Interne Verlinkung optimieren – Dein Praxisguide

Optimierung der internen Verlinkung

Die Optimierung der internen Verlinkung ist eine der fundamentalen Stellschrauben der Onpage-Optimierung. Viele SEOs übersehen diese jedoch gerne, da sie komplex erscheint und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit oft unterschätzt wird.

Dabei ist die Optimierung Deiner internen Links eine besonders effektive SEO-Maßnahme! Denn mit geschickt platzierten internen Links kannst Du die Rankings wichtiger Unterseiten gezielt verbessern, ganz ohne neue Inhalte erstellen zu müssen.

In diesem Praxisguide zeigen wir Dir deshalb, warum die interne Verlinkung ein so mächtiges SEO-Werkzeug darstellt und wie Du Schritt für Schritt die interne Verlinkung Deiner Website optimierst.

Hier kannst Du direkt zu den einzelnen Kapiteln springen:

Falls Du noch nicht weißt, was interne Links sind, empfehlen wir Dir unseren Wiki-Artikel “Interne Verlinkung” als Grundlage für diesen Guide.

Interne Links sind wie Adern Deiner Website

Beginnen wir mit der Frage: Warum sind interne Links überhaupt wichtig?

Zunächst einmal ermöglichen sie Besuchern die Navigation auf Deiner Website. Ohne Links könnten diese schließlich nicht von Seite zu Seite klicken. Auch der Google-Bot würde ohne diese nicht von Seite zu Seite gelangen.

Was die Suchmaschinenoptimierung betrifft, so fungieren interne Links wie Adern im menschlichen Kreislaufsystem. Bildlich gesprochen transportieren Links das, was unter SEOs oft als Link Juice, Link Equity o.ä. bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um die Autorität/Relevanz, die durch Verlinkungen von Seite zu Seite weitergegeben wird.

(Hinweis: Dieses Modell ist eine starke Vereinfachung der Bedeutung von Links für SEO. Googles tatsächliche Algorithmen sind natürlich wesentlich komplexer, allerdings ist das Modell sehr hilfreich, um die grundlegende Bedeutung von Links zu verstehen und Optimierungsmaßnahmen abzuleiten. Eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Konzept findest Du bei Search Engine Journal.)

Im Link Juice sind also „positive Ranking-Signale“ enthalten, die über externe Links auf Deiner Website eintreffen und dann über interne Links an die richtige Stelle gebracht werden. Um bei der Analogie zu bleiben: Websites mit guter, interner Verlinkung sind gut „durchblutet“ – und haben so erst das Potenzial für gute Rankings.

Interne Links steigern somit die Relevanz der verlinkten Seiten. Auch von außen ankommende Autorität fliest so durch Deine Seiten und stärkt die gesamte Website.

Sollte eine Seite gar keine internen Links haben, dann spricht man auch gerne von „Orphan Pages“ (verwaiste Seiten). Solche Seiten haben es schwer, gute Rankings zu erzielen. Vor allem in Branchen mit viel Konkurrenz.

Kurz gesagt: erst durch ein gutes Netzwerk von internen Links können Deine Seiten ihr volles Rankingpotenzial erreichen.

Wie wichtig sind interne Links für Google?

Diverse Mitarbeiter bei Google haben über die Jahrzehnte bestätigt, dass interne Links eine wichtige Rolle spielen. Die Betonung liegt dabei immer auf der Aussage, dass sie Google dabei helfen würden, die „wichtigen“ Seiten einer Website zu erkennen. So hat dies zuletzt Googles John Müller im März 2022 bestätigt:

It’s something where internal linking is super critical for SEO.

I think it’s one of the biggest things that you can do on a website to kind of guide Google and guide visitors to the pages that you think are important.

(Auf Deutsch: Genau hier ist interne Verlinkung super-kritisch fürs SEO. Ich denke, es ist eines der wichtigsten Dinge, die Du auf einer Website machen kannst, um Google und Deine Besucher zu den Seiten zu führen, die Du als wichtig erachtest.)

Diese kryptische Formulierung ist typisch für Google-Mitarbeiter. Sie vermeiden grundsätzlich Aussagen wie: „Interne Links werden mit 23,54 % in den Ranking-Algorithmus eingerechnet und sind damit essenziell für das Ranking Deiner Website“. Stattdessen heißt es: „So finden Deine Besucher eher Deine wichtigen Seiten“.

John schließt mit einer bemerkenswerten Aussage ab:

And ideally, you should not just have a basic set of links, but rather you should look at it in a strategic way and think about what do you care about the most and how can you highlight that with your internal linking.

(Auf Deutsch: Idealerweise gibt es nicht nur ein Basis-Set an Links. Du solltest es auf strategische Art betrachten und darüber nachdenken, was Dir am wichtigsten ist und wie Du das mit Deiner internen Verlinkung herausheben kannst.)

Mit „Basis-Set an Links“ sind vermutlich Navigationslinks gemeint, die im Prinzip die meisten Websites haben, da sie in aller Regel vom CMS (z. B. WordPress) automatisch eingefügt werden. Das Wichtige an Johns Hinweis ist der „implizierte“ Hinweis, dass es über Navigationslinks hinaus wichtig ist, mehr interne Links auf der eigenen Website einzubauen und dabei strategisch vorzugehen. Wie das funktioniert erfährst Du weiter unten. Zuerst aber gönnen wir uns einen Blick auf die aktuelle Beweislage zum Thema „interne Verlinkung“.

