Am 23. Januar hat Google über Twitter angekündigt, dass Webseiten, die als Featured Snippet gelistet sind, zukünftig nicht mehr zusätzlich in den Top 10 der organischen Suchergebnisse angezeigt werden. Dieses Vorgehen von Google hat einen Aufschrei in der SEO Szene ausgelöst, da viele Seitenbetreiber befürchteten, wichtigen organischen Traffic durch das Update zu verlieren. Doch sind diese Ängste tatsächlich berechtigt? Und wie wird sich das Update auf Deine Rankings in Seobility auswirken? Das verraten wir Dir in diesem Artikel.
Worum geht es beim Featured Snippet Update?
Googles neueste Anpassung der Suchergebnisseiten (SERPs) betrifft Featured Snippets, also Suchergebnisse, die eine direkte Antwort auf eine Suchanfrage anzeigen, ohne dass der Nutzer eine weitere Website aufrufen muss. Google extrahiert den Inhalt für Featured Snippets aus denjenigen Websites, die aus Sicht der Suchmaschine die Suchanfrage am besten beantworten. Das Featured Snippet wird oberhalb der organischen Suchergebnisse angezeigt, was auch als “Position 0” bezeichnet wird:
Vor dem Update erhielt die Webseite aus dem Featured Snippet immer auch ein zusätzliches organisches Ranking auf Seite 1 der SERPs, meist auf Platz 1 bis 5. Am 23. Januar hat Google jedoch auf Twitter angekündigt, dass Webseiten, die im Featured Snippet gelistet sind, zukünftig nicht mehr auf Seite 1 der organischen Suchergebnisse angezeigt werden:
If a web page listing is elevated into the featured snippet position, we no longer repeat it in the first page of results. This declutters the results & helps users locate relevant information more easily. Featured snippets count as one of the ten web page listings we show….
Doch was passiert nun stattdessen mit der organischen Platzierung der betroffenen Seite? Einige SEOs berichteten, dass sie mit ihren Seiten auf Seite 2 der Suchergebnisse gerutscht sind. In manchen Fällen sind sie allerdings vollständig aus den Top 100 verschwunden.
Da dies auf den ersten Blick wirkt, als würden Featured Snippets deutlich schlechter gestellt, war die Aufregung entsprechend groß und viele Seitenbetreiber wunderten sich über die Beweggründe Googles für die Änderung. Laut der offiziellen Ankündigung möchte Google Dopplungen in den Suchergebnissen vermeiden, um die User Experience von Suchmaschinennutzern zu verbessern. Diese sollten nicht ein und dieselbe URL mehrmals auf Seite 1 vorfinden, sondern die Wahl zwischen vielfältigeren Suchergebnissen haben, um die gesuchten Informationen einfacher zu finden.
Die Änderung betrifft übrigens nicht Featured Snippets in Form von Videos sowie andere SERP Features wie z.B. Schlagzeilen.
Seobility Tool Update
Mit dem Featured Snippet Update von Google hattest Du vielleicht festgestellt, dass Webseiten in Deinem Ranking Monitoring abgestürzt waren, die vorher auf Top-Positionen rankten. Das liegt daran, dass wir Featured Snippet Rankings bis dato nicht in Seobility erfasst hatten und erst auf Googles Änderung reagieren mussten.
Mit unserem neuesten Tool Update werden Featured Snippets nun ebenfalls ausgewertet und entsprechende Rankings mit einem kleinen Fähnchen in der Ranking-Übersicht markiert:
Featured Snippet Platzierungen werden außerdem auch bei der Berechnung Deiner Sichtbarkeit in den Suchergebnissen berücksichtigt. Rankst Du auf Platz 1 unterhalb des Featured Snippets, wird dies nach wie vor als Position 1 erfasst.
Wie solltest Du auf Googles Featured Snippet Update reagieren?
Seit dem Update ist es nicht mehr möglich, ein Featured Snippet zu besetzen und gleichzeitig auf Seite 1 der organischen Suchergebnisse zu ranken. Deshalb kann es sein, dass Dein organischer Traffic negativ beeinflusst wurde, wenn Deine Website vor dem Update in einem Featured Snippet gelistet war und gleichzeitig in den Top 10 der organischen Suchergebnisse rankte. Da jede Webseite nur noch ein mal auf Seite 1 vorkommt, steht nun die Frage im Raum, ob es immer noch positiv zu bewerten ist, als Featured Snippet gelistet zu sein.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist es schwierig, eine klare Empfehlung dazu zu geben, wie Du auf dieses Update reagieren solltest. Auf der einen Seite gibt es eine Studie aus dem Jahr 2017, die darauf hindeutet, dass Featured Snippets eine geringere Klickrate haben als organische #1 Rankings. Die Konsequenz daraus könnte nun sein, die eigenen Webseiten für Featured Snippets zu deoptimieren, um stattdessen auf Platz 1 darunter zu ranken. Allerdings liegt diese Studie fast drei Jahre zurück und es ist nicht klar, ob die Ergebnisse heute noch gültig sind, da sich z.B. die optische Darstellung von Featured Snippets leicht verändert hat. Darüber hinaus kannst Du durch eine Deoptimierung Deiner Seite für Featured Snippets nicht mit Sicherheit mit einem Platz 1 Ranking rechnen.
Auf der anderen Seite hat die deutsche SEO Agentur gettraction erst vor kurzem einen aktuelleren Test durchgeführt mit dem Ergebnis, dass Featured Snippets im Schnitt bessere Klickraten aufweisen als der erste organische Treffer. Orientiert man sich daran, wären also keine weiteren Maßnahmen notwendig. Laut dieser Untersuchung wäre eine Deoptimierung nur dann notwendig, wenn Dein Traffic seit dem Update um mehr als 50% gesunken ist. Das würde nämlich bedeuten, dass das ehemalige organische Ranking für einen höheren Anteil Deines Traffics verantwortlich war.
Letzten Endes kann man auch davon ausgehen, dass Google Seitenbetreiber und SEOs nicht allzu stark benachteiligen möchte, um eine Welle an Deoptimierungen und damit eine Verschlechterung der Qualität von Featured Snippets zu vermeiden.
Außerdem solltest Du nicht vergessen, dass Featured Snippets weitere positive Nebeneffekte haben können, wie z.B. eine verbesserte Markenbekanntheit. Wenn Du noch mehr über die Risiken und Vorteile sowie die verschiedenen Formen von Featured Snippets erfahren möchtest, empfehlen wir Dir unseren Wiki Artikel über Featured Snippets.
Fazit
Bevor es genauere Studien zu den Auswirkungen des Updates und der veränderten Attraktivität von Featured Snippets gibt, solltest Du erst Mal Ruhe bewahren und Dich darauf konzentrieren, hochwertige Inhalte auf Deiner Website bereitzustellen. Du solltest auf keinen Fall überstürzt handeln und Deine Seiten deoptimieren, sofern Du nicht sicher weißt, dass es für Deine individuelle Situation sinnvoll ist. Die CTRs von Featured Snippets können sich je nach Suchanfrage stark unterscheiden und auch wenn Dein Traffic durch das Update negativ beeinflusst wurde, heißt das nicht, dass sich Dein Traffic verbessern wird, wenn Du nicht mehr im Featured Snippet auftauchst. In den meisten Fällen sind Featured Snippet Rankings deutlich vorteilhafter als ein Ranking außerhalb der Top 3. Wenn Du also noch nicht in den Top 3 rankst und ein Featured Snippet in greifbarer Nähe ist, solltest Du Deinen Content weiterhin so optimieren, dass er die Fragen Deiner Nutzer auf bestmögliche Weise beantwortet.
Am 24. Oktober 2019 hat Google mit der Veröffentlichung des BERT Updates einen gewaltigen Meilenstein in der Weiterentwicklung des Google Algorithmus gesetzt und damit für viel Aufregung in der SEO Szene gesorgt. Laut der offiziellen Mitteilung handelt es sich um das größte Algorithmus Update der letzten fünf Jahre, welches 10% aller Suchanfragen betrifft. Gestern hat Google angekündigt, dass das Update nun weltweit für mehr als 70 Sprachen ausgerollt wird. Aufgrund dieses weitreichenden Einflusses ist es wichtig zu verstehen, wie BERT funktioniert und auf welche Weise das Update die Google Suche beeinflusst. In diesem Beitrag erklären wir Dir deshalb, was BERT für SEO bedeutet und welche weiteren Chancen sich dadurch für Deine Website ergeben.
BERT ist nicht nur der Name des Google Updates, sondern auch von Googles neuester NLP-Technologie (NLP = Natural Language Processing), die Computern dabei hilft, menschliche Sprache zu verstehen. Das Besondere an dieser Technologie ist, dass bei der Analyse von Sätzen die Begriffe links und rechts eines bestimmten Wortes gleichzeitig verarbeitet werden können. Dieses Prinzip wird als “Bidirektionalität” bezeichnet und ermöglicht eine genauere Interpretation des Kontexts und der Bedeutung des betrachteten Begriffs. Google nutzt diese Technik im Suchalgorithmus, um besser zu verstehen, wonach Nutzer wirklich suchen.
Am Ende dieses Artikels erklären wir die technischen Grundlagen von BERT im Detail, sodass Du die Funktionsweise und den Einfluss auf die Google-Suche noch besser nachvollziehen kannst. Möchtest Du direkt mit dem technischen Teil starten? Dann klicke hier!
Zu Beginn wurde BERT nur für englische Suchanfragen in den USA implementiert, inzwischen ist Google aber dabei, das Update auf mehr als 70 Sprachen weltweit auszuweiten. Bing nutzt BERT laut eigener Aussage übrigens schon seit April und hat die Technologie bereits weltweit im Einsatz.
Wie verbessert BERT die Google Suche?
Google erklärt in der offiziellen Mitteilung, dass BERT der Suchmaschine in erster Linie dabei hilft, lange Suchanfragen zu verstehen, die als Frage oder Satz formuliert sind (sog. „conversational“ Anfragen). Als Beispiel nennt Google “2019 brazil traveler to usa need a visa”, was in etwa mit “2019 brasilianischer reisender nach usa brauche visa” übersetzt werden kann. Vor dem BERT-Update wurden für diese Anfrage Suchergebnisse für US Bürger, die nach Brasilien reisen wollen, ausgeliefert. BERT erkennt allerdings, dass “to” in dieser Anfrage ein wichtiges Wort ist und ändert daher die Ergebnisse:
Suchanfragen wie diese (“parking on a hill with no curb” = “parken auf einem hügel ohne bordstein”) waren für Google vor dem Update nur schwer zu verstehen. Damals wurden Suchergebnisse zurückgegeben, die erklärten, wie man auf einem Hügel mit Bordstein parkt.
Wie oben zu sehen ist, ändert sich das durch BERT, da der Algorithmus nun erkennt, wie wichtig das Wort “no” in diesem Satz ist. Das neue Featured Snippet beantwortet die Anfrage des Users somit viel besser.
BERT schaut sich dabei immer nur die Suchanfrage des Users an, d.h. es wird keine neue Bewertung von Webseiten vorgenommen oder den einzelnen Seiten ein Wert zugewiesen. Dies hat Danny Sullivan von Google offiziell auf Twitter bestätigt:
BERT doesn’t assign values to pages. It’s just a way for us to better understand language.
BERT verändert also nicht das Ranking von Websites, sondern ist lediglich dafür da, Googles Verständnis von natürlicher Sprache zu verbessern.
BERT und RankBrain
Google hat RankBrain im Jahr 2015 aus dem selben Grund veröffentlicht wie BERT 2019: um besser zu verstehen, wonach Nutzer wirklich suchen und ihnen die bestmöglichen Suchergebnisse zu liefern. RankBrain analysiert hierfür allerdings nicht nur die Suchanfragen von Usern, sondern auch den Content von Webseiten. Für Google war das damals ein Durchbruch für die semantische Suche, bei der es darum geht, die Suchabsicht eines Nutzers sowie den Kontext seiner Suchanfrage und die Beziehung zwischen den einzelnen Suchbegriffen zu erkennen.
Das BERT-Update macht RankBrain nicht überflüssig, sondern ergänzt es lediglich. Googles Algorithmus entscheidet für jede Suchanfrage, welche der beiden Technologien besser für die Interpretation geeignet ist, und nutzt dann entweder diese oder eine Kombination aus beiden.
BERTs (unbemerkter) Einfluss auf die Google Rankings
Google bezeichnet BERT als riesiges Update, das 10% aller Suchanfragen beeinflusst. Dennoch haben die meisten SEOs seit der Veröffentlichung des Updates keine signifikanten Auswirkungen auf ihre Rankings bemerken können. Du fragst Dich, woran das liegt? Ganz einfach: BERT betrifft hauptsächlich konversationelle Suchanfragen und Long-Tail Keywords, wo Ranking-Veränderungen häufig unbemerkt bleiben.
Was bedeutet BERT für SEO?
Auch wenn es sich bei BERT um ein großes und wichtiges Update handelt, dass die Suchergebnisse für viele User verbessert, wird sich im Bereich SEO nicht viel ändern, wie Danny Sullivan bestätigt:
There’s nothing to optimize for with BERT, nor anything for anyone to be rethinking. The fundamentals of us seeking to reward great content remain unchanged.
