Beiträgen, die mit nofollow gekennzeichnet sind, nun auf sponsored umgestellt werden müssen.

Daraufhin haben jedoch sowohl John Müller als auch Gary Illyes von Google bestätigt, dass die Verwendung der neueren Attribute sponsored und ugc zwar von Google gewünscht, aber nicht zwingend notwendig ist. Wenn Du also ebenfalls das nofollow Attribut für diese Art von Links verwendest, ist das absolut in Ordnung und Du musst nicht alle betroffenen Links umstellen.

https://twitter.com/JohnMu/status/1419969216791388160

Ähnlich wie bei den Spam Updates im Juni ist es sehr unwahrscheinlich, dass Du vom Link Spam Update getroffen wurdest, wenn Du beim Linkbuilding nicht auf Spam-Methoden zurückgreifst. Falls Du dennoch die Befürchtung hast, dass Du betroffen bist, empfehlen wir Dir, die oben verlinkten Richtlinien von Google durchzugehen und zu prüfen, ob Du in der Vergangenheit möglicherweise unbeabsichtigt dagegen verstoßen hast. Falls ja, solltest Du entsprechende Methoden in Zukunft vermeiden.

Tipp: In unserem Linkbuilding Guide findest Du 15 Methoden für den Aufbau hochwertiger Backlinks, die absolut White Hat sind und mit denen Du keine Richtlinienverstöße zu befürchten hast.

Core Updates

Kommen wir nun zum etwas kniffligeren Teil – den Core Updates.

Google bleibt mit seinen Empfehlungen zu diesen Updates leider immer sehr vage. Googles allgemeiner Rat lautet, Dich zu fragen, wie Du die grundlegende Qualität Deiner Website verbessern kannst.

In diesem Blogbeitrag liefert Google einige Hilfestellungen dafür. Die Tipps beziehen sich zu einem großen Teil auf die Optimierung der E-A-T Kriterien, über die wir auch in einem eigenen E-A-T Leitfaden einige Tipps zusammengetragen haben.

Generell ist es auch sinnvoll, Deinen Blick zu erweitern und Dich zu fragen, mit welcher Art von Inhalten Du Deinen Besuchern einen wirklichen Mehrwert bieten kannst und wie Du diese Inhalte aufbereiten solltest, um eine bestmögliche User Experience zu schaffen. Die Themen User Experience und User Signals werden ohnehin mit Einführung der Core Web Vitals immer wichtiger.

Diese Tipps zu befolgen ist übrigens generell sinnvoll – egal, ob Du aktuell durch eines der Updates in den letzten Wochen Ranking-Verluste erfahren hast oder Dich für zukünftige Updates wappnen willst.

Wenn sich Deine Rankings durch eines der Core Updates deutlich verbessert haben, hast Du berechtigten Grund zur Freude! Denn Google versucht durch die Core Updates die allgemeine Qualität der Suchergebnisse zu verbessern. Wenn Du also von dem Update profitiert hast, geht Google scheinbar davon aus, dass Deine Website qualitativ hochwertige Inhalte bietet.

Behalte aber trotzdem Deine Rankings gut im Auge, denn wie wir gesehen haben, ist Google momentan nicht gerade zurückhaltend, was Updates angeht. Ein stetiges Monitoring und die kontinuierliche Optimierung Deiner Website ist ohnehin die Basis für langfristigen SEO-Erfolg!

Wir stehen Dir bei der Optimierung Deiner Website stets zur Seite: mit Seobility findest Du technische Fehler und Probleme bei der Onpage-Optimierung und hier im Blog und in unserem Wiki versorgen wir Dich regelmäßig mit Tipps und Leitfäden für die Optimierung Deiner Website.

Neues Keyword Recherche Tool von Seobility

Das wohl am meisten angefragte Feature bei Seobility ist endlich da: unser neues kostenloses Keyword Recherche Tool!

Wie bei allen unseren Tools und Features war es unser Ziel, Dir ein möglichst einfach nutzbares und dennoch hilfreiches Tool mit vielen nützlichen Funktionen zu bieten. Welche Funktionen das sind und für welche Zwecke Du unser Keyword Recherche Tool nutzen kannst, erfährst Du in diesem Artikel!

Unser Keyword Recherche Tool im Überblick

Zum Keyword Recherche Tool gelangst Du ganz einfach über Dein Seobility Dashboard unter “Tools zur Einzelanalyse”:

Keyword Recherche Tool im Seobility Dashboard

Oder Du speicherst Dir den Link zum Tool direkt als Lesezeichen ab: Kostenloses Keyword Recherche Tool von Seobility

Auf der Tool-Seite angekommen stehen Dir drei unterschiedliche Analysearten zur Verfügung, mit denen Du nach relevanten Keywords für Deine Website suchen kannst:

  • Ähnliche Keywords: Hier kannst Du nach ähnlichen Keywords rund um Dein Fokus-Keyword suchen und so neue Content-Ideen entdecken.
  • URL/Domain: Analysiere jede beliebige URL oder Domain, um herauszufinden, welche Keywords ihre besten Traffic-Quellen sind.
  • Wettbewerbsanalyse: Vergleiche Deine Domain mit bis zu zwei Wettbewerbern und entdecke u.a. Keywords, für die Deine Wettbewerber ranken, aber Du noch nicht.