Handfeste Beweise für die Wirksamkeit von internen Links

Studien zur internen Verlinkung? Ja, die gibt es. Wenigstens in Form von Korrelationsanalysen.

Bei Korrelationsanalysen ist grundsätzlich Vorsicht geboten. Denn Korrelation ist nicht Kausalität. Dennoch sind solche Korrelationsanalysen so ziemlich das beste Analysetool, das wir als SEOs nutzen können. Es gibt keine andere Studienform, die das Feld der Suchmaschinenoptimierung durchführen könnte, um an noch verlässlichere Zahlen zu kommen.

Zum Glück gibt es zwei gute Studien zum Thema interne Verlinkung, die zudem gerade aktuell sind:

  1. AuthorityHacker: What Data Says About 1 Million Internal Links And How You Can Use It To Improve Your Rankings (Februar 2022)
  2. Zyppy: 23 Million Internal Links – SEO Case Study (Juli 2022)

Beide Studien kommen zu dem Schluss, dass es einen starke Korrelation zwischen internen Links und Google Rankings gibt. Wie genau der aussieht, erfährst Du weiter unten. Zuerst jedoch die Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse.

AuthorityHacker

Die wichtigsten Eckdaten der AuthorityHacker-Studie:

  • Datenbasis: Ca. 1 Million interne Links von 10.000 Seiten, die auf der ersten Seite bei Google ranken.
  • Hoch rankende Seiten haben mehr eingehende interne Links – primär von Seiten, die selbst viele Backlinks von unterschiedlichen Domains haben.
  • Seiten, auf die mit vielen unterschiedlichen Ankertexten verlinkt wird, haben eine sehr starke Korrelation mit hohen Rankings.
  • Authority Hacker Studie
    X-Achse: Anzahl an einzigartigen Ankertexten, Y-Achse: Ranking bei Google (Quelle)

  • Besser rankende Seiten liegen im Mittel auch höher in der Hierarchie der Website, sind also “näher” zur Homepage (im Sinne der Tiefe der Verlinkung).

Zyppy

Die wichtigsten Daten der Zyppy-Studie:

  • Datenbasis: Circa 23 Millionen interne Links auf 1.800 unterschiedlichen Websites (ungefähr 520.000 Seiten).
  • Auch in dieser Studie konnte eine starke Korrelation zwischen Ankertext-Varianten und Rankings festgestellt werden.
  • Zippy Studie
    X-Achse: Anzahl an Ankertext-Varianten, Y-Achse: Klicks der URL lt. Google Search Console (Quelle)

    Zitat aus dem Beitrag:

    The relationship between anchor text variety of internal links and Google search clicks was so strong that we ran the data three times. Even after eliminating nearly all the outliers (close to 50% of all URLs), the numbers kept increasing.

    (Auf Deutsch: Die Korrelation zwischen Ankertext-Variationen von internen Links und den Klicks in der Google-Suche war so stark, dass wir die Auswertung zweimal wiederholten. Auch nach Eliminierung fast aller Ausreißer (fast 50 % aller URLs), stieg die Zahl weiter an.)

  • Obwohl Google selbst und die meisten SEOs davon abraten, nackte URLs (zum Beispiel https://www.seobility.net/de/) als Linktext zu verwenden, schadet dies laut Zyppy-Studie nicht den Rankings.
  • Seiten, auf die mit exakte Ankertexten verlinkt wird, erhalten fünfmal so viel Traffic wie Seiten ohne solche Links. (Exakte Ankertexte bestehen aus genau den Wörtern, für die eine Zielseite wunschgemäß ranken sollte. Zum Beispiel: „Brauner Tisch“.)

Wie glaubhaft sind die Ergebnisse dieser beiden Studien?

Auch wenn sich 23 Millionen nach einer gigantischen Zahl anhört, so ist die Anzahl aller internen Links im WWW mehrere Größenordnungen größer. Laut internet live stats gibt es annähernd 2 MRD. Websites, die sicher im Durchschnitt jeweils mehrere interne Links haben.

Außerdem handelt es sich lediglich um Korrelationsstudien, d.h. die Ergebnisse stellen keine absolute, wissenschaftliche Wahrheit dar. Dennoch zeigen die Ergebnisse aber spannende Tendenzen auf.

Bemerkenswert ist, dass beide Studien im Punkt der Variabilität der Ankertexte zu den gleichen Ergebnissen kommen. Ein alternativer Erklärungsansatz dafür wäre, dass die Seiten deswegen so gut ranken, weil sie ein Thema sehr umfang- und facettenreich behandeln. Dadurch bieten sie auch mehr Potenzial für unterschiedliche Link-Ankertexte. Ein Text, in dem fünf Ideen abgehandelt werden, kann mit unterschiedlicheren Linktexten verlinkt werden, als ein Text, der nur eine Idee beschreibt.

Ist es also die Variabilität der Ankertexte, die zu besseren Rankings führt? Oder sind es die Qualität und der Umfang der Inhalte, die auch dazu führen, dass es durchschnittlich stärker variierende Ankertexte gibt? Hätten diese Seiten die besseren Rankings auch ohne variierende Ankertexte?

