SEO Case Study: Sichtbarkeit um 50% gesteigert 🚀 Ein Erfahrungsbericht mit Seobility

Wie lassen sich durch Suchmaschinenoptimierung substanzieller Erfolge erzielen, auch bei bereits etablierten Websites? In diesem Artikel lernst du wie es geht!

Hinter der grĂ¶ĂŸten deutschsprachigen Website zum Thema Photoshop, PSD-Tutorials.de, steht die Mecklenburger Agentur 4eck Media. Im FrĂŒhjahr entschied man sich dort das Thema Suchmaschinenoptimierung bei hauseigenen Projekten in Angriff zu nehmen. GeschĂ€ftsfĂŒhrer Matthias Petri und Head of Marketing Stefan Riedl dokumentierten ihre SEO Arbeit in zwei spannenden Case Studies. Bereits innerhalb weniger Monate stellten sich beachtliche Erfolge ein.

Case Study 1 dokumentiert die Optimierung der 4eck Media Agenturwebsite: Das GefĂŒhl bei der ersten Website Analyse mit Seobility und die wichtigsten Learnings zu Beginn.

In Case Study 2 geht es dann deutlich ausfĂŒhrlicher um die Optimierung des Online-Shops von PSD-Tutorials. Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Schritte und schließlich die erreichten Erfolge.

Viel Spaß beim Lesen!

PS: Du hast eigene Erfahrungen mit Seobility gemacht? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar!


Case Study 1: Suchmaschinenoptimierung bei Unternehmens-Websites: Ein Erfolgsbericht

Wir haben unserer Agenturseite einer intensiven Suchmaschinenoptimierung mit Fokus auf OnPage (also alles, was direkt auf der Website unternommen werden kann) unterzogen und konnten unseren Score von 66 auf 99 verbessern – bemessen nach dem Check des von uns eingesetzten SEO-Tools aus dem Hause Seobility. Zwei Wochen Arbeit, 33 Prozentpunkte mehr und vor allem wichtige Learnings, die wir dabei gemacht haben und in unsere neuen Projekte als Workflowbestandteil einfließen lassen wollen 
 hier erzĂ€hlen wir von den SEO-Maßnahmen fĂŒr unsere Unternehmens-Websites. Aber alles der Reihe nach: wie kam es dazu, was war der Anlass?

SEO-Maßnahmen fĂŒr Corporate Websites

Seit Ende MĂ€rz laufen bei uns intensive Arbeiten rund um Suchmaschinenoptimierung fĂŒr unseren Shop. Dazu haben wir hier einen Erfolgsbericht veröffentlicht, der einen detaillierten Einblick in unsere SEO-Arbeiten gibt – siehe Link im vorigen Satz. WĂ€hrend der Shop mit seinen ĂŒber 500 Produkten und gut und gern 50 Kategorieseiten und Themenwelten ganz klare E-Commerce-Ziele verfolgt, verhĂ€lt es sich bei unserer Agenturseite etwas anders. Hier geht es ausschließlich darum, ĂŒber Google gefunden zu werden und den Besucher von uns als Agentur zu ĂŒberzeugen oder als kĂŒnftiger Arbeitgeber attraktiv zu wirken. Wobei es kaufmĂ€nnisch gesehen bisher nicht notwendig war, dass unsere Agenturseite mit Suchbegriffen zu unseren Kompetenzen zwingend oben stehen musste. Das Gros unserer Projektanfragen generieren wir in der Tat ĂŒber die Empfehlung bisheriger Kunden, also ohne aktive Akquise durch Mundpropaganda aus dem Netzwerk.

Eine Shopsoftware ist Ă€ußerst komplex – und die OnPage-Optimierung gestaltet sich dadurch etwas langwieriger. Jens Hammerschmidt und Stefan Riedl aus meinem Team ĂŒbernahmen die inhaltlichen Anpassungen, flankiert von Stefan Petri, der hin und wieder fĂŒr technische Änderungen in der Programmierung hinzugezogen wurden. Im Ergebnis stecken gut und gern volle drei Monate Arbeit in der Suchmaschinenoptimierung unseres Online-Shops. Die ersten Erfolge sind bereits spĂŒrbar: Trotz sommerlichen Temperaturen seit April und Rekordhitzeperioden bis heute sowie die fĂŒr unser GeschĂ€ft eher ungĂŒnstigen Wochen der WM verzeichnen wir keinen Besuchereinbruch. Viel eher ist unsere Shop-Sichtbarkeit auf Google um mehr als 50 Prozent laut Google Search Console gestiegen. Normalerweise ist die Ferienzeit unsere Saure-Gurken-Zeit. Die Leute sind lieber im Urlaub oder am Baggersee als vor dem Rechner. VerstĂ€ndlich. Aktuell stimmen die Zahlen im Shop. Ich bin ĂŒberzeugt, der Grund liegt nicht nur in den sehr guten Produkten, die wir anbieten, sondern in der erhöhten Auffindbarkeit dank der Suchmaschinenoptimierung der vergangenen Monate. Hoher Personal- und Zeiteinsatz seit Ende MĂ€rz, ja, aber im Ergebnis ein fiskalischer Hebel, der jegliche Investition rechtfertigt und mittelfristig amortisiert.

„Das Crawling ĂŒber Seobility war fĂŒr uns wie ein Stresstest, bei dem die technische Basis im Kontext mit den redaktionellen Inhalten nach OnPage-Kriterien geprĂŒft wurden. Die 66 Prozent als Ergebnis passten nicht wirklich zu unserem SelbstverstĂ€ndnis. Ein wichtiger Lernprozess setzte ein.“

Aus diesem Interesse heraus, denn ich habe bei jedem Prozentsprung nach jedem anstoßenen Crawling ordentlich mitgefiebert, legte ich parallel zu unserer Shop-Optimierung auch unsere Agentur-Website als Projekt bei Seobility, die von uns eingesetzten SEO-Software, an und ließ 4eck-media.de am 12. Juli erstmalig vollstĂ€ndig auf alle Seiten crawlen. Fazit: 66 Prozent von 100 in der Gesamtwertung. AufgeschlĂŒsselt nach den Kategorien waren es:

  • 71 Prozent fĂŒr Technik & Meta
  • 53 Prozent fĂŒr Struktur
  • 74 Prozent fĂŒr Inhalt

Im SelbstverstĂ€ndnis einer erfolgreichen Agentur kann ich nur sagen: Da haben wir uns schon mal besser amĂŒsiert. Ja, es tut sogar ein bisschen weh.

In den letzten zwei Wochen habe ich die Inhaltsanpassungen bei der Suchmaschinenoptimierung fĂŒr unsere Agenturseite selbst vorgenommen. Ein Entwickler hat zusammengefasst zwei Tage notwendige Anpassungen technischer Art umgesetzt. Das Meiste war demnach Fleißarbeit inhaltlicher Art – und zum Teil vollzog sich diese nur in der Meta-Ebene. Nach insgesamt 76 Crawlings ist unser aktuelles Ergebnis fĂŒr uns ein besseres: 99 Prozent Technik & Meta, 100 Prozent Struktur und 97 Prozent Inhalt.

Seobility Score 4eck Media

Den Inhaltswert wĂŒrden wir durchaus noch auf 100 Prozent hoch bekommen. Doch das wĂ€re am Ende nur reine Kosmetik fĂŒr den SEO-Score, weil es wenig Sinn ergibt, zum Beispiel eine bestimmte Mindestanzahl von 500 Wörtern bei alten BlogbeitrĂ€gen durchzupeitschen, was die SEO-Software empfiehlt. Diese BeitrĂ€ge, die ich damit meine, mĂŒssen nicht unbedingt ĂŒber Google Leute anlocken, da sie mehr der Unterhaltung als der Information oder dem Vertrieb dienen.