Wie Du siehst, kannst Du Deine Website also nicht wirklich für BERT optimieren. Stattdessen bleibt hochwertiger Content der wichtigste SEO Erfolgsfaktor, auf den Du dich konzentrieren solltest – das ist jetzt sogar noch wichtiger als es vorher schon war. BERT hat nicht das Ziel, Websites zu bestrafen, sondern die Suchintention von Usern zu verstehen und ihnen genau das zu liefern, wonach sie suchen. Konzentriere Dich einfach darauf, Deiner Zielgruppe hochwertigen Content zu liefern, statt “SEO Texte” für Google zu schreiben.
Das bedeutet allerdings nicht, dass BERT für Webseitenbetreiber komplett irrelevant ist. Tatsächlich bringt die neue NLP Technologie sogar einige Chancen mit sich, wie z.B.:
Trainieren eines eigenen Systems zur Beantwortung von Fragen: Die BERT-Technologie ist Open-Source, d.h. Du kannst sie selbst nutzen, um Dein eigenes System zur Beantwortung von Fragen zu trainieren – z.B. für Chatbots auf Deiner Website oder ähnliche Anwendungen.
Verbesserung der Content Qualität: BERT kann bestimmen, ob Satz B in einem Text mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auf Satz A folgt (mehr dazu unten). Dies könnte genutzt werden, um zu prüfen, ob die Texte auf einer Website logisch strukturiert sind und einem roten Faden folgen.
Höhere Qualität des Website-Traffics: Durch BERT kann Google Suchergebnisse bereitstellen, die noch besser zu den Bedürfnissen des Nutzers passen. Dies könnte zur Folge haben, dass der Traffic auf Deiner Website von höherer Qualität ist, da weniger Nutzer mit falschen Erwartungen auf Deine Website kommen.
Die technischen Grundlagen von BERT
Natural Language Processing
BERT ist Googles neueste Technik für Natural Language Processing (NLP). Sie beruht auf neuronalen Netzen und wurde bereits letztes Jahr frei zugänglich gemacht. NLP ist eine Form von künstlicher Intelligenz, die Computern dabei hilft, menschliche Sprache zu verstehen und so Kommunikation zwischen Mensch und Maschine ermöglicht. Anwendungen von NLP sind beispielsweise Übersetzungsdienste wie Google Translate oder Tools wie Grammarly, die Texte auf grammatikalische Fehler überprüfen. Weitere Beispiele sind Sprachassistenten wie Amazons Alexa oder Apples Siri. Diese Systeme nutzen Natural Language Understanding (ein Unterbereich von NLP), um zu verstehen, was User tatsächlich wissen oder tun möchten, wenn sie mit den Assistenten sprechen.
NLP hat bisher eine Vielzahl von unterschiedlichen Modellen zur Verarbeitung von menschlicher Sprache genutzt, wie beispielsweise Klassifizierung oder Sentiment-Analyse. Mit BERT ist jedoch ein Durchbruch für NLP gelungen, da die Technologie die elf wichtigsten NLP Modelle kombiniert. Es ist jetzt also möglich, viele verschiedene NLP Aufgaben mit nur einem Modell zu lösen.
BERT im Detail
BERT steht für “Bidirectional Encoder Representations from Transformers”. Das mag kompliziert klingen, ist aber im Grunde sehr simpel, wenn man sich die einzelnen Begriffe von rechts nach links ansieht:
BERT nutzt Transformer – ein Mechanismus, der den Zusammenhang zwischen Wörtern in einem Text erkennt. Dieses Mechanismus besteht aus einem Encoder, der mit Texteingaben gespeist wird, und einem Decoder, der die Lösung für eine bestimmte Aufgabe ausgibt. BERT nutzt allerdings nur den Encoder des Transformers, da BERTs Aufgabe lediglich darin besteht, ein Sprachmodell zu trainieren. Daher kommt auch der Teil “Encoder Representations” im Namen des Updates.
Bidirectional bedeutet ganz einfach, dass Texteingaben nicht nur von links nach rechts oder von rechts nach links (unidirektional) gelesen werden können, sondern dass die gesamte Wortfolge auf einmal verarbeitet wird. So können die Begriffe links und rechts eines bestimmten Wortes gleichzeitig betrachtet werden, um den Kontext dieses Wortes zu verstehen.
Google erklärt das Konzept der Bidirektionalität am Beispielsatz “I accessed the bank account” (auf Deutsch: “Ich griff auf das Bankkonto zu”). Bei einem unidirektionalen Modell würde die Bedeutung des Wortes “bank” lediglich auf Basis der Worte “I accessed the” bestimmt werden. BERT nutzt jedoch sowohl den Teil vor als auch nach dem Wort “bank” – also “I accessed the …. account”.
Dieser bidirektionale Ansatz ist das, was BERT zu einer bahnbrechenden Innovation für Natural Language Processing macht. Durch die gleichzeitige Betrachtung von dem, was vor und nach einem Wort kommt, kann die exakte Bedeutung dieses Wortes noch besser bestimmt werden. Das klingt für uns Menschen zwar sehr simpel, allerdings hat diese Aufgabe Maschinen, die nicht die Fähigkeit zu logischem Denken besitzen, schon immer vor große Schwierigkeiten gestellt.
Wie wird BERT trainiert?
BERTs bidirektionaler Ansatz stellt eine gewisse Herausforderung beim Trainieren des Sprachmodells dar. Klassische unidirektionale Ansätze bestimmen das nächste Wort in einem Satz, indem sie sich die Textsequenz vor dem jeweiligen Wort anschauen, z.B. “Das Kind kam nach _____”. Da BERT den gesamten Kontext berücksichtigen möchte, wird stattdessen eine Trainingsstrategie namens Masking genutzt.
Hierbei erhält BERT im ersten Trainingsschritt vollständige Texte, die alle relevanten Informationen beinhalten. Im nächsten Schritt werden einzelne Wörter in einem Satz durch eine [Maske] ersetzt. BERT betrachtet die Wörter links und rechts dieser Maske und versucht darauf basierend, das fehlende Wort zu bestimmen. Das wird dann mehrmals wiederholt, bis das Ergebnis korrekt ist.
Eine weitere wichtige Trainingsstrategie ist Next Sentence Prediction (NSP). Hier arbeitet BERT mit Satzpaaren, um zu lernen, ob ein Satz im Originaldokument auf einen anderen Satz folgt. Dies ist eine wichtige Technik, um nicht nur die Bedeutung einzelner Wörter und Sätze, sondern auch die Beziehung zwischen Sätzen besser zu verstehen. Hier ein Beispiel:
Auch wenn BERT eine sehr fortschrittliche Technologie liefert, hat das Modell noch seine Schwachstellen. Allyson Ettinger von der University of Chicago hat eine Forschungsarbeit hierzu veröffentlicht, in der sie einige Probleme erklärt, die bei BERT noch auftreten. So hat BERT etwa immer noch Schwierigkeiten dabei, Verneinungen zu erkennen. Das veranschaulichte sie am Satz “a Robin is a ___” (“ein Rotkehlchen ist ein ___”). In diesem Fall hat BERT es geschafft, das Wort “bird” (Vogel) vorherzusagen. Wenn jedoch der Input “a Robin is not a ___” (ein Rotkehlchen ist kein ___) lautete, hat BERT immer noch “bird” vorhergesagt.
BERT ist eine bahnbrechende Technologie, nicht nur für NLP im Allgemeinen, sondern auch für die Google-Suche. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass BERT nicht die Art und Weise ändert, wie Webseiten gerankt werden, sondern lediglich Googles Verständnis von natürlicher Sprache verbessert. Für Google ist das ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum ultimativen Ziel: immer und überall zu verstehen, was User gerade wollen.
Wenn Du noch tiefer in das Thema eintauchen möchtest, solltest Du Dir die weiterführenden Artikel am Ende dieses Beitrags ansehen.
Und für mehr Informationen darüber, wie Du Deine Website für die Google Suche optimierst, können wir Dir die anderen Artikel in diesem Blog sowie unser SEO Wiki ans Herz legen.
Update (Dezember 2019):
Passend zu dem Ansatz, die exakte Suchabsicht von Nutzern zu verstehen, hat Google kurz nach der Implementierung von BERT das November 2019 Local Search Update veröffentlicht. Mit diesem Update hat Google damit begonnen, Neural Matching für die Bestimmung von lokalen Suchergebnissen zu verwenden. Dies ermöglicht es Google zu erkennen, dass ein User nach lokalen Suchergebnissen sucht, auch wenn er nicht den genauen Wortlaut von Unternehmensnamen oder -beschreibungen verwendet.
The use of neural matching means that Google can do a better job going beyond the exact words in business name or description to understand conceptually how it might be related to the words searchers use and their intents…
In Anbetracht der rasanten Geschwindigkeit, mit der Google seinen Algorithmus weiterentwickelt, können wir also sehr gespannt darauf sein, was die Zukunft der Google Suche bringt!
Kaum hatten wir unsere Eindrücke vom SEO Day 2019 verarbeitet, ging es für uns letzte Woche weiter nach Salzburg auf die OMX und SEOkomm. Die beiden Events zählen zu den größten Konferenzen für Online Marketing und SEO im deutschsprachigen Raum und boten auch dieses Jahr wieder eine Menge fachlicher Insights aus den unterschiedlichsten Bereichen. Für alle, die nicht dabei sein konnten, haben wir hier einen Auszug unserer Learnings zu Themen wie Content Marketing, Social Media, interne Verlinkung und Snippet Optimierung zusammengefasst. 😀
OMX 2019
Voller Motivation und Wissensdurst starteten wir in den ersten der beiden Konferenztage, die OMX. Von Social Media Marketing über lokales Online Marketing bis hin zu SEA waren viele verschiedene Facetten des Online Marketings abgedeckt, sodass für jeden etwas dabei war. Hier ein Auszug an interessanten Vorträgen:
Keynote: Mentale Transformation
Prof. Dr. Klemens Skibicki – PROFSKI GmbH
Die diesjährige Keynote der OMX hielt Prof. Dr. Klemens Skibicki, der für den krankheitsbedingt verhinderten Karl Kratz eingesprungen ist. Dieser lag leider mit einer Lungenembolie im Krankenhaus und konnte daher nicht seinen mit Spannung erwarteten Bühnenabschied geben. An dieser Stelle gute Besserung an Karl Kratz! Wir hoffen, dass es Dir bald wieder besser geht!
Unter dem Titel “Mentale Transformation” lieferte der “Profski” einen inspirierenden Vortrag zum Thema Strukturwandel und erklärte, wie Unternehmen in einer digital vernetzten Zukunft erfolgreich bleiben können. Die wichtigsten Aussagen zusammengefasst:
Sich lediglich auf technologische Weiterentwicklung zu konzentrieren, ist nicht ausreichend, denn der Strukturwandel ist mehrdimensional und Technologie lediglich ein Befähiger für den Wandel.
Um als Unternehmen zukunftsfähig zu bleiben ist auch eine mentale Transformation notwendig, bei der alte Denkmuster abgelegt werden.
Die Zukunft wird immer das bringen, was der Mensch immer schon gemacht hätte, wozu er aber erst durch technologischen Fortschritt befähigt wird.
Online Marketer müssen verstehen, dass Social kein Kanal ist, sondern ein Grundprinzip, das die “Ära des Anschreiens” durch beispielsweise E-Mails, Werbebanner und ähnliche einseitige Maßnahmen beendet.
Online und offline sind längst eins geworden. Die digitale Experience von Nutzern ist der einflussreichste Faktor für Kaufentscheidungen und Empfehlungen bei Produkten und Marken, auch wenn es sich um rein physische Produkte handelt.
Vanessa Markowski erklärte in ihrem Vortrag, wie man psychologische Erkenntnisse für wirksamen Content nutzen kann, der die Aufmerksamkeit der richtigen Zielgruppe auf sich zieht und bei dieser die gewünschten emotionalen Reaktionen und vorteilhafte Aktionen hervorruft. Die Key Takeaways sind:
Beachte bei der Zielgruppenanalyse die psychographischen Merkmale (Persönlichkeit, Bedürfnisse und Motive) Deiner Zielgruppe. Dabei können Persönlichkeitsmodelle wie bspw. die “Big Five” helfen.
Sprich in Deinem Content gezielt die Bedürfnisse derjenigen Persönlichkeitstypen an, die Deine Zielgruppe am meisten widerspiegeln. So gelingt wirkungsvoller Content besser, da er die Aufmerksamkeit und das Vertrauen der Zielgruppe gewinnt. (Vertrauen ist der wichtigsten Bestandteil jeder Beziehung – auch einer Geschäftsbeziehung).