Das sind spannende Fragen, deren Antworten wir wahrscheinlich nie erfahren werden. Sie demonstrieren aber, dass ein ordentliches Maß Skepsis bei solchen Studien angebracht ist.

Tipp: Es lohnt sich sehr, die beiden Studien selbst zu lesen, da wir in diesem Artikel nur die wichtigsten Punkte zusammengefasst haben.

Sehen wir uns nun aber an, wie Du diese Erkenntnisse zur Optimierung Deiner internen Verlinkung nutzen kannst.

Strategische Optimierung der internen Verlinkung

Kannst Du Dich noch an das Zitat von John Müller (von oben) erinnern? Interne Verlinkung ist auf „strategische Art“ zu betrachten. Nur wie soll das gehen?

Eine Strategie beim Aufbau interner Links zu haben, heißt zunächst, sie nicht einfach so „mir nichts, Dir nichts“ auf der gesamten Website zu verstreuen. Es geht darum, bei der Setzung der Links geschickt und mit Bedacht vorzugehen – dabei ein System zu haben.

Es wäre naiv zu behaupten, dass es das eine richtige System gebe. Wie immer gilt es in der Suchmaschinenoptimierung zu testen und selbst herauszufinden, wie interne Links im eigenen Fall auf Deiner Website den größtmöglichen Rankingbenefit bringen. Dabei kannst Du Schritt für Schritt vorgehen:

  1. Bestimme zuerst die wichtigen Seiten, für die Du bessere Rankings erzielen möchtest.
  2. Verschaffe Dir einen guten Überblick über die aktuelle interne Verlinkung Deiner Website.
  3. Behebe Probleme bei Deinen internen Links, die vielleicht besseren Rankings im Weg stehen könnten.
  4. Identifiziere die besten Linkquellen auf Deiner Website.
  5. Füge neue Links mit Strategie hinzu.

Auf jeden dieser Schritte gehen wir nun im Detail ein.

Schritt 1: Bestimme Deine wichtigsten Seiten

Wie eingangs erwähnt ist die interne Verlinkung ein wichtiges Werkzeug, um Google mitzuteilen, welche Seiten Deiner Website am wichtigsten sind.

Daher solltest Du Dir im Zuge der Optimierung als allererstes darüber im Klaren werden, welches überhaupt die für Dich wichtigen Seiten sind, die Du im Ranking pushen möchtest.

Falls Deine Website nur ein paar Dutzend Unterseiten hat, dürfte das kein allzu großes Problem sein. Handelt es sich aber um Hunderte, Tausende oder mehr Seiten, dann ist ein systematisches Vorgehen empfehlenswert.

Bei einem Online-Shop würde es z.B. Sinn machen, die Produkt- und Kategorieseiten mit dem höchsten Umsatzpotential oder der höchsten Conversion-Rate zu bestimmen. Das individuelle Vorgehen ist jedoch von Website zu Website und Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich.

Am Ende hast Du nach Deiner Analyse eine Liste mit den wichtigsten Seiten, für die Du die Rankings bei Google nach oben bringen willst.

Schritt 2: Bestandsaufnahme Deiner internen Links

Verschaffe Dir danach einen Überblick über Deine aktuelle interne Linkstruktur.

Seobility Dashboard

Im Seobility Dashboard siehst Du eine interessante Zahl (1): die durchschnittlichen internen Links je Seite (also die Anzahl aller internen Links geteilt durch die Anzahl an Unterseiten). Bei uns sind es 43 und das deutet schonmal darauf hin, dass der „Durchschnitt“ gut ist. Laut Zyppy-Studie sind 20 – 40 Links ein relativ guter Wert, aber selbstverständlich ist das nur eine grobe Richtlinie.

Dennoch müssen wir genauer hinschauen. Dafür sehen wir uns die Liste “Wichtige Unterseiten” unter Onpage → Struktur an.

Wichtige Unterseiten Analyse

Hier sind die aus SEO-Sicht wichtigsten Unterseiten Deiner Website aufgelistet, basierend auf der aktuellen Anzahl und Qualität der internen Verlinkungen.

Sollte eine Deiner in Schritt 1 priorisierten Seiten hier gar nicht auftauchen, kann das ein Indiz dafür sein, dass diese intern öfter verlinkt werden sollte. Umgekehrt verhält es sich genauso: falls Seiten in dieser Liste enthalten sind, die aus strategischer Sicht wenig wichtig für Deine Website sind, solltest Du Dich fragen, warum diese so häufig verlinkt sind und ob sich die Anzahl an Verlinkungen möglicherweise reduzieren lässt.

Durch Klick auf eine der URLs kannst Du ganz einfach herausfinden, wo diese jeweils verlinkt ist.

Onpage → Seiteninformationen → Verlinkung

eingehende Links

Ein weiterer wichtiger Punkt, den Du Dir bei der Bestandsaufnahme ansehen solltest, ist die Linkdistanz. Um Google zu signalisieren, dass eine bestimmte Unterseite wichtig ist, sollte diese in möglichst wenigen Klicks von der Startseite aus erreichbar sein.

Der Bereich „Seitenebenen Verteilung“ zeigt Dir an, wie „tief“ Deine Linkstruktur ist.

