SEO ohne Linkbuilding – ist das möglich?

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf dem Blog von onpagedoc.com erschienen und wurde nach der Übernahme von OnpageDoc durch Seobility auf dem Seobility Blog neu veröffentlicht.

Für viele Jahre war SEO fast gleichbedeutend mit Linkbuilding. Es wurde nicht immer so offen gesagt, aber wer monatlich seine neuen Links aufbaute, der hatte die halbe Miete für steigende Rankings beisammen. Das ging gut bis die ersten großen Google-Updates gegen Link-Spam namens „Pinguin“ kamen und vielen Seiten lehrte, dass diese Art der Suchmaschinenoptimierung nicht alles sein kann. Man sollte meinen, dass das für viele Seitenbetreiber dazu führte, die eigene Strategie zu reflektieren und neue Wege zu gehen. Was wirklich passierte war der Versuch, neue Arten des Linkbuildings zu finden, die aber ebenfalls Unsicherheit für kommende Algorithmus-Updates bergen. Warum denn bei SEO nicht ganz auf den Aufbau gefakter Links verzichten? Ein großes Unternehmen sagte mal: Offpage-SEO ist für uns PR. Gleichsam, ob die gewählte Strategie zum Linkaufbau nachhaltig ist, oder nicht: Google zwingt Unternehmen, ihre SEO-Maßnahmen Stück für Stück auf die Webseite bzw. den Online-Shop zu konzentrieren.

SEO ohne Linkbuilding

Semantische Suche braucht keine Links

Der Algorithmus, der ohne Links funktioniert, ist keine Utopie. Dafür sorgen könnte eine Update-Generation der Suchmaschine, die ebenfalls wie ein Vogel heißt: Der Kolibri. Das im Englischen als Hummingbird bekannte Update wurde im Herbst 2013 aufs Web losgelassen und hatte auf den ersten Blick keine gewaltigen Rankingauswirkungen, wie Pinguin (Link Spam) und das Panda-Update (Content Qualität u.m.). Hummingbird sorgt dafür, dass Google Suchanfragen besser verstehen kann. Wenn jemand online nach einer „Bank“ sucht, wird Google versuchen zu erkennen, ob er Gartenmöbel oder ein Kreditinstitut angezeigt haben möchte. Google will von der Such- zur Verständnismaschine werden, die Inhalte einer Webseite versteht und auf diesem Wege dem Suchenden das richtige Ergebnis präsentiert. Es erscheint nur logisch, dass in einem solchen System keine Links benötigt werden, oder?

Geschmälerte Relevanz für Backlinks?

Google wird aber Backlinks als Signal nicht so schnell abschaffen, wie es sich manche vielleicht wünschen. Hier der Kommentar von Matt Cutts dazu:

„We don’t have a version like that that is exposed to the public, but we have run experiments like that internally, and the quality looks much worse. It turns out that backlinks, even though there’s some noise and certainly a lot of spam, for the most part, are still a really big win in terms of quality of search results. So we’ve played around with the idea of turning off backlink relevance and, at least for now, backlink relevance still really helps in terms of making sure that we return the best, most relevant, most topical search results.“

Google hat also selber zugegeben, dass linklose Rankings (wie Yandex es teilweise schon praktiziert) noch nicht möglich seien und die SERPs ohne Einfluss der Links sehr merkwürdig aussähen. Yandex benutzt schon linklose Rankings, aber auch nur bei kommerziellen Suchanfragen im Großraum Moskau, was ungefähr 10 Prozent der Suchanfragen ausmacht. Hier wurde nämlich so viel (Black Hat-) SEO mit Linkmanipulation betrieben, dass der Schritt notwendig war, um bessere Ergebnisse zu gewährleisten. Mit der Technik war es für die russische Suchmaschine möglich, unabhängiger von diesen externen und vor allem manipulierbaren Signalen zu sein. Und auch wenn Google noch nicht so weit ist, Links ganz aus seinen Berechnungen raus zu lassen, lassen einige Zeichen sich so deuten, dass es in Zukunft dazu kommen wird.

