SEO-Tool-Umfrage 2014

Dies ist eine Zusammenfassung aller Ergebnisse zur SEO-Tool-Umfrage 2014, die ursprünglich auf dem Blog von onpagedoc.com veröffentlicht wurden. Nach der Übernahme von OnpageDoc durch Seobility wurden diese auf dem Seobility Blog neu veröffentlicht.

Beste SEO-Tools 2014: Das sind die beliebtesten SEO-Helfer im deutschsprachigen Raum

Welche Tools sind die bekanntesten im deutschsprachigen Raum, welche die meist genutzten und wie beliebt sind die einzelnen Tools? Einige Überraschungen sind dabei, auch wenn sich unter den bekanntesten Tools überwiegend die gewohnten Titel wiederfinden.

Alleskönner und Spezialisten: Diese SEO-Tools führen die Beliebtheitsskala an

Wir haben die Teilnehmer gefragt, welche Tools sie aktuell nutzen, oder zu einem früheren Zeitpunkt genutzt haben. Auf den vorderen Plätzen finden sich sowohl reine Onpage-Tools, Allrounder als auch ein Titel, der vor allem für die Auswertung von Offpage-Faktoren bekannt ist.

Die meistgenutzten SEO-Tools

Sistrix steht auf Platz eins der meistgenutzten Tools und ist, soviel vorweg, auch das bekannteste Tool in der deutschen SEO-Szene. Kein Wunder, der Sichtbarkeitsindex ist viel zitiert und bei großen Google-Updates wartet die Szene gespannt auf die Auschläge im SI, die besonders an den Listen der größten Verlierer und größten Gewinner festgemacht werden. Über 50 Prozent unserer Umfrage-Teilnehmer haben schon mit Sistrix gearbeitet.

Auf Platz zwei folgt Xovi, ebenfalls ein Allrounder-Tool. Xovi genießt nicht erst seit dem „Xovilichter“ Contest größere Bekanntheit in der SEO-Szene; knapp 44 Prozent der Teilnehmer haben schon damit gearbeitet.

Auf Platz drei folgt dann das erste Onpage-Tool, das 2012 gestartete OnPage.org. Mehr als 35 Prozent unserer Teilnehmer haben schon Bekanntschaft mit Captain Onpage gemacht. Auffällig an dieser Stelle: Geht man nur nach der Zahl aktueller Nutzer, schnappt sich ein Tool aus dem Offpage-Bereich den dritten Platz: ahrefs nutzen zur Zeit 19,5 Prozent der Teilnehmer aktiv, bei OnPage.org liegt die Zahl der aktuellen Nutzer knapp darunter (18,5 Prozent). Damit ist ahrefs übrigens das meistgenutzte Tool eines Anbieters, der nicht in Deutschland ansässig ist.

Mit Searchmetrics liegt dann wieder ein Tool-Allrounder auf Platz vier. Schon 31,3 Prozent der Teilnehmer haben die “ Searchmetrics Suite“ des Berliner Anbieters genutzt, der mittlerweile den „Sprung über den großen Teich“ gewagt hat. Geht man nach aktiven Nutzern, liegt mit Majestics ein weiteres Tool vor Searchmetrics, das nicht von einem deutschen Anbieter stammt. Rechnet man aktive und ehemalige Nutzer zusammen, landet der Bekannteste unter den Backlink-Checkern auf Platz fünf.

Die bekanntesten SEO-Tools im deutschsprachigen Raum

Geht man nach reiner Bekanntheit, liegen die Dinge ein wenig anders: Sistrix und OnPage.org liegen fast gleich auf den Plätzen eins und zwei. Dahinter folgt OnpageDoc mit 86 Prozent Bekanntheit – da wir aber der Ausrichter der Umfrage waren, wäre es verwunderlich, wenn mehr als 14 Prozent der Teilnehmer angegeben hätten, zum ersten Mal von uns gehört zu haben ;-). Deshalb möchten wir an dieser Stelle den Sechstplatzierten SEOlytics erwähnen, mit über 80 Prozent Bekanntheit. Die Plätze vier und fünf der bekanntesten SEO-Tools belegen Searchmetrics und Xovi.