In den nächsten Abschnitten erfährst Du, wie Du jeden dieser drei Bereiche für Deine Keyword-Recherche nutzen kannst.

Hinweis: Unser Keyword Recherche Tool befindet sich momentan noch in der Open Beta. Wir sind für Feedback und Verbesserungsvorschläge sehr dankbar – gerne als E-Mail an support@seobility.net oder unten in den Kommentaren!

Ähnliche Keywords

In diesem Bereich des Tools kannst Du auf Basis Deines Fokus-Keywords nach ähnlichen Keywords suchen. Diese Recherchemöglichkeiten sind besonders gut für die Keyword-Recherche geeignet, wenn Du neue Content-Ideen rund um Dein Kernthema suchst und dabei eine Vielzahl an Ideen berücksichtigen möchtest.

Gib hierfür einfach ein Keyword ein und passe bei Bedarf das Land der Suchmaschine an.

Keyword eingeben

Klicke dann auf den Button “Keyword Recherche”. Innerhalb weniger Sekunden erhältst Du zahlreiche Keyword-Ideen aus unterschiedlichen Kategorien vorgeschlagen, nämlich:

Ähnliche Keywords, die einen thematischen Bezug zu dem von Dir eingegebenen Keyword haben:

ähnliche Keywords

Fragen rund um Dein Keyword, nach denen Nutzer häufig bei Google suchen:

Fragen rund um das Keyword

Ähnliche Suchanfragen, die von Google in den Suchergebnissen angezeigt werden:

ähnliche Suchanfragen

Auto Complete Suchanfragen, die von Google während der Eingabe des Begriffs vorgeschlagen werden:

Auto Complete Suchanfragen

Verwandte Begriffe, die aus der gleichen Kategorie wie das Keyword stammen, aber nicht zwangsläufig einen direkten Bezug dazu haben müssen:

verwandte Begriffe

Darüber hinaus stehen Dir zahlreiche Filter- und Sortiermöglichkeiten zur Verfügung, sodass Du die große Auswahl an Keyword-Ideen ganz nach Deinen Vorstellungen einschränken kannst. Beispielsweise kannst Du gezielt nach Keywords mit hohem Suchvolumen und niedrigem Wettbewerb suchen, um so besonders attraktive Keywords herauszufiltern.

Filtermöglichkeiten

Eine andere Idee wäre über die Einstellung der Wortanzahl speziell nach Short- und Longtail-Keywords zu suchen.

Oder Du legst über den Tab “Keywords ausschließen” Begriffe fest, die für Deine Website nicht relevant sind und deshalb nicht in den Ergebnissen enthalten sein sollen. Oder, oder, oder… Wie Du siehst, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um Deine Ergebnisse zu verfeinern!

Eine weitere praktische Funktion: Du kannst Dir für jede einzelne Keyword-Idee direkt in der Ergebnisliste die aktuelle Google Top 10 für das Keyword anzeigen lassen:

Top 10 URLs zum Keyword

Zusätzlich erhältst Du hier wichtige Details wie den geschätzten monatlichen Traffic jeder URL, das Domain Rating sowie die Anzahl an Backlinks bzw. verweisenden Domains. Dadurch kannst Du besser einschätzen, wie einfach oder schwierig es sein wird, in die Top 10 für dieses Keyword zu kommen.

Über die Checkbox in der letzten Spalte kannst Du nun ganz einfach Deine Keyword-Auswahl festlegen und die Ergebnisse als CSV exportieren oder direkt zur Überwachung in Deinem Seobility Ranking Monitoring Dashboard anlegen.

ausgewählte Keywords in Seobility hinzufügen

URL/Domain

Im zweiten Bereich des Keyword Recherche Tools hast Du die Möglichkeit, für jede beliebige URL oder Domain herauszufinden, zu welchen Keywords diese bei Google bereits rankt (sowohl in den organischen als auch in den bezahlten Suchergebnissen).

Mit dieser Analyse kannst Du ganz einfach die Top Traffic-Quellen Deiner Konkurrenten ermitteln und damit Dein Keyword-Set aus der Suche nach ähnlichen Keywords ergänzen.

(Hinweis: Hierbei handelt es sich nicht um eine vollständige Auflistung aller Suchbegriffe, zu denen die analysierte Website rankt. Stattdessen konzentrieren wir uns hier auf die wichtigsten Traffic-Quellen, weshalb Longtail-Keywords in diesem Bereich eher unterrepräsentiert sind.)

Domain Analyse

Dabei wird Dir für jedes Keyword angezeigt, auf welcher Position die analysierte Domain rankt und wie hoch der monatliche Traffic ist, der über dieses Keyword auf die jeweilige Website geleitet wird.

Auch hier hast Du zahlreiche Filtermöglichkeiten, sodass Du beispielsweise gezielt nach Keywords suchen kannst, die Deinem Wettbewerber viel Traffic bringen.

Filtern nach Ergebnissen mit hohem Traffic

Wie bei der Suche nach ähnlichen Keywords, kannst Du zudem für jede Keyword-Idee die Top 10 bei Google analysieren und Deine Keyword-Auswahl ganz einfach in Seobility hinzufügen.

