Die Ladegeschwindigkeit Deiner Website beeinflusst die User Experience, Deine Sichtbarkeit in Suchmaschinen und sogar Deine Conversion Rates. Und bei der Page Speed Optimierung spielt die Reihenfolge Deines Vorgehens durchaus eine Rolle. Viele Leute nehmen sich zuerst Onpage-Maßnahmen wie Bildkomprimierung oder Caching vor, doch oftmals bilden Dein Server und Deine Infrastruktur die Grundlage für Deine Performance (was leider oft übersehen wird).
Bevor Du am Design oder an Frontend-Features herumbastelst, führt kein Weg daran vorbei, die grundlegenden Systeme zu optimieren, die Deine Website am Laufen halten. Stell es Dir wie bei einem Auto vor: Zuerst bringst Du Deinen Motor auf Vordermann und widmest Dich anschließend der Verfeinerung der Lackierung. Wenn Dein Server, DNS oder Hosting langsam ist, können Deine anderen Optimierungen nicht ihre volle Wirkung entfalten.
In diesem Beitrag geben wir Dir praktische Tipps zur Optimierung Deines Servers und Deiner Infrastruktur an die Hand, sodass Du eine schnellere und zuverlässigere Basis für Deine Website schaffen kannst.
- So beeinflusst Deine Server-Antwortzeit die Ladezeit Deiner Website
- 1. Führe ein Upgrade auf die neueste stabile Version von PHP durch
- 2. Upgrade (oder Wechsel) Deines Hosters
- 3. Wechsel zu einem Premium-DNS-Anbieter
- 4. Aktiviere HTTP/3
- 5. Aktiviere TLS 1.3 für schnellere „Handshakes“
- 6. Aktiviere Caching auf PHP-Ebene
- 7. Nutze ein CDN, um statische Inhalte von mehreren Standorten aus bereitzustellen
- 8. Verwende cookiefreie Domains für statische Dateien (CSS, Skripte usw.)
- 9. Führe ein Upgrade von MySQL auf MariaDB durch
- 10. Aktiviere Object Caching, um Ergebnisse von Datenbankabfragen zu speichern
- 11. Tausche Apache gegen Litespeed Server oder NGINX
- 12. Entferne andere Websites vom Server
- 13. Entferne PHP-Module oder Tasks, die Du nicht brauchst
- Nächste Schrite
So beeinflusst Deine Server-Antwortzeit die Ladezeit Deiner Website
Die Antwortzeit Deines Servers (oft als Time to First Byte oder TTFB gemessen) ist die Dauer zwischen der Anfrage eines Users und dem Moment, in dem Dein Server beginnt, Daten zurückzusenden. Es ist der erste Schritt des Seitenladeprozesses und durch Verzögerungen an dieser Stelle kann schnell ein Bottleneck entstehen.

Wenn Dein Server langsam reagiert, muss der Browser vor dem Rendering von Inhalten warten, was nicht nur die Einblendung von Elementen auf dem Bildschirm, sondern auch Folgeschritte wie das Laden von Stylesheets, Bildern und Skripten verlangsamt. Das kann die Ladezeit Deiner Seite beeinträchtigen und kommt sowohl bei Besuchern als auch bei Suchmaschinen gar nicht gut an. Das wiederum kann sich auf Aspekte wie Conversion Rate, Absprungrate und Suchmaschinenrankings und sogar auf Erwähnungen in LLMs wie ChatGPT und Claude auswirken.
Mit den Tipps in diesem Leitfaden kannst Du die Geschwindigkeit und die Effizienz Deines Servers optimieren, egal ob durch Caching, regelmäßige Software-Updates oder sogar den Wechsel des Hosting-Pakets.
Tipp: Bei der Umsetzung dieser Tipps kannst Du mithilfe des Website Audits von Seobility Deine Server-Antwortzeiten prüfen. So findest Du schnell Seiten mit langsamen Antwortzeiten und kannst den Fortschritt Deiner Optimierungen einfach nachvollziehen.

Lass uns jetzt aber mit den Tipps loslegen!
1. Führe ein Upgrade auf die neueste stabile Version von PHP durch
Schwierigkeit: Einfach
Warum solltest Du es tun?
Wenn Deine Website auf PHP läuft, dann kann ein Upgrade auf die neueste stabile Version – in Bezug auf die Ladegeschwindigkeit – einen schnellen und einfachen Vorteil bringen.