Ein Blick auf das Verhältnis zwischen aktueller Nutzung und Nutzung in der Vergangenheit lohnt ebenfalls: Hier haben vor allem die beiden Offpage-Tools ahrefs und Majestic SEO sehr gute Werte. Aber auch die beiden Marktführer Sistrix und Xovi sind im Aufwärtstrend.

SEO-Tool-Umfrage

Die Unbekannten

Weniger als die Hälfte der Umfrageteilnehmer gaben an, SEObility, crawl.me und Strucr zu kennen. Auffällig: Linkbird und Linkbutler sind sehr bekannt, werden aber laut Umfrage nur von wenigen Teilnehmern genutzt. Beide Tools sind vor allem für Linkaufbau und Linkmanagement im Einsatz. SEOs mit Onpage-Fokus haben von ihnen gehört, nutzen sie aber in der Praxis nicht. Daraus auch eine nachlassende Bedeutung von Linkbuilding abzuleiten, wäre aber etwas weit hergeholt.

Diese Tools machen neugierig

SEO-Tool-Umfrage

Bei der Frage, welche Tools-SEOs die über 400 Teilnehmer gerne einmal testen würden, landen die selben Anbieter auf den ersten fünf Plätzen, die auch am bekanntesten sind. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass sich die Link Research Tools den fünften Platz mit Xovi teilen. Dicht dahinter liegen wieder drei Tools, die nicht von deutschen Anbietern stammen: Moz, Majestic SEO und ahrefs.

Es fällt auf, dass mit OnPage.org und OnpageDoc zwei reine Onpage Tools auf den ersten Plätzen landen. Offensichtlich gibt es unter den SEOs das Interesse, künftig Tools zu nutzen, die in erster Linie der Analyse von Onpage-Faktoren dienen. Beide Tools wären auch als Ergänzung zu den großen Allroundern Sistrix und Xovi denkbar. Die Onpage-Tools sind dabei eher Projekt-bezogen, während mit Sistrix und Xovi eine große Menge unterschiedlicher Domains analysiert und beobachtet werden können.

Wie zufrieden sind die Nutzer?

Wir haben die Teilnehmer unserer Umfrage gebeten, den einzelnen Tools Schulnoten von eins bis sechs zu geben. Wenn man die durchschnittlichen Noten pro Tool ausrechnet, ergibt sich folgendes Bild:

SISTRIX 2,13
ahrefs 2,16
Majestic SEO 2,25
OnPage.org 2,32
Link Research Tools 2,34
Searchmetrics 2,38
OnpageDoc 2,44
Xovi 2,58
Strucr 2,75
Moz 2,75
linkbird 2,86
crawl.me 2,98
linkbutler 3,07

Eine Eins vor dem Komma schafft keiner der benoteten Anbieter. Die komplette Notenverteilung seht Ihr in der folgenden Grafik:

Notenverteilung SEO-Tool-Umfrage

Langzeitnutzung oder nur getestet?

In weiteren Fragen haben wir uns für die Nutzungsdauer der jeweiligen Tools interessiert. Haben die Teilnehmer die jeweiligen Tools nur für einen kurzen Zeitraum getestet (etwa für ein Projekt) oder für mehr als ein Jahr genutzt?

Wenig überraschend landen bei der Langzeitnutzung die bekannten Allrounder auf den vorderen Plätzen. Sistrix und Xovi liegen mit weitem Abstand vorne. Searchmetrics hat etwas an Boden verloren – vielleicht, weil die starke Präsenz auf dem amerikanischen Markt etwas zu Lasten der Bekanntheit in Deutschland ging?