Content Marketing auf LinkedIn durch Corporate Influencer & Social Selling
Britta Behrens – Piwik PRO GmbH
Wer kennt sie nicht, die “Vertriebspfosten” auf XING und LinkedIn? Ohne, dass zuvor irgendein persönlicher oder sozialer Kontakt stattgefunden hat, springt einem die unverblümte “Kauf mein Angebot!!” Nachricht ins Gesicht. Das Problem dabei? Die Angebote kommen in aller Regel weder zur richtigen Zeit oder auf die richtige Art, noch mit dem nötigen Vertrauen in die Person oder das Produkt in Dein Postfach.
Die neue und nachhaltige Art verkäuferisch auf LinkedIn und Co. tätig zu sein lautet “Social Selling” durch “Corporate Influencer”. Das kuriose Prinzip: Man verkauft nichts beim Social Selling. Stattdessen bietet man erst Mal kostenfreien Mehrwert und interagiert im fachlichen Kontext mit seiner potenziellen Zielgruppe auf dem professionellen, sozialen Netzwerk. Dadurch positioniert man sich nachhaltig als Experte in den Köpfen seines Netzwerks. Wenn der potenzielle Kunde dann auf der Suche nach einer Lösung ist, erhält man eine Empfehlung aus seinem Netzwerk oder ist dem Kunden bereits direkt bekannt.
Die Erfolgsformel hierfür lautet: Content + Engagement. Ein sauber gepflegtes und aussagekräftiges Profil sowie echter Mehrwert Deines Contents sind dabei wichtige Bestandteile.
Unternehmen empfiehlt Britta Behrens, ihren Mitarbeitern hierfür Freiraum zu gewähren, Vertrauen zu schenken und Kontrolle loszulassen. Die Mitarbeiter nutzen für Social Selling ihren persönlichen Account und treten so primär als Individuum und nicht (nur) im Namen der Firma auf.
Weg mit der Vernunft – her mit den verrückten Ideen
Robert Seeger – Seeger Marketing GmbH
Auch in diesem Jahr begeisterte Robert Seeger das Publikum der OMX wieder mit einem unterhaltsamen Vortrag, in dem er für wilde Kreativität im Online Marketing appellierte. Das Ziel dabei ist es, aus der Masse des immer gleichen herauszukommen, indem man in die Kreation von verrückten Ideen investiert. Außerdem ist es im Online Marketing wichtig, Leads über mehrstufige Kampagnen aufzubauen, statt direkt beim ersten Touchpoint mit dem Kunden eine Conversion anzustreben. (Roberts Analogie dazu: Beim ersten Gespräch mit einer fremden Person fragt man ja auch nicht gleich “Schnacksln?” ?).
So sollte bei der initialen Ansprache in der Awareness Phase das Produkt, das verkauft werden soll, noch gar nicht erwähnt werden und der Nutzer auch auf keine Landing Page weitergeleitet werden. Das Ziel in dieser Phase ist es, Bekanntheit aufzubauen und Zielgruppen für eine weitere Ansprache zu identifizieren. In der nächsten Phase (Consideration) sollten dann die in Phase 1 ermittelten Zielgruppen durch Targeting gesondert angesprochen werden, um diese auf die jeweilige Landing Page zu leiten. Erst im letzten Schritt besteht das Ziel darin, das Produkt zu verkaufen.
11 frische Social-Media-Tipps
Felix Beilharz – felixbeilharz.de
Zum Abschluss eines inputreichen Tages brachte Felix Beilharz seinen Zuhörern 11 frische Tipps fürs Social Media Marketing mit. Hier ein kleiner Auszug:
neue Trigger für Viralität und Interaktion sind:
Selbstironie
Data Hooks (komplizierte Daten einfach visualisieren)
Charity
Im B2B Bereich kann es Sinn machen, zweistufigen Content zu kreieren, den Deine Kunden mit ihren eigenen Kunden teilen können. Beispielsweise könnte ein Hersteller von Nachrungsergänzungsmitteln im B2B-Geschäft einen Ernährungsratgeber für Konsumenten herausbringen.
Mit dem Tool “Facebook Video Creation Kit” kannst Du auch als Anfänger mit einer Vielzahl an Vorlagen Videos für Deine Social Media Kanäle erstellen.
Mit folgendem Vorgehen kannst Du Call-to-Action Buttons für organische Facebook Posts erstellen:
Veröffentliche einen regulären organischen Facebook Post und öffne den Facebook Anzeigenmanager.
Erstelle eine Anzeigenkampagne und schalte für kurze Zeit eine Anzeige auf den Post (mit CTA).
Schalte die Anzeige gleich wieder ab und der CTA bleibt.
Versuche bei Instagram Stories, in denen Du Dein Produkt zeigst, den Blickverlauf des Betrachters zu antizipieren und gezielt auf das Produkt zu steuern. Vermeide es, mehr als ein animiertes Element zu verwenden, um nicht vom Produkt abzulenken.
Den vollständigen Vortrag, inklusive 7 richtig schlechter Digital Jokes ?, kannst Du Dir hier ansehen:
Im Anschluss an die Vorträge fand dann die legendäre Aftershow Party in der Fuxn statt. Feiern gehört bei der OMX offiziell zum guten Ton und das hat man auch gemerkt, denn die Stimmung war noch am Kochen, als die Party um halb 1 beendet wurde. Neben guter Musik gab es aber natürlich auch die Möglichkeit, sich bei dem ein oder anderen Bierchen über Tipps und Tricks fürs Online Marketing auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.
SEOkomm 2019
Nachdem wir uns an der OMX zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich Online Marketing informiert hatten, ging es am zweiten Konferenztag, der SEOkomm, tief in den Bereich SEO hinein. Auch dieses Jahr wurde die SEOkomm von Tobias Fox moderiert, der mit Humor und Energie den Tag einläutete. Das Besondere in diesem Jahr: Die SEOkomm feierte ihr 10. Jubiläum – Happy Birthday an dieser Stelle! ? Nach ein paar kurzen, feierlichen Worten der Veranstalter, Uschi und Oliver Hauser, folgte die Keynote von Marcus Tandler.
Keynote: Unspoken | Der Endgegner
Marcus Tandler – Ryte GmbH
Marcus Tandler hielt dieses Jahr zum zehnten und letzten Mal die Keynote der SEOkomm. Noch bevor sein Vortrag begann, war die Stimmung zu seinem Abschied entsprechend emotional. Standing Ovations zum Ende gaben dem Vortrag einen dem Anlass entsprechenden Rahmen. Hier seine wichtigsten Aussagen zusammengefasst:
Durch eine Analyse der Google Core Updates hat sich gezeigt, dass bei solchen Updates Seiten in den Top 10 der Suchergebnisse getestet und bei Bedarf bei darauffolgenden Updates nachjustiert werden. Nutzersignale wie die Klickrate sind hierbei ein wichtiges Kriterium. Insbesondere der last click (User klickt auf eine Website und kehrt nicht zu den Suchergebnissen zurück) ist ein gewichtiges Zeichen dafür, dass das Suchbedürfnis des Nutzers erfolgreich gestillt wurde. Die Qualität des Nutzers spielt hierbei jedoch auch eine Rolle. Beispielsweise wird dem Verhalten eines Nutzers, der bei jeder Suchanfrage nur auf Platz 1 klickt, weniger Gewicht beigemessen.
Google versucht mithilfe verschiedener Kontextfaktoren (z.B. Zeitpunkt der Suchanfrage, Mobile Location History, etc.) den sogenannten “Search Intent” eines Nutzers vorauszusagen. Viel Kontext ermöglicht somit eine genauere “Intent Prediction”, also Vorhersage der Suchintention. Das ultimative Ziel von Google ist es, eine Antwort zu geben, ohne dass der User danach fragen musste (query-less search). Dies ist bereits bei Google Discover umgesetzt, einem Recommender System für Content, das Patterns (Muster) im Verhalten des Nutzers erkennt und ihm dadurch Artikel anzeigt, die für ihn mit einer hohen Wahrscheinlichkeit relevant sind.
Genau diese query-less search, also der unausgesprochene (= “unspoken”) Informationsbedarf des Nutzers, wird in den nächsten Jahren eine große Herausforderung für SEOs darstellen: Wie optimiert man seine Website für eine passive Suche, bei der es keine Keywords o.ä. gibt?
Google möchte omnipresent sein und in jeder Situation wissen, was Du gerade brauchst oder suchst. Dies äußert sich auch in Google’s “Ambient Computing” Strategie, wonach Google auch im Hardware Bereich eine konsistente Nutzererfahrung auf einer Vielzahl von Geräten bieten möchte.
Das neue Google Update “BERT” spielt für das Nutzerverständnis eine wichtige Rolle. BERT verbessert das Verständnis von Sprache und unterstützt Google dabei, die genaue Suchabsicht eines Nutzers zu verstehen. Aufgrund der zunehmenden Relevanz von konversationellen Suchanfragen (z.B. “Wo ist die nächste Tankstelle?”) wird dies immer wichtiger.
Spannende These, die Marcus Tandler hier in Bezug auf die unausgesprochene Suche aufstellt. Ob die Zukunft für SEOs wirklich so düster aussieht, wird sich aber zeigen, denn momentan ist die aktive Google Suche definitiv noch nicht aus der Welt des Internets wegzudenken.
Hier kannst Du Dir die komplette Keynote von Marcus Tandler ansehen:
Interne Verlinkung als Rankingfaktor am Beispiel serienjunkies.de
Jens Altmann stellte in seinem Vortrag eine Analyse vor, die er durchgeführt hat, um die Relevanz der internen Verlinkung für das Ranking einer Website zu untersuchen. Dabei ging er auf zwei seiner eigenen Studien ein:
Test-Studie: Anpassung der internen Links auf 15% aller Dokumente einer Website. Ergebnisse:
Seiten ohne Änderung: Hohe Fluktuation der Impressionen in den Suchergebnissen
Linkgebende Seiten: Zuwachs der Impressionen
Linkziele: Ebenfalls positive Entwicklung. Zwar ist bei Seiten, die bereits in der Top 10 ranken, kein großer Einfluss zu erkennen, aber dafür bei Seiten auf den unteren Positionen.
Studie bei serienjunkies.de: Setzen von Link-Clustern auf 268 von insgesamt 836 Serien Hubs (z.B. Game of Thrones, Marvel-Universum, etc.) mit insgesamt 5.964 neuen Links auf 415 Linkziele
Ergebnisse (absolut): veränderte Seiten stiegen insgesamt um 268 Positionen in den Suchergebnissen, während unveränderte Seiten um 297 Positionen abfielen
Ausbau der internen Verlinkung führte zu einer eindeutigen Verbesserung der Rankings
Fazit: Die interne Verlinkung einer Website zu optimieren, zahlt sich definitiv aus, da sowohl ein direkter als auch ein indirekter positiver Einfluss auf die Suchmaschinen Rankings besteht.
Pimp my CTR: So erhöhst Du die Klickrate von Titles und Descriptions
Julian Dziki lieferte in seinem Vortrag einige praktische Tipps für die Snippet Optimierung, mit denen Du die Klickrate Deiner Website in den Suchergebnissen auf einfache Weise erhöhen kannst. Hier eine kurze Zusammenfassung:
Das wichtigste Keyword sollte im Titel möglichst weit vorne stehen.
Der Titel sollte nicht zu lange sein, damit er in den Suchergebnissen nicht abgeschnitten wird.
Fragen, Zahlen und Rabatte im Titel erhöhen die CTR.
Call-to-Actions können ebenfalls helfen (aber auch schaden!)
Verwende kurze Sätze, die auf den Punkt sind.
Sonderzeichen sowie Unicode Text erregen Aufmerksamkeit, aber Du solltest es damit nicht übertreiben. Hier findest Du eine Liste aller Emojis, die bisher von Google in Titles und Descriptions angezeigt werden: https://bit.ly/bunte-serps
Kommuniziere Alleinstellungsmerkmale und bekannte Markennamen.
Analysiere, welche Begriffe Deine Konkurrenten neben den wichtigen Keywords in ihren Titles und Descriptions verwenden.
Finde heraus, was Deine Nutzer interessiert (z.B. in Foren).
Die CTRs Deiner Google Ads können ebenfalls Auskunft darüber geben, welche Formulierungen und Inhalte Suchmaschinennutzer bevorzugen.
Prüfe in der Google Search Console, zu welchen Suchanfragen Deine Seite häufig eingeblendet wird und baue Keywords mit vielen Impressions stärker in Deine Snippets ein.
Mithilfe von schema.org Markup (z.B. FAQs, Events, Jobs, etc.) kannst Du Deine Snippets in den Suchergebnissen vergrößern.
Warum niemand Deinen SEO Content lesen will – nicht einmal Google
Viola Eva – Flow SEO
Viola Eva erklärte in ihrem Vortrag, dass es für nachhaltigen SEO Erfolg nicht ausreichend ist, klassischen “SEO Content” zu liefern. Um Dir langfristig Relevanz, organischen Traffic und Conversions zu sichern, musst Du stattdessen die Schnittmenge finden zwischen dem was Du selber kommunizieren möchtest, was User suchen und was Google sehen möchte.
Wonach User suchen: Frage dich, was die Bedürfnisse von Usern sind, um Keywords für jeden Schritt des Funnels zu finden.