Der Knowledge Graph „versteht“ Seiteninhalte

Knowledge Graph

Der gemeine Internetnutzer wird den Begriff Knowledge Graph vielleicht nicht kennen, aber jeder hat schon mindestens einmal den schönen Kasten rechts in den Google Suchergebnissen gesehen. In Deutschland finden wir hier vor allem aufbereitete Ergebnisse aus den Quellen Imdb und Wikipedia, in den USA sind es schon viel mehr Quellen. Gemeinsam ist beiden Ländern, dass der Knowledge Graph bei Suchanfragen erst einmal „verstehen“ muss, dass er ein bestimmtes Ergebnis ausspielen sollte. Dazu erkennt Google, dass es sich um eine Entität handelt und sieht sich verwandte Suchanfragen und die Seiten an, auf der die Entität erwähnt wird. So kann Google bei der Suchanfrage „Jimmy Fallon“ den Knowledge Graph ausspielen und auf verschiedenen Plattformen Jimmy Fallon als Entität erkennen und die Informationen zusammentragen.

Doch was bedeutet das für Unternehmen, die Suchmaschinenoptimierung betreiben? Die Technik bei Google ist vorhanden, um Seiten auszulesen und Entitäten auf diesen Seiten zu erkennen. Wenn wir das weiter spinnen, ist klar, dass Google den Fokus noch mehr auf die Inhalte von Seiten legen wird und wir zukünftig erst einmal OnPage-Optimierung betreiben müssen, um an Relevanz zu gewinnen – Offpage-Optimierung ist in Form von PR – oder was auch immer – ist in diesem Szenario dann nur noch eine Kür.

Schon heute berichten uns Webmaster, dass sie für Ihre Webseite bzw. Ihr Produkt keinen einzigen manuellen Link aufgebaut haben, und dennoch jede Menge Besucher über Google erreichen. Ein tolles Beispiel dafür ist das Projekt von Martin Missfeldt, der seine Seite www.lasikon.de/ (Ups, ein Backlink!) ohne Linkaufbau zu gehöriger Sichtbarkeit und Traffic-Zahlen gebracht hat – und das in einem umkämpften Markt mit Klickpreisen bis zu fünf Euro und mehr. Die Seite wurde inhaltlich nach allen Regeln der Kunst und zum Beispiel mit einer hervorragenden internen Link-Struktur aufgebaut.

Mit OnPage-Optimierung zum Erfolg

Noch vor wenigen Jahren war Onpage-SEO für Agenturen und dadurch viele Unternehmen eher Beiwerk. Warum soll ich schließlich meine Seite optimieren, wenn ich mit einem gewissen Linkbudget pro Monat gute Rankings erreichen kann? Mit dem eingangs erwähnten Pinguin-Risiko hat zumindest in Teilen ein Umdenken stattgefunden, auch wenn Linkbuilding weiterhin betrieben wird. Doch es besteht die Möglichkeit, seine Projekte auch ohne den künstlichen Aufbau von Links nach vorne zu bringen. Auch Dr. Kerstin Hoffmann hat das zum Beispiel für einen Kunden geschafft und in unglaublichen acht Wochen seiner Webseite signifikante Traffic-Steigerungen zugeführt. Das Besondere: Es wurde gar nicht alles vom Kunden gewünscht, was als Maßnahme seitens Dr. Hoffmann vorgeschlagen wurde, wie die Studie zeigt. Es wurden lediglich 15 Texte nach WDF*IDF Schema optimiert, die interne Verlinkung verbessert, Meta-Daten eingepflegt und ein Monitoring bzw. Reporting-Prozess aufgesetzt. Diese Maßnahmen griffen nicht nur für die optimierten Seiten, sondern brachten auch anderen Unterseiten mit semantisch verwandten Keywords starke Rankingerfolge.

Die Optimierung und Ausarbeitung hochwertiger weil lesbarer und relevanter Texte, gepaart mit einer besseren internen Verlinkung hat also das Rankingniveau der gesamten Seite gesteigert. Leider wird nicht erwähnt, in welcher Branche das Unternehmen angesiedelt ist, aber da einige Keywords händisch im Monitoring betrachtet wurden (sie waren nicht im Index der SEO-Tool-Anbieter), deutet das auf eine sehr spezielle Branche hin. Hier kann durch gute und optimierte Inhalte sowie Seitenstrukturen also ein gewaltiger Vorsprung gegenüber der Konkurrenz hergestellt werden und das ohne riskante Linkbuilding-Strategien, die Google dem Webmaster früher oder später in Form von Abstrafungen um die Ohren hauen wird – so deutlich muss man es leider sagen. In kleinerem Maßstab konnte Martin Mißfeldt das auch bei seiner Nischenseite lichtmikroskop.net beobachten. Auch hier steigen Sichtbarkeit und Besucher ohne aktives Linkbuilding.