Wie sind wir vorgegangen bei der Suchmaschinenoptimierung?

In der Vergangenheit hatten wir schon mit kommerziellen SEO-Tools gearbeitet. Darunter Smart Sistrix und SEO-Profiler. Im Ergebnis hatten wir zur Nutzung einen vierstelligen Betrag im Jahr ausgegeben, aber richtig implementiert in unser daily business wurden diese Tools nicht. Es gab einige Sprints, bei denen wir ein paar Sachen an unseren Websites verĂ€nderten, aber das war es auch schon. Seobility, das SEO-Tool, mit dem wir seit Ende MĂ€rz intensiv arbeiten, entdeckte ich durch Zufall. Ich suchte nach einem OnPage-Tool zum Test unseres Shops, da wir eine kleine technische Änderung vorgenommen hatten. Die ersten Crawlings, bei dem die Software unsere Seite komplett erfasst und nach bestimmten Erfordernissen und Abfragen prĂŒfte, zeigten einigen Handlungsbedarf – Ă€hnlich wie bei unserer Agenturseite spĂ€ter. Und so haben meine Jungs dann die SEO-Maßnahmen fĂŒr den Online-Shop realisiert. Lest euch einfach mal den Beitrag durch, was technisch und inhaltlich alles angefasst und verĂ€ndert wurde. Dann erhaltet ihr einen detaillierten Überblick.

Um mal ein GefĂŒhl zu bekommen, wie wir vorgehen: Wir rufen Seobility auf, entweder die Oberkategorie Meta & Technik, Struktur oder Inhalt. Dann erhalten wir eine Liste mit den AuffĂ€lligkeiten aus dem letzten Crawling sowie den VerĂ€nderungen, die seit dem letzten Crawling eingetreten ist. Hier seht ihr einmal eine Liste, wie das ausschaut (allerdings nicht unser Projekt, sondern einer Fremdseite, die wir beispielhaft crawlen ließen, da bei uns nahezu alle Fehler beseitigt und Hinweise realisiert wurden):

Meta & Technik Liste Seobility

Mit Klick auf „Zur Liste“ bekommt man genaue Informationen, was auffĂ€llig und zu tun ist. Und man legt los. Nach dem allerersten Crawling wirkt es nach einer echten Sysiphos-Arbeit. Allerdings lassen sich bereits technisch viele Probleme beheben. Es kann also sein, dass ein Entwickler innerhalb von 10 Minuten Hunderte Fehler einer Position mit einer Handlung korrigieren kann. Es lĂ€uft ein bisschen tatsĂ€chlich nach dem Pareto-Prinzip: 80 Prozent der Fehler lassen sich mit 20 Prozent Zeiteinsatz beheben. FĂŒr die fehlenden 20 Prozent benötigt man die restlichen 80 Prozent der verfĂŒgbaren Zeit – so jedenfalls mein GefĂŒhl. Die letzten Prozentpunkte sind dann echt zĂ€h zu erreichen.

Hier sei in aller KĂŒrze aufgelistet, welche Fehler, die mir Seobility ausgab, beseitigt sowie welche Handlungsempfehlungen vollzogen wurden. Dazu gehörten vor allem:

  • Verbesserung der Seitentitel sowie HauptĂŒberschriften
  • Fehlende oder inhaltlich irrefĂŒhrende Meta-Descriptions korrigiert
  • Schlagworte in Seitentiteln mit den Überschriften und Inhalten vereinheitlicht
  • Überschriften (H1, H2, H3, H4) strukturiert aufgebaut
  • Unnötige Überschriften entfernt, die strukturell gar keine Überschriften waren
  • Fett gezeichnete Textblöcke neu ausgezeichnete
  • Meta-Informationen zu den Bildern festgelegt
  • Rechtschreibfehler und Tippfehler korrigiert
  • Ausgehende Links, die bereits auf 404-Seiten fĂŒhrten, korrigiert
  • Unnötige Weiterleitungen entfernt bzw. direkt richtig verlinkt

Da wir im Agenturblog bereits knapp 300 BeitrĂ€ge haben, erstaunte es mich, wie im Laufe der Jahre viele Linkziele zu anderen Seiten auf 404-Fehler fĂŒhrten und von außen eingebettete Bilder nicht mehr verfĂŒgbar waren. TatsĂ€chlich wurde dieser OnPage-Sprint zu einem Werkzeug der QualitĂ€tssicherung. Technisch gesehen ist der Code wieder ganz dicht an moderne Webstandards herangerĂŒckt mit einem validen Aufbau. Dadurch sind die vorhandenen Inhalte deutlich leichter von Suchmaschinen erfassbar und in der thematischen Gewichtung zuordenbar. Inhaltlich wurde jede Seite geprĂŒft und in Teilen neu strukturiert, fehlende Meta-Angaben ergĂ€nzt und Artikel zu inaktuellen Themen wurden entfernt, weil sie fĂŒr Besucher wenig informativen Wert haben. In Summe wurden ca. 30 BeitrĂ€ge offline genommen.

Welche SEO-Learnings konnten wir dabei mitnehmen?

Suchmaschinenoptimierung einer Website besteht nicht nur in der OnPage-Optimierung, wie in diesem Fall. Dazu gehören auch einige OffPage-Optimierungen, wie der Aufbau von Links von anderen Websites auf die eigene. Dazu zĂ€hlen aber auch Performance-Optimierungen, d. h., die Sicherstellung, dass die Website sowohl systemseitig als auch vom Server her rattenschnell ausgegeben wird. Wir nutzen da als Tool zur Bewertung GTmetrix. FrĂŒher nutzten wir dazu auch Google PageSpeed, allerdings ist GTmetrix umfangreicher und bietet zudem ergĂ€nzende Handlungsempfehlungen. Weiterhin zĂ€hlt zur Suchmaschinenoptimierung bzw. zu den wichtigen Rankingfaktoren, dass die Website fĂŒr mobile Auflösungen (Smartphone/Tablet) optimiert und ebenfalls vertrauenswĂŒrdig ist. VertrauenswĂŒrdig heißt, dass diese ĂŒber ein SSL-Zertifikat verschlĂŒsselt ist, dass immer etwas Bewegung auf der Seite stattfindet durch neue Inhalte und dass die Softwareversionen sowohl serverseitig als auch vom CMS her nicht veraltet sind. Wenn dann noch Bewertungen von Facebook, Google oder bestimmten Bewertungsportalen mit der Website verknĂŒpft sind, stehen die Chancen nicht allzu schlecht, weiter oben in der Google-Trefferliste zu landen. Bei lokalen Suchanfragen ist es dann sogar noch einfacher, weil der Wettbewerb nur regional erfolgt und die Mitbewerber, nun ja, oft so sind, wie sie halt sind.