Was Google sehen möchte, findest Du auf Seite 1 der Suchergebnisse. Analysiere die Top 10 im Hinblick auf Content Art (Research, Answer, Transactional, etc.), Struktur/Überschriften, Wortanzahl und verwendete Keywords (Exact Matches und Variationen). Rich Content, der auf wichtige Keywords optimiert ist, mögen sowohl User als auch Google.
Was ihr kommunizieren wollt: Jeder Artikel sollte Elemente wie Beispiele, Illustrationen, Daten, Expertenzitate o.ä. beinhalten, die dabei helfen, den Search Intent des Nutzers zu befriedigen.
BERTology – Das größte Google Update seit fünf Jahren
Kai Spriestersbach – eology GmbH
BERT ist der Name des neuesten Google Updates, das auf der gleichnamigen Technologie für künstliche neuronale Netze beruht. BERT wurde mit mehr als 3 Mrd. Wörtern aus dem Internet trainiert und ermöglicht es Maschinen, die menschliche Sprache besser zu verstehen ( → Natural Language Processing (NLP)). Das Besondere ist, dass es sich bei BERT um ein Sprachmodell handelt, das eine Vielzahl von NLP Tasks lösen kann, für die bisher mehrere verschiedene Modelle benötigt wurden. Google nutzt BERT, um die Suchabsicht seiner Nutzer noch besser zu verstehen, sodass Nutzer Konversationen mit Suchmaschinen führen können, anstatt einzelne Keywords eingeben zu müssen. Obwohl BERT nicht das Ranking von Webseiten beeinflusst, ergeben sich dadurch Chancen für die SEO, z.B.:
Ausnutzen algorithmischer Vorurteile: BERT ist vermutlich gebiast durch die Texte, mit denen das Modell trainiert wird. Könnte man dies vielleicht für sich nutzen, indem man beispielsweise gewünschte Frage/Antwort-Paare durch FAQ Markup auf seiner Website integriert? (Vorsicht! Werbliche Nutzung der FAQ ist seitens Google offiziell nicht erlaubt)
Einsatz für die Reduzierung von Duplicate Content, beispielsweise bei Quora
Automatisierte Textgenerierung
Die kompletten Slides zum Vortrag findest Du hier:
Noch mehr Informationen zum BERT Update, dessen technischen Grundlagen und den Auswirkungen auf Deine Suchmaschinenoptimierung findest Du in unserem Deep-Dive-Artikel zum BERT Update.
Am Abend ging es dann zur Aftershow Party No. 2 im Kavalierhaus, die schon allein der Location wegen einen Besuch wert ist! Dort wurde das 10-jährige Jubiläum der SEOkomm bis in die frühen Morgenstunden gebührend gefeiert.
Wir bitten die Abwesenheit vieler Vorträge in unserem Recap zu entschuldigen. Es gab selbstverständlich noch viel mehr sehens- und hörenswerte Beiträge, die wir hier nicht alle wiedergeben können. Dafür müsst ihr eben am Ende doch selbst in Salzburg aufschlagen. ?
Unser Fazit
Wie auch schon im letzten Jahr waren wir wieder sehr beeindruckt davon, wie perfekt die beiden Tage organisiert waren. Der Ablauf war reibungslos und es war stets für das leibliche und geistige Wohl aller Teilnehmer gesorgt. Auch die Vorträge waren wieder sehr sorgfältig gewählt und lieferten sowohl Einsteigern als auch Profis viel neuen Input. Für uns als Team waren die Tage in Salzburg eine sehr schöne und aufregende Zeit, die uns auch persönlich noch mehr zusammengeschweißt hat.
von links nach rechts: Dominik Sichling-Scharrer, Carolin Scheumann, Matthias Lugert, Julia Kranz und Thomas Gareis von Seobility
Danke an das OMX & SEOkomm Team für die schönen Tage! Wir kommen gerne wieder.
Du möchtest noch mehr Ideen und Inspirationen für SEO und Online Marketing sammeln? Hier findest Du eine Zusammenfassung der Vorträge aus unserem Recap vom letzten Jahr.
OMX 2018
Keynote: Die Kunst digitaler … Berührung II
Karl Kratz – Karl Kratz Online Marketing
Der Online-Marketing Experte Karl Kratz begann die diesjährige Keynote mit der Feststellung, dass die meisten der heutigen Angebote im Internet „erklärte Tricks“ und damit langweilig sind, da ihnen der Wow-Effekt („This fucked my brain Effekt“) fehlt. Um diesen Effekt zu erzeugen, müssen Online Marketer bei ihren potentiellen Kunden zwei Gefühle auslösen: Resonanz („Das bin ja ich!“) und Selbsterkenntnis („Das will ich auch!“). Resonanz erzeugt man wiederum durch folgende drei Faktoren: Interesse (z.B. Liebe, Bildung oder Gesundheit), Sehnsucht (z.B. Zugehörigkeit, Sicherheit oder Aufmerksamkeit) und Sensorik (z.B. Visuell, Geschmack oder Geräusch). Die Komponenten auf einer Website (Texte, Bilder, Videos etc.) sollten eine Kombination aus mehreren Interessensgebieten, Sehnsüchten und sensorischen Elementen darstellen, um die Resonanzfähigkeit der eigenen Inhalte zu verbessern.
Da Kunden täglich mit Unmengen an Werbung im Internet konfrontiert werden, müssen es Unternehmen zudem schaffen, Erinnerbarkeit für ihre eigenen Angebote zu erreichen. Karls Rezept dafür lautet: Resonanz + Einzigartigkeit + Emotionale Bandbreite + Selbsterkenntnis.
Als Beispiel für ein Angebot, das Kunden definitiv in Erinnerung bleibt, nannte Karl u.a. die E-Mails des freundlichen Druckroboters „Little MOO“. Durch die Kombination der oben genannten Faktoren schafft es der kleine MOO, seinen Lesern im Gedächtnis zu bleiben und sie emotional zu berühren.
Keine Angst vor AdWords Automatisierung: Was die Maschine besser kann als wir
Sebastian Hirth – SEM Boutique GmbH
Trotz vieler Vorurteile gegenüber der Automatisierung plädierte Sebastian Hirth – Senior Online Marketing Consultant bei SEM Boutique – dafür, repetitive Aufgaben im Online-Marketing konsequent zu automatisieren. Momentan verschwenden wir viel zu viel Zeit mit manuellen Aufgaben, die stattdessen für wichtiges strategisches Arbeiten eingesetzt werden könnte. Daher sollten folgende Automatisierungsmöglichkeiten für Google AdWords (heute: Google Ads) genutzt werden:
Data Studio Reports (mächtiges Tool von Google zur automatischen Generierung von Reports)
Google Ads Regeln (z.B. E-Mail-Benachrichtigungen bei Budget-Einschränkungen)
Nutzung von Smart Bidding-Strategien wie Ziel-CPA oder Ziel-ROAS (diese benötigen allerdings Zeit und eine ausreichend große Datenbasis, um zu lernen)
Smart Display & Smart Shopping Campaigns testen (Google übernimmt hier die Optimierung)
Psychologie für deine Website
Sarah Weitnauer – Psyketing
Wie kann psychologisches Wissen bewusst auf Websites eingesetzt werden, um mehr Conversions zu generieren? Diese Frage beantwortete Sarah Weitnauer von Psyketing in einem äußerst spannenden und interaktiven Vortrag. Dabei ging sie auf konkrete psychologische Aspekte ein, die bei der Gestaltung von Websites berücksichtigt werden sollten:
Priming: Beim Priming wird die individuelle Wahrnehmung eines bestimmten Reizes durch einen vorangehenden Reiz beeinflusst. Damit kann die Wahrnehmung eines Users auf einer Website gezielt gelenkt werden.
Kognitive Load: Um die Besucher einer Website nicht zu überfordern, sollte der kognitive Load – also die kognitive Belastung auf einer Seite – nicht zu groß sein. Webseiten sollten daher nicht zu viele Informationen beinhalten und übersichtlich gestaltet sein, damit die wichtigsten Inhalte schnell erfasst werden können.
Anker-Effekt: Die Wahrnehmung von Preisen kann durch psychologische Anker auf einer Seite gelenkt werden. Beispielsweise kann ein Produkt als günstiger wahrgenommen werden, wenn daneben ein vergleichsweise teures Produkt abgebildet ist.
Wirksamer Content für schwierige Fälle
Robert Seeger & André Lampe
In einem sehr unterhaltsamen Vortrag ermutigten Robert Seeger und der Wissenschaftler André Lampe das Publikum dazu, hochwertigeren und intelligenteren Content zu erstellen. Dabei ist nicht die Menge der produzierten Inhalte entscheidend, sondern deren Qualität. Wer selber Content erzeugt, sollte sich immer 10 konkrete Personen vor Augen halten, denen der jeweilige Inhalt gefallen würde. Abschließend wurde die 3H-Methode als Erfolgsrezept für wirksamen Content vorgestellt, wonach Inhalte stets mit Hirn, Herz und Haltung produziert werden sollten. Wer den Vortrag verpasst hat, sollte sich diesen unbedingt hier ansehen.
66(6) Quick and Dirty Tipps für besseres Social Media Marketing
Felix Beilharz
Besonders spannend und sehenswert war auch der Vortrag von Felix Beilharz, der das Publikum mit 66 schnellen und einfachen Tipps für ihr Social Media Marketing druckbetankte. Zwar verschätzte sich Felix etwas in seiner Zeitplanung und musste deshalb die letzten 20 Tipps im Eiltempo durchgehen, aber das machte seine Präsentation nicht weniger lehrreich. Hier ein kleiner Auszug aus seinen Tipps:
Lange Blogbeiträge werden in der Regel viraler als kurze.
Vertrauenswürdige Inhalte werden eher geteilt.
Re-Posting kann die Verbreitung von Beiträgen erhöhen.
Angst, Freude, Ehrfurcht/Erstaunen, Nostalgie, Zugehörigkeit und Neugier sind wirkungsvolle Trigger.
Regelmäßige Content-Reihen erhöhen die Wiedererkennbarkeit von Inhalten.
Instagram Highlight Stories können als Navigation genutzt werden.
Personifizierung im Marketing macht Inhalte emotionaler.
Online Shops, die bessere Rankings erzielen möchten, sollten sich zunächst einmal darüber im Klaren sein, wofür sie überhaupt ranken möchten. Bei der Keyword Recherche sollten Shop Betreiber untersuchen, welche Keywords wichtiger Kategorien sie bereits durch das eigene Inventar abdecken können, und Produktdaten der eigenen Kategorien zusammentragen, um neue Keyword-Ideen zu finden. Weitere Quellen, die für die Keyword Recherche genutzt werden können, sind beispielsweise Wettbewerber & Marktplätze, die interne Suche oder ähnliche Suchen (z.B. bei Google).
Nachdem relevante Keywords ermittelt wurden, sollte in einem nächsten Schritt die Website-Struktur optimiert werden. Hierbei sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:
Auf welcher Ebene sind die Top-Seiten? Wichtige Seiten sollten möglichst gut erreichbar sein.
Wie viele unique inlinks (interne Links mit einzigartigen Linktexten) zeigen auf sie?
URLs welcher Ebene erzielen viele Impressions?
Wie viel Traffic erhalten einzelne Seitentypen?
Wie abhängig bin ich von meinen Top URLs?
Was unterscheidet Seiten mit viel Traffic von denen mit wenig Traffic?
Abschließend ging Stephan noch darauf ein, wie man bereits bestehende Rankings verbessern kann. Hierfür sollten die Keyword-Daten der Google Search Console genutzt und die eigenen Snippets (insbesondere Seitentitel) optimiert werden.
Die wichtigsten Learnings für Shop SEO zusammengefasst:
Wofür möchtest du ranken? Und welche Keywords/Seiten gehören dazu?
Wird das über die Website-Struktur klar?
Optimiere deine Snippets!
Content Marketing: Linkbuilding durch skalierbare Strategien und Prozesse
Dominique Seppelt – Peak Ace AG
In einem sehr fundierten und inhaltsstarken Vortrag zeigte Dominique Seppelt von der Peak Ace AG, wie man erfolgreiche Content Marketing Prozesse gestaltet und skalierbar macht. Die Key Takeaways des Vortrags sind:
Für eine integrierte Content Marketing Strategie sollten frühzeitig Synergien zwischen SEO, PR und IT geschaffen werden.
Pflege deine Kontakte und stelle Journalisten exklusive Daten zur Verfügung.
Automatisiere dein Monitoring und berücksichtige bei der Auswertung Content-Format, Zielgruppe und Industrie.
Mehrere KPIs, z.B. auf einer Landingpage, können sich kannibalisieren, weshalb fokussierte Ziele festgelegt werden sollten (z.B. Backlinkaufbau vs. Verkauf).
Internationale skalierbare Kampagnen sollten lokalisiert und nicht nur übersetzt werden.