Also, geht SEO heute schon ohne Linkaufbau?

Die Eingangsfrage war, ob SEO ohne Linkbuilding möglich ist. Die Antwort lautet unserer Ansicht nach ganz klar: Ja! Auch in umkämpften Branchen. Das soll aber nicht dagegensprechen, auch außerhalb der eigenen Seite oder des eigenen Shops Werbung, Content Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben! Wer aber Onpage gute Arbeit leistet, kriegt nicht nur von Google Bonuspunkte, sondern wird auch die menschlichen Besucher zufriedenstellen und auf seiner Seite halten. Diese positiven Nutzer-Signale plus freiwillig gesetzte Links und Social Signals zu tollen Inhalten auf der eigenen Seite benötigen dann kein aktives Linkbuilding mehr. Steck’ Dein SEO-Budget und Deine Zeit also vor allem in Maßnahmen, die Deine Webseite besser machen, wenn Du auch in Zukunft gut ranken möchtest. Teste jetzt mit Seobility, wie gut Deine Seite bereits intern verlinkt ist, wie schnell Dein Projekt ist, wie hoch die Qualität Deiner Inhalte ist und wo Deine Seite noch andere Potentiale in der Suchmaschinenoptimierung offen lässt.

Du willst Dich nicht auf SEO ohne Linkaufbau verlassen? Mit unserem Backlink Check kannst Du Dir sowohl Deine eigenen Backlinks als auch die Deiner Konkurrenten anzeigen lassen, um neue Linkbuilding Möglichkeiten zu finden.

Shop Optimierung: Die 5 häufigsten Fehler von Online-Shops

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Dieser Beitrag ist ursprünglich auf dem Blog von onpagedoc.com erschienen und wurde nach der Übernahme von OnpageDoc durch Seobility auf dem Seobility Blog neu veröffentlicht.

Heute möchten wir uns die fünf häufigsten Fehler ansehen, die Online-Shops bei der SEO und beim Aufbau ihrer Seiten machen. Diese abzustellen, ist einfacher als Ihr denkt und kann Euch bares Geld bringen. Steigen wir direkt ein.

Die 5 häufigsten Fehler von Onlineshops

1. Wenig Inhalt, allgemeiner Traffic: Conversions erhöhen durch Longtail Traffic

Gehen wir von zwei Voraussetzungen aus:

  • Als Online-Shop möchtet Ihr kaufbereite Besucher gewinnen.
  • Nutzer die transaktionsorientierte Longtail Keywords (z.B.: fußball trikots em 2016) bei Google eingeben, haben eine klare Kaufabsicht.

Um beides zusammenzubringen, helfen Euch Kategorietexte. Mit diesen könnt Ihr Unterseiten in einen Hub für thematisch zusammenpassende Produkte schaffen und bietet dem Suchenden quasi einen Mini-Shop auf Eurer Webseite. stylight.de hat das zum Beispiel für das Keyword Vans Herrenschuhe eingerichtet:

Shop Optimierung Kategorieseiten Vans

Wer Kategorie-Seiten übersichtlich, nutzerfreundlich und aussagekräftig aufbaut, gibt sich mehr Mühe als ein Großteil der Shop-Betreiber. Das gibt Aussicht auf Erfolg.

Der Vans-Interessent wird bei stylight.de direkt auf die richtige Seite gelenkt und durch Branding ist ihm völlig klar, dass er hier richtig ist. Um das zu erreichen, müsst Ihr natürlich auf der Übersichtsseite den Kategorietext auf dieses Keyword optimieren, um zielgerichteten Traffic zu gewinnen. Diese Besucher müssen nicht Eure Trekking- oder Basketball-Kategorie sehen, denn daran sind sie nicht interessiert. Über Kategorieseiten macht Ihr diese Besucher viel effektiver zu Kunden und erleichtert ihnen den Weg zum Ziel – Ihr Checkout.