Benchmark-Tests (wie dieser hier) zeigen nämlich, dass PHP immer schneller wird.
So funktioniert‘s
Die genaue Funktionsweise unterscheidet sich je nach Hosting-Anbieter. Oft musst Du aber lediglich eine neue PHP-Version aus einem Dropdown-Menü oder einer Checkbox auswählen, ähnlich wie hier bei Cloudways.
Oder wie hier in cPanel.
Zum Weiterlesen: Get a faster, more secure website: update your PHP today (wordpress.org)
2. Upgrade (oder Wechsel) Deines Hosters
Schwierigkeit: einfach bis schwer (ein Upgrade bei Deinem derzeitigen Hoster sollte problemlos möglich sein, der Wechsel zu einem neuen Anbieter kann jedoch eine Strategie für den Umzug erfordern).
Warum solltest Du es tun?
Im Leben bekommst Du das, wofür Du bezahlst. Webhosting ist dabei keine Ausnahme.
Wenn Du günstiges Shared Hosting nutzt, wirst Du die Ressourcen (Speicher, CPU-Nutzung usw.) mit vielen anderen Websites teilen, was sich dann wiederum deutlich auf die Geschwindigkeit auswirken wird.
Falls das auf Dich zutrifft, solltest Du gar nicht lange überlegen.
So funktioniert’s
Wenn Du mit Deinem jetzigen Hoster zufrieden bist und einfach nur einen schnelleren Server benötigst, kannst Du Dein Hostingpaket einfach upgraden.
Falls Du einen VPS (Virtual Private Server) nutzt, kannst Du das Upgrade Deines Servers häufig einfach in den Einstellungen durchführen.
Der Umzug zu einem neuen Hosting-Anbieter kann etwas aufwendiger sein. Das Gute ist aber, dass viele Anbieter einen kostenlosen Website-Umzug für neue Kunden anbieten. Wenn Du dennoch eine Anleitung für den Wechsel auf einen neuen Server brauchst, schau Dir unseren Website Relaunch Guide an.
3. Wechsel zu einem Premium-DNS-Anbieter
Schwierigkeit: Mittel (stelle sicher, dass Du beim Wechsel Deine bestehenden DNS-Einstellungen exakt übernimmst).
Warum solltest Du es tun?
Wenn ein Nutzer Deine Domain in eine Adresszeile eingibt (oder Deine Seite bei Google anklickt), muss sein Browser die URL in eine IP-Adresse übersetzen. Diese Übersetzung wird von einem DNS-Server erledigt und erfolgt, bevor ein Besucher auf Deine Seite gelangt und mit dem Herunterladen von Inhalten beginnen kann.
Ein langsamer DNS-Server kann zu langsamen Verbindungen zu Deiner Website führen. Sollte Dein DNS-Server ausfallen, kann es sogar sein, dass Benutzer nicht imstande sind, eine Verbindung herzustellen.
Die gute Nachricht? Durch den Wechsel zu einem Premium-DNS-Server kannst Du die erste Verbindungszeit verkürzen und somit die Besucher schneller auf Deine Website bringen (wo sie Deine Inhalte schneller abrufen können).
So funktioniert’s
Es gibt eine Reihe von Premium-DNS-Anbietern, bei denen der Wechsel recht einfach ist. Es reicht, die Nameserver Deiner Domain auf den neuen Provider zu verweisen und dann Deine bestehenden DNS-Einstellungen zu übernehmen.
Zum Weiterlesen: Warum Premium-DNS nicht länger optional ist (Kinsta)
4. Aktiviere HTTP/3
Schwierigkeit: Mittel (Änderung der Serverkonfiguration)
Warum solltest Du es tun?
HTTP/2 wurde 2015 veröffentlicht und war die erste große Verbesserung des HTTP-Protokolls, das für den gesamten Web-Traffic im Internet seit 1999 verwendet wird.
Damit wurden mehrere grundlegende Performance-Probleme behoben, die durch die Entwicklung des Webs verursacht wurden.
Wir werden hier nicht näher auf die Vorteile von HTTP/2 eingehen.