Wettbewerbsanalyse

Neben der Recherche über ein Keyword oder eine Domain bietet unser Keyword Recherche Tool im dritten und letzten Bereich die Möglichkeit, einen detaillierte Wettbewerbsanalyse durchzuführen. Hierbei kannst Du die organischen und bezahlten Rankings Deiner eigenen Website mit bis zu zwei Wettbewerber-Domains vergleichen.

Gib hierfür einfach Deine eigene Domain im Feld “Vergleichs Domain” ein und Deine Wettbewerber in die Felder “Domain A” und “Domain B”.

Wettbewerbsanalyse

Außerdem musst Du unter “Analyse” auswählen, welche Art von Analyse Du durchführen möchtest – Gap oder Schnittmenge.

Bei einer Gap-Analyse werden Dir alle Keywords aufgelistet, für die Deine Wettbewerber ranken, aber Du noch nicht. Diese Analyse ist besonders gut geeignet, um ungenutzte Ranking-Potentiale für Deine Website zu entdecken.

Gap-Analyse

Bei der Schnittmengen-Analyse hingegen erhältst Du einen Überblick über alle Keywords, für die jede der eingegebenen Domains rankt. Dadurch kannst Du vergleichen, bei welchen Keywords Du bereits die Nase vorn hast und wo eventuell noch Optimierungspotenziale liegen.

Über die verschiedenen Filter kannst Du auch hier die Ergebnisse einschränken und Deine Keyword-Auswahl direkt in Seobility hinzufügen.

So unterstützt Dich unser Keyword Recherche Tool

Wenn Du gerade dabei bist, einen Content-Plan für Deine Website zu erstellen oder einfach nach Inspiration für neue Themen suchst, ist unser Keyword Recherche Tool perfekt geeignet, um attraktive Keywords zu finden, für die Du Content erstellen bzw. optimieren kannst.

Über die Suche nach ähnlichen Keywords kannst Du innerhalb kürzester Zeit ein breit gefächertes Keyword-Set recherchieren und dieses um die Traffic-Quellen Deiner Konkurrenten ergänzen, welche Du über die Domain/URL-Suche bzw. die Wettbewerbsanalyse finden kannst. Im Anschluss solltest Du die Keywords genau im Hinblick auf ihr Traffic-Potenzial und den Wettbewerb analysieren und die vielversprechendsten für Deine Website auswählen.

Für detailliertere Informationen empfehlen wir Dir unseren Keyword Recherche Guide, in dem wir Dich Schritt für Schritt durch den kompletten Keyword Recherche Prozess führen und Dir zeigen, wie Du das Keyword Recherche Tool in der Praxis einsetzt.

Jetzt bist Du dran – teste unser Tool und schicke uns Dein Feedback!

Wir hoffen, dass Du unser neues Keyword Recherche Tool hilfreich findest und es zu einem treuen Begleiter bei Deiner Keyword Recherche wird! Probiere es am besten gleich hier aus: Kostenloses Keyword Recherche Tool von Seobility

Wie bereits angemerkt befindet sich das Tool momentan noch in der Open Beta. Wenn Du also auf Probleme stößt oder Verbesserungsvorschläge für uns hast, wären wir sehr dankbar, wenn Du diese mit uns teilst! Auch bei Fragen zum Tool steht Dir unser Support-Team gerne zur Verfügung: support@seobility.net

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Was kostet SEO? – Free Tool: How Much To Rank

Was kostet eigentlich SEO? Oder noch genauer: Wie viel kostet es eigentlich, um für einen bestimmten Suchbegriff eine Top Platzierung zu erreichen? Bestimmt hast Du Dir diese Frage auch schon gestellt.

Von SEO-Experten erhält man meist ein “Kommt drauf an…” als Antwort. Das ist zwar immer korrekt 😉 … aber für Anfänger ohne SEO Erfahrung nur begrenzt hilfreich. Gerade für diese ist ein erster Anhaltspunkt besonders wichtig: Welche Kosten kommen in etwa auf mich zu und wie hoch sind die Erfolgschancen für ein Top Ranking?

Wir haben uns deshalb intensiv mit dem Thema Ranking Kosten auseinandergesetzt und als Antwort auf die Frage ein kostenloses Tool für Dich entwickelt: How Much To Rank.

Mit diesem Tool kannst Du für jedes beliebige Keyword die voraussichtlichen Kosten für ein Top 10 Ranking ermitteln. Du erhältst einen schnellen ersten Eindruck davon, wie viel Du in etwa investieren musst, um in die Top 10 für ein bestimmtes Keyword zu gelangen, und was Du dafür tun musst. Wir gehen dabei aktuell von einer neuen Seite aus, prüfen also nicht Deine etwaig schon bestehende Website.

Hier geht’s zu How Much To Rank

Du möchtest mehr Details? Dann lies weiter! In diesem Beitrag erfährst Du, wie das Tool genau funktioniert und auf welchen Daten und Überlegungen unsere Berechnungen beruhen.

Wie funktioniert How Much To Rank?

How Much To Rank ist ganz einfach zu bedienen: Gib den Suchbegriff ein, für den Du ranken möchtest, und wähle eine Länderversion von Google (z.B. Google.de oder Google.com). Wenn Du ein lokales Unternehmen führst, mit dem Du in einer bestimmten Stadt ranken möchtest, kannst Du diese optional als Lokalisierung angeben.