Seitenebenen-Verteilung

Ein Wert von sechs bedeutet in unserem Fall, dass Google-Bot oder ein Besucher sechsmal klicken muss, um zu einer Unterseite zu gelangen. Diese Seiten können also kaum wichtig sein. Schauen wir mal in den Report.

Seitenebenen Verteilung Details

In der Tat: Die Seiten hier sind für den allgemeinen Erfolg der Seobility-Website nicht so entscheidend. Solltest Du in dieser Liste wichtige Seiten finden, dann verlinke sie näher zur Startseite. Ideal wäre es, dass alle wichtigen Seiten nicht mehr als drei bis vier Klicks zur Startseite oder zu einem wichtigen Linkhub entfernt sind. (Auf das Thema “Linkhubs” kommen wir später noch zurück.)

Schritt 3: Verlinkungsprobleme beheben

Es gibt eine ganze Reihe von Problemen, die bei internen Links auftreten können. Diese solltest Du beheben, damit Deine interne Verlinkung ihre volle Wirkung entfalten kann.

Kaputte Links

Links mit Statuscode 404, die auf eine nicht vorhandene Seite zeigen, solltest Du unbedingt entfernen, korrigieren oder mittels 301 Redirect umleiten. Solche Links sind nicht nur schlecht für die Benutzerfreundlichkeit. Auch der Link Juice verpufft im Nirwana. Bei Seobility findest Du kaputte Links in der Analyse “Technische Probleme”.

Onpage → Technik & Meta → Informationen zum Crawling → Technische Probleme

Technische Probleme

Links auf interne Redirects

Weiterleitungen sind sehr praktisch, wenn Du die URL einer Seite ändern musst, beispielsweise im Rahmen eines Domain-Umzugs.

Intern solltest Du allerdings nicht auf weiterleitende URLs verlinken, sondern direkt auf das Endziel. Damit beugst Du nicht nur Fehlern vor, falls der Redirect irgendwann wieder entfernt wird, sondern stellst auch sicher, dass der Link Juice ohne Umwege auf die Zielseite fließt.

In Seobility findest Du unter Onpage → Struktur → Verlinkungen → Weiterleitungen eine Auflistung aller interner Weiterleitungen auf Deiner Website.

interne Weiterleitungen

Nicht notwendige Links entfernen

Gibt es auf Deinen Seiten zu viele Links, dann solltest Du Deinen Linkgarten von seinem Unkraut befreien. Das kann unter Umständen genauso wichtig sein wie das Hinzufügen neuer Links.

Die Optimierung der internen Linkstruktur ist in der Tat mit dem Gärtnern zu vergleichen. Ein sauber strukturierter Garten erlaubt den schönsten Blumen ihre volle Pracht zu entfalten und so verhält es sich auch mit Deinen internen Seiten.

Indem Du weniger wichtige Links entfernst, schaffst Du Platz für die wirklich wichtigen. Aber was ist ein weniger wichtiger Link?

Angenommen, Du betreibst einen Online-Shop für Socken. Im Hauptmenü gibt es acht Links zu verschiedenen Kategorien.

  1. Schwarze Socken
  2. Blaue Socken
  3. Weiße Socken
  4. Lila Socken
  5. Pinke Socken
  6. Socken mit Kuhmuster
  7. Weihnachtssocken
  8. Lustige Socken

Deiner Erfahrung nach verkaufen sich aber nur die ersten drei Sockentypen gut. Warum sollten die anderen Kategorien dann gleich viel Linkpower erhalten, wie die Top 3?

Die Lösung: Verlagere im Onlineshop die anderen Sockentypen auf eine eigene Seite und gestalte das Menü um:

  1. Schwarze Socken
  2. Blaue Socken
  3. Weiße Socken
  4. Weitere Socken…

So reduzierst Du die Anzahl Deiner internen Links auf die wichtigsten Unterseiten. Je weniger interne Links sich auf einer Seite befinden, desto mehr Linkpower fließt über jeden einzelnen Link. In unserem Beispiel würden also die Kategorien 1,2 und 3 von der Reduktion des Menüs profitieren.

Schau Dir jeden einzelnen internen Link an und frage Dich, ob dieser wirklich auf der linkgebenden Seite stehen muss. Um Deine Arbeit ein klein wenig zu erleichtern, kannst Du auch mit der Seobility Analyse „Seiten mit vielen internen Links“ Seiten finden, auf denen überdurchschnittlich viele interne Links platziert sind.

Onpage → Struktur → Verlinkungen → Seiten mit sehr vielen internen Links

Seiten mit sehr vielen internen Links

Auf größeren Websites kann es schlichtweg unmöglich sein, jeden einzelnen internen Link zu überprüfen. Dort solltest Du aber zumindest für Deine Startseite und Seiten mit vielen Backlinks analysieren, ob eine Reduktion der Links Sinn machen könnte, um so den Link Juice effizienter zu nutzen.

Identische Linktexte für unterschiedliche Seiten vermeiden

Für Google sind Linktexte ein wichtiges Mittel, um das Thema der verlinkten Seite zu verstehen. Deshalb gilt: verlinke jede Deiner Seiten so einzigartig und spezifisch wie möglich.