2. Zu viele Formular-Felder: Abbruchrate bei Formularen senken

Einer der größten Show Stopper bei Conversion-Prozessen sind Formulare. Wisst Ihr spontan, wie viele Felder Euer Formular hat? Vermutlich sind es zu viele Felder, der Hauptfehler bei Formularen.

Hier einmal alle Optimierungspotenziale zum Thema Formulare:

  • Löscht überflüssige Felder: Braucht Ihr die Telefonnummer des Kunden? Oder gar seine Fax-Nummer? Ihr habt schon die E-Mail-Adresse für den Kontakt. Streicht radikal alle unnötigen Felder zusammen.
  • Keine optionalen Felder: Wenn das Feld optional ist, wird es kaum jemand ausfüllen und Ihr seid auch nicht wirklich an der Information interessiert. Weg damit!
  • Keine Dropdown-Auswahl: Dropdown-Auswahlen können die Conversion stoppen; vermeidet diese Auswahlen, wo es geht. Bei der Landesauswahl bitte greift trotzdem auf diese Methode zurück.
  • Eingabe bestätigen: Zeichnet falsch oder richtig ausgefüllte Felder direkt aus. Fehler werden so direkt angezeigt und die Abschlussrate (weil Nutzerfreundlichkeit) steigt.
  • Mobile Nutzer einbeziehen: Der mobile Traffic steigt auch für Shops stetig. Das Nutzer-Erlebnis beim Ausfüllen darf nicht schlechter sein als auf dem klassischen Desktop.

Das sind die wichtigsten Punkte, die Ihr bei der Optimierung eines Formulars beachten solltet, um die Abbruchraten zu senken. Bei konversionskraft.de findet Ihr noch mehr Tipps.

3. Unübersichtliche Struktur: Leitet Nutzer durch den Shop, um positive Nutzer-Signale zu generieren

Auch wenn nicht klar ist, in welchem Umfang die Suchmaschine User Signals auswertet: Sie macht es und menschliche Nutzersignale können sich auf Euer Ranking auswirken. Zusätzlich werden unzufriedene Besucher Euren Shop nicht noch einmal ansteuern. Darum müsst daran arbeiten, dass sich die allgemeine Verweildauer der Besucher erhöht. Das gelingt vor allem durch zwei Punkte:

  • Übersichtliche Struktur Eurer Seite
  • Praktische und logische interne Verlinkung

Gerade bei einem Shop ist das Finden der richtigen Seitenstruktur noch ein bisschen schwieriger, als bei einer normalen Webseite. Neue Produkte und neue Kategorien erzeugen eine Dynamik, die Ihr steuern müsst.

Achtet darauf, dass es nicht zu viele Ebenen gibt, da der Besucher sich sonst nicht zurechtfindet. Nutzt Breadcrumbs, um dem Besucher zu jedem Zeitpunkt aufzuzeigen, wo er sich auf der Seite befindet. Verärgertes Verlassen verirrter Nutzer des Shops wird so reduziert.

Mit internen Links könnt Ihr von passenden Artikeln auf weitere relevante Produkte verlinken und stärkt mit Anker-Texten die Relevanz der verlinken Dokumente. Ihr könnt aber auch die in Punkt 1. erwähnten Kategorietexte nutzen, um auf thematisch relevante Kategorien zu verlinken. Unter Umständen haltet Ihr den Besucher dann länger in Eurem Shop.

4. Keine 301-Weiterleitungen, viele 404-Fehler

Wie schon angesprochen, sind bei Shops Produkte und Kategorien im ständigen Wandel. Das führt dazu, dass Artikel aus dem Shop fliegen oder Kategorien umziehen. An diesem Punkt müsst Ihr regelmäßig überprüfen, ob alle URLs in Eurem Shop auch richtig ausgespielt werden. Ihr kennt das vielleicht aus eigener Erfahrung: viel zu oft werden in Online-Shops 404-Seiten angezeigt, weil Produkte nicht mehr verkauft werden. In diesem Fall muss diese Seite mittels einer 301-Weiterleitung entweder auf die Hauptseite oder, noch besser, auf eine andere relevante Unterseite umgeleitet werden. Seobility zeigt Euch zum Beispiel an, wie viele Eurer Shop-Seiten gerade einen 404-Fehler ausspielen. Manuell lässt sich das nämlich nicht effektiv durchsuchen und dauert viel zu lang. Einen automatischen Test auf fehlerhafte Unterseiten solltet Ihr regelmäßig durchführen, um keine potentiellen Kunden und keine Google-Rankings zu verlieren.