Wusstest Du übrigens, dass HTTP/2 seine eigenen Performance-Probleme hat? Wenn bei HTTP/2 ein HTTP-Paket verzögert wird, verlangsamt es alle nachfolgenden Pakete, bis dieses spezielle Paket erneut gesendet und empfangen wird.
HTTP/3 ist ein neues Protokoll, das von Cloudflare in Zusammenarbeit mit großen Browsern wie Chrome und Mozilla entwickelt wurde und noch weitere Performance-Verbesserungen bietet.
So funktioniert‘s
Dein Hoster oder CDN sollte HTTP/3 bereits unterstützen. Wenn Du beim Testen feststellst, dass das nicht der Fall ist, wende Dich für weitere Informationen an Deinen Hosting-Anbieter.
In dem seltenen Fall, dass Deine Website nicht auf HTTP/3 läuft, kannst Du zu einem der vielen großen Hosting-Anbieter wechseln, die dies anbieten.
5. Aktiviere TLS 1.3 für schnellere „Handshakes“
Schwierigkeit: Mittel (Änderung der Serverkonfiguration)
Auch wenn manche Websites immer noch die frühen Versionen von TLS (das Protokoll, das HTTPS ermöglicht) verwenden, weisen die neueren Versionen von TLS eine viel bessere Handshake-Performance auf.
Mit der Aktivierung von TLS 1.3 kannst Du 100 Millisekunden Deiner Ladezeit einsparen.
So funktioniert’s
Prüfe Deine Serverkonfiguration, um festzustellen, welche Versionen von TLS derzeit unterstützt werden.
Hier kannst Du außerdem Deine Website testen.
In den meisten Fällen sollte Deine Website bereits TLS 1.3 verwenden. Wenn nicht, kannst Du es normalerweise in den Einstellungen aktivieren. Falls das nicht möglich ist, wende Dich an Deinen Anbieter.
Zum Weiterlesen: Ein Überblick über TLS 1.3 – Schneller und sicherer (Kinsta)
6. Aktiviere Caching auf PHP-Ebene
Schwierigkeit: Mittel (erfordert die Anpassung Deiner php.ini-Datei)
Warum solltest Du es tun?
PHP ist eine interpretierte Programmiersprache. Das bedeutet, dass bei jeder Codezeile, die ausgeführt wird, diese in Anweisungen auf Maschinenebene „übersetzt“ wird.
Die meisten PHP-Websites verwenden normalerweise immer wieder dieselben paar tausend Codezeilen. Und da dieselben Codezeilen immer wieder übersetzt werden müssen, entsteht eine erhebliche Menge an unnötiger Arbeit.
Das OpCode-Caching ist eine Möglichkeit, dieses Problem zu lösen. Dabei werden die übersetzten Codezeilen (OpCodes genannt) im Speicher des Servers gespeichert. Und wenn die gleiche Codezeile ausgeführt werden muss, wird die übersetzte Zeile direkt aus dem Speicher geholt.
Dies führt zu einer deutlichen Verbesserung der Performance.
So funktioniert’s
Um OpCode-Caching zu aktivieren, musst Du Deine php.ini-Datei anpassen. Dieser Guide von Cloudways erklärt Dir die Vorgehensweise und geht auch auf die Vorteile von OpCode Caching ein.
7. Nutze ein CDN, um statische Inhalte von mehreren Standorten aus bereitzustellen
Schwierigkeit: Mittel (erfordert das Ändern der DNS-Einstellungen Deiner Website und/oder der Dateipfade)
Warum solltest Du es tun?
Wenn es um die Ladegeschwindigkeit einer Website geht, gibt es einen wichtigen Aspekt, auf den Du kaum Einfluss hast: die tatsächliche physische Entfernung zwischen dem Standort des Client-Browsers und dem Website-Server.
Du kannst (und solltest) Deinen Server so nah wie möglich an Deinem Zielpublikum platzieren. Bei einem internationalen Publikum kann dies jedoch komplex und ziemlich teuer sein.
Glücklicherweise gibt es eine einfache Lösung: die Verwendung eines CDN. Bei einem CDN handelt es sich um ein Netzwerk von Servern, die physisch über die ganze Welt verteilt sind. Diese Server übertragen Bilder, CSS, JavaScript und andere meist statische, große Dateien auf ihre „Edge“-Server.