Gibt es auf Deiner Website beispielsweise zwei oder mehr ähnliche Seiten, etwa „grüne Jeans mit Reißverschluss“ und „grüne Jeans mit Knöpfen“? Vermeide es, diese Seiten mit dem allgemeinen Linktext “grüne Jeans” zu verlinken. Sie würden in diesem Fall in Konkurrenz stehen. Am besten wäre es, beide Typen auf einer Kategorieseite einzubinden und nur diese Kategorieseite mit „Grüne Jeans“ zu verlinken.

In Seobility erfährst Du unter Onpage → Struktur → Analyse der Linktexte → Identische Linktexte für unterschiedliche Seiten, ob auf Deiner Website identische Linktexte für unterschiedliche Seiten verwendet werden.

Analyse identische Linktexte für unterschiedliche Seiten

Unverlinkte Seiten finden

Es kann passieren, dass gewisse Seiten aufgrund von Änderungen an den Seiten aus der internen Verlinkung herausfallen. Solche „verwaisten“ Seiten solltest Du immer auch intern verlinken – außer natürlich, es gibt einen triftigen Grund dafür, sie unverlinkt zu lassen.

ophan page
Abbildung: Orphan Page – Autor: Seobility – Lizenz: CC BY-SA 4.0

Wie geht man dabei am besten vor? Jedes CMS ist anders, aber in der Regel gibt es Plugins, die unverlinkte Seiten anzeigen können. Für WordPress gibt es beispielsweise LinkWhisper, das diese Funktion eingebaut hat. Ein Tutorial dazu gibt es auf YouTube: 3 Ways to Find Orphaned Posts.

Schritt 4: Die besten Linkquellen identifizieren

Nachdem Du nun alle Probleme mit Deiner aktuellen internen Verlinkung behoben hast, geht es im nächsten Schritt darum, die besten Linkquellen für neue Links zu identifizieren.

Dabei empfehlen wir Dir eine manuelle Vorgehensweise. Es gibt zwar Plugins wie Internal Link Juicer, LinkWhisper und Interlinks Manager, die bei der Optimierung der internen Verlinkung helfen können. Solche Plugins lösen (wenigstens für WordPress-Nutzer) diverse Probleme und helfen beim Finden neuer interner Linkziele. Sie machen den Prozess allerdings auch so effizient, dass man eventuell die eigene Site mit internen Links zuspammt.

Wenn Du sonst nichts machst, ist es wahrscheinlich besser, ein solches Plugin zu verwenden. Solltest Du aber gewissenhaft selbst an der internen Verlinkung arbeiten, ist der unten vorgeschlagene manuelle Prozess besser.

Um die besten Linkquellen zu finden, fokussierst Du Dich am besten auf die thematische Relevanz. Es ist nicht damit getan, einfach jede Seite mit jeder anderen Seite zu verlinken. Eine interne Linksetzung sollte thematisch passen und auch Sinn für den Besucher ergeben.

Thematische Relevanz kann auch in den Rankings einen entscheidenden Boost bringen. Google hat dazu etwa das Topic-Sensitive PageRank Paper, in dem beschrieben wird, wie die Suchmaschine dabei vorgehen kann, thematisch passende Links höher zu bewerten.

Ein Link von einer nicht themenrelevanten Seite ist wahrscheinlich okay, aber wenn die Seiten thematisch optimal zusammenpassen, ist das von großem Vorteil.

In der SEO Branche ist der Prozess der Siloisierung beliebt. Falls die eigene Website klar voneinander trennbare Themenbereiche hat, solltest Du diese nur selten untereinander verlinken. Was das bedeutet?

Angenommen Du behandelst in Deinem Modeshop drei Themen: Oberteile, Hosen und Accessoires. Beiträge aus der Kategorie Oberteile verlinken ausschließlich auf Beiträge in der gleichen Kategorie und ggf. auf die Startseiten der anderen Kategorien – nicht aber auf einzelne Beiträge aus den anderen Bereichen Hosen und Accessoires. Das hilft Google auch dabei, die Themencluster auf Deiner Website zu verstehen, weil die Suchmaschine so die thematische „Nähe“ von Seiten und Links leichter erkennen kann.

siloing
Abbildung: Siloing – Autor: Seobility – Lizenz: CC BY-SA 4.0

Ein sehr umfangreiches Tutorial zur Siloisierung findest Du bei Bruce Clay: SEO Siloing: How to build a website silo architecture.

Soweit zur Theorie. Nur wie genau gehst Du vor, um passende Linkquellen zu finden?

Passende Seiten zur internen Verlinkung mit Google-Site-Abfragen finden

Nehmen wir einmal an, dass unser Core Web Vitals Guide noch einen Link gebrauchen könnte. Aktuell hat der Blogbeitrag 16 eingehende interne Links, wie unter Seiteninformationen → Verlinkung in Seobility zu sehen ist.

eingehende Links

Das ist gut. Allerdings könnten wir mindestens einen hinzufügen, um den Artikel gezielt zu pushen. Nur wo und wie?