Die Folien zum kompletten Vortrag findet ihr hier:
Der Relevanzfaktor: Der richtige Content für dein Thema
Martin Höllinger – Searchteam Consulting GmbH
Zum Thema Content Marketing lieferte auch Martin Höllinger einen interessanten Vortrag, in dem er verdeutlichte, dass es bei der Content Erstellung stets um den Besucher geht. Google will Suchenden die bestmöglichen Ergebnisse liefern, weshalb Content nicht für Suchmaschinen, sondern für User optimiert werden sollte – also UEO (User Experience Optimization) statt SEO.
In der Praxis stellt klassisches SEO – also die Optimierung von Website Architektur, Struktur der Inhalte, Interne Verlinkung und Speed – daher nur den ersten Schritt dar. Darauf aufbauend muss versucht werden, den User glücklich und bestehenden Content besser zu machen. Hierbei sollte genau untersucht werden, welche Inhalte sich die User der eigenen Website wünschen, und der bestehende Content kontinuierlich überprüft und optimiert werden.
Die richtigen SEO Maßnahmen: Ein Entscheidungsframework für SEOs
Sebastian Erlhofer – mindshape GmbH
Sebastian Erlhofer präsentierte in seinem Vortrag ein Entscheidungsframework, das SEOs dabei helfen soll, die richtigen Maßnahmen für die Suchmaschinenoptimierung ihrer Website abzuleiten. Dabei ging er zunächst auf drei wichtige Rahmenbedingungen bzw. „SEO Gesetzte“ ein:
SEO ist unsicher, da man nie weiß, welchen Effekt konkrete Optimierungsmaßnahmen haben werden
SEO kostet immer zweimal: einmal bei der Analyse und einmal bei der Optimierung
Man hat nie ausreichend Ressourcen (Zeit, Geld, Leute)
Als nächstes beschrieb Sebastian den Workflow für sein SEO-Framework, der in folgende Schritte untergliedert werden kann:
Website Bewertung: Der erste Schritt ist die Beurteilung einer Website mithilfe einer SEO Scorecard, in der qualitative und quantitative Bewertungen gebündelt werden.
Ziele definieren: Festlegung von Objectives (Wo möchte ich in 3 Monaten sein?) und Key Results (Wie weiß ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin?)
Ableitung konkreter Maßnahmen und SEO Prozesse (z.B. Bildoptimierung)
Initiativen Planung
Reporting & Dokumentation
Retrospektive, um Vorgehen und Prozesse kontinuierlich verbessern zu können
Es ist schon wieder soweit – Google hat am 24. September ein neues Core Update veröffentlicht, welches im Laufe der nächsten Tage seine volle Wirkung entfalten wird. Wenn sich die Rankings Deiner Website diese Woche stark verändert haben, könnte das also mit dem Google Update zusammenhängen. Bei uns erfährst Du, was bisher über die Änderungen bekannt ist und wie die ersten Reaktionen in der SEO Szene ausgefallen sind.
Google kündigt neues September 2019 Core Update via Twitter an
Momentan ist ganz schön viel los in der SEO Welt. Vor zwei Wochen hat Google erst zwei neue Linkattribute eingeführt und nun wurde Anfang der Woche ein neues Core Update über den Twitter Kanal von Google angekündigt:
Later today, we are releasing a broad core algorithm update, as we do several times per year. It is called the September 2019 Core Update. Our guidance about such updates remains as we’ve covered before. Please see this blog for more about that: https://t.co/e5ZQUAlt0G
Durch die Änderung am Google Algorithmus kann sich das Ranking vieler Websites zum Positiven oder Negativen verändern. Die vollen Auswirkungen des Google Updates werden sich jedoch erst in den nächsten Tagen zeigen.
Google hält sich wie gewohnt eher bedeckt, was die Änderungen anbelangt. Klar ist jedoch, dass es sich wie bei allen Core Updates um eine grundlegende Aktualisierung des Google Suchalgorithmus handelt und nicht um eine Veränderung der Gewichtung einzelner Rankingfaktoren. Google veröffentlicht mehrmals im Jahr solche Core Updates, um die Qualität der Suchergebnisse immer weiter zu verbessern.
Erste Reaktionen auf Google’s September 2019 Core Update
Das Google Core Update braucht wie erwartet eine Weile, um Auswirkungen zu zeigen. Auf Twitter wird aber bereits aktiv darüber diskutiert, wie die Neuerungen sich bemerkbar machen.
Laut einer Umfrage von Barry Schwartz, dem News Editor von Search Engine Land, hat die Mehrheit der Teilnehmer am 25. September noch keine Veränderung durch das Update bemerkt.
Anyone seeing and significant changes in rankings or traffic after the Google Sept. 2019 core update release from yesterday?
Inzwischen häufen sich aber die Stimmen, die eine Änderung in den Rankings feststellen. Das berichtet auch Glenn Gabe, Kolumnist bei Search Engine Land.
The impact from the September core update is much clearer now. And like I thought would happen, there’s a lot of volatility in the health/medical space. Some of that could be based on Google turning the dials again, and some based on sites improving. Here are some examples: pic.twitter.com/YQbFlVpceF
Egal ob Du Auswirkungen des Updates spürst oder nicht, wichtig ist, dass Du erstmal Ruhe bewahrst. Die tatsächlichen Auswirkungen auf Ranking und Traffic lassen sich noch nicht absehen und der Grund für Fluktuationen ist bisher schwer einzuschätzen. Konzentriere Dich also lieber darauf, weiterhin guten Content zu bieten und Deine Seite optimal zu gestalten. Google selbst gibt auch immer wieder Tipps zur Verbesserung des eigenen Rankings. Darüber hinaus findest Du hier im Blog und auch in unserem SEO Wiki viele hilfreiche Ratschläge zur Optimierung Deiner Website.
Wir halten dich natürlich weiterhin auf dem Laufenden, sobald es eindeutigere Erkenntnisse zu den Auswirkungen des September 2019 Core Updates gibt.
Achtung: Alle Informationen zum aktuellen SEO Contest 2026 findest Du auf der dedizierten Landingpage.
“Der SEO-Contest 2019 startet offiziell und das Keyword lautet: WildsauSeo” – mit diesen Worten eröffnete Fabian Rossbacher vor gut zwei Wochen den WildsauSEO SEO Contest 2019. Damit hat er nicht nur einen sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach Wildschwein Stockfotos ausgelöst, sondern auch den Startschuss für eine Menge kreativer Ergüsse gegeben – von Kochrezepten über lustige Videos bis hin zu dramatischen Abenteuergeschichten. Bei so einem saucoolen Keyword haben wir natürlich nicht lange gezögert, den Contest als Sponsor zu unterstützen. Du willst auch mitmachen? Lies weiter, um zu erfahren, was Du dafür tun musst.
Auch ein WildsauSEO braucht mal Pause – wir machen daher beim diesjärigen Contest nicht selber mit, sondern unterstützen ihn als Sponsor.
WildsauSEO – Die wichtigsten Eckdaten zum Contest
Der diesjährige SEO Contest, der von den Veranstaltern des SEO-DAY ins Leben gerufen wurde, startete am 5. September und ist inzwischen voll im Gange. Das Ziel ist es, am Ende des Contests für das Keyword “WildsauSEO” bei Google auf Platz 1 zu stehen. Die Gewinner werden auf dem SEO-DAY, der am 7. November in Köln stattfindet, gekürt.
Die Regeln sind genauso wild wie das Keyword selbst, es gibt nämlich keine! Du kannst also eine beliebige Webseite verwenden und diese so WildsauSEO mäßig optimieren wie Du willst – es ist wirklich alles erlaubt. Die aktuelle Top 50 wird alle 60 Minuten auf der offiziellen Seite zum Contest aktualisiert. Dort kannst Du immer nachschauen, wo Du gerade stehst.
Natürlich gibt es auch tolle Preise zu gewinnen, wie z.B. ein iPhone, Tickets für den SEO DAY 2020, ein Messer-Set sowie verschiedene Tool-Lizenzen. Da so ein SEO Contest immer eine spannende Sache für experimentierfreudige SEOs ist, unterstützen wir diesen natürlich sehr gerne als Sponsor. Zu den Preisen zählen daher auch ein 12- sowie ein 6-monatiger Seobility Premium Account.
Was ist eigentlich ein SEO Contest?
Ein SEO Contest ist ein Wettbewerb, der das Ziel hat, an einem festgelegten Stichtag für ein bestimmtes Keyword auf Platz 1 bei Google zu stehen. Dieses Keyword ist immer eine Wortneuschöpfung, zu der es noch keine Suchergebnisse gibt, damit alle Teilnehmer von Anfang an die gleichen Chancen haben.
Gerade für SEO Neulinge bietet ein SEO Contest immer eine spannende Möglichkeit, mal verschiedene Methoden der Suchmaschinenoptimierung auszuprobieren, die man sonst vielleicht für zu riskant hält, und Experimente zu wagen. Außerdem kannst Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen, sowohl bei der Erstellung von passenden Inhalten als auch bei der technischen Umsetzung und Optimierung. Vor allem bei Keywords wie “WildsauSEO” kommt da natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. ?
In der Vergangenheit gab es bereits sehr viele solcher Wettbewerbe mit skurrilen Keywords wie “Siebtlingsgeburt”, “RaketenSEO” oder “SEOKanzler”. Letztes Jahr hat Cinestock einen SEO Contest mit Star Wars Thema veranstaltet, an dem auch unsere Seobility Azubis erfolgreich (!) teilgenommen haben. Die Keywords waren “Black Hat Sith” und “White Hat Jedi”. In unserem Blogbeitrag von letztem Jahr kannst Du nachlesen, wie sie es bis in die Top 20 geschafft haben und welche Erfahrungen sie dabei gemacht haben.
Mitmachen lohnt sich
Wir können den WildsauSEO Contest wirklich jedem ans Herz legen, der mal was neues ausprobieren möchte und Suchmaschinenoptimierung “üben” will. Viel falsch machen kann man dabei nicht, dafür ist der potentielle Gewinn an SEO Know How sehr groß.
Wir machen dieses Jahr zwar selber nicht mit, aber sind gerne für Dich da, wenn Du Fragen rund um die Suchmaschinenoptimierung hast. Außerdem steht Dir mit unserem SEO Tool Seobility ein mächtiges Werkzeug zur Verfügung, das dich beim Contest unterstützt. Ergänzend dazu findest Du hier im Blog sowie in unserem SEO und Online Marketing Wiki eine Menge Tipps und hilfreiche Informationen, um die perfekte Strategie für den WildsauSEO Contest zu entwickeln.
Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß und Erfolg und sind schon sehr gespannt, wer am 7.11. auf Platz 1 für “WildsauSEO” steht. Wir sind beim SEO-DAY dieses Jahr natürlich auch wieder mit am Start und freuen uns schon auf einen spannenden Tag und die Bekanntgabe der Gewinner!
Hier noch eine kleine Auswahl an lustigen, kreativen oder außergewöhnlichen Beiträgen zum WildsauSEO Contest:
Es gibt wieder heiße News in der SEO Szene: Google hat am Dienstag auf seinem Webmaster Central Blog angekündigt, dass nofollow Linkattribute zukünftig nur noch als Hinweis und nicht als Anweisung berücksichtigt werden. Zudem wurden die beiden neuen Linkattribute „sponsored“ und „ugc“ vorgestellt. Was diese Neuerung für das Ranking Deiner Website bedeutet und welche Anpassungen Du jetzt vornehmen solltest, erfährst Du in diesem Beitrag.
Die Änderungen im Überblick
Das 2005 eingeführte nofollow Attribut zur Auszeichnung von Links, denen Google nicht folgen soll, erfährt nun erstmals eine fundamentale Änderung: zukünftig wird Google nofollow nicht mehr als Anweisung, sondern nur noch als Hinweis betrachten. Bisher wurden nofollow Links vom Google Bot strikt ignoriert, in Zukunft könnten diese jedoch auch für Rankingzwecke berücksichtigt werden.
Darüber hinaus soll es zwei neue Link Attribute geben, nämlich „sponsored“ und „ugc“, welche das nofollow Attribut ergänzen sollen. Diese werden von Google ebenfalls als Hinweise interpretiert und sind für folgende Einsatzszenarien vorgesehen:
rel=“sponsored“ soll für Links verwendet werden, die im Rahmen von Werbung, gesponserten Inhalten oder ähnlichem gesetzt werden.
rel=“ugc“ ist für Links innerhalb von User Generated Content bestimmt, also z.B. Links in Kommentaren oder Forenbeiträgen.
rel=“nofollow“ hingegen soll weiterhin für Links verwendet werden, wenn man die verlinkte Seite nicht befürworten oder weiterempfehlen möchte, also auch kein Link Juice weitergegeben werden soll.
Laut Google können auch mehrere dieser Attribute für einen einzelnen Link kombiniert werden. So könntest Du beispielsweise rel=“nofollow ugc“ für Links im Kommentarbereich Deines Blogs verwenden, die Du nicht weiterempfehlen möchtest.
Was steckt dahinter?