HMTR Eingabe

How Much To Rank liefert Dir nun die voraussichtlichen Kosten für ein Top 10 Ranking in Form eines einfachen Geldbetrags. Außerdem wird die erwartete Erfolgswahrscheinlichkeit für dieses Keyword in Prozent angegeben.

740€ für zahnarzt schwabach

Du fragst Dich, wie wir auf diese Werte kommen?

How Much To Rank analysiert dafür die aktuelle Top 10 für das eingegebene Keyword und zieht zahlreiche SEO Metriken heran, wie zum Beispiel:

  • Suchvolumen des eingegebenen Suchbegriffs
  • Intensität des Wettbewerbs
  • durchschnittliche Anzahl an verweisenden Domains der Top 10
  • Content der Top 10
  • Google Ads CPC

All diese Metriken fließen in die Berechnung des Geldbetrags ein. Unabhängig davon wird die Erfolgswahrscheinlichkeit für ein Top Ranking basierend auf dem Suchvolumen, CPC und Wettbewerb für das Keyword angegeben.

How Much To Rank liefert Dir aber nicht nur einen Geldbetrag als allgemeine Schätzung für den Aufwand, sondern auch eine Liste an konkreten Handlungsempfehlungen. So weißt Du direkt, worauf es bei der Optimierung ankommt.

Empfehlungen für zahnarzt schwabach

Diese Empfehlungen bilden auch die grundlegenden Kostenblöcke ab, auf denen der oben stehende Geldbetrag beruht. Wie Du siehst sind von der Onpage Optimierung über die Content Erstellung bis hin zu Backlinkaufbau und Local SEO die wichtigsten SEO Maßnahmen abgedeckt (dazu später mehr).

Anwendungsbeispiele

Nachdem Du nun weißt, wie How Much To Rank funktioniert, zeigen wir Dir ein paar Anwendungsbeispiele und erklären dabei, wie sich die errechneten Werte jeweils begründen lassen.

Im obigen Beispiel für “zahnarzt schwabach” gibt How Much To Rank etwa einen Betrag von 740€ an. Dieser ist vergleichsweise niedrig, da der Aufwand für die Handlungsempfehlungen überschaubar ist.

Gründe für niedrige Kosten

So hat sich aus unserer Analyse der aktuellen Top 10 bei Google ergeben, dass themenrelevanter Content mit einer Länge von 500 Wörtern ausreichend ist, um gegenüber der Konkurrenz mit hoher Wahrscheinlichkeit punkten zu können. Auch haben die Seiten in der Top 10 kaum Backlinks, weshalb wir nur einen Backlink für notwendig erachten und empfehlen. Ein weiterer Teil der Kosten entfällt hier auf das Sammeln von Rezensionen, um auf eine durchschnittliche Bewertung von mindestens 4,7 Sternen zu kommen.

In diesem Beispiel kommt noch hinzu, dass aufgrund der lokalen Ausrichtung des Keywords der Wettbewerb sehr niedrig ist, was zu einer sehr hohen Erfolgswahrscheinlichkeit von 90% sowie niedrigeren Kosten führt.

niedriger Wettbewerb

Hinweis: Die Kennzahl “Wettbewerb” bezieht sich auf die Intensität des Wettbewerbs für bezahlte Suchergebnisse über Google Ads, aber liefert auch für die organischen Ergebnisse wertvolle Hinweise darauf, wie attraktiv und umkämpft ein Keyword ist.

Sehen wir uns ein weiteres Beispiel an.

Für das Keyword “umweltbewusste ernährung” (Suchmaschine: Google.de, keine Lokalisierung) erhalten wir folgende Werte:

1100€ für umweltbewusste Ernährung

Dieser Betrag ist schon etwas höher, was in erster Linie daran liegt, dass es sich nicht um eine lokale Suchanfrage handelt. Damit ist der Wettbewerb intensiver und es entfällt auch die Möglichkeit, über lokale Suchergebnisse auf die erste Seite bei Google zu gelangen. Dennoch ist auch dieser Betrag verhältnismäßig gering. Wenn wir uns die Handlungsempfehlungen ansehen, wird klar, warum:

Empfehlungen für umweltbewusste Ernährung

Die Analyse der Top 10 für dieses Keyword hat gezeigt, dass die durchschnittliche Content-Länge 680 Wörter beträgt. How Much To Rank empfiehlt deshalb, themenrelevanten Content mit mindestens 700 Wörtern zu erstellen. Aufgrund der geringen Backlink-Anzahl der Top 10 wird außerdem nur ein Backlink benötigt und es entstehen keine Kosten für Local SEO.

wenig Content und Backlinks

Zuletzt noch ein Beispiel, bei dem die Kosten deutlich höher ausfallen:

19000€ für fernseher test

Für das Keyword “fernseher test” (ohne Stadt-Lokalisierung) liegen die Kosten bei 19.000€ und die Erfolgswahrscheinlichkeit beträgt lediglich 40%. Diese hohen Kosten lassen sich unter anderem damit begründen, dass die Top 10 hier nicht nur längeren Content liefert (durchschnittlich 1696 Wörter pro Seite), sondern auch deutlich mehr Backlinks hat (durchschnittlich 14 verweisende Domains). Außerdem ist der Wettbewerb für dieses Keyword extrem hoch. Trotz sehr niedrigem CPC tragen diese Faktoren dazu bei, dass die Kosten so hoch ausfallen.