Um das herauszufinden, können wir eine site-Abfrage bei Google durchführen:

site:https://www.seobility.net/de/blog/ „Core Web Vitals“ -„Core Web Vitals Guide“

Diese site-Abfrage findet Beiträge auf dem Seobility Blog, die die Phrase „Core Web Vitals“, aber nicht die Phrase „Core Web Vitals Guide“ enthalten. So konnten wir einen älteren Beitrag mit dem Titel „SEO Audit: So optimierst Du Deine Website für Top-Rankings (Schritt für Schritt)“ finden.

Solche site-Abfragen sind enorm mächtig. Da Du Google verwendest (und nicht etwa ein WordPress-Plugin), um nach „ähnlichen“ Beiträgen zu suchen, bekommst Du direkt von der Suchmaschine Vorschläge mit bereits indexierten Seiten. Im Gegensatz dazu sind Vorschläge von anderen Anbietern vielleicht nicht so relevant.

Diese Methode liefert selbstverständlich auch Verlinkungsmöglichkeiten für neu erstellte Inhalte. Bevor Du also das nächste Mal auf „Veröffentlichen“ klickst, überprüfe mit einer site-Abfrage, welche internen Links Du vor der Veröffentlichung hinzufügen könntest.

Linkhubs nutzen

In der Regel ist die Startseite der beste Linkhub, d.h. die Seite mit den meisten Backlinks und damit der größten, externen Linkpower. Daher bietet es sich an, diese Seite strategisch dafür zu nutzen, den Rest der Website gut zu „durchbluten“.

Manchmal ist die am besten von extern verlinkte Seite aber eine andere. Oder aber es gibt viele Unterseiten, die jeweils eine Handvoll Backlinks besitzen. Auch diese gilt es, als strategische Linkhubs zu nutzen.

Hierzu müssen wir die am besten „extern“ verlinkten Seiten auf unserer Website finden und dort Links zu unseren wichtigsten Seiten hinzufügen.

Lade dafür zuerst die Liste Deiner Backlinks in Seobility herunter.

Backlinks CSV Export

Ein Klick auf CSV Export liefert eine CSV-Datei aller Links, die Du dann nach Belieben weiter bearbeiten kannst.

Wir haben für dieses Beispiel alle Links auf die jeweiligen Startseiten (Deutsch, Englisch, Spanisch usw.) herausgefiltert, um so nur noch verlinkte Tools und redaktionelle Seiten zu sehen. Jetzt kannst Du entweder mit den eingebauten Sheets-Funktionen die Anzahl der einzelnen Linkziele zählen oder wie wir es hier gemacht haben, einfach die Liste nach A-Z sortieren und siehe da.

Linkhubs

Es gibt diverse Tool-Seiten, die recht beliebt sind und verlinkt werden, etwa unser TF-IDF-Tool (1). Diverse Wiki-Seiten werden auch gerne von außen verlinkt, so der Beitrag A/B-Testing (2) und siehe da „Internal Linking“ aus unserem Wiki (3). Ist das nicht passend?

Alle drei Bereiche sind Linkhubs, also besser verlinkte Seiten, von denen interne Links eine noch stärkere Wirkung entfalten sollten.

Schritt 5: Links hinzufügen mit Strategie

Jetzt wissen wir schonmal, auf welchen Unterseiten Du am besten interne Links platzieren kannst. Die nächste Frage ist: Wie gehen wir am besten dabei vor? Was meint John Müller mit „strategisch“? Nun, das wird er uns sicher nicht verraten, sonst wäre es ja zu einfach.

Um strategisch bei der internen Verlinkung vorzugehen, befolgen wir die Ergebnisse der oben genannten Studien, das Wissen rund um Google-Aussagen und -Patente und die guten, alten Erfahrungswerte. Daraus ergeben sich folgende Guidelines:

Gute Links werden geklickt

Bei der Platzierung von internen Links geht es um mehr als nur um SEO. Jeder Link auf einer Seite sollte nützlich für den Besucher sein und auch geklickt werden. Eine Hauptaufgabe von internen Links besteht darin, dass sie dem Nutzer dabei helfen sollen, sich auf Deiner Website zurechtzufinden.

Es geht bei der Platzierung von internen Links nicht darum, einfach 20 zusätzliche Links nach dem Zufallsprinzip in den Text einzubauen. Oder diese einfach unter den Beitrag zu setzen – wie CMS-Plugins weitere Links gerne als „Ähnliche Beiträge“ einbinden.

Google belohnt die Nutzerinteraktion mit internen Links, was nicht nur durch Aussagen seitens Google immer wieder bestätigt wurde, sondern auch den Inhalt diverser Google-Patente widerspiegelt, darunter User-sensitive pagerank und Ranking documents based on user behavior and/or feature data. Beide Patente sprechen darüber, wie der Wert von Links beeinflusst wird, wenn er auf unterschiedliche Art platziert, integriert oder mit ihm interagiert wird.

Wie kann Google überhaupt messen, auf welche Links Du klickst? Durch Google Analytics etwa? Nein, solltest Du Google Chrome oder Android nutzen, dann sammelt Google fleißig Deine Klickdaten. Deine eigenen Klickdaten findest Du übrigens bei Meine Google-Aktivitäten. Big Brother is watching you. Always.

Für uns als SEOs ergibt sich daraus die Empfehlung, interne Links aktiv so zu platzieren, dass der Besucher sie mit hoher Wahrscheinlichkeit anklickt. Also eher oben als unten im Text oder eher oben in einer Sektion als unten. Deutlich sichtbar und nicht etwa mit wenig Kontrast nur schlecht als Link erkennbar.