Zwei wichtige Learnings möchte ich aus unseren SEO-Maßnahmen in jedem Fall mitnehmen und allen Websitebetreibern nahelegen:

  1. OnPage-Optimierung und die Messung der OnPage-QualitĂ€t ĂŒber Tools wie Seobility sollten bei einem Launch oder Relaunch unter dem Punkt QualitĂ€tssicherung (QualitĂ€tsmanagement & Testing) im Workflow fest implementiert sein. Von jeher achten wir darauf, dass Kundenprojekte mit einer Ă€ußerst guten Performance ĂŒbergeben werden. Dass unsere Entwickler nach modernen Webstandards programmieren, versteht sich von selbst. Dennoch programmieren Menschen und keine Maschinen. Und nicht jeder, der Inhalte redaktionell in die Website einpflegt, ist auch ausgewiesener SEO-Experte. Wir waren selbst ĂŒberrascht ĂŒber das mittelmĂ€ĂŸige Ergebnis nach dem ersten Crawling bei unserem Shop und bei unserer Agenturseite. Als Learning nehmen wir mit, dass sowohl bei unseren eigenen als auch bei unseren Kundenprojekten ein Check ĂŒber Seobility erfolgt, um einen sehr gute OnPage-QualitĂ€t vor Onlinestellung garantieren zu können.
  2. SEO ist ein stĂ€ndiger Prozess. Google verĂ€ndert und erweitert seine Rankingfaktoren. Websitebetreiber mĂŒssen nachjustieren. Es ist gut und sinnvoll, wenn eine regelmĂ€ĂŸige Überwachung der eigenen Website erfolgt – von innen wie von außen. Beispielsweise crawlt Seobility jede Woche automatisch die Website und meldet uns via E-Mail die Ergebnisse und RankingverĂ€nderungen. So wird sichergestellt, dass einerseits durch neue Inhalte oder WebsiteĂ€nderungen nach wie vor alles in Ordnung ist und andererseits auch alles gemĂ€ĂŸ aktueller Anforderungen durch Google erfĂŒllt wird auf der Website. Denn uns ist klar, hinsichtlich SEO gab es sehr vieles, was wir bisher nicht wussten. Und vermutlich gibt es noch viel mehr, was wir wissen sollten. Da ist es sinnvoll, wenn so ein SEO-Tool wie ein externer Berater verstanden wird, der regelmĂ€ĂŸig alles technisch und inhaltich auf Herz und Nieren checkt.

Jetzt, da unsere ersten beiden Projekte mit Shop (98 Prozent) und Agenturseite (99 Prozent) erstmal aufgearbeitet sind, ist die regelmĂ€ĂŸige Aktualisierung ein Leichtes. Man muss nur erst einmal ran und die NachlĂ€ssigkeiten der vergangenen Jahre aufholen. Dann geht es! Und der Effekt kann riesig sein. Unser Shop verzeichnet bereits jetzt mehr als eine 50 Prozent höhere Sichtbarkeit auf Google laut der Google Search Console. Was das in Umsatz ausmachen kann im E-Commerce, lĂ€sst sich schnell ausrechnen. FĂŒr die Agenturseite bin ich auf die Zahlen gespannt, die wir ĂŒber Google Analytics und die Search Console in den nĂ€chsten Monaten messen werden.

Wir sind in jedem Fall heiß und bleiben auch weiterhin auf die Suchmaschinenoptimierung fokussiert. Damit wir alle HintergrĂŒnde und Maßnahmen noch besser verstehen und mit kommenden OffPage-Optimierungen abrunden können, haben wir uns jĂŒngst noch etwas Literatur besorgt. FĂŒr uns heißt es also Feuer frei fĂŒr neue SEO-Erfolge!

Link zum original Blogeintrag bei 4eck Media


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Case Study 2: Suchmaschinenoptimierung bei Online-Shops: ein Erfolgsbericht

Suchmaschinenoptimierung bei Online-Shops: ein Erfolgsbericht

Wie man sich zweifelsohne denken kann, fordern Online-Shops ein extrem hohes Maß an Pflegebedarf ein und so kam es leider auch, dass die sagenumwobene Suchmaschinenoptimierung – kurz SEO (search engine optimization) einfach ĂŒber einen viel zu langen Zeitraum auf der Strecke blieb. Zu lange haben wir uns auf andere (und nicht weniger wichtige) Bereiche des E-Commerces gestĂŒrzt – allen voran die Konzeption und Realisierung von ca. 100 Produkten pro Jahr. So mĂŒssen wir jetzt mit gesenktem Haupt zugeben, dass wir das SEO-Thema ĂŒber Jahre recht stiefmĂŒtterlich betrachteten. Um so wichtiger ist es, da wir inhaltlich sehr gute Produkte haben, diese aber nach unserem Geschmack und fĂŒr die hohe QualitĂ€t und den großen Nutzen einfach noch zu wenig gefunden und damit gekauft werden.Mittlerweile war es also höchste Zeit, dieses eigenwillige, umsatzrelevante Thema endlich tatkrĂ€ftig anzugehen und ihm eine Gleichbedeutung im allgemeinen Bearbeitungs-Workflow zuzusprechen. Heute prĂ€sentieren wir unseren Erfahrungsbericht zum momentanen SEO-Prozess, bei dem wir aus dem Dunkel treten und ein erfolgsversprechendes Licht am Ende unserer arbeitsintensiven Reise quer durch den SEO-Dschungel sichtbar wird. Viele Informationen mögen sehr detailliert anmuten, weswegen wir auch leicht nachvollziehbare Beispiele eigener Produktseiten darstellen.

„Eine fundierte Keyword-Recherche ĂŒber Google AdWords‘ Keyword-Planer half uns herauszufinden, was Menschen bei Google suchen und wie hoch der Wettbewerb fĂŒr diese Suchbegriffe tatsĂ€chlich ist – wichtige Schritte, um ein Ranking bei Suchmaschinen ĂŒberhaupt möglich zu machen.“

Teil 1: Keyword-Recherche mit Google AdWords

Unser erster Schritt zum großen FrĂŒhjahrsputz galt der sogenannten Keyword-Recherche – was es damit auf sich hat, erklĂ€ren wir gleich. Fakt ist jedoch: Das beste Produkt wird zum LadenhĂŒter, wenn niemand es sieht. Das gilt im Supermarkt um die Ecke ebenso wie im Netz. WĂ€hrend offline die Sortierung in den Regalen den Verkaufserfolg mitbeeinflusst, ist im Digitalen in erster Linie das berĂŒhmt-berĂŒchtigte Ranking in den Suchmaschinen das Maß aller Dinge. Was nun dieses betrifft, möge Asche unser Haupt bedecken – denn unser Shop glĂ€nzte weder innerlich noch Ă€ußerlich mit Google-freundlicher Sprachgewalt. Noch schlimmer: Über die Jahre hinweg ist der Shop stetig gewachsen, von vormals 50 auf mittlerweile ĂŒber 500 Produkte – das SEO hingegen blieb unberĂŒcksichtigt.

Bei der ProduktprĂ€sentation lag unser Fokus darauf, den Seitenbesuchern bestmöglich darzustellen, was beim potenziellen Objekt der Begierde alles enthalten ist. Großen Wert legten wir also auf die Cover-Designs, die Aufbereitung von Beispielbildern, das EinfĂŒgen von Videomaterial und Erstellen umfassend informierender Texte. Eigentlich logisch, da visuell sofort sichtbar. Auf der Strecke blieb nur die Suchmaschinenoptimierung. Zwar finden sich manche Produkte wie unsere Vorlagen fĂŒr Geburtstagszeitungen bei Google & Co auch ohne weiteres Zutun ganz passabel positioniert. Doch derart moderate bis zum Teil gute Platzierungen basierten eher auf dem Zufall. Und leider ist auf den Zufall weder kurz- noch langfristig Verlass.

Der WillkĂŒr und dem Zufall mochten wir das Ranking unserer Produkte im Rahmen der ausgerufenen SEO-Offensive nicht lĂ€nger ĂŒberlassen. Wie es bei liegen gebliebenen Hausaufgaben so ist, tat sich zu Beginn unversehens ein beachtliches Gebirge an To-do’s auf. Empfehlung: Einfach nicht einschĂŒchtern lassen und anfangen! Salamitaktik eben. Große Aufgaben in kleine zerlegen und abarbeiten. Wir packten an und kraxeln seither die suchmaschinenoptimierende Steilwand hinauf, woraufhin wir die Sichtbarkeit unserer Produkte bei Google & Co nachweislich verbessern! Widmen wir uns also zu Beginn dem passenden Werkzeug zur Findung von Keywords – also Suchbegriffe, die von Suchenden bei Google eingegeben werden und zu unseren Produkten passen 


Keyword-Auswahl mit Google Ads (ehemals Google AdWords)

Inhalte fĂŒr den Leser – das war und wird auch weiterhin oberste PrioritĂ€t sein. VerstĂ€rkt soll aber auch die Suchmaschine die fĂŒr ein Ranking notwendigen Signale bekommen, schließlich liest Google & Co. ja auch, weswegen Schlagwörter und Metaangaben her mussten. Solche, die unsere Produkte möglichst zielgenau beschreiben, aber auch solche, die von Menschen ĂŒberhaupt gesucht werden. Ein spannender Spagat.