Testangebote haben unsere Teilnehmer besonders gerne bei OnpageDoc und OnPage.org wahrgenommen. Auch der Hamburger Anbieter Seolytics erzielt hier gute Umfragewerte. Bei der Kurzzeitnutzung zwischen einem und sechs Monaten sind auch die klassischen Offpage-Tools stark vertreten. Vielleicht setzen viele SEOs den Fokus eher auf kontinuierliche Onpage-Optimierung und betrachten Linkbuilding eher auf Projektbasis.

Die gesammelten Ergebnisse findet Ihr in dieser Grafik:

Nur getestet oder Langzeitnutzung

Was gefällt SEOs an den verschiedenen Tools besonders?

Womit überzeugen SEO-Tools ihre Nutzer besonders? Um das zu klären, haben wir die Teilnehmer unserer SEO-Tool-Umfrage angeben lassen, welche Features sie je Tool besonders schätzen. Aus den abgegebenen Bewertungen und der Gesamtzahl der Nutzer (die ein Tool kennen bzw. schon verwendet haben) ergibt sich ein erstklassiger Leitfaden, welche Tools für welche einzelnen Stärken besonders beliebt sind.

Diese Qualitätsmerkmale haben die Nutzer pro Tool bewertet:

  • Support
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Features
  • Übersichtlichkeit
  • Onpage-Analyse
  • Offpage-Analyse

Was schätzen Nutzer an SEO Tools

Diese Funktionen schätzen die Umfrage-Teilnehmer an den jeweiligen Tools.

SEO Tool Umfrage Infografik OnpageDoc

Bekannte Tools überzeugen mit starkem Support

Mit der Zahl der Nutzer steigt naturgemäß der Support-Aufwand. Offensichtlich meistern die großen Tool-Anbieter der SEO-Szene diese Herausforderung sehr gut. Auf den ersten drei Plätzen landen drei Tools, die auch zu den Bekanntesten zählen. Ganze 22,8% der Sistrix-Nutzer sind mit dem Support des Unternehmens aus Bonn besonders zufrieden. Bei Xovi geben 18,8% der User an, mit dem Support besonders zufrieden zu sein. Knapp dahinter liegt OnPage.org mit 18,3%. Offenbar sind bei diesen drei großen Tool-Anbietern die Support-Kapazitäten mit der Nutzerzahl gewachsen.

Preis-Leistung: Xovi liegt vorne

Xovi ist nicht nur in absoluten Zahlen gemessen das Tool mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Auch wenn man nur nach Usern geht, die das Tool bereits kennen, ergeben sich starke Zahlen. Ganze 39,2% aller Xovi-Nutzer wissen das Preis-Leistungsverhältnis besonders zu schätzen. Es folgt OnpageDoc mit 33,6%. Den dritten Platz hat sich mit Strucr ein Tool erkämpft, das zu den weniger Bekannten zählt. Hier sind 18,4% der User vom Verhältnis Preis-Leistung besonders angetan.

Features: Sistrix-Kunden sind besonders zufrieden

Auch in Sachen Features haben sich große und bekannte Anbieter einen Vorsprung erarbeitet. Die Sistrix-Toolbox stellt 47% ihrer Nutzer besonders zufrieden. Auf Platz zwei liegt Xovi mit 30,1%, vor OnPage.org mit 28,5%. Auch in diesem Bereich haben die bekannten Anbieter viel aus ihren Möglichkeiten gemacht und begeistern eine große Nutzerzahl mit einem ebenso großen Umfang an Funktionen.

Umfassend ist nicht gleich unübersichtlich

Die Tools mit vielen Features werden von ihren Nutzern auch als besonders übersichtlich wahrgenommen. Sistrix liegt auch hier auf dem ersten Platz und wird von 42,1% seiner Nutzer als sehr übersichtlich geschätzt. Dahinter landet OnPage.org mit 23,9%, vor dem Drittplatzierten, OnpageDoc (20,2%).