Du fragst dich, welchen Sinn diese Änderung hat? Google erklärt in der offiziellen Mitteilung, dass die Suchmaschine nofollow Links nicht länger ignorieren möchte, da die Analyse solcher Links beispielsweise dabei helfen kann, unnatürliche Verlinkungen aufzudecken. Durch die Berücksichtigung von nofollow Links vermeidet man also, dass solche wichtigen Informationen unentdeckt bleiben. Gleichzeitig hast Du als Webseitenbetreiber aber weiterhin die Möglichkeit, Google zu signalisieren, dass bestimmten Links weniger Gewicht gegeben werden soll. Durch die beiden neuen Linkattribute „sponsored“ und „ugc“ kannst Du Google zudem besser dabei helfen, die verschiedenen Arten Deiner gesetzten externen Links zu verstehen.
nofollow und Link Spam
Die Tatsache, dass nofollow in Zukunft nur noch als Hinweis für Rankingzwecke berücksichtigt wird, lässt bei vielen die Befürchtung aufkommen, dass dadurch Link Spam beispielsweise in Kommentaren wieder zunehmen könnten. Google hält diese Angst jedoch für unbegründet, da die meisten Blogs und ähnliche Plattformen ohnehin schon Maßnahmen gegen Spam implementiert haben (z.B. Moderationstools für Kommentare).
Darüber hinaus betont Google, dass die Betrachtung von nofollow als Hinweis in den meisten Fällen keine Auswirkungen auf das Ranking haben wird. Google erwartet durch die Umstellung daher auch keine signifikanten Auswirkungen auf die Suchergebnisse. Sie soll lediglich dazu beitragen, dass Google Links beim Durchsuchen des Webs besser verarbeiten kann.
Was bedeutet das für Dich?
Alle, die jetzt befürchten, alle nofollow Links auf ihrer Seite umstellen zu müssen, können beruhigt sein – Google hat explizit erklärt, dass das nicht notwendig ist, da nofollow weiterhin unterstützt wird. Für die Zukunft empfiehlt Google zwar, „sponsored“ und „ugc“ für die jeweiligen Anwendungsfälle zu nutzen, es entstehen Dir aber weder Vorteile durch die Verwendung der neuen Attribute, noch Nachteile, wenn Du es nicht tust. Aus diesem Grund wird die Umstellung von vielen SEOs auch eher skeptisch betrachtet, da sie scheinbar in erster Linie für Google von Vorteil ist. Du als Webseitenbetreiber hast nun lediglich mehr Möglichkeiten, um Google darüber zu informieren, um welche Art von Link es sich handelt.
Darüber hinaus hat Google jedoch angekündigt, dass nofollow ab dem 1. März 2020 auch für Crawling- und Indexierungszwecke nur noch als Hinweis gewertet werden soll. Wenn Du also nofollow für interne Links auf Deiner Website verwendest, damit bestimmte Seiten nicht gecrawlt und indexiert werden, solltest Du bis dahin auf eine andere Methode umstellen (z.B. robots.txt oder Meta Tags). Mehr Informationen zur Steuerung des Googlebots findest Du auch in unserem Beitrag zur Crawl Budget Optimierung.
Kaum haben wir die OnpageDoc Übernahme erfolgreich über die Bühne gebracht, können wir uns über den nächsten großen Meilenstein freuen: Seobility hat die 100.000 Nutzer Marke geknackt! Wir sind unheimlich glücklich darüber, dass inzwischen so viele Nutzer unser SEO Tool verwenden und möchten uns mit diesem Beitrag ganz herzlich bei euch allen bedanken. Zu diesem besonderen Anlass werden wir in diesem Artikel einen Blick hinter die abstrakte Zahl 100.000 werfen, denn hinter jeder Nutzer-ID steckt schließlich eine einzigartige Geschichte.
Außerdem wartet am Ende des Artikels ein großes Gewinnspiel mit Preisen im Gesamtwert von rund 10.000 € auf euch, es lohnt sich also weiterzulesen!
Seobility: Wie alles begann
Bevor wir auf eure persönlichen Geschichten eingehen, möchten wir uns an den Anfang von Seobility zurückerinnern. Begonnen hat alles mit den Tools zur Einzelanalyse, wobei der SEO-Check am beliebtesten war und auch heute noch ist. Die Erweiterung zu einem Onpage Crawler, der nicht nur einzelne Seiten sondern komplette Websites analysieren kann, ließ daher nicht lange auf sich warten. Doch auch danach haben wir unser Tool unter Berücksichtigung des Kundenbedarfs immer weiter ausgebaut und Module für Ranking und Backlink Monitoring sowie ein WDF*IDF Tool ergänzt. Somit können wir heute ein leistungsstarkes All-in-One SEO Tool vorweisen, auf das wir sehr stolz sind und das offenbar auch bei euch sehr gut ankommt.
Unseren Erfolg haben wir aber nicht nur unserem Produkt, sondern auch eigener Suchmaschinenoptimierung zu verdanken. Im Grunde haben wir also nichts anderes gemacht als ihr. Dass sich SEO lohnt, beweisen jedoch nicht nur unsere 100.000 Nutzer, sondern auch die zahlreichen Geschichten von den Erfolgen unserer Kunden.
Olav von Grüneflügel
In der ersten unserer Kundengeschichten geht es hoch hinaus: Olav Kaminski bietet auf seiner Website Grüneflügel.de Luftaufnahmen und Luftbilder sowie Videos für Firmen, Vereine und Privatpersonen an, welche aus der Luft mit Drohnen erstellt werden. Seobility verwendet er seit 2016 in der kostenlosen Version und seit 2018 im kostenpflichtigen Premium Account. Seitdem er mit der Optimierung begonnen hat, erreichte seine Website eine deutlich höhere Sichtbarkeit in den Suchergebnissen:
„Meine selbstgebaute Website www.grüneflügel.de habe ich mit Seobility in den Google Platzierungen extrem nach vorne gepusht. Jetzt bekomme ich auch Aufträge aus Österreich, Dänemark, eigentlich ganz Europa. Luftaufnahmen sind halt richtige Eyecatcher.“
Dem können wir nur zustimmen! Danke Olav für Deine Treue und weiterhin ganz viel Spaß und Erfolg dabei, die Welt von oben zu fotografieren.
Ehab von DOLPHINS Tauchreisen
Ehab von DOLPHINS Tauchreisen bietet seit 2005 Tauchsafaris zu den besten Tauchplätzen am Roten Meer – eine der schönsten Tauchurlaubsregionen weltweit. Schnell konnte er sein Portfolio erweitern und bietet inzwischen vielfältige Tauchreisen und Tauchsafaris an die maledivischen Atolle, in den Pazifik, nach Indonesien, auf die Galapagos Inseln und an viele weitere Orte an.
„Ich habe mich für Seobility entschieden, weil das Tool sehr übersichtlich und informativ ist.
Außerdem ist es einfach zu bedienen, schnell und praktisch. Ich kann jetzt die wichtigsten Suchbegriffe überwachen, die anderen Wettbewerber besser einschätzen und die Optimierung meiner Website im Blick behalten.“– Ehab Salem von DOLPHINS
Ehab, wir bedanken uns für Dein positives Feedback und wünschen Dir weiterhin viel Erfolg bei der Optimierung Deiner Website, damit Du auch in Zukunft noch viele Menschen mit Deinen Tauchsafaris glücklich machen kannst!
Doris von jur§difference
Dass Seobility schön übersichtlich und einfach zu bedienen ist, gefällt auch Doris Overlack-Kosel von jur§difference. Sie bietet auf ihrer Website verschiedenste Produkte für das anwaltliche Marketing an, wie z.B. Give Aways oder Akquiseartikel. Sogar für die jeweiligen Fachanwälte für beispielsweise Arbeitsrecht oder Medizinrecht hat sie die passenden Artikel parat.
Warum sie sich für Seobility entschieden hat:
„Die Google-Rankingkriterien waren trotz diverser Seminare aufgrund der Vielfalt ein Buch mit 7 Siegeln.
Mit Seobility und den engelsgeduldigen Mitarbeiter/innen konnte ich es mir Schritt für Schritt konkret an unserem Shop erarbeiten. Damit wurde ebenfalls Schritt für Schritt auch mit den Veränderungen der Erfolg der Mühe sichtbar. Eine wichtige Motivation!!
Mit Seobility konnte ich in Sachen Onpage-Optimierung insgesamt eine Steigerung von 30% in 2 Monaten erreichen. Für eine ältere Dame ohne bisherige Shop-Erfahrung ein ganz passables Ergebnis oder?“– Doris Overlack-Kosel von jur§difference
Auf jeden Fall! Doris, wir wünschen Dir weiterhin so schnelle Fortschritte wie bisher und viel Erfolg bei der Website Optimierung.
Danijel von JSIGN
JSIGN ist die christliche Modemarke für Kleidung und Geschenke von Danijel, der seit Anfang 2018 Kunde bei Seobility ist. Auf seiner Website verkauft er christliche Designs für Jesus Shirts, Hoodies, Jacken, Caps u.v.m. Die Idee dazu kam ihm als er 2011 als Hip Hop DJ “DJ Baby D” in einem Würzburger Club auflegte. Da er unter der Woche als Grafiker in einer Werbeagentur arbeitet, wollte er diese Fähigkeit nutzen, um sein Christsein zu zeigen. Dadurch kam er auf die Idee, stylische “clubtaugliche” T-Shirts mit christlicher Message zu gestalten. Daraufhin erstellte er eine eigene Website, in der er seinen Spreadshirt Shop eingebunden hat.
„Mit Seobility konnte ich recht viele Fehler beheben, die man als Grafiker und Webdesigner nicht sieht und findet. Durch die Hilfe der Support Mitarbeiter habe ich auch noch etliches dazu gelernt, wie eine Website aus technischer Sicht funktionieren sollte.
Mit Geduld und viel viel Arbeit habe ich es geschafft, die Seite soweit optimieren zu können, dass ich bei den gängigen Keywords immer sehr weit vorne bin und teilweise die großen Platzhirsche wie Amazon und Spreadshirt selbst überholen konnte.“– Danijel Cvetko von JSIGN
Was für eine Leistung! Wir hoffen, dass es genauso positiv weitergeht und wünschen Dir, Danijel, alles Gute für die Zukunft.
Agentur Cyber Computers
Seobility wird aber nicht nur von Endkunden wie Olav, Ehab, Doris und Danijel genutzt, sondern bietet auch für Agenturen wie Cyber Computers (Agentur für Werbung und Webdesign) aus München eine wichtige Unterstützung.
Warum sich die Agentur für unser Tool entschieden hat:
„Als Agentur für Werbung sind wir stets auf der Suche nach den besten Werkzeugen, um unsere Kunden und deren Leistungen effizient zu präsentieren und für mehr Umsatz zu sorgen. Unsere Agentur hat sich in den letzten Jahren auf die Optimierung der Darstellung von Internetseiten spezialisiert. Dazu sind wir auf Tools wie Seobility angewiesen. Trotz der vielen Alternativen an SEO Tools, haben wir uns aus folgenden Gründen für Seobility entschieden:
Schnelle Ladezeiten
Individuelle Einstellungen
Benutzerfreundlich
Intuitive Benutzerführung
Onpage Analyse und Google Rankings in einem
Zuverlässige Backlink Analyse
Alle unsere Kunden, die wir betreuen und begleiten, sind stetig gewachsen. Als wir die Firma Eichenseer oder wirkaufenjedewohnung.de übernommen haben, waren das junge Gründer, die es mit uns gewagt haben, sich selbstständig zu machen. Mittlerweile sind es große Unternehmen mit zweistelligen Mitarbeiterzahlen. Für sie ist es wichtig, täglich einen optischen Bericht zu haben, um die Optimierung der Seite zu verfolgen und den Erfolg zu messen. Und genau das können wir ihnen mit den SEO-Tools von Seobility anbieten. Wir freuen uns auf viele weitere Jahre Zusammenarbeit.“
Vielen Dank für dieses tolle Feedback! Wir freuen uns ebenfalls auf viele weitere Jahre mit euch als Kunden.
Danke an alle 100.000 Kunden
Diese fünf spannenden Erfolgsgeschichten repräsentieren nur einen kleinen Teil der 100.000 Kunden, die inzwischen auf Seobility als SEO Tool setzen. Auch bei allen anderen, die Teil der 100.000 sind, möchten wir uns ganz herzlich bedanken: Danke für eure Treue und euer Vertrauen! Wir hoffen, dass ihr uns noch lange Zeit als Kunden erhalten bleibt, und arbeiten stetig daran, unser Tool für euch noch besser zu machen.
Großes Gewinnspiel: 10 XXL Jahresaccounts, iPad und weitere exklusive Sachpreise zu gewinnen (Gesamtwert rund 10.000€ !)
Um diesen besonderen Meilenstein mit euch zu feiern, haben wir ein großes Gewinnspiel mit Preisen im Gesamtwert von rund 10.000€ (!!) vorbereitet:
10 XXL Premium Jahresaccounts mit jeweils 5 Projekten inklusive!
(Wert: 788€/Account)
ein leistungsstarkes Apple iPad Air 3
trendige und hochwertige Vonmählen Bluetooth Kopfhörer im Seobility Look, mit individueller Gravur des Gewinners (z.B. Vorname oder Initialen)
drei stylische Seobility Notebook Rucksäcke
Außerdem bekommt jeder Gewinner ein cooles Seobility T-Shirt dazu.