Bereits vor unserer SEO-Offensive schossen wir nicht vollstĂ€ndig ins Blaue hinein, aber amĂŒsant war es schon, denn fĂŒr neue Produkte wĂ€hlten wir natĂŒrlich thematisch passende sowie leseransprechende Titel aus. Wörter wie ultimativ kam gerne dabei heraus, womit Google ĂŒberhaupt nichts anzufangen wusste. Zugegebenermaßen sucht auch niemand wörtlich bei Google nach ultimativen hot shit. Zudem verbauten wir in den Texten Wörter, die uns einfach „wichtig“ erschienen. Vieles ergibt sich auch von selbst – so ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass ein Text zu einem InDesign-Training das relevante Keyword indesign training enthĂ€lt.

Doch wer weiß? Vielleicht wird im Netz ja viel öfter nach indesign tutorial oder indesign kurs gesucht? Eventuell umschreibt indesign einfĂŒhrung oder indesign grundlagen das Produkt gar noch besser? Wie sieht es mit der Kombination aus indesign und video aus? Und haben wir nicht doch das alles entscheidende Wort ĂŒbersehen?

Wir wussten es nicht und das GefĂŒhl trug uns mehr als eine Strategie. Um konkrete Antworten auf derlei Fragen zu erhalten, bemĂŒhten wir Google Ads nun um ein vielfaches mehr, als wir es zu Beginn taten. Neben anderen Funktionen verfĂŒgt Ads ĂŒber den sogenannten Keyword-Planer. Man gibt ein Wörtchen beziehungsweise ein paar Wortkombinationen ein, um sich zum Thema entsprechende Keyword-Ideen anzeigen zu lassen – sprich das, was Menschen als Suchbegriff typischerweise eingeben.

Zudem wird unter anderem dargestellt, wie oft ein Schlagwort im Monat durchschnittlich angefragt wird und wie stark der Wettbewerb darum ausfĂ€llt. Mit anderen Worten geben die beiden Parameter Auskunft darĂŒber, wie viele Menschen man mit einem Keyword potenziell erreichen kann und wie herausfordernd es sich angesichts der Konkurrenz gestaltet, fĂŒr das Keyword eine gute Platzierung zu erreichen.

Aktuell konzentrieren wir uns auf Schlagwörter, bei denen der Wettbewerb gering ausfĂ€llt. Nicht immer ist das möglich. Um manche Themen wie zum Beispiel Bewerbungsvorlagen reißen sich so viele Anbieter, dass nahezu alle Keyword-Ideen einen hohen Wettbewerb aufweisen. Ist dies der Fall, nehmen wir die Herausforderung natĂŒrlich trotzdem an. Parallel dazu richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die monatlichen Suchanfragen. Klar: je höher der Wert, umso mehr potenzielle Kunden, umso besser. Im Umkehrschluss bedeutet das aber keineswegs, dass immer der höchste Wert entscheidungsgebend ist. PrioritĂ€t hat, dass das Thema unseres Produkts durch das Keyword bestmöglich beschrieben wird.

Zu diesen Überlegungen gesellt sich ein weiterer Aspekt: Nicht selten kommt es vor, dass ein Schlagwort bereits fĂŒr ein anderes Produkt unseres Shops vorgesehen ist. Um uns quasi nicht selbst Konkurrenz zu machen, wĂ€hlen wir dann, wenn möglich, Alternativen. Schließlich beziehen wir auch die Möglichkeit ein, mehrere Keywords fĂŒr ein Produkt auszuwĂ€hlen, wobei wir uns im Regelfall auf maximal drei beschrĂ€nken. Diese Variante bringt aber ganz neue Herausforderungen mit sich, wenn es gilt, die Keywords in einer Produktbeschreibung sinnvoll „zu verbauen“. Manche Wortakrobatiken fĂŒhrten dabei schon zu KopfschĂŒtteln unter menschlichen Lesern – eine wichtige Erfahrung.

Zusammenfassend lassen sich die Parameter, nach denen wir Keywords (momentan) auswĂ€hlen, auf folgende fĂŒnf Punkte bringen:

  • Das Keyword soll das Thema des Produkts bestmöglich beschreiben.
  • Der Wettbewerb um das Keyword soll möglichst gering ausfallen.
  • Die Anzahl durchschnittlicher monatlicher Suchanfragen soll möglichst hoch sein.
  • Mehrere Produkte zu einem Ă€hnlichen Thema sollen möglichst nicht auf dasselbe Keyword optimiert werden.
  • Mitunter werden bis zu drei Keywords kombiniert.

Diesen Aspekten folgend entnahmen wir fĂŒr das neue InDesign-Training von Stefan Riedl aus der Google Ads-Liste möglicher Keywords so zum Beispiel die Kombination indesign lernen, die weiter unten zu finden ist. Warum? Mittlerer Wettbewerb mit einer vergleichsweise geringen Anzahl an durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat. Gute Chancen also fĂŒr ein sehr gutes Ranking.

AdWords - Screenshot
Liste mit Keyword-Ideen zum Suchbegriff indesign tutorial. Abgesetzt das von uns gewÀhlte Keyword indesign lernen. (Screenshots Google AdWords)

„Zur Optimierung unseres Online-Shops nutzten wir Seobility – das Tool wĂŒhlt sich quer durch alle Seiten, lieferte anschließend glasklare Auskunft ĂŒber den Stand und die QualitĂ€t unseres Shops und was noch wichtiger ist: Der Abschluss-Report zeigt natĂŒrlich auch konkrete Maßnahmen und Handlungsempfehlungen, denen wir wie eine Guideline folgen konnten.“

Teil 2: Hilfe bei der Analyse und grobe Schnitzer ausrÀumen

Nachdem wir im ersten Teil entdeckt haben, anhand welcher Kriterien wir fĂŒr unsere Produkte mittels Google Ads Keywords auswĂ€hlen, galt es nun, Dutzende Aspekte die von den Metaangaben einer Seite bis hin zu Technik, Struktur oder auch den Links von externen Seiten reichen, in Ordnung zu bringen. Wie fĂŒr die Keyword-Recherche, so musste auch hierfĂŒr ein Werkzeug her. Eines, das uns Überblick verschafft, und eines, das uns auf unserer beschwerlichen Optimierungstour mit Rat und Hinweis an die Hand nimmt – quasi eine Art Radar, quer durch den Nachtflug der SEO-Optimierung. Nach einem Ausprobieren hier und da landeten wir schließlich bei Seobility.

Ein knapper Blick auf die Funktionen von Seobility

Seobility kommt zur Analyse einzelner Seiten mit einem SEO-, Keyword- und Ranking-Check daher und bietet eine Möglichkeit zum SEO-Vergleich zweier Seiten sowie ein WDF-IDF-Tool. Mit diesen Funktionen lassen sich also Einzelseiten wie zum Beispiel die Produktseiten unseres Shops auf Keywords hin optimieren. DarĂŒber hinaus können Projekte angelegt werden – Projekte wie unsere Shop-Domain. Seobility analysiert die Seiten des Projektes mittels Crawling, das ist ein WĂŒhlprozess, der je nach Umfang lĂ€nger oder kĂŒrzer dauern kann. Bei uns etwa 20 Minuten. Das Ergebnis umfasst glasklare Auskunft ĂŒber die QualitĂ€t der Onpage-Optimierung, die angezeigten Backlinks und die Platzierungen von Seiten fĂŒr ausgewĂ€hlte Keywords und natĂŒrlich konkrete Handlungsempfehlungen.