Onpage-Analyse: Spezialisten liegen vorne

Die ersten beiden Plätze in Sachen Onpage-Analysefunktionen belegen, wenig überraschend, OnPage.org (36,6%) und OnpageDoc(26,1%). Auf dem dritten Platz folgt auch in dieser Kategorie Sistrix (22,8%). Mit starken 20,9% landet das weniger bekannte Tool Strucr in dieser Wertung auf dem vierten Platz.

Offpage-Analyse: Spezialisten und ein Allrounder

Im Bereich Offpage-Analyse liegen ebenfalls, wie erwartet, die Spezialanbieter vorne. Den ersten Platz sichert sich ahrefs mit 26,7% besonders zufriedenen Nutzern. Dahinter folgt mit Sistrix ein Allrounder, der 24,9% seiner User in diesen Belangen besonders zufrieden macht. Auf den Plätzen drei und vier liegen mit Link Research Tools (23,5%) und Majestic SEO (21,5%) wieder zwei Anbieter, die besonders für ihre Stärken im Offpage-Bereich bekannt sind.

Wertschätzung von Offpage- und Onpage-Funktionen gleichauf

Insgesamt haben zwar etwas weniger Teilnehmer die Tools hinsichtlich ihrer Offpage-Qualitäten als nach ihren Onpage-Features bewertet. Der Unterschied ist aber nicht so groß, dass man daraus eine abnehmende oder gar verschwindende Bedeutung von Offpage in der SEO Strategie ableiten könnte.

Für Zahlenfreunde haben wir alle Ergebnisse in Tabellenform aufbereitet:

Tool Support Preis / Leistung Features Übersicht- lichkeit Onpage-Analyse Offpage-Analyse
ahrefs 3,3 15,2 21,5 19,3 4,1 26,7
Xovi 18,8 39,2 30,1 14,9 18,8 14,6
OnpageDoc 10,9 33,6 18,5 20,2 26,1 2,8
OnPage.org 18,3 12,1 28,5 23,9 36,6 3,0
Search Metrics 6,2 6,5 24,1 15,3 9,6 9,9
SISTRIX 22,8 16,6 47,7 42,1 22,8 24,9
Majestic SEO 2,8 13,6 20,4 13,3 3,1 21,1
Strucr 8,7 18,4 12,6 8,7 20,9 1,9
linkbird 9,2 9,2 11,9 10,4 0,9 7,0
Link Research Tools 8,7 9,4 26,2 10,4 3,7 23,5
linkbutler 4,7 4,3 5,1 5,8 2,5 4,7
Moz 3,2 5,4 13,7 8,0 3,5 7,3
crawl.me 5,9 5,9 10,4 7,4 4,4 2,2

So viel Geld investieren SEOs in Tools

In diesem Teil der großen SEO-Tool-Umfrage D-A-CH 2014 geht’s um’s Geld: wir wollten wissen, welche Budgets SEOs haben, wenn es um Auswahl und Nutzung von Tools geht. Wir haben gefragt, wieviel Geld SEOs aktuell in Tools investieren und ob sich bei ihrer Planung für 2015 etwas ändert. Außerdem haben wir unsere Teilnehmer nach ihren generellen Online Marketing-Budgets gefragt. Welchen Stellenwert die SEO-Tools darin genießen, erfahrt Ihr nachfolgend.

Die meisten Teilnehmer investieren monatlich weniger als 250 Euro

Wir wollten von unseren Umfrage-Teilnehmern wissen, welchen Betrag sie monatlich in SEO-Tools investieren:

Monatliche Ausgaben für SEO Tools

Insgesamt 51% der Teilnehmer haben angegeben, dass sie bis zu 100 Euro bzw. zwischen 100 und 250 Euro monatlich in Tools investieren. Rechnet man noch die Zahl derer dazu, die gar kein Geld für SEO-Tools investieren, geben 73% der Teilnehmer monatlich weniger als 250 Euro für SEO-Tools aus.