Details zu fernseher test

So viel zur Funktionsweise. Aber wie realistisch sind die Geldbeträge eigentlich?

Wie realistisch sind die Ergebnisse von How Much To Rank?

Als wir How Much To Rank im März auf Product Hunt gelauncht haben, hat uns eine Menge positives, aber auch kritisches Feedback erreicht. Wir sind für jedes konstruktive Feedback sehr dankbar und arbeiten bereits daran, How Much To Rank noch besser zu machen. Wenn also auch Du noch Verbesserungsvorschläge für uns hast, dann her damit!

Uns ist bewusst, dass es noch Ausreißer in den Werten gibt und wir aus dem Tool noch viel mehr herausholen können. Deshalb würden wir uns super freuen, wenn Du How Much To Rank auf Herz und Nieren testest und uns in den Kommentaren Deine Meinung dazu mitteilst! 🙂

Gleichzeitig möchten wir betonen, dass How Much To Rank keine exakten Werte liefern kann, auf die Du Dich zu 100% verlassen kannst. Vielmehr soll es helfen, einen ersten Eindruck der ungefähren SEO Kosten und des Aufwands für die Optimierung für ein bestimmtes Keyword zu erhalten.

How Much To Rank liefert damit gewissermaßen eine Alternative zur weit verbreiteten Metrik der Keyword Difficulty. Die Darstellung als Geldbetrag bietet dabei den Vorteil, dass sie deutlich weniger abstrakt und besonders für SEO Einsteiger leichter greifbar ist.

How Much To Rank testen

Hintergrundwissen: Wie setzen sich die Kosten für SEO im Allgemeinen zusammen?

Du möchtest Dich etwas tiefer mit dem Thema SEO Kosten auseinandersetzen? In diesem Abschnitt findest Du einige allgemeine Informationen zu diesem Thema.

Fangen wir mit den Basics an: Generell unterscheiden sich die Kosten für SEO je nach Keyword und Art Deiner Website stark. Die grundlegenden Kostenblöcke, aus denen sich diese zusammensetzen, sind aber meist dieselben. Dazu zählen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Kosten für ein SEO Audit Deiner Website

Egal, ob Du SEO selber machst, mit einer Agentur zusammenarbeitest oder ein SEO Tool verwendest – der erste Schritt bei der Optimierung besteht immer darin, ein umfangreiches SEO Audit Deiner Website durchzuführen. Dabei wird der Status Quo Deiner Website in Bezug auf die Onpage-Optimierung, Dein Backlink-Profil und Deine aktuellen Suchmaschinen Rankings erfasst. In unserem SEO-Audit Guide erfährst Du, wie Du dabei Schritt für Schritt vorgehst.

Kosten für die Onpage Optimierung

Nachdem Du durch das SEO Audit die Fehler und Optimierungspotenziale Deiner Website aufgedeckt hast, solltest Du Dich im nächsten Schritt an die Onpage-Optimierung machen. Dazu zählen Verbesserungen in den Bereichen Technik, Struktur und Inhalt, bei denen Dich SEO Tools wie Seobility unterstützen. Wenn Du keine tiefgehenden technischen Kenntnisse hast, musst Du für manche Optimierungen eventuell einen Web-Entwickler zurate ziehen, wodurch zusätzliche Kosten entstehen können.

Kosten für die Erstellung von Content

Um für ein Keyword ranken zu können, musst Du auf Deiner Website hochwertigen Content anbieten, der für das Keyword relevant ist. Um diesen zu erstellen, fallen mehrere Aufgaben an, darunter die Recherche und Texterstellung, die Gestaltung von Bildmaterial sowie die Optimierung der Inhalte. All diese Schritte beanspruchen Zeit und Kosten.

Kosten für den Linkaufbau

Der Aufbau von Backlinks erfordert meist viel Zeit und Mühe, je nachdem für welche Linkbuilding Maßnahmen Du Dich entscheidest. Typische Aufgaben, die dabei anfallen, umfassen die Recherche von potentiellen Linkgebern, die Kontaktaufnahme sowie ggf. das Schreiben von Gastbeiträgen.

Kosten für Local SEO

Local SEO ist ein Thema für sich, über das Du bald auf unserem Blog mehr erfahren wirst (Melde Dich am besten am Ende dieses Artikels für unseren SEO Newsletter an, um es nicht zu verpassen!). Die Grundlagen von Local SEO beinhalten die Einrichtung und Verwaltung eines Google My Business Profils, das Management von Bewertungen, den Aufbau von Local Citations und mehr.

Wodurch werden die Kosten für SEO beeinflusst?

Es gibt einige Faktoren, die beeinflussen, wie hoch einzelne oder mehrere der oben genannten Kostenblöcke ausfallen. Zu den wichtigsten zählen:

  • die Intensität des Wettbewerbs für die anvisierten Keywords
  • Branche/Themenbereich: Manche Branchen sind wettbewerbsintensiver als andere.
  • Wie stark sind die Hauptkonkurrenten? Wie gut sind deren Inhalte und wie viele Backlinks besitzen sie?
  • Status Quo Deiner Website: Handelt es sich um eine neue Website oder um eine lange bestehende Domain?