Screenshot Seobility
Überblick ĂŒber die Funktionen von Seobility. Roter Rahmen: Tools zur Optimierung von Einzelseiten. (Screenshot Seobility)

An diesen Punkten setzten wir mit der Suchmaschinenoptimierung an

Wenig Sinn hĂ€tte es wohl ergeben, wenn wir uns direkt auf die Details, sprich auf einzelne Keywords gestĂŒrzt hĂ€tten. Stattdessen lieferte uns Seobility zahlreiche Hinweise, die das Große und Ganze be(s)trafen und die zuvorderst erst einmal bearbeitet werden mussten.

Das erste Crawling unseres Shops lieferte Ergebnisse, die – sagen wir es so – eher mittelmĂ€ĂŸig ausfielen: Im Bereich „Technik & Meta“ lagen wir bei einem Optimierungsgrad von 69 %. Bei der „Struktur“ brachten wir es immerhin auf 77 %. Der „Inhalt“ wollte uns mit 69 % auch nicht so recht ĂŒberzeugen. Wochen spĂ€ter, sind wir in allen Bereichen ins GrĂŒne gesprungen. 91 %, 98 %, 81 % als Zwischenstand – das große und grobe AufrĂ€umen ist vollbracht.

Screenshot Seobility: Das Seobility-Dashboard zeigt unterschiedliche Bereiche
Die Optimierungsgrade unseres Shops in den Bereichen „Technik & Meta“, „Struktur“ und „Inhalt“ (Screenshot Seobility).

Zu jedem der benannten drei Bereiche stehen in Seobility einzelne Seiten zur VerfĂŒgung, die den Optimierungsgrad unseres Projektes anzeigen, darunter folgen nach Wichtigkeit sortierte Fehler und Hinweise.

Im Folgenden ein Blick auf den Zwischenstand von Mai 2018 unseres Shops im Bereich „Technik & Meta“. Hier wird ersichtlich, wohin die Reise fĂŒr uns in etwa ging. Wo es jetzt heißt „Auf 242 Seiten wurden Probleme mit Überschriften und deren Struktur ermittelt“ oder „Es wurden 141 Seiten mit verbesserungswĂŒrdigem Seitentitel gefunden“, standen vor unserem Optimierungsprozess noch ganz andere Zahlen 


Screenshot Seobility: Fehlerreport durch Seobility wÀhrend der SEO-Optimierung
Fehler im Bereich „Technik & Meta“, die Seobility nach der Analyse unseres Shops aufzeigt. (Screenshot Seobility)

Fehler finden und Maßnahmen ableiten

In der Praxis galt es, sich den jeweiligen Fehlern und Hinweisen zu widmen. Seobility half uns dabei, den Wald vor lauter BĂ€umen auch zu sehen, wĂ€hrend Mouseover-Informationen prĂ€gnant Auskunft ĂŒber die Art des Fehlers und wie wichtig dieser fĂŒr die Suchmaschinenoptimierung ist, gaben. Klickt man nun auf einen der oben sichtbaren Parameter, erscheint eine Liste mit all jenen Seiten, die von dem Fehler betroffen sind. Zudem wird detailliert dargelegt, um welches Problem es sich jeweils genau handelt.

Im folgenden Beispiel seht ihr alle 13 Seiten unseres Shops, bei denen Fehler in der Verwendung von Strong-Tags festgestellt wurden – also beim Einsatz von fett markierten Textstellen. Manchmal haben wir diese zu lang gewĂ€hlt (mit mehr als 70 Zeichen), manchmal haben wir dieselben Wortfolgen mehrfach fett markiert („Duplikat“) und einmal verwenden wir gar zu viele Strong-Tags auf einer Seite. Dieserart Übersichten geben uns klare Handlungshinweise darĂŒber, auf welchen Seiten wir welche Maßnahmen vornehmen mĂŒssen – es ist wie eine SEO-Route durch den Dschungel, die wir listenartig abarbeiteten.

Fehlerbehaftete Detailseiten aus dem SEO-Report von Seobility
Liste mit Seiten unseres Shops, die Fehler bei der Verwendung von Strong-Tags aufweisen. (Screenshot Seobility)

Von Strong-Tags, Überschriften und Tippfehlern

Hier nun alle Parameter einzeln zu benennen, die wir bearbeiteten, wĂŒrde den Rahmen sprengen. In der Kurzfassung bedeutete die Maßnahme fĂŒr uns bspw. die Richtigstellung von Überschrift-Hierarchien: H1, H2, H3 und manchmal H4 (auf jeder Produktseite). Weiterhin entfernten wir Tippfehler, die uns Seobility anzeigte und die weder Leser mögen noch Google besonders schĂ€tzt. Auf dem Programm stand auch die Hinterlegung von Alt-Tags in all jenen Bildern, wo wir es einst schlichtweg vergessen hatten. Problematisch fĂŒr die Suchmaschine ist zudem, wenn ein Wort zwar im Titel einer Seite auftaucht, dann aber nicht im Text derselben Seite wieder aufgegriffen wird, usw. Abschließend eine unvollstĂ€ndige Liste jener To-dos, die wir in Bezug auf die grobe Suchmaschinenoptimierung abgearbeitet haben:

  • Zu lange und zu kurze Seitentitel sowie H1-Überschriften
  • Zu lange, zu kurze oder fehlende Meta-Descriptions
  • Wortwiederholungen in Seitentiteln
  • Strukturprobleme in den Überschriften (H1, H2, H3, H4)
  • Zu lange, zu viele, doppelte und leere Strong-Tags
  • Fehlende Alt-Attribute bei Bildern
  • Keywords aus Seitentitel oder H1-Überschrift tauchen nicht im Text auf
  • Tippfehler
  • Seiten mit zu vielen oder zu wenigen internen Links
  • Seiten mit großem Abstand zur Startseite (die von da aus mit mehr als 4 Klicks erreichbar sind)

Insgesamt drehten mehrere Jungs von uns sicherlich zwei bis vier Runden, bis alle fĂŒr uns vordergrĂŒndig relevanten Aspekte in den uns wichtigen Shop-Bereichen bearbeitet waren. Und wenn die Arbeit zwischendurch zu „schweißtreibend“ ausfiel, motivierten uns immer wieder die in Seobility beobachtbaren ProzentsprĂŒnge. Es fĂŒhlt sich so an wie damals zu Kinderzeiten, als man am Fenstersims der KĂŒche Kresse sĂ€te – man prĂŒft tĂ€glich das Tool vor Neugierde und lĂ€sst alle paar Stunden den Crawler die Domain rundum prĂŒfen, ob der prozentuale Wert steigt und sich nach oben hin korrigiert. Ein echt gutes GefĂŒhl. Und gerade dieser Gamifaction-Ansatz der SEO-Software half uns, tĂ€glich am Ball zu bleiben und fiebernd die nĂ€chsten ProzentsprĂŒnge zu erarbeiten.

Im Fazit war dieser Schritt auch und vor allem eine Art QualitĂ€tssicherstellung. Hier wurden nicht mehr funktionierende Weiterleitungen, 404-Seiten, doppelte Seiten etc. repariert und zusĂ€tzlich die Inhalte fĂŒr User und Suchmaschinen leicht zugĂ€nglich und nach Gewichtung aufbereitet.