Noch ein wichtiger Tipp: Erstellt als erste Maßnahme eine individuelle 404 Seite, um Abbrüche frustrierter Nutzer zu vermeiden. t3n.de liefert ein paar Beispiele von anderen Webseiten mit nutzerfreundlichen 404-Seiten.

Abschließend noch ein Hinweis für den Fall, wenn Ihr die Struktur Ihres Shops einmal ändern möchtet. Nehmt Euch Zeit und richtet 301-Weiterleitungen ein. Sistrix hat in dieser kleinen Studie festgestellt, dass Karstadt diesen Punkt schlecht umgesetzt und dafür einiges an Sichtbarkeit und Rankings eingebüßt hat.

5. Zu wenig Bezahlarten auswählbar

Als Betreiber eines Online-Shops habt Ihr Euch natürlich Gedanken über die zu implementierenden Bezahlarten gemacht. Diese Optionen spielen eine wichtige Rolle im Kaufprozess, schließlich muss der Kunde in vielen Fällen per Vorkasse zahlen. Vertrauenswürdige Bezahlarten sind daher Voraussetzung für eine Kasse mit wenig Absprüngen. PayPal erfreut sich auch in Deutschland großer Beliebtheit, ebenso die Lastschrift, obwohl bei dieser das Geld nur schwer wieder zurückzufordern ist. Am beliebtesten ist aber wenig überraschend die Bezahlung auf Rechnung. Mit diesen drei Bezahlarten seid Ihr bestens gerüstet, um Eure Besucher in Kunden zu konvertieren. Und als Bonustipp zum Abschluss dieses Artikels: Vorkasse ist natürlich für Euch die beste Zahlungsmethode, aber die meisten Kunden misstrauen dieser Bezahlart. Der Shop taschenkaufhaus.de zum Beispiel ist sich dessen bewusst und bietet Kunden fünf Prozent Skonto bei Vorkasse an, um Kunden zur Vorauszahlung zu motivieren.

Bezahlarten

Checkliste zum neuen Panda 4.1 Update

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf dem Blog von onpagedoc.com erschienen und wurde nach der Übernahme von OnpageDoc durch Seobility auf dem Seobility Blog neu veröffentlicht.

Panda 4.1 Checkliste

Dass im täglichen SEO-Geschäft der Onpage-Faktor eine immer größere Rolle spielt, merkt man spätestens auch daran, dass Google an seinem Content Filter No. 1 immer weiter schraubt und diesen kontinuierlich verbessert. Gerade geht die Meldung rum, dass seit Anfang dieser Woche ein neues Panda-Update auf den Weg gebracht wurde, dass nun mit der aktuellen (inoffiziellen) Bezifferung 4.1 ausgerollt wurde und sich bereits auf das Ranking auswirkt. Erst im Mai 2014 kam die offiziell vierte Version vom Panda Update raus und hat wieder einmal das Ranking durcheinander gewürfelt. Dies geschah allerdings weniger dramatisch, als erst angenommen – tatsächlich gab es mehr Gewinner als Verlierer. Mit der ersten Weiterentwicklung des Panda 4.0 sollen nun die Zügel weiter angezogen werden. Google sei mit diesem Update nun noch viel besser in der Lage, guten von „schlechten“ Content zu unterscheiden und beruft sich dabei auf das Feedback von vielen Nutzern und Seitenbetreibern.