Außerdem solltest Du beachten, dass die Kosten für SEO zu Beginn der Optimierungen am höchsten sind. Wenn Du einmal eine technisch und inhaltliche optimierte Website hast, die zu den wichtigsten Suchbegriffen rankt und eine gewisse Autorität aufgebaut hat, wird es immer leichter, für neue Keywords zu ranken. Aber auch dann solltest Du weiter an Deiner Website arbeiten, um nicht von der Konkurrenz überholt zu werden. Außerdem veröffentlicht Google regelmäßige Algorithmus-Updates, die oft weitere Anpassungen notwendig machen (wie z.B. die Einführung der Core Web Vitals, die im Mai auf uns zukommt).

SEO Kosten für unterschiedliche Arten von Websites

Neben den oben genannten Einflussfaktoren spielt es bei der Zusammensetzung der SEO Kosten eine entscheidende Rolle, welche Art von Website Du betreibst. Im Folgenden wollen wir deshalb drei verschiedene Arten von Website vergleichen:

  • Online Shops
  • Lokale Unternehmen
  • Blogs bzw. Content-Websites

Besonderheiten bei Online Shops

Je nach Größe des Sortiments haben Online Shops oft eine enorm hohe Anzahl an Unterseiten. Eine gute Seitenstruktur ist deshalb essentiell, um sicherzustellen, dass Google alle relevanten Inhalte crawlen und indexieren kann. Außerdem sind für Online Shops viele weitere Onpage SEO Aufgaben besonders wichtig, wie z.B. die Optimierung von Meta-Informationen, Produktbeschreibungen, URLs, Bildern und Ladezeiten sowie die Vermeidung von Duplicate Content. Dementsprechend können die Kosten für die Onpage Optimierung bei Online Shops deutlich höher ausfallen als für andere Arten von Websites und stellen oft den größten Kostenblock dar.

Außerdem ist Content Marketing bei Online Shops (z.B. in Form eines Blogs) sehr wichtig, um Vertrauen zu schaffen, weitere Informationen zu den angebotenen Produkten zu liefern und um das Linkbuilding zu erleichtern. Weitere Informationen dazu findest Du in unserem Blogbeitrag SEO-Content für Onlineshops.

Besonderheiten bei lokalen Geschäften

Grundsätzlich fallen für lokale Unternehmen die gleichen Kostenblöcke an, wie für jede andere Website auch (Onpage Optimierung, Content, Linkbuilding). Zusätzlich ist hier aber das Thema Local SEO enorm wichtig. Dadurch fallen einige zusätzliche Aufgaben an, wie z.B. das Verwalten des Google My Business Profils, der Aufbau von Bewertungen, das Hinzufügen von strukturierten Daten für Öffnungszeiten, Adressen etc. oder auch die mobile Optimierung, die für lokale Suchen besonders wichtig ist.

Besonderheiten bei Blogs bzw. Content-Websites

Wenn der Hauptzweck Deiner Website darin besteht, regelmäßig Content zu einem bestimmten Thema zu veröffentlichen, fallen konstante Kosten für die Content Erstellung und Optimierung an. Um Artikel zu schreiben, die Deinen Lesern tatsächlich einen Mehrwert liefern und sich von der Masse abheben, kann sehr viel Zeit und Geld erforderlich sein. Daher ist die Content Erstellung hier logischerweise der größte Kostenblock.

Im Onpage Bereich ist die Optimierung von Meta Tags, Überschriften, internen Verlinkungen und Bildern besonders wichtig. Um die Inhalte zum Ranken zu bringen, ist außerdem auch Linkbuilding (z.B. über Gastbeiträge) unverzichtbar.

Fazit

Auch wenn es je nach Keyword und Website individuelle Unterschiede gibt, sind die wichtigsten SEO Kostenblöcke immer die gleichen. Du kannst unser neues Tool How Much To Rank also unabhängig von der Ausrichtung Deiner Website nutzen, um einen hilfreichen ersten Eindruck von den Ranking Kosten zu bekommen. Ob sich SEO für Dein Business lohnt, zeigt Dir unsere Entscheidungshilfe mit Checkliste und realistischem Zeitplan. Wenn Du Fragen zu diesem Thema hast, lass es uns in den Kommentaren wissen!

Hier geht’s zu How Much To Rank

Zero-Click Searches: Was Du darüber wissen solltest

Am 22. März hat Rand Fishkin von SparkToro eine Studie veröffentlicht, die in der SEO Szene für viel Aufruhr gesorgt hat. Laut dieser Studie waren im Jahr 2020 ganze zwei Drittel aller Suchanfragen bei Google sogenannte “Zero-Click Searches”, also Suchen, bei denen Nutzer keine der Websites in den Suchergebnissen geklickt haben.