„Die Keyword-Recherche aus Schritt 1 und der Report zur SeitenqualitĂ€t aus Schritt 2, wurden zusammengefĂŒhrt. Beide Prozesse in Kombination ergeben Webseiten, die nicht nur auf bestimmte Suchbegriffe getrimmt sind, sondern auch einwandfrei von Google & Co. erfasst werden können.“

 

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Teil 3: Keywords wĂ€hlen, Seiten optimieren, Ranking prĂŒfen

Nach dem großen AufrĂ€umen unseres Shops sind wir nun mitten in der Keyword-Optimierung angelangt. Grob umrissen bedeutet dies: FĂŒr jedes Produkt werden ein bis drei Keywords ausgewĂ€hlt, fĂŒr die das Produkt in den Suchmaschinen gut platziert sein soll. Nach der Auswahl der Keywords mittels Keyword-Planners von Google Ads heißt es dann, diese sinnvoll in die Produktseite einzubauen, wobei abermals Seobility hilft. Ein Best-Practice-Beispiel 


InDesign lernen – Top-10-Platzierung

Zuvor: WĂ€hrend des gesamten Optimierungsprozesses stellen wir immer wieder fest, dass ein bestimmtes Vorgehen fĂŒr eine Seite nicht unbedingt und eins zu eins ĂŒbertragbar ist auf andere Seiten. Wir haben ein Beispiel ausgewĂ€hlt, bei dem die Suchmaschinenoptimierung wunderbar funktioniert hat. Was wĂŒrden wir uns freuen, wenn das genau so fĂŒr all unsere Seiten gelten wĂŒrde – doch letztendlich muss man sich jeweils im Detail ansehen, welche Stellschraube wo noch zu justieren ist. Und natĂŒrlich hat auch das gewĂ€hlte Keyword und dessen Wettbewerb entscheidenden Einfluss auf den Erfolg der Optimierung. Und diese Arbeiten bezogen sich auch ausschließlich auf OnPage-Optimierungen. Ein weiterer Hebel, der gerade bei hart umkĂ€mpften Suchbegriffen nötig wird, ist die OffPage-Optimierung. Aber das ist jetzt ein andere Thema.

Hier jedenfalls soll die Rede vom jĂŒngsten InDesign-Training aus der Feder von Stefan Riedl sein, ein schönes Produkt aus unserem Online-Shop. Beim von uns gewĂ€hlten Keyword indesign lernen (mittlerer Wettbewerb, durchschnittlich 110 Suchanfragen pro Monat) landet das Produkt bei Google Deutschland fĂŒr die Desktop-Ansicht in den Top 10 – zumindest nach aktuellem Stand, was sich ja tĂ€glich Ă€ndern kann.

Bis sich das Training jedoch irgendwo auf Platz 5, 6, 7, 8 oder 9 einfand, dauerte es einige Wochen. Erst sah man es in den Top 50, dann ging es aufwĂ€rts in die Top 30. Geduld ist also mitunter gefragt – und siehe da: relativ stabil hĂ€lt sich das Training seit Wochen irgendwo da oben in den Top 10 – sprich Seite 1 (Stand zur Veröffentlichung dieses Artikels: Platz 5).

Ranking und Platzierungen einer unserer Shop-Seite
Platzierung des InDesign-Trainings „InDesign lernen – Tutorial fĂŒr Einsteiger“ bei Google Deutschland, Desktop-Ansicht (Screenshot Seobility).

Die Verwendung des Keywords

Wie funktioniert das nun? Einige Maßnahmen, die wir ergriffen haben, finden sich in dieser Dokumentation. Was die Suchmaschine bei der Verwendung eines Keywords abverlangt, mutet bisweilen merkwĂŒrdig an. Doch das ist eine andere Diskussion. Folgen wir einfach den Pfaden von Seobility, die offensichtlich notwendig sind, um bei Google und Co. ein StĂŒck weit nach oben zu rutschen.

Zur Auswertung der Keyword-Verwendung auf einer Einzelseite bietet Seobility das entsprechende Analyse-Tool, den Keyword-Check. Hier wird also ĂŒberprĂŒft und angezeigt, wie gut das Keyword in der gesamten Produktseite des Shops eingesetzt ist. Wie bei den anderen Werkzeugen aus Seobility hilft hier zunĂ€chst eine zusammenfassende Prozentangabe, bevor es zu den einzelnen Stationen weitergeht. GrĂŒn ist immer gut 😉

Einarbeitung des Keywords in Produktseiten zur SEO-Optimierung
Zusammenfassung der Ergebnisse einer Keyword-Analyse einer Einzelseite (Screenshot Seobility)

Unterhalb des prozentualen Werts werden die Details zur Analyse angezeigt, die sowohl Hinweise auf Fehlstellen und zugleich Rat geben. Seobility betrachtet, ob das Keyword in den Metaangaben und im gesamten HTML-Inhalt einer Seite zielfĂŒhrend und mehrfach verwendet wurde. Außerdem wird die Domain und die URL betrachtet und angegeben, ob es sich bei dem Keyword um ein bekanntes Stoppwort (zum Beispiel mit oder und) handelt.

Im Prinzip muss man nach dem Aufsetzen eines Textes oder bei einer bereits existierenden Webseite „nur noch“ eines tun: Seobility prĂŒfen lassen und den gegebenen Hinweisen folgen, bis der Optimierungsgrad im grĂŒnen Bereich liegt. „Nur noch“ steht im vorherigen Satz in AnfĂŒhrungsstrichen, da der Prozess je nach Seite und Keyword(s) mal mehr, mal minder umfangreich ausfĂ€llt. So gab es Seiten, die in 20 Minuten optimiert waren und andere, die gut und gerne 60 Minuten fĂŒr sich beanspruchten. Ein paar Beispiele:

Das Keyword gehört natĂŒrlich in den Seitentitel, also in den Title-Tag. Der Title-Tag ist der einzeilige Überschriftentext, den Google in der Regel verwendet, um Suchergebnisse in seiner Liste anzuzeigen (blaue Schrift). Optimiert man eine Seite nicht nur auf ein Keyword, sondern mehrere, stellt sich stets die Frage: Welches davon ist das Wichtigste? Denn das sollte möglichst weit nach vorn im Title-Tag. Steht es weiter hinten, gibt es bei Seobility schon mal ein, zwei Prozente weniger.

„Gut abgestimmte Title-Tags (blaue Überschrift) und Meta-Description (schwarzer Beschreibungstext) in einer Webseite, fĂŒhren zu diesem Output bei der Suchmaschine Google, siehe Bild rechts. (Anm.d.Red.: Bild unten)“

Title und Meta-Description von Google Suchergebnissen

Titel und Meta-Description bei der Ergebnis-Liste von Google. (Screenshot Google).

NatĂŒrlich muss das Keyword auch in die Meta-Description. Die Meta-Description ist jener Text, den Google unter der Überschrift als eine Art Link- bzw. Inhaltsbeschreibung ausspuckt (schwarze Schrift). Google experimentiert von Zeit zu Zeit mit der maximalen LĂ€nge der Description. Als wir mit unserer SEO-Offensive starteten, waren beispielsweise geschlagene 221 Zeichen möglich. Demzufolge schrieben wir fleißig Meta-Descriptions mit einer solchen LĂ€nge, schließlich kann man den verfĂŒgbaren Platz ja ausnutzen. Mitten in unserem SEO-Prozess scheint es nun, als sei Google wieder zurĂŒckgerudert. Aktuell liegt die LĂ€nge wohl irgendwo bei 145 Zeichen. Wunderbar – das gehen wir spĂ€ter dann wohl noch mal an 😉 – obwohl dieser Parameter schlussendlich ja fĂŒr die Platzierung nicht ganz so entscheidend ist.