Panda 4.1 – die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen

Es geht mal wieder um das Buzzword „Content“, denn genau darum dreht sich bei Panda einfach alles. Schon vor wenigen Monaten wurde der Panda Filter in einer umfassend neuen Version ausgerollt, um die Qualität einer Website besser bewerten zu können. Spannend ist nun die Entwicklung, die mit der Version 4.1 einhergeht, denn was passiert, wenn Google neue Updates ankündigt? Richtig: die Seitenbetreiber und Suchmaschinenoptimierer fangen aufgescheucht an, ihre Websites zu verbessern, Content zu optimieren und Checklisten abzuarbeiten. Wer nach dem letzten Panda-Update seine Seite umfassend angepasst und die Qualität seines Contents gesteigert hat, könnte nun von der neuen Version des Filters profitieren. Auf der anderen Seite wird es auch wieder neue Verlierer geben und dieses Mal kann es auch all diejenigen treffen, die im Mai durch das Google-Raster geschlüpft sind. Wer also glaubt, dass er beim letzten Panda Update „Schwein gehabt“ hatte, der sollte jetzt schleunigst seinen Content aufpolieren, um negativen Ranking-Ergebnissen zuvorzukommen oder entgegenzuwirken.

10 Punkte Checkliste für Panda 4.1

Hier findet Ihr die wichtigsten Keyfacts, die das Panda-Update betreffen. Wer alle 10 Punkte als erledigt abhakt, kann dem neuen Google Update entspannt entgegensehen. Für alle andere gilt: dringend nachholen, damit es keine böse Überraschung gibt:

  1. Vermeide „dünnen“ Content. Deine Texte je Unterseite sollten wenigsten 300-400 Worte lang sein.
  2. Die richtigen und vor allem wichtigen Keywords recherchieren und mit seinen Seiten abgleichen.
  3. Vorhandene Seiten und Texte nicht ignorieren, sondern schleunigst überarbeiten, falls nötig.
  4. Semantik beachten: mittels WDF*IDF Analyse wichtige Keywords und semantische Abweichungen ergänzen.
  5. Textstruktur verbessern: Zeilenabstand, Schriftgröße, Kontraste und Zwischenüberschriften sind wichtig.
  6. Die Texte mit (relevanten) Bilder ergänzen, aber dabei bitte auf Urheberrechte achten.
  7. Werbeblöcke und Banner reduzieren und auf „gesundes“ Verhältnis zum eigenen Content achten.
  8. Wichtige Inhalte „über die Pfalzmarke“ (above the fold), sprich in den oberen Bereich der Website platzieren.
  9. Interne Linkstruktur verbessern und für eine flache Seitenhierarchie sorgen. Kurze Klickpfade mit eindeutigen Ankertexten verwenden.
  10. Externe (Trust-)Links in seine Texte einbauen. Vertrauenswürdige Linkverweise sind wichtig.

Weitere Tipps findest du hier.

Panda-Update 2014

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Dieser Beitrag ist ursprünglich auf onpagedoc.com erschienen und wurde nach der Übernahme von OnpageDoc durch Seobility auf dem Seobility Blog neu veröffentlicht.

Unter dem Codenamen „Panda“ veröffentlichte Google im Februar 2011 zum ersten Mal ein Update, dass weitreichende Teile einer Website bewertete. Genaugenommen ist Panda eher ein zusätzlicher Filter, der es auf die Qualität des Contents abgesehen hat und vor allem die Relevanz der Suchergebnistreffer steigern soll. Mittlerweile wurde der Panda bereits in Version 4.0 ausgerollt und nach jedem neuen Google Update gibt es Gewinner und Verlierer im Google Ranking. Zu letzteren zählen immer wieder Websites, deren Inhalt zu „dünn“ oder unspezifisch sind und wo die Seiten- und Linkstruktur nicht passt. Wer durch das Panda-Update Sichtbarkeit in den SERPs eingebüßt hat, der merkt dies oft sofort am ausbleibenden Traffic auf seiner Seite. Gerade für Onlineshops und andere kommerzielle Websites geht dies oft mit massiv sinkenden Umsätzen einher. Ist Deine Seite auch von diesem Update betroffen oder befürchtest du eine Abstrafung bei der nächsten Version des Filters? Mit diesen 10 Tipps machst du deine Webseite panda-sicher:

Tipp 1: Verbessere Deinen Content

Eines der häufigsten Probleme ist „dünner Content“ auf den Websites. Dabei handelt es sich in erster Linie um Unterseiten, die vor allem wenig Text zu einem bestimmten Thema aufweisen. Es gibt keinen pauschalen Wert, der besagt, wie viele Worte man genau zu einem Thema schreiben soll. Grundsätzlich aber empfielt es sich, lieber weniger Unterseiten (z.B. Blogartikel) zu veröffentlichen und diese dann ausführlicher aufzubauen. Dabei sollte man sich grob an einer Menge von mindestens 400 Worten orientieren, was aber je nach Themenumfeld auch durchaus üppiger ausfallen kann.