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, kommentiere einfach unter folgendem Facebook Post, was Du an Seobility besonders toll findest oder warum Du gerne unseren Premium Account nutzen würdest:
Das Gewinnspiel endet am 20.08.2019. Die Gewinner werden innerhalb einer Woche nach Gewinnspielende unter allen Kommentaren per Zufallsprinzip ermittelt und per Kommentarfunktion informiert. In den Lostopf kommen sowohl die Kommentare zum deutschen als auch zum englischsprachigen Facebook Post.
Teilnahmebedingungen und rechtliche Hinweise
Das Gewinnspiel startet am 08.08.2019 und endet am 20.08.2019 um 12 Uhr.
Veranstalter des Gewinnspiels ist die seobility GmbH, Willy-Brandt-Platz 16, 90402 Nürnberg.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.
Es werden folgende Preise verlost:
10 x Seobility Premium Jahresaccount mit jeweils 5 Projekten
1 x Apple iPad Air (10,5″, Wi-Fi, 64 GB) in Space Grau
1 x VONMÄHLEN Wireless Concert One Bluetooth On-Ear Kopfhörer in Schwarz mit Seobility Logo und individueller Gravur des Gewinners
3 x blauer Rucksack mit Laptopfach und Seobility Logo
15 x T-Shirt “Good Rankings”
Die Teilnahme erfolgt über einen Kommentar auf den Facebook Post.
Kommentare, die gegen die Facebook Richtlinien, deutsches Recht und/oder das Copyright verstoßen, werden nach Kenntnisnahme ohne Ankündigung entfernt.
Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Gewerbetreibende und Unternehmen. Nicht teilnahmeberechtigt sind Verbraucher und Personen im Alter von unter 18 Jahren.
Von der Teilnahme ebenfalls ausgeschlossen sind Mitarbeiter der seobility GmbH sowie Angehörige solcher Mitarbeiter und deren Verwandte. Die Teilnahme mit gefälschten Identitäten oder mit Identitäten von Dritten ist nicht erlaubt.
Die Gewinner werden zum Gewinnspielende nach dem Zufall ermittelt. In den Lostopf kommen sowohl die Kommentare zum deutschen als auch zum englischsprachigen Facebook Post.
Die Gewinner werden über die Facebook Kommentarfunktion des Facebook Posts informiert. Jeder Gewinner muss sich innerhalb von 10 Werktagen per E-Mail oder über eine private Nachricht an die Seobility Facebook Seite mit seinen Adressdaten und der gewünschten Kleidergröße für das T-Shirt melden. Meldet sich ein Gewinner nicht innerhalb dieser Frist wird sein Preis erneut unter allen Teilnehmern verlost.
Wir behalten uns das Recht vor, das Gewinnspiel jederzeit, auch ohne Einhaltung von Fristen, ganz oder teilweise vorzeitig zu beenden oder in seinem Verlauf abzuändern, wenn es aus technischen oder rechtlichen Gründen nicht möglich ist, eine ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels zu garantieren.
Es werden alle Namen der Teilnehmer erfasst und zur Gewinnermittlung gespeichert. Alle Daten werden nach Ende des Gewinnspiels gelöscht. Adressdaten werden nur von den Gewinnern erhoben und nur zum Versand genutzt. Es werden keine Daten an Dritte weitergeben. Den Teilnehmern stehen gesetzliche Auskunfts-, Änderungs- und Widerrufsrechte zu. Im Übrigen gilt unsere Datenschutzerklärung entsprechend, die unter https://www.seobility.net/de/datenschutz/ abrufbar ist.
Es gilt deutsches Recht. Ein Rechtsweg zur Überprüfung der Auslosung ist ausgeschlossen.
Unter einer Landingpage versteht man eine Seite, die durch ihre Gestaltung ein konkretes Marketingziel verfolgt. Als zentrales Element einer Marketingkampagne kann eine Landingpage über Erfolg oder Misserfolg der Kampagne entscheiden. In diesem Beitrag erklärt Dir Jochen Moschko von Fairrank, worauf Du bei der Erstellung achten solltest und welche Wege zum Erfolg führen.
Was ist eine Landingpage?
Eine Landingpage ist eine speziell vorbereitete Seite, auf der ein Nutzer ankommt, nachdem er beispielsweise eine Werbeanzeige oder ein Banner angeklickt hat. Oft werden Landingpages eigens für Werbeaktionen erstellt.
Dabei wird im Idealfall nur ein Ziel verfolgt, wie beispielsweise:
Der Verkauf eines Produkts
Die Anmeldung zu einer Veranstaltung
Die Gewinnung neuer Interessenten
Die als Ziel festgelegte Aktion wird auch als Conversion (Deutsch: Konversion) bezeichnet. Je mehr Prozent der Besucher diese Aktion ausführen, umso höher ist die Conversionrate. Die Erzielung einer hohen Conversionrate ist das Ziel quasi jeder Landingpage.
Wichtig ist, dass eine Landingpage so gestaltet ist, dass sie für den Anwender interessant und gut gegliedert wirkt. Doch zeigen viele Werbetreibende hier oft Defizite auf und wundern sich, warum ihre Werbeaktionen im Sande verlaufen.
Wer es verstanden hat, eine Landingpage ansprechend zu gestalten, kann mit etwas Glück mit guten Erfolgen und vielen Interessenten rechnen. Nachfolgend erfährst Du, was Du bei der Gestaltung einer Landingpage beachten solltet, um Deine Marketingziele zu erreichen.
Personalisiert und kundenfreundlich
Viele Internetnutzer nutzen nicht mehr nur ihren Desktop-PC, wenn sie online unterwegs sind, sondern stattdessen ihr Smartphone oder Tablet. Ob auf der Couch oder im Park beim Sonnenbad, die Online-Nutzung kennt heute quasi keine Grenzen mehr. Aus diesem Grund sollten Webseiten und insbesondere Landingpages so aufgebaut sein, dass sie problemlos auf diesen verschiedenen mobilen Geräten angezeigt werden können. Das nennt sich responsives Design. Die Webseite passt sich hierbei an die Größe des Endgerätes an und projiziert dennoch eine übersichtliche und gut leserliche Seite auf den Bildschirm.
Bereits im oberen Bereich der Landingpage sollte das Firmenlogo angezeigt werden, um dem Nutzer zu signalisieren, auf wessen Seite er geleitet wurde. Statistisch gesehen ist die beste Position für das Logo oben links auf der Webseite. Dies sollte aber nicht als verbindlich gelten, sondern individuell an das Design der Webseite angepasst werden. Das Logo gilt nur als optischer Eindruck, der eine hohe Wiedererkennungsquote hat.
Ebenfalls möglichst weit oben sollte bereits deutlich werden, welches Thema auf der Landingpage behandelt und welches Ziel mit ihr verfolgt wird. Dies sollte leicht erkennbar sein, denn je länger ein Besucher danach suchen muss, umso eher wird er abspringen.
An das Werbemittel anknüpfen
Wenn ein Nutzer auf einen Werbebanner klickt, hat er eine bestimmte Erwartungshaltung. Die Landingpage sollte daher an das Werbemittel anknüpfen. Wichtige optische Elemente und Begriffe, die im Werbemittel zu sehen sind, sollten auch auf der Landingpage zu finden sein. Dadurch bildet sich eine Art roter Faden und der Besucher hat unterbewusst das Gefühl, genau das zu finden, was er beim Klick auf die Werbeanzeige auch erwartet hat.
Wenn sich das Werbemittel hingegen zu sehr von der Landingpage unterscheidet, ist die Gefahr groß, dass der Besucher sich verloren fühlt, den Anschluss nicht mehr findet und die Seite wieder verlässt. Genau das sollte vermieden werden.
Vielleicht hast Du selbst schonmal einen Werbebanner angeklickt und dich anschließend über die Seite gewundert, auf welche Du weitergeleitet wurdest. Besonders negativ bleiben Werbebanner und Seiten in Erinnerung, bei denen das im Banner genannte Thema gar nicht Gegenstand der Zielseite ist, sondern diese von etwas vollkommen anderem handelt. Sorge daher unbedingt dafür, dass Besucher auf Deiner Landingpage direkt das finden, was sie erwarten. Andernfalls verbrennst Du nur Dein Werbebudget.
Bilder schaffen Überzeugung
Eine Landingpage sollte durch Bilder belebt und visualisiert werden. Ein schönes Beispiel hierfür liefert Flickr. Dort werden auf der Startseite eindrucksvolle Fotos eingeblendet, welche die Seite sehr lebendig und optisch ansprechend erscheinen lassen:
Diese optischen Blickfänge haben dabei viele Vorteile:
Nutzer bleiben länger auf der Seite, weil sie so offener strukturiert wird.
Bilder können so bearbeitet werden (z.B. angeschnitten), dass sie zum Weiterscrollen verleiten.
Bilder geben mehr Spielraum für Kreativität.
Bilder drücken Emotionen aus, die die Entscheidung des Nutzers beeinflussen können. Insbesondere die Gesichter von Menschen stellen einen Blickfang dar.
Ein freundliches Lächeln oder ein aussagekräftiges Foto können bereits im ersten Eindruck den Kunden überzeugen.
Übrigens: Ein menschliches Gesicht zieht Blicke an. Das ist nicht nur in der „echten“ Welt der Fall, sondern gilt auch für Fotos. Studien haben gezeigt, dass Call-to-Action-Elemente (dazu gleich mehr) in der Nähe von menschlichen Gesichtern platziert werden sollten, weil sie dem Besucher so noch schneller ins Auge fallen. Dadurch lässt sich letztendlich die Conversionrate erhöhen. Ein gutes Beispiel dafür liefert die Website peopleperhour:
Was Du außerdem bei der Gestaltung von Landingpages beachten solltest
Oft heben sich Landingpages optisch vom Rest der Website ab und haben ein – zumindest leicht – abgeändertes oder reduziertes Layout, das den Besucher nicht unnötig ablenkt.
Generell sollte die Überschrift einer Landingpage aussagekräftig sein. Das bedeutet nicht nur, dass das beworbene Produkt oder das Angebot angegeben sind, sondern die Überschrift sollte auch durch eine Unterbeschreibung oder einen Einleitungstext erweitert werden, sodass der Nutzer einen Überblick darüber erhält, was ihn auf dieser Seite erwartet.
Darüber hinaus gibt es weitere Dinge, die unbedingt beachtet werden sollten:
Aufzählungen mit Bullet Points dienen zur optischen Auflockerung der Seite und ermöglichen einen schnellen Überblick über Vorteile, die der Kunde nutzen kann.
Call-to-Action: Fordern den Kunden zur konkreten Handlung auf und führen zum Marketingziel hin.
Wer Call-to-Actions richtig einsetzt, hat bessere Chancen, Besucher zu einer Konversion zu bewegen. Hierzu können Aufforderungen verwendet werden, wie:
Jetzt kaufen!
Jetzt Angebot sichern!
Persönliche Beratung sichern!
Der Call-to-Action sollte innerhalb eines Buttons untergebracht sein, den der Besucher anklicken kann. Er sollte innerhalb der Landingpage an einer Stelle positioniert sein, wo er leicht wahrgenommen wird. Wie oben erwähnt, kann durch ein geschicktes Zusammenspiel mit dem Foto eines menschlichen Gesichts der Fokus des Nutzers gezielt auf diesen Button gelenkt werden.
Außerdem sollte er in einer auffälligen Farbe gehalten sein. Wird eine Farbe verwendet, die der Corporate Identity des Unternehmens entspricht, wirkt er optisch zwar eleganter, wird aber nicht so deutlich wahrgenommen, als wenn eine vollkommen andere, auffällige Farbe verwendet wird.
Auf dieser Landingpage von Hootsuite wurde das sehr gut umgesetzt:
Der Call-to-Action sticht durch seine Farbgebung klar hervor und fällt dem Besucher direkt ins Auge. Außerdem zeichnet sich die Seite durch eine aussagekräftige Überschrift und Unterbeschreibung aus, die dem Besucher klar und verständlich vermitteln, welches Produkt auf der Seite verkauft wird.
Fazit
Grundsätzlich ist es wichtig, dass das Ziel und die Zielgruppe der Landingpage nie aus dem Fokus geraten. Alle Informationen, die hier vermittelt werden, müssen klar definiert, übersichtlich und strukturiert sein. Konzentriere dich bei der Gestaltung einer Landingpage unbedingt darauf. Sobald zu viele unwichtige Informationen unübersichtlich vermittelt werden, führt dies potentiell zu einem Absprung des Nutzers. Durch verschiedene Testverfahren, wie beispielsweise A/B-Testing, kannst Du Deine Landingpages fortlaufend weiter optimieren.
Heute haben wir eine Mitteilung an euch, über die wir uns ganz besonders freuen: Die seobility GmbH hat zum 1. April 2019 die deutsche SEO-Software OnpageDoc.com erworben. Nach der Koordinationsphase der letzten Wochen befinden wir uns derzeit im Prozess das SEO Tool OnpageDoc, welches bis dato zu unseren Konkurrenten zählte, zu übernehmen.