Bericht zur Optimierung von Meta-Angaben bei der SEO-Optimierung
Ist das Keyword in Titel und Meta-Description einer Seite vorhanden und steht es an der „richtigen“ Stelle? – Seobility gibt Auskunft (Screenshot Seobility).

Was den HTML-Inhalt betrifft, so schaut Seobility nach, ob das Keyword in der H1-Überschrift und generell in den Überschriften vorhanden ist, wie oft es im Text vorkommt und ob es auch hier und da mal fett markiert wurde. Eine Großbaustelle bei uns ist ĂŒbrigens die Umbenennung der Dateinamen unserer Bilder. Zwar haben wir diese seit jeher immer sinnvoll bezeichnet. Doch da wir nun fĂŒr jede Seite auch Keywords definieren, mĂŒssen eben diese dann auch in der URL, sprich irgendwo im Namen oder Speicherpfad des Bildes auftauchen z.B. /indesign-lernen-tutorial.jpg. Und das ist nur selten der Fall. Na dann – wird gemacht!

Bericht zur Korrektur von HTML-Inhalten zur SEO-Optimierung im Online-Shop
Wurde das Keyword im HTML-Inhalt der Seite an den „richtigen“ Stellen platziert? – Auch hier gibt Seobility Auskunft (Screenshot Seobility).

Sichtbar taucht das Keyword in genau dieser Kombination – indesign lernen – auf der Produktseite des Video-Trainings insgesamt sieben Mal auf. Förderlich erscheint, wenn es möglichst frĂŒh im ersten Absatz noch einmal aufgegriffen wird. Hinzu kommt die ErwĂ€hnung in einer H2- und einer H4-Überschrift und eine Fettmarkierung. Wer genau hinsieht, wird feststellen, dass auch das eingebettete Video eine Überschrift mit dem Keyword verpasst bekommen hat.

Videos sind im ĂŒbrigen ohnehin ein wichtiges Merkmal, um Seiten fĂŒr Google attraktiver zu machen – sofern diese auf der hauseigenen Video-Plattform YouTube gehostet sind (ĂŒbrigens der zweitgrĂ¶ĂŸten Suchmaschine der Welt). Nicht direkt sichtbar ist die Verwendung des Keywords in den Alt-Tags und Bezeichnungen der Bilder. Wenn ein User sich ein Video auf einer Produktseite anschaut, verweilt er lĂ€nger auf dieser Seite. Google werte eine lĂ€ngere Aufenthaltsdauer als wichtiges User Signal und zieht den Schluss daraus, dass der Inhalt dieser Seite relevant ist 
 und rankt sie wieder etwas höher bei entsprechenden Suchanfragen in der Suchmaschine.

Verwendung und Einbau des Keywords in Produktseiten, hier in der Produktbeschreibung
Verwendung des Keyword „indesign lernen“ – hier in einer H2-Überschrift und im Titel des eingebundenen Videos.

Die SEO-QualitÀt einer Seite

Ist das Keyword eingebaut, lohnt schließlich noch ein Blick auf die Ergebnisse des SEO-Checks. Hier werden die Metaangaben noch einmal genauer beleuchtet und zum Beispiel die Fragen beantwortet, ob Seitentitel und Meta-Description die richtige LĂ€nge haben oder ob Probleme beim Zugriff auf die Seite auftauchen. Auch die SeitenqualitĂ€t und hier bspw. der Text wird genauer analysiert mit Blick auf die Anzahl der Wörter, dem Anteil der FĂŒllwörter oder die SatzlĂ€nge. Wie immer gilt: Passt etwas nicht, weist Seobility darauf hin und man darf nachlegen.

Beurteilung der SeitenqualitÀt auf Basis von Keywords
Ausschnitt aus dem SEO-Check von Seobility (Screenshot Seobility)

Mit den bisherigen AusfĂŒhrungen zur Suchmaschinenoptimierung unseres Shops wisst ihr in etwa, womit wir einen Gutteil des Tages verbringen – aktuell steht insbesondere die soeben dargestellte Keyword-Optimierung im Fokus und im Laufe der Bearbeitung gesellen sich natĂŒrlich auch immer wieder neue Lerneffekte hinzu.

„Durch die umfassenden SEO-Optimierungen verzeichneten wir 50 % mehr Sichtbarkeit – sprich, Einblendungen bei Google – als zuvor. DarĂŒber hinaus ermittelte Google Analytics in unserem Online-Shop nachweisliche Peaks bei den Tagesbesuchern, die alles zuvor Dagewesene in den Schatten stellen.“

Teil 4: Kategorien, Navigation und sichtbare Erfolge

Die ganze Suchmaschinenoptimiererei lud uns dazu ein, den Shop an sich noch einmal zu ĂŒberdenken. Das lukrative Problem dabei: Eigentlich waren und sind wir ganz zufrieden mit dem, was da ĂŒber die Jahre gewachsen ist. Insofern griffen wir in die bestehende OberflĂ€che schlussendlich nur geringfĂŒgig ein. Herausgekommen sind ein paar hĂŒbsche Features, die dem Nutzer einen Mehrwert in Navigation und Anschaulichkeit bieten. Kleine, feine Effekte im Vordergrund, die im Hintergrund dann aber doch nicht wenige Tage unsere Ressourcen an sich banden.

Das Ziel: alles Relevante auf einen Blick

Neben der Suchmaschinenoptimierung des Shops haben wir uns gleich noch ein paar Usability-Aspekten gewidmet. Auf den Seiten zu den einzelnen Produkten unseres Shops lassen wir es uns nicht nehmen, potenzielle KĂ€ufer umfassend zu informieren. DafĂŒr steht insbesondere der Bereich der „Produktdetails“ weiter unten zur VerfĂŒgung. Hier werden neben der textlichen Beschreibung auch Beispielbilder angezeigt und Videos geboten. Ein Abschnitt, der allen Viellesern und Detailinteressierten möglichst umfassend Informationen zum Produkt an die Hand geben soll.

Ganz oben jedoch gilt es, die relevanten Informationen auf einen Blick darzustellen. Was will der KÀufer auf einen Blick erfassen? Bildergalerien und Videos können jetzt direkt im Viewport (also der erste sichtbare Bereich einer Seite) angeklickt werden, was vorher nicht der Fall war. Also warum scrollen, bis der Finger versagt, wenn man die Information auch mit einem Klick haben kann?

EinfĂŒhrung von Themenwelten und Kategorien

Vielfalt wurde im Shop von Beginn an geboten, von Photoshop ĂŒber InDesign bis Illustrator und After Effects decken wir alle Themen ab, die eine kreative Agentur mit Full-Service-Ansatz an Kompetenzen benötigt. Circa 50 Produkte waren es am Anfang. Die konnte man im Prinzip ganz gut auf einer Seite darstellen. Mittlerweile finden sich im Shop aber ĂŒber 500 Produkte, wöchentlich kommen zwei neue hinzu und die Themen sind noch vielfĂ€ltiger geworden. Tutorials, Texturen, Pinsel, Mockups, Illustrationen – Trainings zu ownCloud, Linux, die Microsoft Office- und Serif-Programme und so weiter 
 Kurzum: Mehr Übersicht musste her – und das zwingend.

Zwar war mit der zunehmenden Vielfalt und Anzahl der Produkte auch eine Art Übersicht und Struktur mitgewachsen. Systematisch und durchdacht erschien sie uns zuletzt jedoch nicht mehr. Daher setzten wir uns in mehreren Runden an den (digitalen) Tisch und diskutierten, wie wir all die Shop-Produkte in sinnvolle Kategorien neu sortieren und das Ganze dann technisch umsetzen können. Immer stellten wir uns die Frage, wie wir uns als potenzielle KĂ€ufer im Shop bewegen wĂŒrden, wenn wir eine Lösung fĂŒr unser Problem suchen. Das half enorm, in einfachen Schritten zu denken – eben aus Sicht des Kunden.