Tipp 2: Keyword-Recherche

Welche Keywords sind wirklich relevant für meine Seite? Diese Frage sollte sich jeder Seitenbetreiber stellen – ob kleiner News-Blog oder umfangreicher Onlineshop. Für eine grundlegende Recherche kann auch die Google-Suche selbst eingesetzt werden: Auto-Suggest und die verwandten Themen an einer Suchergebnisliste geben wertvolle und vor allem relevante Schlagworte preis, welche die Suchmaschine zu einem Keyword oder einer Suchphrase vorschlägt. Um eine systematische Keyword Recherche durchzuführen, empfehlen wir Dir jedoch die Arbeit mit einem Tool wie dem Keyword Recherche Tool von Seobility. Außerdem findest Du hier eine umfangreiche Keyword Recherche Anleitung.

Tipp 3: Überarbeite bestehende Seiten

Nicht nur neue Inhalte sind wichtig für das Google Ranking. Panda bewertet Deine Website im Ganzen und schaut natürlich auch auf bestehende Unterseiten. Daher empfiehlt es sich, bereits vorhandene Inhalte zu überarbeiten und hierbei sollte man nicht zimperlich sein – was nicht mehr zum Kernthema passt sollte entweder komplett raus oder intensiv umgearbeitet werden. Was früher noch funktioniert hat, ist bei Panda ein Problem: gerade überoptimierte und mit Keywords überfüllte Texte und Teilbereiche sollten dringend angepasst werden. Seobility hilft Dir dabei, jede Unterseite genau zu analysieren und die entscheidenden Fehler zu finden.

Tipp 4: Achte auf Semantik

Google wird intelligenter. Das spiegelt sich vor allem bei der Erkennung von Semantik wider. Wenn Du also einen Text schreibst, dann solltest Du auch möglichst viele semantische Abweichungen und Variationen zu einem Thema verwenden (z.B. Hilfe, helfen, geholfen, hilft usw.). Das lockert den geschriebenen Text auf und liest sich auch für den echten Menschen angenehmer, als nur gebetsmühlenartig ein und das gleiche Keyword zu wiederholen. Zudem zeigt es auch Google, dass man sich mit einem bestimmten Thema intensiv beschäftigt. Unser SEO-Tool bietet umfassende und clevere Features um Deinen Content Panda-konform zu optimieren.

Tipp 5: Verbessere die Seitenstruktur

Deine Inhalte, vornehmlich der Text, sollte nicht umfangreich, sondern auch gut lesbar sein. Das bedeutet: bitte nicht Schriftgröße 9 und halber Zeilenabstand verwenden, damit du möglichst viele Wörter im sichtbaren, oberen Bereich der Webseite unterbringen kannst. Überschriften von H1 bis H4 sind einerseits für Panda wichtig und andererseits lockern sie den Text auf. Achte außerdem auf gute Kontraste (schwarze Schrift auf weißem Grund) und gliedere Deinen Text in überschaubare Abschnitte. Eine ganze DIN A4 Seite am Stück liest man sich ungern durch – mag die darin enthaltene Information noch so wertvoll sein. Seobility bewertet Deine Texte und gibt Dir wichtige Tipps, wo du noch nachbessern solltest.

Tipp 6: Nutze Bilder

Auch Bilder können Dir beim Ranking helfen. Die Erfahrung hat immer wieder gezeigt, dass Websites, die eine gewisse mediale Vielfalt bieten, im Ranking deutlich besser dastehen. Dabei musst du nicht gleich ganze Galerien aufbauen – es reichen oftmals 1 bis 2 Bilder die zum Inhalt des Textes passen und diesen gleichzeitig optisch aufwerten. Ein weiterer Vorteil: clever integriert hast Du gute Chancen, dass Deine Grafiken auch in der Google-Bildersuche ranken und Dir zusätzlichen Traffic bescheren. Achte aber auch auf title- und alt-Tag und die Speichergröße der Bilder, um die Ladezeit deiner Website nicht unnötig zu erhöhen.