Vielfältiges Angebot auch für geringe Budgets

Das heißt nun aber nicht, dass mehr als die Hälfte der befragten SEOs ganz auf Tools verzichten oder nur ein Tool nutzen. Neben den kostenlosen Testversionen großer Tool-Anbieter gibt es ja noch eine Reihe gänzlich kostenfreier Analysewerkzeuge. Die Preise für Einsteiger-Pakete der großen Tool-Anbieter lassen außerdem Spielraum für kostengünstige Kombinationen. Eine kleine Auswahl der günstigen Angebote haben wir in der folgenden Tabelle zusammengestellt:

Anbieter Preis für das günstigste Paket Schwerpunkt des Tools
Majestic SEO € 39,99 bei dreimonatiger Laufzeit Offpage
Linkresearch Tools € 99,- monatlich Offpage
OnPage.org € 99,90 bei einmonatiger Vertragslaufzeit Onpage
OnpageDoc € 29,90 bei einmonatiger Vertragslaufzeit Onpage
Xovi € 99,- bei einmonatiger Vertragslaufzeit oder € 79,20 bei 24 Monaten Vertragslaufzeit Allrounder
Sistrix € 100,- bei einmonatiger Vertragslaufzeit Allrounder

Rechnet man noch mit ein, dass viele Anbieter kostenlose Testversionen zur Verfügung stellen, erscheinen 200 Euro Budget schon deutlich mehr. Wer das 24-Monatsabo von Xovi bucht, könnte nebenbei auch drei Monate Majestic SEO und drei Monate OnpageDoc in der kleinsten Version nutzen. Auf das Jahr hochgerechnet lägen die monatlichen Ausgaben dann bei kaum 100 Euro für dennoch leistungsfähige Kombinationen.

Teilnehmer nutzen durchschnittlich zwei Tools

Dass unsere Teilnehmer bereits so verfahren, wird auch deutlich, wenn man sich die Antworten auf die Frage der aktuellen Toolnutzung ansieht. Bei 415 abgegebenen Antworten ergibt sich, dass alle Tools zusammengerechnet derzeit 902 mal genutzt werden.

Für Tool-Anbieter wird deutlich, dass sich sowohl die kostenlosen Testversionen, als auch die günstigen Einsteiger-Tarife in der Beziehung nutzen lassen; nicht nur zur Neukundengewinnung. Sondern auch, um das eigene Tool als passende Ergänzung zu anderen Tools zu positionieren.

Rund ein Drittel gibt über 250 Euro im Monat für Tools aus

Weitere 12% der Umfrage-Teilnehmer gaben an, dass sie zwischen 250-500 Euro im Monat investieren. Auch hier sind viele verschiedene Kombinationen denkbar. Ein Linkbuilding-Spezialist könnte mit der Platin-Version von Majestic (299,99 Euro) seinen Bedarf decken. Eine kleinere Agentur nimmt vielleicht noch Sistrix und OnPage.org dazu, oder wechselt, abhängig von aktuellen Projekten, zwischen verschiedenen Anbietern.

Zwischen 500-1000 Euro im Monat liegen 9% der Teilnehmer, 5% investieren zwischen 1000 und 3000 Euro. Spezialisierte Agenturen könnten solche Budgets noch in einzelne Tools stecken, zum Beispiel die Enterprise Version von OnPage.org (€ 1299,90) oder Linkresearch Tool (€1299,-). Es liegt aber nahe, dass in dieser Preisregionen die meisten Agenturen und Inhouse-SEOs einen Mix verschiedener Tools vorziehen.

Die wenigsten investieren mehr als 3000 Euro für SEO-Tools

Über 3000 Euro investieren nur ein Prozent der Teilnehmer pro Monat in Tools. Die Kombinationsmöglichkeiten sind hier natürlich unendlich. Ein Inhouse-SEO könnte die beiden genannten Enterprise-Lösungen noch um den Allrounder Xovi in seiner Enterprise-Version für 500 Euro dazunehmen. Eine große Agentur könnte für dieses Budget fast schon für alle Kunden das passende Tool auswählen.

