Keyword Stuffing

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Was ist Keyword Stuffing?

Keyword Stuffing
Abbildung: Keyword Stuffing - Autor: Seobility - Lizenz: CC BY-SA 4.0

Keyword Stuffing gilt als eine Form von Spam, bei der ein Website-Besitzer eine unverhältnismäßig große Anzahl von Keywords in den Texten einer Seite verwendet, um das Suchmaschinen-Ranking zu verbessern. Obwohl es sich beim Keyword Stuffing früher um eine überaus effektive Methode handelte, um in den SERPs höher zu ranken, wird es heute als Spam-Technik angesehen. Dies kann von Suchmaschinen, wie z. B. Google, abgestraft werden.

Keyword Stuffing kann innerhalb des sichtbaren Inhalts der Webseite erfolgen, was oft zu schlecht lesbaren Texten mit einer zu hohen Keyword Density führt. Es kann aber auch mithilfe von Hidden Content oder Meta Keywords verwendet werden. Hierbei können zusätzliche Keywords auf einer Webseite versteckt werden.

Die Geschichte des Keyword Stuffings

In den späten 1990ern und frühen 2000ern galt Keyword Stuffing als ein Grundnahrungsmittel der meisten SEO-Strategien. Suchmaschinen wie Google stützten sich bei der Beurteilung der Relevanz damals stark auf die Term Frequency sowie die Keyword-Dichte. Zu dieser Zeit wurden nur wenige weitere Ranking-Faktoren verwendet.

Die Effektivität von Keyword Stuffing wurde bereits von verschiedenen anderen zuvor veröffentlichten Updates eingeschränkt, die seine Bedeutung als Faktor verwässerten. Allerdings war das Panda Update das erste Update, welches tatsächlich gegen diese Praxis der Black Hat SEO vorging. Google schien dieses Update im Jahr 2016 noch weiter zu verschärfen, wodurch die Effektivität von Keyword Stuffing noch mehr reduziert wurde.

Keyword Stuffing heute

Heutzutage gilt Keyword Stuffing im Allgemeinen als Black-Hat-SEO-Praxis und kann zu einer Abstrafung durch Suchmaschinen führen. Mit Keywords vollgestopfte Seiten werden nicht mehr so oft angezeigt wie früher. Viele Tools zur OnPage Optimierung verhindern dies, indem sie anzeigen, wie oft Mitbewerber bestimmte Keywords auf ihren Seiten verwenden. Auf diese Weise können SEOs Keyword Stuffing bei der Optimierung ihrer Webseiten vermeiden. Keywords lassen sich zudem entfernen, wenn man sieht, dass die Seite ein Keyword weitaus häufiger nutzt als die aktuell gerankten Webseiten.

Wie lässt sich Keyword Stuffing vermeiden?

Verschiedene On-Page-SEO-Tools – darunter unser eigenes WDF*IDF-Tool – helfen dabei, Keyword Stuffing zu verhindern und gleichzeitig wichtige Wörter oft genug in einem Text zu verwenden, damit dieser von Suchmaschinen wie Google als möglichst relevant eingestuft wird. Derartige Tools können aufzeigen, wie oft Konkurrenten ein bestimmtes Wort auf ihren Seiten verwenden oder in welchem Verhältnis sie es nutzen. So können die eigenen Seiten auf Basis der bereits rankenden Seiten optimiert werden. Gleichzeitig kann eine Abstrafung für Keyword Stuffing verhindert werden.

Ausschlaggebend ist es, Inhalte in erster Linie für den Leser zu schreiben, bevor man von Tools Gebrauch macht oder versucht, einen Text für Google und Co zu optimieren. Liefert der Content dem Leser nicht die Informationen, die er braucht, oder ist dieser für ihn schwer verständlich oder lesbar, wird die Seite nicht so erfolgreich sein.

Keyword Stuffing WDF*IDF

Ein Screenshot unseres WDF*IDF-Tools, das mögliches Keyword Stuffing anzeigt und einem Webmaster empfiehlt, den roten Bereich anzustreben.

Relevanz für SEO

Keyword Stuffing wird als eine Form von Spam betrachtet und verstößt gegen die Richtlinien von Google und anderer Suchmaschinen. Wer ein gutes Ranking erzielen möchte, sollte Keyword Stuffing daher vermeiden. SEOs können Abstrafungen verhindern und ihre Seiten effektiv optimieren, indem sie unterschiedliche OnPage-SEO-Tools nutzen und ihre Inhalte für den Leser und nicht für Suchmaschinen verfassen.

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