Tipp 7: Reduzierung Werbeblöcke

Reduziere die Werbung auf Deiner Seite. Natürlich möchte man die investierte Zeit auch gewinnbringend monetarisieren und dagegen hat auch Panda nichts. Allerdings sollte das Verhältnis von Werbung und echten, eigenen Inhalten in einem gesunden Verhältnis stehen. Zu viele Werbebanner irritieren auch den echten User und sorgen dafür, dass er Deine Seite womöglich schnell wieder verlässt. Eine geringere Verweildauer und eine hohe Abbruchquote beeinflussen das Ranking ebenfalls und sollten daher vermieden werden. An dieser Stelle empfielt es sich, auch Google Analytics zu nutzen, um die Verweildauer und Abbruchquote Deiner Website zu überprüfen.

Tipp 8: Above the fold

Bei der Platzierung Deines Contents kann man sich ein Beispiel an einem Supermarkt nehmen: steht man vor einem Regal mit Produkten, sind die wichtigsten und teuersten im sichtbaren, oberen Bereich platziert. Gleiches gilt für Deine Website: priorisiere Deine Inhalte und setze die wichtigsten Inhalte in den Bereich, der nicht gescrollt werden muss – also nach oben. Google wertet diesen Teil Deiner Website mit einer höheren Gewichtung und das solltest du dir zunutze machen. Welche Keywords für die jeweiligen Teilbereiche wichtig sind und ob Du sie richtig integriert hast, kannst du mit unserem SEO-Tool leicht herausfinden. Mittels integrierter WDF-IDF-Analyse sind Deine Texte dann Panda-sicher strukturiert und Du hast gleichzeitig gute Chancen auf ein besseres Google Ranking.

Tipp 9: Interne Verlinkung optimieren

Die Verlinkung innerhalb einer Website wird immer wieder unterschätzt und dabei ist sie gerade für das Panda Update ein sehr wichtiger Faktor. Sorge dafür, dass alle Deine Unterseiten gut von der Start- und anderen Seiten verlinkt und die Ankertexte dafür möglichst stringent gesetzt sind. Jede Seite sollte wenigstens 20 interne Links zu weiteren Inhalten aufweisen. Aber übertreibe es bitte nicht – zu viele Links können nicht nur den Leser, sondern auch den Crawler verwirren und Dir damit eher schaden als nützen. Einen ausführlichen Leitfaden zur Optimierung der internen Verlinkung findest Du hier.

Tipp 10: Trust-Links helfen Dir

Auch externe Verweise können Dir helfen. Viele Suchmaschinenoptimierer glauben noch immer, dass diese schädlich sind, weil sie wertvollen Linkjuice abgeben. Dabei gilt aber der Grundsatz: „Deine Website ist keine Enbahnstraße“. Verlinke ruhig auch interessante Beiträge anderer Seiten. Du zeigst damit, dass Du dich mit dem Thema intensiv beschäftigst und das honoriert auch Google. Vermeide dabei aber unbedingt viele „nofollow“-Links und setze viel mehr echte Backlinks zu anderen Seiten. Dabei sind gerade Trust-Sites wie Wikipedia, große Zeitungen (Spiegel, Welt, Zeit) oder themenverwandte und bekannte Blogs wichtiger Quellen.

Mit diesen 10 Tipps erledigst Du die Basics um einer Abstrafung durch den Panda entgegen zu wirken oder wieder an Sichtbarkeit zu gewinnen, wenn Du abgestraft wurdest. Um Deine Website dauerhaft zu schützen und alle wichtigen Onpage-Faktoren immer im Blick zu haben, ist Seobility das richtige Tool für Dich: von Verlinkungen, Textanalyse auf WDF-IDF-Basis bis hin zur Bewertung Deiner Backlinks – Seobility hilft Dir bei der gezielten Optimierung Deiner Inhalte und macht Deine Website „Panda-sicher“.

Beitragsbild: © bazzier – Fotolia.com