Wir müssen bedenken, dass die Korrelationsanalysen zwar sagen, dass 20–40 interne Links im Durchschnitt gut sind. Das bedeutet aber nicht, dass nicht zwei oder drei zusätzlich platzierte Links eine genauso hohe Wirkung entfalten könn(t)en. Meiner persönlichen Meinung nach sind 1-2 strategisch platzierte interne Links besser als 20–30 interne Streulinks.

Gute Links stehen im Kontext

Ein guter Link enthält einen passenden Ankertext, der so gut wie möglich beschreibt, welches Thema die Seite „hinter“ dem Link enthält. Handelt es sich um eine Kategorieseite eines Onlineshops für Socken, die verschiedene „Sportsocken“ auflistet, dann sollte der Ankertext auch „Sportsocken“ (exakt) oder „Auswahl an Sportsocken“ (enthält das Hauptkeyword) heißen. Je genauer der Ankertext beschreibt, was auf dieser Seite zu finden ist, desto besser kann Google das Thema der Seite erkennen und die Seite entsprechend ranken.

Die Verwendung des Keywords im Ankertext des Links ist essenziell, aber nicht die einzige Kontextinformation, die Google bei der Auswertung berücksichtigt. Auch den Text rund um den Link kann Google mit in die Bewertung nehmen. Dieser sollte daher möglichst relevant für das Thema der verlinkten Seite sein.

Beispiel: Für den höchsten Komfort beim Laufen finden Sie bei uns „Sportschuhe“ in großer Auswahl.

Wenn der Link in diesem Beispiel das Wort „Sportschuhe“ ist, dann kann Google auch die Worte „Komfort“ und „Laufen“ mit berücksichtigen, da diese Wörter im Kontext rund um den Link auftauchen. So rankt diese Seite eventuell auch für „Komfort-Laufschuhe“. Um das weiter zu begünstigen, könntest Du auf einer weiteren Seite noch einmal auf die Sportschuhe-Seite mit genau diesem Begriff (Komfort-Laufschuhe) verlinken.

Wenn Du zusätzlich noch ein Bild oder Video auf der linkgebenden Seite einbauen kannst, ist das umso besser, da Du so mehr Kontext erzeugen kannst.

Im Umkehrschluss gilt es banale Linktexte weitestgehend zu vermeiden. Die Seobility Analyse “Verbesserungswürdige interne Linktexte” hilft Dir dabei, solche trivialen Linktexte zu finden.

Onpage → Struktur → Analyse der Linktexte → Verbesserungswürdige interne Linktexte

verbesserungswürdige interne Linktexte

Content-Management-Systeme nutzen in der Standardeinstellung oft allgemeine Linktexte wie „weiterlesen“. Diese sind nicht optimal, da sie sich wiederholen und der Suchmaschine nicht mitteilen, was das Thema des verlinkten Beitrags ist. Da sie keinen Wert für die Suchmaschine haben, können sie entweder auf Nofollow gesetzt werden oder besser einen guten Ankertext erhalten. Im Zweifel kannst Du einfach den Titel der verlinkten Seite als Ankertext verwenden.

Frische Links können von Vorteil sein

Laut Googles Freshness-based ranking-Patent bevorzugen Besucher neuere Ressourcen. Allein das Datum in einem Beitrag zu aktualisieren oder nur einen nackten Link hinzuzufügen, reicht wahrscheinlich nicht aus, um eine erneuerte Beurteilung der linkgebenden Seite seitens Google auszulösen. So schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe, wenn Du einen Paragrafen umschreibst oder neu auf der linkgebenden Seite hinzufügst.

Variabilität gewinnt Rankings

Wenn eines aus den eingangs genannten Studien deutlich geworden ist, dann sind es die Findings rund um die Variabilität der Linktexte von internen Links. Je mehr unterschiedliche und einzigartige Links Du auf Deinen Seiten einbauen kannst, desto mehr könnte sich das positiv auf Deine Rankings auswirken.

Was genau bedeutet Variabilität?

  • Interne Links mit exaktem Keyword-Ankertext sind wichtig, müssen jedoch nicht unendlich oft wiederholt werden.
  • Verlinke eine wichtige Seite auf einer anderen Seite daher mit unterschiedlichen Variationen Deines Hauptkeywords.

Es gilt aber nicht “Mehr ist immer besser”, sondern genau die richtige Anzahl macht den Unterschied. Erzwinge nicht einen internen Link, ohne einen stichhaltigen Grund für den Link zu haben.

So viel zur strategischen Vorgehensweise bei der internen Verlinkung. Der Vollständigkeit halber sollten wir den Fokus auch noch auf technische Aspekte der internen Links richten. Denn Fehler hier könnten Deinen Erfolg unnötigerweise minimieren.

Technische Linkoptimierung

Es sind die kleinen, aber feinen Details, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Sie können theoretisch Top Rankings Deiner Seiten verhindern.

Der richtige Einsatz von Nofollow

Mit der Anwendung von Nofollow auf interne und externe Links signalisierst Du Google, dass so gekennzeichnete Links keine Linkpower vererben sollten. Im Prinzip möchtest Du Seiten hinter mit NoFollow gekennzeichneten Links nicht empfehlen.