Hört sich einfach an. Dauerte aber, denn was das eine Köpfchen fĂŒr gut befand, mochte das andere weniger. Dann tauchten da plötzlich Produkte auf, die sich der erdachten Kategorisierung völlig entziehen wollten. Andere wiederum sortierten sich aufdringlich in mehrere Schubladen ein.

Lassen wir es drei bis vier intensiv gefĂŒhrte Meetings gewesen sein, die es brauchte, bis ein System konzipiert war, das Sinn ergab und allen Beteiligten gefiel und auch dem Shop-Besucher zuvorkommend ist. Das Ergebnis: ĂŒber 20 Themenwelten wie „Layout & Druck“, „Texturen & Overlays“, „Composing & Artwork“ oder „Audio & Video“. FĂŒr Besucher unseres Shops bietet dies den Vorteil, dass sie zielgerichteter in „ihre Themen“ eintauchen und relevante Produkte einfacher finden können. Die Anzeige der Themenwelten erfolgt direkt unter dem Titel eines Produkts – ein Klick darauf und man landet in der entsprechenden Themenwelt. Wer genau hinsieht, wird feststellen, dass in diesem Bereich auch jene Programme angezeigt werden, fĂŒr die das Produkt ausgelegt ist. Gleichfalls eine Neuerung.

EinfĂŒhrung ĂŒbergeordneter Kategorien in unserem Online-Shop
Neu ist die Anzeige von Produkt-Bewertung, Software-Kategorien und Themenwelten direkt unter dem Titel.

„WĂ€hrend der Arbeiten fokussierten wir uns auch Verbesserungen in der User-Experience und Usability, um Besuchern den Zugang zu Produkten leichter zu machen. Zum Beispiel durch separat eingefĂŒhrte Kategorie-Seiten, sog. Themenwelten.“

Erstellung von Seiten fĂŒr die Kategorien

Nun hĂ€tten wir einen Punkt setzen und Feierabend machen können. Doch so eine Kategorisierung ist mit der Kategorisierung eben nicht getan. Sowohl in Bezug auf die Nutzerfreundlichkeit als auch auf die Suchmaschinenoptimierung galt es, die Seiten fĂŒr die Kategorien auszugestalten. Klickt euch zum Beispiel in die Kategorie „Adobe InDesign“. Dort findet ihr nun eine Seite mit Video, Texten, den Produkten und mit drei blauen Buttons zur bequemen Filterung, die wir im Sinne der Usability und des schnelleren Findens angelegt haben.

Aufbau neuer Kategorieseiten im Online-Shop mit Bild, Text und Video
Über drei Buttons können auf den neuen Kategorie-Seite nun alle Inhalte zu einem Thema, nur Tutorials oder nur Assets dargestellt werden.

Am Ende?

Mit den vier Teilen zu unserer Suchmaschinenoptimierung des Shops wollten wir euch einen umfassenderen Einblick in einen Teil unserer aktuellen Arbeit geben. Danken möchten wir den Verantwortlichen und Entwicklern bei Seobility. Nachdem wir das Tool fĂŒr uns getestet hatten, erhielten wir fĂŒr unsere bisherigen Maßnahmen kostenlosen Zugriff auf das System.

Die Kategorisierung der Produkte war lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig, ist weitestgehend abgeschlossen und kann kĂŒnftig bei Bedarf einfach angepasst werden. In Bezug auf die Usability haben wir mit der Kategorisierung und dem Einbau von Bildergalerie sowie Trailer auf dem ersten Bildschirm einer Produktseite wirkungsvolle Verbesserungen erzielt. BezĂŒglich der Suchmaschinenoptimierung erliegen wir durch die ersten schlagkrĂ€ftigen Erfolgt natĂŒrlich dem Gedanken, mit den erwĂ€hnten Maßnahmen im Handumdrehen plötzlich ĂŒberall in den Top 10 aufzutauchen 
 Wir arbeiten daran 😉

Bei Seobility sind wir in den Bereichen „Technik & Meta“, „Struktur“ und „Inhalt“ mittlerweile von einem Optimierungsgrad von vormals 69, 77 und 69 Prozent auf 100, 99 und 94 Prozent geklettert. Insgesamt bedeutet das fĂŒr die Gesamtoptimierung 98 Prozent! Eine Hausnummer, auf die wir sehr stolz sind. Wichtiger noch: Die Google Search Console zeigt uns, dass die Sichtbarkeit unseres Shops seit Beginn unserer OnPage-Optimierung um unglaubliche 50% gestiegen ist. Wir haben also deutlich mehr Impressions – sprich Einblendungen bei Google, was uns sagt, dass mehr Kunden unseren Sucheintrag auch finden. Auch verraten uns die Daten aus Google Analytics, dass wir nach der Optimierung einige extreme Spitzen bei den Tagesbesuchern im Shop verzeichnen konnten, das wir in den letzten 3 Jahren so nicht erreicht haben.

Die Google Search Console zeigt das Wachstum unserer Impressions bei Google
Diagramm der Google Search Console: zeitlicher Verlauf der Sichtbarkeit unseres Shops (wie oft werden Seiten des Shops tÀglich bei Google gesehen)

Die Suchmaschinenoptimierung bleibt fĂŒr uns spĂ€testens seit Beginn dieser Arbeiten ein steter, zu ĂŒberwachender Begleiter. Was damals im Bearbeitungs-Workflow oft mittelmĂ€ĂŸig betrachtet wurde, ist nun ein essenzieller Bestandteil unserer tĂ€glichen Maßnahmen. Mit dem Bisherigen konnten wir vor allem die VersĂ€umnisse der vergangenen Jahre aufarbeiten. Die Bearbeitungsschritte sind zwar gewachsen, doch auch der Erfolg nahm exponentiell zu und nun heißt es: dranbleiben. Und sobald sich wieder Fehler beim Anlegen neuer Produkte einschleichen oder Google neue Rankingfaktoren hinzugefĂŒgt hat, schlĂ€gt unsere SEO-Software Alarm.

Wir sind mit unseren Eigenprojekten enorm gewachsen, konnten live testen, wie sich unsere Maßnahmen spĂŒrbar und nachhaltig in Erfolge verwandeln und haben im Bereich der SEO-Optimierung ein ganz neues Level erreicht. Nun gilt es, den Weg von der Platzierungen hin zur tatsĂ€chlichen Conversion zu ebnen, denn die beste Platzierung nĂŒtzt am Ende natĂŒrlich nichts, wenn niemand auf den Link klickt und am Ende kauft 
 weiter geht es, wir sind auf einem guten Weg 
 und die nĂ€chsten Stationen auf unserem Weg heißen Conversionrate-Optimierung mithilfe von A-B-Tests.

Beste GrĂŒĂŸe aus dem SEO-Team. Euer Stefan Riedl und Jens Hammerschmidt.

Link zum original Blogeintrag bei 4eck Media


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2 Gedanken zu „SEO Case Study: Sichtbarkeit um 50% gesteigert 🚀 Ein Erfahrungsbericht mit Seobility

Karsten Neglia Antworten
6. Dezember 2018 22:33

Wie immer ein sehr guter und ausfĂŒhrliche Artikel.

Wir sind mit Seobility auch sehr zufrieden.
Gruß Karsten

Strandpalais Duhnen Antworten
6. November 2018 12:29

Sehr guter Beitrag, ich nutze seobility und bin sehr zufrieden!
Vom Tool bis zum Blog stimmt aus meiner Sicht allen.

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