Geplante Ausgaben für SEO-Tools in 2015

Ob unsere Teilnehmer im nächsten Jahr mehr, weniger oder gleichbleibend viel Budget aufwenden werden, lässt sich anhand der Ergebnisse nicht so einfach sagen. Fest steht aber, dass das Interesse ungebrochen ist, neue Tools auszuprobieren. Mehr als zwei Drittel der Umfrageteilnehmer geben an, dass sie auf jeden Fall neue Tools testen möchten.

Budget SEO-Tools 2015

Ob SEOs mehr Budget für Tools ausgeben, liegt sicher auch an den Tool-Anbietern. Wenn interessante Neuerungen vorgestellt werden oder neue Tools auf den Markt kommen, ist die SEO-Szene sicher offen für Tests und Wechsel zwischen den Anbietern.

Interessant ist diese Frage auch mit Blick auf allgemeine Marketing-Budgets im nächsten Jahr.

Marketing-Budget Verteilung 2015

Onpage und Content Marketing mit großem Zuwachs

Wir haben sieben Teildisziplinen des Online Marketing abgefragt, um herauszufinden, wo SEOs im nächsten Jahr ihren Fokus sehen. Die Hälfte unserer Teilnehmer möchte im nächsten Jahr die Bereiche Onpage-Optimierung und Content Marketing ausbauen, beziehungsweise mehr Budget dafür aufwenden. Gleichbleibend interessant, mit leichter Tendenz nach oben, sind für unsere Teilnehmer die Bereiche Linkbuilding, Social Media sowie Web- und Konkurrenz-Analyse. Für bezahlte Anzeigen in Social Media und Google Adwords bleiben die Budgets fast gleich. Dass hier nicht mehr investiert wird, verwundert kaum, da wir nicht gezielt Spezialisten im Bereich PPC/PPI befragt haben.

Online-Marketing-Budget 2015

Aus den Ergebnissen lassen sich auch interessante Rückschlüsse auf das Tool-Angebot ziehen. Onpage-Optimierung wird bei vielen SEOs noch stärker in den Fokus rücken. Die gesteigerte Nachfrage in diesem Bereich könnte sowohl Onpage-Tools, als auch Allrounder begünstigen.

Module für Content Marketing könnten wichtiger werden

Das heißt aber nicht, dass Offpage-Maßnahmen an Bedeutung verlieren. Zwar wollen viele SEOs ihre Budgets für Linkbuilding kürzen oder nicht erhöhen. Es gibt aber unter den vielen Teilnehmern, die mehr ins Content Marketing investieren wollen, sicher viele, die den Bereich Offpage dadurch ersetzen oder erweitern möchten, zum Beispiel mit Online-PR.

Für viele Tool-Anbieter könnte deshalb 2015 eine Anforderung sein, Module für Content Marketing zu entwickeln oder auszubauen. Weil Content Marketing sowohl Offpage als auch Onpage eine Rolle spielt, ist diese Erkenntnis für Tool-Anbieter jeglicher Couleur wichtig.

Jeder Dritte gibt monatlich mehr als 1000 Euro für SEO aus

Wieviel Budget die Teilnehmer unserer Umfrage monatlich insgesamt investieren möchten, lässt sich aus unterschiedlichen Winkeln interpretieren. Knapp zwei Drittel der Teilnehmer gaben an, höchstens 1000 Euro pro Monat einzuplanen. Für einen Seitenbetreiber, der davon eine Agentur beauftragt, ist das kein besonders hoher Wert, während ein Einzelkämpfer mit eigenen Projekten, der seine eigene Arbeitszeit hier nicht mit einrechnet, mit 500 Euro verhältnismäßig viel investiert.

SEO Budget 2015

Da auch ein Drittel der befragten SEOs angab, monatlich mehr als 1000 Euro zu investieren, ist die Bandbreite unterschiedlicher Herangehensweisen erkennbar.

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