Für interne Links bedeutet das: stehen diese auf Nofollow, vererben sie keinen Link Juice. So kann die intern verlinkte Seite auch nicht von diesem profitieren.

Um solche Links zu finden, kannst Du etwa die Nofollow-Chrome-Erweiterung installieren, welche NoFollow-Links rot umrandet (frei über CSS-Anweisungen einstellbar).

Nofollow Chrome Erweiterung

Im Screenshot siehst Du ein Beispiel aus dem Seobility-Wikibeitrag „Nofollow“.

nofollow Wiki Artikel

Der Link auf den Seobility Blog steht auf Nofollow. Hier hat sich vermutlich der Fehlerteufel eingeschlichen. Wenn es keinen taktischen Grund für das NoFollow gibt, dann besser das Nofollow entfernen.

Fazit

Interne Links zu optimieren, ist nicht schwierig. Es ist jedoch Fleißarbeit. Diese zahlt sich allerdings oft in besseren Rankings aus, auch ohne, dass Du teuer oder zeitaufwendig neue Inhalte für Deine Website produzieren musst.

Daher ermuntern wir Dich, einmal zu experimentieren. Sollte Deine Website viele Hundert Unterseiten haben, dann ist die Aussicht darauf, so viele Seiten optimieren zu müssen, natürlich überwältigend. Mache in diesem Fall einfach eine Liste Deiner zehn wichtigsten Seiten und optimiere erst mal eine einzelne Seite. Seobility unterstützt Dich außerdem dabei, schnell die größten Schwachstellen der internen Verlinkung zu identifizieren.

Wiederhole den Prozess dann alle paar Tage oder einmal pro Woche und beobachte genau, was mit Deinen Rankings passiert. Du wirst positiv überrascht sein 🙂

Wir wünschen Dir viel Erfolg bei der Optimierung Deiner internen Verlinkung.

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Saša Ebach

Saša arbeitet seit 2001 als Content-Marketer, SEO und Webentwickler. Heute produziert er leidenschaftlich gerne für seine Kunden Fachbeiträge und Videotutorials. Auf dem Seobility Blog versorgt er Dich mit hilfreichen Guides und Anleitungen zu verschiedensten SEO-Themen.

11 Gedanken zu „Interne Verlinkung optimieren – Dein Praxisguide

Dominik
7. Februar 2023 21:56

Wirklich toller, informativer Blogbeitrag, der mir sehr weitergeholfen hat. Vielen Dank für die viele Arbeit.

Ich habe eine konkrete Frage zur internen Verlinkung.

Nehmen wir an, es gibt eine Hauptkategorieseite mit dem Thema „Lustige Socken“.

Es würden also alle Seiten der Website mit dem Ankertext „Lustige Socken“ auf diese Hauptkategorie verweisen, wenn sinnvoll und passend.

Würde der Ankertext auf der „Lustige Socken“ Seite selbst dann auch entsprechend verlinkt? Sprich, dass die Phrase lustige Socken auf der lustige Socken Seite dann auf die Seite selbst verlinkt?

😀

Ich hoffe, es ist verständlich, was ich meine.
Viele Grüße
Dominik

    seobility
    8. Februar 2023 16:53

    Hallo Dominik, generell spricht nichts dagegen einen solchen Link zu setzen, sofern er für die Besucher der Seite hilfreich und sinnvoll ist. Bei Breadcrumb-Navigationen beispielsweise ist es aber eher Best Practice, die Seite, auf der sich der Besucher aktuell befindet, nicht zu verlinken.

Johann Seidl
25. Januar 2023 10:17

Wollte mich schon lange mal genauer mit dem Thema auseinandersetzen – danke für den Inpuls und die Infos!
Johann

    seobility
    25. Januar 2023 12:57

    Sehr gerne! Viel Erfolg bei der Umsetzung!

Webpirat
4. Januar 2023 21:33

Vielen Dank für den tollen Beitrag. Leider ist es tatsächlich oft so, man die Dinge vernachlässigt die am „einfachsten“ umzusetzen wären, dafür aber etwas länger dauern und eine gewisse Kontinuität erfordern…

    seobility
    9. Januar 2023 14:14

    Das stimmt, genau deswegen wollten wir mit diesem Artikel auch darauf aufmerksam machen, wie wirkungsvoll die Optimierung der internen Verlinkung sein kann!

Pavel
23. Dezember 2022 18:15

Super Beitrag! Danke für diese vielen Informationen.

A-F-Immobilien Lüneburg
21. Dezember 2022 9:27

Vielen Dank für den Artikel, vor allem für’s Erinnern: man denkt bei Links ja meistens an externe, aber die internen werden gern etwas vernachlässigt 🙂

    seobility
    21. Dezember 2022 9:33

    Absolut! Genau deswegen fanden wir es auch so wichtig, diesen Artikel zu schreiben. 🙂

Lorenzo von Matterhorn
5. Dezember 2022 13:11

Sehr informativer Blogbeitrag. Habe viel dazugelernt. 🙂

Danke
LG Lorenzo

    seobility
    6. Dezember 2022 12:20

    Danke, Lorenzo, das freut uns!

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