In seiner Analyse der Daten von SimilarWeb erklärt Rand Fishkin Folgendes:

„In August of 2019, I published research from now-defunct clickstream data provider, Jumpshot, showing that 50.33% of all Google searches ended without a click to any web property in the results. From January to December, 2020, 64.82% of searches on Google (desktop and mobile combined) ended in the search results without clicking to another web property. That number is likely undercounting some mobile and nearly all voice searches, and thus it’s probable that more than 2/3rds of all Google searches are what I’ve been calling ‚zero-click searches‘.“

Fishkin erklärt hier, dass im August 2019 der Anteil der Google Suchen, bei denen kein Klick auf eine der gelisteten Websites stattfand, noch bei 50,33% lag. Von Januar bis Dezember 2020 lag dieser Anteil bei 64,82% (für Mobile und Desktop Suchen). Da mobile und sprachbasierte Suchanfragen in dieser Zahl höchstwahrscheinlich unterrepräsentiert sind, ist es aber wahrscheinlich, dass sich zwei Drittel aller Google Suchen als “Zero-Click Searches” bezeichnen lassen.

In diesem Artikel wollen wir uns deshalb ansehen, was genau in die Kategorie “Zero-Click Search” fällt und welche Ergebnisse die Studie von Rand Fishkin im Detail liefert. Außerdem erfährst Du, was Du angesichts der zunehmenden Bedeutung dieser Art von Suche tun solltest, um weiterhin relevanten Traffic für Deine Website zu gewinnen.

Was sind Zero-Click Searches?

In den letzten Jahren hat Google einige neue, sogenannte „Search Features“ in den Suchergebnissen eingeführt, die Nutzern direkte Antworten auf ihre Suchanfragen liefern, ohne dass sie die Suchergebnisseite verlassen müssen. Die Nutzer erhalten somit noch schneller eine Antwort auf ihre Fragen, da die gesuchten Informationen bereits auf den Suchergebnisseiten (SERPs) von Google präsentiert werden und kein Klick auf eine weitere Website notwendig ist. Für den User stellt dies in aller Regel eine verbesserte User Experience dar, von der auch Google profitiert.

Diese Entwicklung führt dazu, dass der Anteil an Zero-Click Searches immer weiter zunimmt.

Zu den häufigsten Formen von Zero-Click Searches gehören:

Die Suche nach Definitionen, Bedeutungen oder der korrekten Schreibweise für ein Wort:

definition von hygge

Suchen nach Städten oder Orten, bei denen Google auf einer Karte anzeigt, wo der Ort zu finden ist:

karte

Suchanfragen, bei denen nach einer schnellen Antwort gesucht wird:

schnelle antwort

Suchen nach Unternehmen oder Personen, die durch ein Knowledge Panel beantwortet werden können:

knowledge panel

Suchanfragen, die durch ein Featured Snippet beantwortet werden können. Diese zeigen Auszüge aus Artikeln oder Blogbeiträgen an, um eine schnelle Antwort auf die Frage des Nutzers zu liefern.

featured snippet

Spezielle Suchanfragen, wie z.B. die Suche nach einem Taschenrechner, bei der Google direkt in den Suchergebnissen einen Taschenrechner zur Verfügung stellt:

Taschenrechner

Was sind die Ergebnisse der Studie über Zero-Click Searches?

Der Artikel von Rand Fishkin basiert auf einer Analyse von etwa 5,1 Billionen Google Suchen, die im Jahr 2020 stattfanden. Einige der wichtigsten Erkenntnisse sind:

  • 64,82% der Suchen endeten ohne einen Klick auf eine andere Website.
  • 1,59% der Suchen führten zu einem Klick auf die bezahlten Suchergebnisse.
  • 33,59% der Suchen führten zu einem Klick auf die organischen Suchergebnisse.
  • Der Anteil der Suchen, die zu einem Klick führten, war für Desktop Anfragen höher (50,75% organische Click-Through-Rate).
  • Der Anteil der Zero-Click Searches war für Mobile deutlich höher (77,22%).

Hinweis: Die Daten von SimilarWeb, die dieser Studie zugrunde liegen, unterscheiden sich leicht von den Daten von Jumpshot, die Rand Fishkin 2019 analysiert hatte. So bezogen sich die Daten von 2019 beispielsweise nur auf Suchanfragen in den USA, während die Daten für das Jahr 2020 weltweite Suchen umfassen. SimilarWeb hat außerdem Daten für Desktop- als auch Mobilgeräte, während die Jumpshot Studie nur browserbasierten Traffic umfasste.

Was sagt Google zu der Studie?

Am 24. März äußerte sich Danny Sullivan von Google zu Fishkins Behauptung, dass die Mehrheit aller Suchen ohne einen Klick auf eine Website endet.

„This claim relies on flawed methodology that misunderstands how people use Search. In reality, Google Search sends billions of clicks to websites every day, and we’ve sent more traffic to the open web every year since Google was first created. And beyond just traffic, we also connect people with businesses in a wide variety of ways through Search, such as enabling a phone call to a business.“

Sullivan betont hier, dass tagtäglich Milliarden von Nutzern über die Google Suche auf Websites geleitet werden und dass sich dieser Traffic von Jahr zu Jahr erhöht. Außerdem trägt Google dazu bei, dass sich Nutzer über eine Vielzahl weiterer Kontaktwege mit einem Unternehmen in Verbindung setzen können, beispielsweise indem Anrufe direkt über die Google Suche ermöglicht werden.

Außerdem weist Sullivan darauf hin, dass Nutzer oft mehrere Anläufe brauchen, um ihre Suchanfrage so zu formulieren, dass sie die gewünschten Ergebnisse liefert. Beispielsweise könnte ein Nutzer zunächst nach “kaffee” suchen und die Suchergebnisse durchgehen, ehe er die spezifischere Suchanfrage “fair traide kaffee kaufen” tätigt.