Als OnpageDoc Anfang 2014 mit einem großen Knall seinen Start in der SEO Szene verkündete, standen wir mit Seobility noch in den Startlöchern. Die erste Version unserer heutigen Software veröffentlichten wir erst über ein halbes Jahr später. Seitdem hat sich jedoch viel getan und OnpageDoc wurde langsam aber sicher von uns überholt, weshalb das Tool nun ein Teil von Seobility wird.
Die Idee, dass Seobility OnpageDoc übernimmt, gab es schon seit 2017, der ideale Zeitpunkt ließ jedoch noch etwas auf sich warten. Etwas konkreter wurde unser Vorhaben dann gegen Ende letzten Jahres und nach einigen Telefonaten traf man sich schließlich beim SEO Day 2018 in Köln persönlich. Dort entwickelte sich die Idee der Übernahme dann zu einem konkreten Plan.
Startete Seobility Ende 2014 noch als Underdog unter den SEO Tools, sind wir heute mit knapp 100.000 registrierten Nutzern, weit über einer Million gecrawlten Webseiten und stark wachsender internationaler Bekanntheit, stolz, uns einen der vorderen Plätze verdient zu haben. Die Übernahme von OnpageDoc markiert auf unserem Weg einen weiteren Meilenstein. Für Seobility Kunden ergeben sich aus der Übernahme keine Nachteile, im Gegenteil: Wir setzen darauf unsere SEO Software benutzerfreundlich, zuverlässig und leistungsstark für euch weiter zu entwickeln. Unser Anspruch ist und bleibt die Preis-Leistungs-Führerschaft.
Im Rahmen der Übernahme bieten wir allen OnpageDoc Kunden unsere SEO Software Seobility zu attraktiven Wechselkonditionen. Auch die zeitgleich übernommenen OnpageDoc Satelliten, wie z.B. wdfidf-tool.com, gehen auf die seobility GmbH über und werden zeitnah mit unseren zuverlässigen SEO APIs und Technologien ausgestattet. Der Betrieb von OnpageDoc wird im Juni eingestellt werden. Das Team um Martin von der Hocht fokussiert sich mit seinem neuen Tool “ShopDoc” mittlerweile erfolgreich auf den Amazon Marktplatz.
Aber auch nach der Übernahme hört für uns die Arbeit nicht auf, denn wir sind bereits fleißig dabei, neue Features für euch zu entwickeln. So könnt ihr euch im nächsten Jahr auf
wertvolle neue Funktionen für Agenturen, wie zum Beispiel Sub-Accounts und eine Account API, sowie auf die Anbindung der Search Console an Seobility freuen.
Seit letzter Woche ist die Aufregung in der SEO Szene groß, denn Google hat am 12. März ein neues “Core Update” an seinem Algorithmus vorgenommen. Während sich viele Websites über deutliche Ranking Gewinne freuen können, erlitten manch andere starke Verluste. Auch wenn sich noch nicht viel über die genauen Änderungen aussagen lässt, haben wir in diesem Artikel die bisherigen Erkenntnisse einiger SEOs für Dich zusammengefasst. Außerdem haben wir mal einen Blick auf unsere eigenen Ranking Daten geworfen und konnten daraus ebenfalls einige spannende Tendenzen ableiten.
Was Google bisher offiziell bestätigt hat
Nachdem zu Beginn letzter Woche bereits mehrfach über ein mögliches Google Algorithmus Update berichtet wurde, hat Google am 13. März in einem Tweet offiziell bestätigt, dass ein Core Update stattgefunden hat:
This week, we released a broad core algorithm update, as we do several times per year. Our guidance about such updates remains as we’ve covered before. Please see these tweets for more about that:https://t.co/uPlEdSLHoXhttps://t.co/tmfQkhdjPL
— Google SearchLiaison (@searchliaison) 13. März 2019
In diesem Zusammenhang bist Du vielleicht schon auf den Begriff “Florida 2” Update gestoßen, welcher von Google aber nicht offiziell bestätigt wurde. Der Name kommt von Brett Tabke (Gründer des WebmasterWorld Forums), der in der Vergangenheit schon häufiger Google Updates benannt hat. Um mögliche Verwirrung zu vermeiden, hat Google jedoch zwei Tage später das Update als “March 2019 Core Update” bezeichnet:
We understand it can be useful to some for updates to have names. Our name for this update is „March 2019 Core Update.“ We think this helps avoid confusion; it tells you the type of update it was and when it happened.
— Google SearchLiaison (@searchliaison) 15. März 2019
Google veröffentlicht meist mehrmals im Jahr solche Core Updates, die eine grundlegende Veränderung des Suchalgorithmus beinhalten. Das Update betrifft also nicht nur die Gewichtung einzelner Rankingfaktoren im Google Algorithmus, weshalb sich der genaue Gegenstand der Änderung auch nur schwer bestimmen lässt.
Erste Erkenntnisse über potentielle Änderungen
Laut einem Bericht des amerikanischen Search Engine Journal sind die Reaktionen auf das March 2019 Core Update überwiegend positiv. Dabei profitieren laut Brett Tabke viele Websites, die durch vorherige Updates, wie das Medic Update im August letzten Jahres, im Ranking abgestürzt sind. Das Medic Update betraf damals vor allem Seiten aus dem “Your Money, Your Life” Bereich (z.B. Gesundheitsthemen), wobei die Vertrauenswürdigkeit solcher Seiten neu gewichtet wurde. Die Tendenz, dass viele Gewinner der letzten Woche bereits von diesem zurückliegenden Update betroffen waren, konnte auch von Sistrix und Searchmetrics bestätigt werden.
We’re constantly improving our algorithms and build forward to improve.
Auch wenn diese Aussage sehr vielfältig interpretiert werden kann, schließt sie zumindest nicht aus, dass das March 2019 Core Update dazu da gewesen sein könnte, Probleme zu beheben, die mit vorherigen Updates einhergingen. Allerdings muss diesbezüglich auch beachtet werden, dass sich nicht alle Seiten, die durch frühere Updates abgestürzt sind, durch das Update in der letzten Woche erholt haben.
Um an dieser Stelle nicht zu tief in Spekulationen zu versinken, hier alle weiteren bisherigen Erkenntnisse zum March 2019 Core Update zusammengefasst:
Besteht ein Zusammenhang zur Onpage-Optimierung einer Website?
Um die Einflussfaktoren und Auswirkungen des Core Updates besser verstehen zu können, haben wir unsere eigenen Daten zu den Rankings unserer Kunden einer Analyse unterzogen. Dabei wurde untersucht, wie sich die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen bei einer Auswahl von insgesamt 3.271 Kundenprojekten aus unterschiedlichen Ländern durch das Update verändert hat. Zum Vergleich wurde die Entwicklung der Sichtbarkeit für einen Kontrollzeitraum vor dem Algorithmus Update erfasst. Da die Rankings im Mobile Bereich generell sehr stark schwanken, wurde die Analyse auf Desktop Rankings beschränkt.
Die Projekte wurden aus mehr als 15.000 Premium-Kundenprojekten ausgewählt, wobei beispielsweise Projekte ausgeschlossen wurden, bei denen im untersuchten Zeitraum neue Keywords zum Monitoring hinzugefügt wurden.
Im Rahmen der Analyse wurde betrachtet, wie viele Projekte im jeweiligen Zeitraum für ihr individuelles Keyword-Set an Sichtbarkeit in den Suchergebnissen dazugewonnen haben (“Gewinner”) und wie viele von Sichtbarkeitsverlust betroffen waren (“Verlierer”). Zudem wurde jeweils der durchschnittliche Gewinn bzw. Verlust an Sichtbarkeit in Prozent ermittelt.
Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass unter Seobility Kunden insgesamt mehr Gewinner als Verlierer aus dem Update hervorgehen:
Gewinner
durchschnittl. Gewinn an Sichtbarkeit (%)
Verlierer
durchschnittl. Verlust an Sichtbarkeit (%)
Untersuchungs-
zeitraum (11.03.2019 – 18.03.2019)
2095 (64,05%)
79,67%
1176 (35,95%)
19,77%
Kontrollzeitraum (04.03.2019 – 11.03.2019)
1766 (53,99%)
46,32%
1505 (46,01%)
16,06%
n=3271
Besonders im Vergleich zum Kontrollzeitraum, in dem das Verhältnis zwischen Gewinnern und Verlierern etwa bei 50/50 liegt, lässt sich im Zeitraum nach dem Update eine deutliche Verschiebung in Richtung der Gewinnerseite erkennen.
Die durchschnittliche Veränderung der Sichtbarkeit über alle Kundenprojekte hinweg (Gewinner und Verlierer) beträgt + 43,92%. Damit ist nicht nur der Anteil an Gewinnern höher, sondern auch der Gesamteffekt des Updates für Seobility Kunden insgesamt sehr positiv.
Außerdem verdeutlichen diese Ergebnisse auch die grundlegenden Auswirkungen des Updates, da sowohl der durchschnittliche Gewinn als auch der durchschnittliche Verlust an Sichtbarkeit im Vergleich zur Vorwoche stark gestiegen sind.
Anschließend wurde untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen der Onpage-Optimierung einer Website und der Veränderung der Sichtbarkeit durch das March 2019 Core Update besteht. Hierfür wurde das Sample basierend auf dem Seobility Onpage Score der betrachteten Websites in zwei Gruppen eingeteilt:
Onpage-Score zwischen 0% und 60% (Websites mit schlechter bis mittelmäßiger Onpage Optimierung)
Onpage-Score zwischen 61% und 100% (Websites mit mittelmäßiger bis sehr guter Onpage Optimierung)
Die Ergebnisse im Überblick:
Ergebnisse für Websites mit schlechter bis mittelmäßiger Onpage Optimierung (Score zwischen 0% und 60%):
Gewinner
durchschnittl. Gewinn an Sichtbarkeit (%)
Verlierer
durchschnittl. Verlust an Sichtbarkeit (%)
Untersuchungs-
zeitraum (11.03.2019 – 18.03.2019)
430 (62,31%)
65,76%
260 (37,68%)
18,29%
Kontrollzeitraum (04.03.2019 – 11.03.2019)
375 (54,35%)
47,15%
315 (45,65%)
15,31%
n=690
Ergebnisse für Websites mit mittelmäßiger bis sehr guter Onpage Optimierung (Score zwischen 61% und 100%):
Gewinner
durchschnittl. Gewinn an Sichtbarkeit (%)
Verlierer
durchschnittl. Verlust an Sichtbarkeit (%)
Untersuchungs-
zeitraum (11.03.2019 – 18.03.2019)
1665 (64,51%)
83,26%
916 (35,49%)
20,19%
Kontrollzeitraum (04.03.2019 – 11.03.2019)
1391 (53,89%)
46,09%
1190 (46,10%)
16,25%
n=2581
Wie in den Tabellen zu sehen ist, ist zwar der Anteil an Gewinnern in beiden Gruppen in etwa gleich groß, allerdings ist der durchschnittliche Gewinn an Sichtbarkeit bei Websites mit einer mittelmäßigen bis sehr guten Onpage Optimierung tendenziell deutlich höher als bei Websites mit einer schlechten Onpage Optimierung.
Das zeigt, dass technisch und inhaltlich optimierte Websites mehr durch das Update profitiert haben, und bestätigt damit die zentrale Bedeutung der Onpage-Optimierung für SEO.
Was sollten die “Verlierer” des March 2019 Core Updates tun?
Laut Google gibt es für Webmaster, die negativ von dem Update betroffen sind, keine Möglichkeit, die Ranking Verluste rückgängig zu machen. Wenn also auch Deine Website durch das Update im Ranking abgestürzt ist, solltest Du dich lieber darauf konzentrieren, hochwertige Inhalte zu produzieren, mit denen Du dich mit der Zeit gegenüber Deiner Konkurrenz durchsetzen kannst. Laut Google ist der Rankingverlust keine “Bestrafung” für betroffene Websites, sondern lediglich das Resultat daraus, dass andere gute Seiten vorher nicht ausreichend belohnt wurden.
Sometimes, we make broad changes to our core algorithm. We inform about those because the actionable advice is that there is nothing in particular to “fix,” and we don’t want content owners to mistakenly try to change things that aren’t issues…. https://t.co/ohdP8vDatr
Du solltest daher nicht in Panik verfallen und einzelne SEO Faktoren Deiner Website verändern, ohne zu wissen, ob diese wirklich vom Update betroffen waren. Fokussiere Dich stattdessen auf das, was den Kern von SEO ausmacht, nämlich hochwertige Inhalte zu produzieren, die Deinen Besuchern einen echten Mehrwert liefern, und diese auf einer technisch fehlerfrei funktionierenden und optimierten Website bereitzustellen. Dass diese SEO Strategie aufgeht, belegen nicht nur unsere Analyseergebnisse. Auch Google selbst empfiehlt Webmastern regelmäßig diese Vorgehensweise, um sich langfristig hohe Rankings in den Suchergebnissen zu sichern.