Wenn der Browser eines Clients auf Deine Website zugreift, werden alle statischen Dateien von dem CDN-Server bereitgestellt, der dem Benutzer physisch am nächsten ist, und nur der dynamische Inhalt Deiner Website wird heruntergeladen.
Da statische Dateien normalerweise am umfangreichsten sind, erfüllt das CDN zwei Aufgaben:
- Die technisch arbeitsintensive Bereitstellung dieser Dateien
- Die Bereitstellung dieser Dateien von einem Ort aus, der näher am Benutzer liegt, was die Performance Deiner Website erheblich verbessert.
So funktioniert’s
Zuerst musst Du Dich bei einem CDN registrieren. Da es davon eine große Auswahl gibt, empfehlen wir Dir diesen Tech Radar-Beitrag durchzulesen, wenn Du Ratschläge für die Auswahl eines CDNs benötigst.
Sobald Du registriert bist, ist der Einrichtungsprozess vom Anbieter abhängig (die meisten stellen detaillierte Dokumente zur Verfügung). Dieser Guide hier bietet einen guten allgemeinen Überblick.
8. Verwende cookiefreie Domains für statische Dateien (CSS, Skripte usw.)
Schwierigkeit: einfach bis mittel (CDNs tun dies normalerweise standardmäßig, aber Du kannst natürlich Deine eigene cookiefreie Subdomain einrichten)
Warum solltest Du es tun?
Browser-Cookies werden normalerweise verwendet, um kleine Mengen an Informationen im Browser zu speichern. Ein Cookie kann sich z. B. vorübergehend die Anmeldedaten eines Benutzers „merken“, so dass er sich nicht bei jedem Besuch einer Website neu anmelden muss.
Cookies werden jedoch bei allen Anfragen des Browsers mitgesendet. Trotz ihrer kleinen Größe verursachen sie dadurch zusätzlichen Aufwand und tragen zur Ladegeschwindigkeit der Website bei.
So funktioniert’s
Ein CDN entfernt normalerweise automatisch Cookies aus statischen Dateien. Allerdings kannst Du WordPress auch so einstellen, dass es cookiefreie Domains verwendet. Folge dafür einfach dieser Anleitung.
9. Führe ein Upgrade von MySQL auf MariaDB durch
Schwierigkeit: Mittel (generell ist die Umstellung einfach, aber Du solltest sorgfältig vorgehen und nicht vergessen, Backups zu erstellen).
Warum solltest Du es tun?
Kurz und bündig: MariaDB ist eine schnellere Datenbank-Software als MySQL. Es handelt sich hier um einen Drop-in-Ersatz, und wenn Du derzeit MySQL verwendest, kannst Du damit die Ladegeschwindigkeit auf einfache Weise optimieren.

So funktioniert’s
Für die Umstellung auf MariaDB ist bei den meisten Hosting-Anbietern nur ein Klick in den Einstellungen notwendig.
Wenn Du aber selbst Hand anlegen willst, dann schau Dir diesen Guide für die manuelle Umstellung an.
10. Aktiviere Object Caching, um Ergebnisse von Datenbankabfragen zu speichern
Schwierigkeit: schwer (generell einfach zu erledigen, die Serverkonfiguration muss jedoch geändert werden)
Warum solltest Du es tun?
Object-Caching (wie z. B. Redis) ist eine Methode zum Speichern von Datenbankabfragen, sodass diese aus einem Cache abgerufen werden können, anstatt durch wiederholtes Abfragen der Datenbank.
Dieses Caching hilft, die Performance für häufige oder sich wiederholende Abfragen, die sich nicht oft ändern, zu verbessern. Die Datenbankressourcen können dann für dynamischere Abfragen verwendet werden.
So funktioniert’s
Da Redis auf Serverebene unterstützt werden muss, musst Du es über Dein VPS-Setup aktivieren. Einige Hoster verfügen über eine Einstellung zur Aktivierung von Redis…
… aber falls nicht, findest Du hier eine Anleitung, wie man dies manuell auf einem Ubuntu-Server durchführt.
11. Tausche Apache gegen Litespeed Server oder NGINX
Schwierigkeit: schwer (wenn Du keine Erfahrung mit dem Ändern von Serverkonfigurationen hast, dann suche Dir jemanden, der das für Dich erledigt)
Warum solltest Du es tun?