Er betont darüber hinaus den Nutzen der Search Features, die Google entwickelt hat, um Nutzern schnelle Antworten zu liefern, wie beispielsweise Wettervorhersagen, Sport Ergebnisse oder Google My Business Einträge. Laut Sullivan sind diese Features sehr hilfreich für Nutzer und Teil von Googles Bemühungen, die Suchergebnisse immer weiter zu verbessern.

Was sagen SEO-Experten zu der Studie?

Google hat derzeit einen weltweiten Marktanteil von über 92% im Bereich der Online Suche. Fishkins Ergebnisse wurden von anderen SEOs aufgegriffen, die befürchten, dass Google diese Marktmacht ausnutzt, um die organischen Klicks zu verringern und stattdessen mehr Anfragen innerhalb der Suchergebnisse zu beantworten.

Einige SEOs haben sich außerdem eine detailliertere Aufschlüsselung der Daten gewünscht, um besser nachvollziehen zu können, welche Arten von Suchanfragen zu Zero-Click Ergebnissen führen:

Barry Schwartz hat hingegen auf Search Engine Land dazu aufgerufen, sich nicht auf diese Debatte zu versteifen, sondern stattdessen wieder in den Fokus zu rücken, wie man dem Nutzer am besten helfen kann.

„The truth is, I believe the study that was presented by Rand Fishkin told the story Rand wanted to tell. The response Google had told the story Google wanted to present. Both are honestly wrong and not telling the full truth.

Google’s goal is to satisfy the searcher and we search marketers don’t always think about it from the searcher’s perspective… So don’t read a blanket study about how evil Google is and take it at face value and, at the same time, don’t read Google’s official response and take that at face value. There is a middle ground. As search marketers, we have to focus on how to get the best and most useful traffic to our customers and focus less of our time on complaining about who is right or wrong.“

Laut Barry Schwartz sind weder Rand Fishkin noch Google vollständig im Recht und man sollte keine der beiden Argumentationen für bare Münze nehmen. Die Wahrheit liegt höchstwahrscheinlich irgendwo in der Mitte, weshalb SEOs ihre Zeit nicht darüber vergeuden sollten, wer nun Recht hat. Viel wichtiger ist es, sich darauf zu konzentrieren, wie man möglichst guten und relevanten Traffic für seine Website gewinnt.

Unserer Ansicht nach ist die Aussage von Barry Schwartz sehr treffend, insbesondere seine Forderung, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dennoch kommt man nicht um die Tatsache herum, dass Google – im Gegensatz zu den Website-Betreibern- von der Zunahme von Zero-Click Searches profitiert. Denn für Google ist jede Suchanfrage vorteilhaft, egal ob Zero-Click oder nicht. Und auch wenn Google immer besser darin wird, die Bedürfnisse der Suchmaschinen-Nutzer zu befriedigen… so ist die Suchmaschine dabei immer noch auf den Content der Website-Betreiber angewiesen.

Wie solltest Du auf diese Entwicklung reagieren?

Zero-Click Searches werden immer häufiger, weshalb Du Dir Gedanken darüber machen solltest, wie sich diese auf Deine eigene Website auswirken und ob Du Deine SEO-Strategie anpassen solltest. Wir möchten Dir an dieser Stelle zwei Empfehlungen mitgeben:

Analysiere Deine Keywords im Hinblick auf ihre “Zero-Click Wahrscheinlichkeit”. Die Empfehlung die SERPs Deiner Keywords genau zu analysieren, ist grundsätzlich nicht neu. Diese Vorgehensweise war schon immer sinnvoll, um herauszufinden, welche Art von Content Google für ein bestimmtes Keyword als relevant erachtet.

Diese Analyse wird nun noch wichtiger. Je wahrscheinlicher es ist, dass eine Suchanfrage eine Zero-Click Search ist, desto weniger Traffic wird Dir ein Top-Ranking bringen. Diesen Punkt solltest Du im Hinterkopf behalten, wenn Du bei Deiner nächsten Keyword-Recherche das Traffic-Potenzial der Keywords beurteilst.

Optimiere Deinen Content für Googles Search Features. Ja, Du hast richtig gelesen. Auch wenn es nicht immer gerecht zugeht, müssen wir uns an Googles Regeln halten, um im Spiel zu bleiben. Google arbeitet intensiv an der Weiterentwicklung der Search Features und um dabei nicht auf der Strecke zu bleiben, solltest Du Deinen Content bestmöglich für diese Features optimieren – z.B. indem Du Dein Google MyBusiness Profil vervollständigst, Deinen Inhalt für Featured Snippets optimierst oder Schema-Markup für Rich Snippets implementierst. Auch wenn weniger Nutzer die Suchergebnisse anklicken, erhöhst Du damit immer noch die Sichtbarkeit Deines Unternehmens in den Suchergebnissen und damit auch Deinen Anteil an den übrigen Klicks. Dabei solltest Du aber immer den Return on Investment im Blick behalten, denn bei einer eindeutigen Zero-Click Search lohnt sich dieser Aufwand kaum.

Wie ist Deine Meinung zu dieser Entwicklung? Lass es uns in den Kommentaren wissen!