Apache ist nach wie vor einer der beliebtesten Webserver der Welt. Nach Angaben von w3techs.com laufen derzeit mehr als ein Viertel aller Websites auf Apache.

Aber er ist bei weitem nicht der schnellste Server. Ein Wechsel zu LiteSpeed oder NGINX kann zu einer deutlichen Performance-Steigerung führen.
So funktioniert’s
Bei LiteSpeed handelt es sich um einen Drop-in-Ersatz für Apache mit deutlich besserer Performance. Das Upgrade ist relativ einfach. Wenn Du also einen VPS nutzt, ist ein Upgrade auf LiteSpeed sehr zu empfehlen. Der Umstieg auf NGINX ist nicht ganz so einfach und erfordert mehr Tests und Anpassungen. Hier erfährst Du, wie Du dies auf einem Ubuntu-VPS angehst.
12. Entferne andere Websites vom Server
Schwierigkeit: Mittel bis schwer (erfordert den Umzug anderer Websites vom Server, auf dem Deine „Haupt-Website“ gehostet ist)
Warum solltest Du es tun?
Wenn Du von Shared Hosting auf einen VPS umgestiegen bist (oder Deinen aktuellen VPS aufgerüstet hast), dann hast Du wahrscheinlich bereits eine positive Auswirkung auf die Ladegeschwindigkeit festgestellt.
Wenn Du jedoch mehrere Websites betreibst und Deine „Haupt“-Website optimieren willst, dann solltest Du diese auf einem eigenen VPS mit eigenen dedizierten Ressourcen betreiben.
Obwohl Du die Ressourcen nicht mit Dutzenden, Hunderten oder gar Tausenden von anderen Websites teilen musst, wie es bei Shared Hosting der Fall wäre, werden die Ressourcen dennoch zwischen Deinen eigenen Websites aufgeteilt.
Es ist daher sinnvoll, Deiner „Haupt“-Website einen eigenen Bereich zu geben.
So funktioniert‘s
Wenn Du bei Deinem jetzigen Hoster einen neuen Server einrichtest, sollte Dir dieser dabei helfen können, Deine “unwichtigen” Websites auf den neuen Server umzuziehen.
Wenn Du das selbst tun willst, dann sieh Dir am besten unseren Website Relaunch Guide an.
13. Entferne PHP-Module oder Tasks, die Du nicht brauchst
Schwierigkeit: schwer (wenn Du das falsche Modul entfernst, könnte Deine Website kaputtgehen).
Warum solltest Du es tun?
PHP hat standardmäßig eine Menge Module laufen, und (je nach Funktionalität Deiner Website) kann es durchaus sein, dass Du einige davon nicht brauchst.
Wenn Du PHP-Module, die Du für Deine Website nicht benötigst, entfernst, kannst Du die Ladegeschwindigkeit und Performance Deiner Website erhöhen.
So funktioniert’s
Diese Anpassungen solltest Du mit Bedacht vornehmen, um zu vermeiden, dass Du Funktionen entfernst, die Du tatsächlich benötigst.
Im Fall von Shared Hosting sollte es normalerweise mit dem Select PHP Version-Tool möglich sein. Nimm Dir dabei diesen Leitfaden zur Hilfe. Alternativ kannst Du auch Deinen Hoster um Hilfe bitten.
Wenn Du ein WHM-Setup (also mehrere cPanel-Konten auf einem VPS oder einem dafür bestimmten Server) ausführst, kannst Du Dich an diesem Guide orientieren.
Nächste Schrite
Die oben aufgelisteten Schritte bilden eine solide Basis zum Optimieren Deiner Ladezeiten, aber es gibt noch mehr zu tun. Wenn Du unsere Tipps befolgt hast, siehst Du wahrscheinlich schon beachtliche Verbesserungen der Geschwindigkeit. Doch Server und Infrastruktur sind nur ein Aspekt. In unserem Leitfaden zur Page-Speed-Optimierung findest Du weitere Tipps, wie Du die Performance noch weiter verbessern kannst.
Falls Deine Website über WordPress läuft, haben wir auch einen Leitfaden zur Page-Speed-Optimierung speziell für WordPress-Websites.
Und falls Du die Antwortzeiten Deines Servers messen möchtest und Deine Website auf noch mehr technische SEO-Baustellen prüfen willst, teste Seobility hier 14 Tage lang kostenlos!











